Ist unser Bauvorhaben so realistisch finanzierbar?

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  1. Silver

    Silver

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    Hallo zusammen,

    Wir tragen uns nun seit ein paar Monaten mit dem Gedanken das wohnen zur Miete aufzugeben und ein eigenes Haus zu bauen. Haben uns diesbezüglich angefangen umzusehen und abzustecken, was uns das wohl ca. kosten wird. Dabei haben wir bis jetzt folgende Eckdaten zusammen gestellt:

    • Baunebenkosten ca. 23.000,-
    • Grundstückskosten ca. 60.000,- (inkl. Notar, Steuer usw.)
    • Haus + eigenleistung + Garage + Außenanlage ca. 300.000,-
    • Gesamtpreis: 383.000,-

    Derzeit sieht unsere Finanzielle Situation wie folgt aus
    • Mein Einkommen ca. 1500,- netto inkl. Firmenwagen
    • Einkommen meiner bald Frau 1100,- netto

    Verbindlichkeiten haben wir derzeit keine. Kinder sind für in 3 Jahren geplant max. aber nur 2 Stück.
    Man muss dazu sagen, das ich erst seit letztem Jahr Beruflich tätig bin (durch Studium usw.) Ab JAN2010 wird mein Gehalt aber nochmal Steigen auf ca. 2200,- netto inkl. Firmenwagen
    Zusätzlich wären derzeit 34.000,- Eigenkapital vorhanden.

    Meine Frage ist nun ob es vertretbar ist, mit diesen Daten überhaupt ein solches Projekt anzugehen?

    Gruß,
    Silver
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 20. Mai 2009
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Mein Vorschlag - das Gehalt (bzw ie Differenz zum Erziehungsgeld) der Frau bis zum ersten Kind sparen.
    Das übt das sparsame Leben, steigert das Eigenkapital und verhindert den "Abstieg".
    Denn viele haben Probleme damit, nach der ersten, gewollten Einschränkung die nächste hinzunehmen und schaffen immer nur knapp die schwarze Null.
    Und wenn was ist, knallts.

    Denn ein Projekt mit nicht mal 10% Eigenkapital (und ohne kalkulierte Reserve) ist zumindest "ambitioniert" ;)
     
  4. Hansal

    Hansal

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    Nein!

    Wenn Ihr ein Haus für 200 000€ baut wird es vielleicht finanzierbar.
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Zumal wenn man das Investitionsvolumen betrachtet und dieses in´s Verhältnis zum Einkommen setzt.

    Kurz gesagt: So geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit in´s Auge.

    Die monatliche Belastung wird sich im Bereich 1.700,- € bis 2.000,- € einpendeln. Hinzu kommen dann die regelmäßigen Kosten für das Haus, und ein paar Euro braucht man auch noch zum Leben.
    Dann kommen in ein paar Jahren die Kinder, was die Kosten zusätzlich in die Höhe treibt und gleichzeitig für geringere Einnahmen sorgt (Frau bleibt min. x Jahre zuhause).

    Investiere mal etwas Zeit und stelle Deine aktuellen Kosten für ein Jahr zusammen. Dann überlege, was man streichen könnte, und was noch "neu" hinzukommt. Bsp.: Grundsteuer, Versicherung(en) etc.

    Miete fällt zwar weg, aber so Dinge wie Heizkosten sind bei einem EFH meist deutlich höher als bei einer Mietwohnung.

    Fazit: Entweder das Einkommen steigt überproportional, oder aber das Haus muss ein paar Nummern kleiner werden.

    Ich schätze mal, eine Investitionssumme zwischen 200T€ und 250T€ dürfte eher zu realisieren sein.

    Setz´ Dich mal mit Deiner Bank zu einem Informationsgespräch zusammen und frage nach Deinem möglichen "budget". Vielleicht bekommst Du dann ein Gespür dafür was machbar ist und was nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Ach ja, "IT-Berater"....ADler? Provisionen?
    Du weißt schon, daß ITler momentan bei den Banken nicht gerade das beste Rating bekommen. Die Bank wird sehr genau auf den Arbeitgeber schauen.
    Das nur so nebenbei bemerkt.

    Gruß
    Ralf
     
  7. derF

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    Wenn ich von der Investitionssumme Dein EK abziehe, dann musst Du ca. 350 TEUR finanzieren.

    Bei der niedrigen EK-Quote bekommst Du aber keine gute Kondition. 4,5% wär da ein Schnäppchen, realisticher ist aber eher ein Zins näher an 5%.

    Wenn ich nun ganz gut für Dich rechne, also 4,5% + 1% Tilgung, dann kommst Du im Monat auf eine Rate von 1.600,- EUR.

    Das mag vielleicht jetzt mit zwei Einkommen gerade so gehen, aber spätestens beim ersten Kind ists aus. Da hilft das eine Jahr Erziehungsgeld auch nichts mehr.
    Und selbst wenn Deine Frau nach dem einen Jahr wieder voll arbeiten würde und das Kind in ne Tagesstätte abschieben würde, reicht das nicht. Zum einen kostet die Tagesstätte einen Haufen Geld und zum anderen sind Kinder grundsätzlich teuer.

