Ist es möglich,für 220000 € ein gutes Haus+Keller zu bauen???

Diskutiere Ist es möglich,für 220000 € ein gutes Haus+Keller zu bauen??? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, wir haben uns nun auch entschlossen ein Haus zu bauen.Da ich mich damit bisher nie beschäftigt habe,ist alles Neuland für...

  1. bazi33

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    Hallo zusammen,

    wir haben uns nun auch entschlossen ein Haus zu bauen.Da ich mich damit bisher nie beschäftigt habe,ist alles Neuland für mich.Dachte ich könnte mich durchs Internet schlau lesen,aber bei der Masse an Informationen und Anbietern wird man nur noch verwirrter.

    Haben folgendes Budget:

    350000 € für Haus und Grundstück(haben eins in Aussicht:128000 € für 800 m²)
    bleiben also noch gut 220000€ für das Haus.Dazu haben wir noch ca 20000 € für Küche Möbel etc extra eingeplant.Würden gerne ein Fertighaus bauen,da ich handwerklich nicht gerade begabt bin:bau_1:.Über Bekannte könnten wir allerdings Fliesen selber legen,verputzt würde auch und den Aushub würde auch jemand machen.

    Nun meine Frage,ist es möglich für diese Summe ein gutes Haus+Keller hinzustellen???Würden gerne zwischen 140-160 m² Wohnfläche haben,2 Kinderzimmer ein Arbeitszimmer(würde auch als Gästezimmer genutzt werden).Rest wie üblich.

    Wohnen im Raum Ravensburg Ba-Wü.

    Kann jemand evtl auch regionale Firmen empfehlen bzw. überegionale Fertighaus Anbieter??

    Vielen Dank für eure Hilfe.Christian,Steffi und Jana
     
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  3. demichve

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    Sollte möglich sein.
    Aber du solltest auch den Bau eines Massivhauses in Betracht ziehen. Fertighaus heißt nicht, dass man wenig Eigenleistung erbringen will. Das geht auch beim Massivhaus, wenn man einen geeigneten Generalübernehmer findet, der es schlüsselfertig baut. Fertighäuser sind auch nicht unbedingt günstiger als Massivhäuser.

    Wenn man keine großen Ansprüche hat, dann reichen die 220.000 Euro.
     
  4. #3 MoRüBe, 19. Dezember 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 19. Dezember 2010
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Na ja...

    ... nu nehmen wir von den 220 mal die Nebenkosten weg. Anschlußkosten, Notar, zwiFi usw usw. Dann sind wir bei 200. Außenanlagen 10 sind wir bei 190

    Vergeß den Keller, dann klappts.

    Er sprach von einem guten Haus, nicht sozialer Wohnungsbau

    Aber nen Archi in der Ecke kennen wir schon :D
     
  5. wall

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    Die sind im Gegenteil fast immer teurer, teilweise deutlich. Wird damit begründet, dass man ja schneller einziehen kann ...
     
  6. alex2008

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    definier mal was für Euch ein gutes Haus ist.
    Keller als reiner Gerümpelkeller oder soll da auch Wohnraum rein?
     
  7. kehd

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    Ist ein Haus ohne großen Gerümpelkeller eigentlich ein gutes Haus?
    Ich finde nein. Lieber Gerümpel im Keller unterbringen, als Kinder.
    PS
    Ich las letzte Woche irgendwo, daß ein Haus in Deutschland im Schnitt 200T€ kostet, das Grundstück so 100T€ und 50T€ Nebenkosten sind.
     
  8. #7 TraurigerBauher, 19. Dezember 2010
    TraurigerBauher

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    Hallo,

    ich habe bei meinen Preisrecherchen damals festgestellt, dass die großen überregionalen Unternehmen mit einem guten Bauunternehmer vor Ort preislich nicht konkurrieren können.

    Hier in der Gegend würdest Du das für den Preis bekommen, aber "nur" Neubaustandard, kein Effizienzhaus 70 oder gar 55. Der Neubaustandard ist ja aber heutzutage auch schon recht gut.

    BaWü ist aber meist etwas teurer. Ich würde Dir raten, im Freundes- und Bekanntenkreis nach guten Bauunternehmern zu recherchieren. Oder Du führst mal ein paar Gespräche und lässt Dir Referenzen geben.

    Gruß,

    TB
     
  9. Baumal

    Baumal

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    für oberschwaben, ist es meist ein ding der
    unmöglichkeit, ein haus ohne keller zu bauen,
    weil dann das haus nicht als ein "richtiges haus" erscheint... :D
     
  10. alex2008

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    gibs zu Du würdest dann gerne über den Grundriss lästern :biggthumpup:
     
  11. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    öhöm...

    ...:o :D
     
  12. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Selbst ...


    ... in unserer Gegend wird es schwer so ein Haus mit 160 qm Wohnfläche plus Vollkeller mit allen Nebenarbeiten hinzubekommen...
     
  13. #12 TraurigerBauher, 19. Dezember 2010
    TraurigerBauher

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    ... er schrieb von 140 - 160 m². Wenn es eher die 140 werden, dann könnte es klappen.

    Wenn er die oben genannten "Eigenleistungen durch Bekannte" tatsächlich bekommt (und damit nicht mehr Ärger hat als sie einbringen), dann um so mehr.

    Aber ich gebe zu: Durch die Anforderung "Arbeitszimmer" passen so die üblichen Standard-Grundrisse nicht mehr so.

    Da ja sowieso mit Keller gebaut wird: Es würde natürlich dann echtes Geld sparen, dieses (selten genutzte?) Zimmer in den Keller zu legen und da eine schöne Angrabung zu machen.
     
