Ist Solar+Holz mit KWL ne Lösung? Bitte Ideen dazu...

Diskutiere Ist Solar+Holz mit KWL ne Lösung? Bitte Ideen dazu... im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, bei uns (2 Erw., 2 Kinder) soll ein EFH ca. 130 m² mit Keller in thermischer Hülle entstehen. Haus etwa Kubus mit...

  1. #1 ThomasausNRW, 3. Oktober 2010
    ThomasausNRW

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    Hallo zusammen,

    bei uns (2 Erw., 2 Kinder) soll ein EFH ca. 130 m² mit Keller in thermischer Hülle entstehen.
    Haus etwa Kubus mit Nord/Süd-Ausrichtung und flachem Satteldach. (ist aber noch nicht gesetzt)

    Als wichtigstes Thema sehe ich Dämmung, Dämmung, Dämmung. (17,5er KS + gib ihm an Dämmung, kein Klinker)

    Kann ich, wenn dies erfüllt ist, mein WW-Bedarf im Sommer durch Solar und Heizung+WW im Winter durch einen Kachelofen (wasserführend) zentral im Haus mit relativ offenem Grundriss decken? (mit FBH)

    Eine KWL mit sehr gutem Wirkungsgrad ist wohl gesetzt und der Holzofen soll raumluftunabhängig sein.
    Ach ja, Pufferspeicher gern auch in der Größenordung von 1kl darf sein, wenn sinnvoll. An Holz komm ich wohl ran...

    Oder verrenn ich mich da und im Endeffekt wirds doch ne Gastherme im EnEv2009-er Standard?
     
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  3. Bautz

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  4. Pascal82

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    Hallo Thomas,

    ist auch ohne KWL problemlos machbar, wir machen das über 13 m2 solar(flachkollies) 1000er speicher und 14 kw(9 wasser und 5 luft) ofen, beheizen aber über 300m2 (incl keller) ( gas als backup, würd ich aber nach heutigem wissen weglassen weil nicht benötigt)

    mein bekannter 3 straßen weiter hat bei 160m2 haus ohne keller 8 m2 solar (röhren) ebenfalls 1000er speicher und 10 KW (7 wasser 3 luft) ofen. elektrichen heizstab als backup.

    du musst halt im winter schon morgens einen und abends 1 bis 2 kräftige abbrände fahren, der ofen sollte kein kleiner kaminofen sein sondern ein gemauertert kachelofen der die wärme mehrere stunden speichert und ganz wichtig ist das der ofen zentral im haus steht und der aufstellraum möglichst groß ist am besten offenes wohnen also wohnzimmer esszimmer küche ect als ein großer raum damit dieser nicht beim ersten anheizen überheizt....
    dann kannst du so sachen wie KWL wärmepumpe gas ect weglassen....

    funktionierten tut das ganze prima, nur muss eben alles passen, aufteilung des aufstellraumes, die luftleistung zum aufstellraum und die wasserleistung zum rest!
     
  5. SvenW

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    Die Frage ist eher: Wieviel Mühe willst du mit der Heizung haben? Laß dir genau sagen wie oft du im Winter nachheizen mußt. Du kannst dich auch darauf einstellen, dann jeden Morgen den Ofen wieder in Gang zu bringen und den Dreck zu entsorgen. Geht nicht gibs nicht, nur ob das die Mühe Wert ist? Einen großen Speicher wirst du eh haben müssen, da der Ofen mehr Wärme erzeugt als du sofort abnehmen kannst und 1000l ist da eher wenig.

    Ansonsten würde ich das ganze Thema mal mit dem Ofenbauer durchsprechen, nachdem du die Heizlast hast. Ohne exakte Werte ist jede Aussage für die Katz, da kann man genauso gut eine Münze werfen.
    Mein Vorschlag: kleiner Ofen (vielleicht sogar ohne Wasser bei einem offenen Grundriß) und Gasheizung.
    Und ich würde mir überlegen, ob du langfristig günstig ans Holz kommst, denn die Preise sind auch am steigen.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Geht nicht, gibt´s nicht. Ist alles eine Frage des Konzepts und des Aufwands den man betreiben möchte.