    Mal angenommen, Ihr schafft es, Euch die ersten 10 Jahre über Wasser zu halten, nach 10 Jahren habt Ihr noch eine Restschuld von über 300 TEUR.
    Und wenn die Zinsen dann bei 7% sind, dann seid Ihr bei mindestens 2.000,- EUR monatlicher Rate. :wow

    Also ne Nummer kleiner gehen, oder ganz lassen.
     
  8. Silver

    Silver

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    Mhm also summa summarum

    seht ihr es alle ehr kritisch.
    Unsere idee wäre jetzt dieses Jahr zu nutzen um weitere Informationen zu sammeln und dann ggf. anfang 2010 starten, dies hätte den vorteil, das ich sicher weiß, wie hoch mein gehalt dann tatsächlich ist und zum anderen hätten wir dieses Jahr noch die Möglichkeit weiteres EK zu bilden.

    Zudem wäre ich jetzt davon ausgegangen, das die Bank da vielleicht ehr mitspielen würde, da ja die Karriere erst noch startet? oder sehen die das ehr differenzierter?

    @R.B.
    ADler? was bitte meinst du denn damit?
    Also ich bin ein festangestellter Consultant bei einer Aktiennotierten Beraterfirma. Daher mache ich mir jetzt nicht direkt Sorgen, das eine Bank da Probleme sehen könnte. Und warum sollte das Rating schlechter ausfallen weil ich ITler bin? Gerade derzeit können wir uns vor Aufträgen nicht retten. Da die "normale" Industrie derzeit versucht Geld zu sparen und dies meist in der IT, benötigen diese derzeit große Berater Kontingente.

    Übrigens war unsere Rechnung aus einem Festpreis Angebot einer gewissen Firma aus Kaarst. Würde es da vielleicht auch Sinn machen mal einen Archi aufzusuchen um ein ähnliches Haus vielleicht noch etwas günstiger zu bekommen?

    Gruß,
    Silver
     
  9. sk8goat

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    Ja, unbedingt!

    Muss es denn gleich eine Hütte für 300.000 sein?
    Muss es gleich mit Garage sein? Mach doch erstmal nur einen Kfz-Stellplatz und später irgendwann mal eine Garage.
     
  10. Silver

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    @sk8goat

    Das haus selber kostet ja keine 300.000,- sondern "nur" 263.000 der rest ist für die Garage, Gartenanlage, Zaun, Einfahrt und auch nochmal 10.000,- als Reserve.

    Ich habe schon seit Jan unsere Fixkosten und Lebenshaltungskosten detailiert aufgestellt und werde dies auch weiterhinmachen.

    Derzeit geben wir ca. 500 euro jeden Monat fürs Leben aus. Fixkosten reiche ich dann noch nach da ich ja dort erstmal Miete usw. rausrechen muss.


    Gruß,
    Silver
     
  11. Silver

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    So hier unsere derzeitigen Ausgaben

    • Fixkosten (Versicherungen, Handy, usw) 260,-
    • Kosten für Auto (ist finanziert, wird aber von einem Konto bezahlt, wo der komplett Betrag liegt) 200,-
    • variable Kosten (Lebensmittel, Sprit, Klamotten, Freizeit, usw.) 500,-
    • gesamt ca. 960,-

    Gruß,
    Silver
     
  12. #11 Agent Brown, 21. Mai 2009
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    Hi Silver,

    schau Dir doch mal meinen Thread über unsere reale Situation an. Unsere Projektkosten lagen in einem ähnlichen Bereich, nur war etwas mehr EK vorhanden.

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=32785

    Also ich finde, Du solltest das auf jeden Fall nochmal genau überdenken. Das wird selbst mit dem angestrebten Gehalt ab Jan sehr sehr eng. Sollte das Gehalt der Frau wegfallen (Erziehungsurlaub, danach evtl. nur Teilzeit z. B.) dann werden eure Ausgaben die Einnahmen sehr schnell übersteigen. Wie lange das gutgeht, kannst Du Dir sicher selbst ausrechnen ...

    Grüße
    der Agent
     
  13. Silver

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    @Agent Brown

    Vielen dank das du deine Zahlen dort etwas veröffentlicht hast.



    Ich glaube ich muss da nochmal etwas genauer beschreiben, worum es mir eigentlich geht =)
    Ich gehe davon aus, dass mein Gehalt über die nächsten Jahre auf jedenfall noch deutlich ansteigen wird. Hinzu kommen noch die Zusatzzahlungen bei erreichen der vereinbarten Ziele. (diese hatte ich noch nicht berücksichtigt)

    Überlegung an der ganzen Sache ist halt nächstes Jahr schon zu beginnen, so das man möglichst früh beginnen kann das dahrlen zurück zu zahlen.

    Gruß,
    Silver
     
  14. Quelle

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    Es ist eine absurde Vorstellung, dass jemand mit so einem Einkommen eine 300 TEURO Hütte baut.
     