  14. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Wahnsinnig, was da so...

    an Eigenleistungen zusammenkommt: 70 qm Fliesen, in der Region so ungefähr 2 Mille.
    verputzen? beim HolzRahmenBau?

    Erdarbeiten OK, nur den Bagger baggern oder auch abfahren? Und das alles umsonst? Hahaha...

    Vergess es, selbst bei 140 qm wirds sowas von arschknapp, Haus muß kleiner werden. 120, dann gehts.
     
  15. #14 bazi33, 19. Dezember 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Dezember 2010
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    Erstmal danke für euer Feedback.

    Wir tendieren mittlerweile auch dazu,das "Büro" bzw Gästezimmer in den Keller zu verlegen...
    Vorteile sind natürlich die Geldeinsparungen(aufgrund weniger m² Wohnfläche)

    Haben die nächsten Wochen Termine mit ********,xxxxxxxx.Bin am überlegen ob ich mir noch ein Angebot von yyyyy einhole.Gerade zu *** gibt es sehr widersprüchliche Meinungen hier im Internet,von Katastrophe bis sehr gut(wobei es die zu (fast) allen Anbietern gibt.Denke der zufriedene Grossteil macht sich einfach nicht die Mühe im Internet zu schreiben.

    Hat jemand Erfahrung mit den og Firmen bzw.selber damit gebaut(am Besten in der Nähe)????

    Denke 120m²-130 m² würde für eine 4 köpfige Familie auch reichen,oder was meint Ihr???

    Vielen Dank.Christian
     
  16. mls

    mls Bauexpertenforum

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    die sache mit den "erfahrungen":
    schlechte werden hier nicht veröffentlicht - was meinst, was dann los wäre?
    gute erfahrungen .. genauso a krampf .. da wird (woanders) gepusht und geflamt.
    halt dich an die faktenlage, mach dich selber schlau, was hinter diversen angeboten steckt.
    jooo. das ist die harte tour - grad richtig für eisrakler :)
    zur 220k-frage: unterstes q-level, halbwegs funktionieren wirds nur mit viel glück.
    ich könnte jetzt schon schreiben, wo dir in dieser liga das erste völlig unerwartete geld aus
    der tasche gezogen wird - aber dich mal selber schlau - im forum gibts genug zu lesen.
     
  17. Baumal

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    öhhmm, weshalb geldeinsparung wegen weniger wohnfläche?

    dir ist schon bewußt, dass ein büro/gästezimmer ein aufenthaltsraum
    ist, somit wenigstens 2,30m in der lichten höhe haben muß,
    auch wenn er im keller liegt?
     
  18. #17 Bau und Fragen, 20. Dezember 2010
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    Er meinte wohl, wenn er das Büro in den Keller legt wird die "überbaute" Grundfläche kleiner, statt z.B. 13m x 10m (Büro im EG) nur 11mx9m(Büro im KG).... Dann dürfte es schon ein bisschen billiger werden wenn man wie bei meinem A. den umbauten Raum rechnet.....
     
  19. JuChriFe

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    Mal so als Hausmarke... Wir bauen in Brandenburg mit einer regionalen Firma. Holzständerbauweise, 120qm, Bodenplatte, Schlüsselfertig mit Malerarbeiten in Eigenregie, ein bissl Klimbim (Farbige Fensterrahmen, Sanitär aufgemustert, Elektrik einiges dazu usw.).
    Mit allen Nebenkosten, Küche, Möbel, Eigenleistungen, Material OHNE Grundstück und Außenanlagen sind wir bei 210.000€.

    Selbst die Massiv gemauerten Häuser sind bei uns nicht wirklich günstiger.
    Insofern sind 220.000 mit Keller (jedenfalls meiner Meinung nach) utopisch.
    Und lass dich nicht von den schönen Prospekten der Hausfirmen blenden... Da kostet alles Aufpreis. Wirklich alles. Und den "Standard" willst du in deinem Haus einfach nicht haben.
    Ein Keller ist heutzutage Luxus bei einem Haus. Und Luxus lässt sich jeder Bauunternehmer versilbern...
     
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  21. Neuling80

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    So delle vielleicht ein kleiner Blick in den Osten der Republik:

    220.000 € mit allem was dazugehört ist selbst hier kaum zu schaffen. Wir sind derzeit über die Phase der Kostenschätzung hinaus und liegen allen bei den "reinen Baukosten" bei eine ähnlichem Haus bei annährend der Größe. Ist aber nichts "Besonderes" bis auf kleine Anmerkungen wie KwL und 3 fach Verglasung (die ja eigentlich mittlerweile Standard sein sollte). Es handelt sich dabei jedoch nicht um ein KfW 70 Haus!

    Zu den 220.000 € kommen noch die puren Nebenkosten die bei uns (wohlgemerkt junge Bundesländer) bei knapp 35.000,-€ liegen. Hierin enthalten sind Planungsleistungen, Genehmigungsgebühren, Baustrom, Versicherungen etc. und Hausanschlusskosten.

    Macht in Summe knapp 255.000,-€ (bis dato geschätzt) einen kleinen Puffer eingebaut und wir landen bei 270.000,-€ als Topgrenze. Wohl gemerkt ohne Grundstück.

    Nun vage ich mal zu bezweifeln, dass dieser Preis an deinem Wohnort auch gehalten werden kann und auch 50.000,-€ Einsparung wohl kaum zu erzielen sind
     
  22. Dingo

    Dingo

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