    Sobald diese Details (und andere) feststehen, Heizlast nach EN12831 rechnen lassen. Dann weiß man mehr.

    Gruß
    Ralf
     
  7. OldBo

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    Na, hier geht es wieder um eine Forumsplanung ohne genauere Grundlagen. Es wurde schon gesagt, Holz nur, wenn man günstig an Holz herankommt und Platz für eine fachgerechte Bevorratung (2 bis 3 Jahre) hat. Bei einem ordentlichen Ofen ist der "Dreck", wenn man richtig heizt, gar nicht so extrem.

    Und ob man auf eine KWL verzichten kann, sollte durch ein Lüftungskonzept überprüft werden. Denn nicht jedes Haus und jeder Betreiber ist gleich. Deswegen sind Ratschläge nach dem Motto, bei uns geht es ohne, wenig zielführend.

    Ein Heizkonzept nur mit Holz und Solar halte ich für sehr gewagt. Da sollte dann schon einen richtiger Holzvergaser eingeplant werden.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  8. Pascal82

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    Hallo svenw,

    der dreck und das anfeuern wird gern überschätzt,
    die neuen öfen haben meist eine reine holzbrandfeuerung auf schamotteplatten, dabei wird die asche wieder und wieder ausgeglüht und bleibt sehr lange im ofen, aus ca 15 sterr holz werden innerhelb eines winters bei uns ca 20l asche.

    morgens beim anfeuern wird der ofen einfach vollgemacht ein feuerbällchen http://www.google.de/images?hl=de&source=imghp&q=feuerbällchen&gbv=2&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai= oben drauf, anzünden fertig,
    da ist weder papier noch kleinholz nötig!
    bei - 20° benötigen wir morgens einen und abends 2 abbrände, (maximal 4 am tag) das ist ein arbeitsaufwand von weniger als 10 minuten am tag.
    wir haben eine holzkiste ca 80x60x60 cm mit rollen unten dran, da passt holz für mehrere abbrände rein, wenn die leer ist wird die wieder vollgemacht und neben den ofen gerollt, fertig.
    klar muss man am anfang etwas die speichertemparaturen im auge behalten und ein gefühl dafür bekommen wann wieviel feuer/holz benötigt wird um raum und wasser dort hinzubekommen wo man hinwill, aber das geht recht schnell und dann läufts wie von selbst.

    die meiste arbeit im haus macht das reinigen des wärmetauschers 2 mal pro winter, einmal ca im januar und einmal nach der heizperiode. das dauert schon ca 30-45 minuten mit drahtbürste und staubsauger die wasserzüge ausfegen....

    also viel spaß beim holzheizen
     
  9. Schlumilu

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    Wir haben genau wie Pascal einen Wassergeführten Ofen und 15 qm Solar mit 2x 800 Liter Puffer. KWL war bei uns immer gesetzt.
    Bis jetzt sind wir total zufrieden.
    Aber wie schon so oft muss man das gesamte Hauskonzept betrachten.
    Hier mal unsere "Daten"
    190qm Wohnfläche, nach EnEV 2007 haben wir einen Energiebedarf von 8000 Kwh. Wenn wir unser Haus nach dem Passivhausstandard berechnen kommen ca. 5000 KwH heraus.
    Gehen wir nun mal davon aus dass wir Buchenholz verfeuern so sind das lediglich 3qm Holz. (80% Wirkungsgrad angenommen).
    Unser Heinzungsbauer hat eine Heizlast von 5 KW berechnet, unser Kachelofen bring ca. 14 KW (10 wasserseitig)
    Die letzten Wochen waren ja alles andere als angenehm. Bei uns läuft die Fußbodenheizung seit einer guten Woche. Und wir haben bis jetzt den Kachelofen erst dreimal angefeuert.
    Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

    Gruß Mario
     
  10. Pascal82

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    Hallo mario,

    schön das du mal wider hir vorbei schaust:-)

    das wochenende war ja solarmässig mal wieder der hammer,
    deine beiden tanks sollten erstmal wieder voll sein, oder??


    denkst du du kommst tatsächlich mit 3 sterr buche über den winter??

    wir haben ja nochmal gut 100m2 mehr zu heizen, noch dazu keller,
    aber meine 15 sterr (allerdings Fichte) denke ich gehn schon wieder größtenteils drauf wobei dein haus warscheinlich auch besser isoliert ist als unser T12 bau, nächstes jahr ist die buche trocken-da freu ich mich schon drauf...

    naja im april wissen wir mehr...

    viele grüße
    pascal
     
  11. #10 ThomasausNRW, 4. Oktober 2010
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    Vielen Dank für die bisherige Resonanz. Auch für die vorsichtigen bzw. eher ablehnenden Kommentare!
    Ich werde das Thema auf jeden Fall beim Architekten mal ansprechen (wir sind gerade am Anfang der Vorentwurfsphase).

    @Schlumilu: Heizlast von 5kW und Ofen mit 14? Ist der dann nicht überdimensioniert? Oder muss das Verhältnis so sein?
    Welche Vorlauftemperaturen fahrt ihr in der FBH und welche Temp hat euer WW?

    Wann müsst ihr üblicherweise das erste Mal den Ofen anfeuern? Also, wann reicht die Leistung der Solaranlage nicht mehr fürs WW? Oder ist es eher so, dass die Solaranlage noch Wärme liefert, die Raumtemperatur aber irgendwann so niedrig ist, dass angefeuert wird?

    Dank im Voraus,
    Thomas
     
  12. R.B.

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    Immer daran denken, eine "Holzheizung" dimensioniert man anders als eine Gastherme, einen Öler oder eine WP.

    Man möchte/kann ja nicht 24/7 vor dem Ofen stehen und schüren.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Pascal82

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    hallo Thomas,

    ich bin zwar nicht schlumilu aber hab den gleichen ofen.

    das hat schon so seine richtigkeit, von den 14 KW laufen ja ca 9-10 als warmwasser in den puffer und ca 5 gehen als wärme in den raum.

    das bedeuted du schürst im winter zb morgens an, der ofen ist warm und er versorgt den aufstellraum über sunden mit wärme, die pufferspeicher werden teilgeladen und versorgen FBH und warmwasser den ganzen tag über, abends heizt du wieder an weil sonnst der ofen über nacht auskühlen würde usw.

    bei den aktuellen temp. von ca 10° außentemp. und ohne sonne reicht da zb ein abbrand gut einen tag (wir haben ne heizlast von ca 8 kw)
    wenn zusätzlich etwas die sonne scheint können auch 2-3 abbrände die woche reichen. am wochenende bis gestern wars bei uns zb recht sonnig, da wurde garnicht angefeuert weil solar volkommen ausreichend war das reicht locker bis heute abend, wenn morgen die sonne nicht scheint wird eben wieder angefeuert.
    im winter bei -20° müssen wir ca 3 mal anfeuern(1mal morgens und 2 mal abends)

    einen richtwert ab wann gefeuert wird giebt es nicht, wenn keine sonne scheint und es in der bude kalt wird (bei uns unter 21° im wohnzimmer) wird der ofen angeworfen.

    also alles richtig so- wie auch ralf schon sagte willst du ja nicht hauptberuflich heizer sein, sondern nur intervallweise immer mal wider anfeuern, zb abends ein feurchen zum fernsehen auf der chouch....

    viele grüße
    pascal
     
  14. SvenW

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    Nur mal interessenhalber: Wie macht ihr es eigentlich bei einem Winterurlaub? Da ist ja keiner zum nachheizen und 14 Tage bei Minustemperaturen hält auch das best gedämmte Haus nicht.
     
  15. Pascal82

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    Hallo sven,

    14 tage winterurlaub hatten wir noch nicht (haben ja hasugebaut)

    aber sollten wir 14 tage winterurlaub machen haben wir ja auchnoch solar
    (es ist zwar nicht viel aber doch immerhin etwas) die heizung kann man zurückdrehen (ERR) auf zb 12-15° (da brauchst dann nicht viel ennergie um diese temp zu halten, normalerweise verliren wir bei ca -10° innerhalb von 24 stunden 1-2 grad. (da ich ein großes aquarium habe in dem sich diskus tummeln muss soeh alle 3 tage jemand kommen um zu füttern, blumen wollen auch gegossen werden.) wenn ich da ne fuhre holz neben den ofen hinstelle und meinen fischfütterer bitte wirf doch alle 3 tage 4 scheitel holz in den ofen und zünd an bricht der sich dabei nicht das kreuz (man hat nachbarn eltern geschwister freunde die auchmal urlaub haben) und als backup zum kachelofen heben wir zb gas (würd ich heute weglassen und einen e-heizstab in den puffer bauen.9 also wie du siehtst kein problem.

    ich denke sogar das selbst ohne heizen das haus frostfrei bliebe...
     
  16. spidi

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    Hallo @all,

    bei meinem Hausbau in hoffentlich nicht mehr all zu ferner Zukunft,
    schwebt mir genau dieses Konzept vor, das einzige mit dem ich mich noch nicht anfreunden kann, ist, das die Solarthermie im Sommer zu viel Wärme
    produziert und ich einen Radiator in den Keller stellen muss um diese Weg zu bekommen. :mauer Oder wie löst ihr das Problem?

    MfG
    spidi
     
  17. SvenW

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    Gar nicht! Im Sommer hat die Anlage dann eben ihre Stillstandszeiten in denen sie vor sich hinkocht. Aber dafür sind die Analgen ausgelegt.
     
  18. Pascal82

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    Hallo Spidi,

    du musst die wärme nicht wegbekommen wenn du nicht willst.

    moderne solaranlagen sind komplett geschlossene systeme mit einem großen
    Ausdehnungsgefäß. steigt die temp im kollektor nun über solarflüssigkeitskochtemp (bei mir 124° /solarflüssigkeit bei 3 bar) schaltet die solarpumpe sich ab der kollie erhitzt sich auf ca 170-190° die solarflüssigkeit dampft aus und schiebt sich ins ausdehnungsgefäß- die anlage steht bis der kollie wieder unter 124° ist.

    ist heuer bei uns 3-4 mal passiert, absolut problemlos.
    man kann aber auch zb fbh im keller legen und die wärme einfach da abführen.

    viele grüße
    pascal
     
  19. OldBo

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    Wir haben ingesamt 1600 Liter Pufferspeicher. In den sollten ca. 100 KwH Energie gespeichert werden. Das sollte im Winter auch ein paar Tage halten.
    Habe mal berechnet dass es bei uns 4 bis 10 Tage reicht. Aber wie gesagt, bin kein Profi... ob die Rechnung wirklich stimmt kann ich nicht sagen.
    Wenn ich nicht zuhause bin sollten 16 Grad auch im Haus reichen. Und wir haben einen 6 KW Heizstab als Backup.
    Die Vorlauf Temp kann ich auch wohl erst richtig nach dem ersten Winter sagen. Im Moment ist die Heizung mit einer Raumtemperatur von 22 Grad und einer Heizkurve von 0,6 eingestellt. Hoffe dass ich diese noch nach unten korrigieren kann.
    Im Sommer hast natürlich schnell mal das Problem dass die Puffer auf über 90 Grad heiß werden. Unsere Anlage ist aber so eingestellt dass Sie sich in der Nacht wieder auf die eingestellte Zieltemperatur von 80 Grad runter kühlt.
     
  22. #20 ThomasausNRW, 7. Oktober 2010
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    So, na denn:

    Unser Architekt war grundsätzlich nicht dagegen. Wir werden jetzt erstmal planen und wenn wir an einem Punkt sind, an dem die Heizlast feststeht, genauer rechnen.
    Vielen Dank für die Tipps, und bei Interesse kann ich dann (Anfang nächstes Jahr?) ja weiter berichten.

    Gruß,
    Thomas
     
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