  15. #14 Agent Brown, 21. Mai 2009
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    Hallo,

    also ich kann Dir nur empfehlen, mit dem zu rechnen, was IST und nicht mit dem, was vielleicht sein wird. Wenn das Einkommen dann tatsächlich steigt, umso besser, dann seid ihr halt früher mit dem Abzahlen fertig und spart kräftig Zinsen (entsprechend flexible Kreditverträge vorausgesetzt). Wenns dann weniger oder gar nicht steigt, dann kommt ihr wenigstens nicht in Schwierigkeiten. Und wenn es dann nicht reichen sollte fürs Traumhäuschen, dann warte lieber noch 2 oder 3 Jahre, stocke in der Zeit das EK auf, schau wie sich die Einkommenssituation entwickelt und gehe dann mit einem deutlich kleineren Risiko an die Sache ran.

    Ich habe ja auch einen variablen Gehaltsanteil, der aber in unsere Kalkulation nicht eingeflossen ist, da der auch mal 0 sein kann (ist zwar sehr unwahrscheinlich, aber dennoch möglich). So nutzen wir den halt nun zur Sondertilgung und Aufbau eines Puffers für Sonderausgaben. Wenn ich das variable Einkommen mit eingerechnet hätte, hätte unser Haus nun ein paar Gimmicks mehr in der Ausstattung :). Ich bin aber sehr froh, dass ich es nicht gemacht habe. Mein ruhiger Schlaf zeigt mir, das es so richtig war ;).

    Gruß
    Der Agent
     
  16. Silver

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    Natürlich habe ich die Provisionszahlungen und auch die Steuerrückerstattung nicht mit gerechnet, diese würden wir dann auch für entsprechende sondertilgungen und Polzter nutzen.

    @Quelle

    Tolle Antwort, die einem kein stück weiter hilft.

    Gruß,
    Silver
     
  17. #16 Tom Köhl, 21. Mai 2009
    Zuletzt bearbeitet: 21. Mai 2009
    Tom Köhl

    Tom Köhl

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    Die Werbung in diesem Forum ist großer Mist
    Silver,
    hier wird keiner schreiben was Du hören willst (das macht übrigens gute Berater aus). Was lockt Dich denn so dass Du auf biegen und brechen loslegen willst? Der historisch niedrige Zinssatz? Das klingt mir alles viel zu sehr nach "Jetzt schnell zugreifen".

    Alle Argumente gegen Dein Projekt liegen auf dem Desktop. Du kannst kleiner planen, dann wird's etwas(!) realistischer, aber wirklich auch nur ein kleines bischen.

    Du solltest meiner Meinung nach noch drei bis fünf Jahre warten und mal EK ansparen. Du weisst dann, ob Du wirklich über Dein Gehalt hinaus verdienst oder ob das alles heisse Luft war, was man Dir versprochen hat. Rechne für die Basiskalkulation nicht mit all den klitzekleinen Wenns und Abers (z.B. Steuerrückerstattung). Dafür kannst Du Sondertilgungen mit der Bank vereinbaren, wenn denn von diesen Beträgen tatsächlich etwas übrig bleibt.

    So wirds jedenfalls ein Projekt à la "sehenden Auges...".

    Mit besten Gruessen,
    Tom
     
  18. bernix

    bernix

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    ...stimmt, die Antwort hilft dir nicht weiter in Richtung eigenes Haus....nur: die Antwort bringt die Fakten in wenigen Worten auf den Punkt!

    gruss
     
  19. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Banken

    rechnen nicht mit dem was wird (außer bei Beamten:)), sondern mit dem was ist.

    Variable Gehaltsanteile werden nur in der Höhe angerechnet, die dauerhaft erzielbar ist.

    Daumenpeilung für die Höhe einer möglichen Finanzierung:

    Jahresnettoeinkomen x 6,5 = möglicher Finanzierungsbetrag

    oder rückwärts gerechnet:

    Finnazierungsbedarf = ca. 350.000 :6,5 /12 = 4.500.- € mtl. Soll-Netto

    Fazit: Antwort Beitrag #13 ist stimmig.
     
  20. Anzeige

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  21. Silver

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    mhm

    ich will ja nur eine entsprechende Meinung hören. Direkt loslegen muss auch nicht sein, vorallem möchte ich erstmal sondieren, was möglich wäre. Niederige Zinsen wäre natürlich ein willkommener Nebenefekt nur deshalb würde ich sowas aber nicht anfangen.

    Und um es nocheinmal deutlich zu sagen, Provisionszahlungen und Steuerrückerstattungen haben wir bewusst nicht mit eingeplant. Wenn dort etwas abfallen sollte, nehmen wir dies gerne für ein polster oder eine sondertilgung aber ein muss ist dies nicht.

    Derzeit haben wir schon unsere Finanzen dazu ausgelegt noch möglichst viel Eigenkapital zu bilden.

    Gruß,
    Silver
     
  22. Rene'

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    Hi!

    Die Antwort kann man sich bei Anwendung mathematischer Rechenkünste der 4. Klasse selber geben:

    Einkünfte:

    Einnahmen Sie/Er gesamt: 3300€ (wenn alles gut geht)

    Ausgaben:

    Kredit (343.000€, 5% Zinsen da 90% Beleihung,1%Tilgung): 1715€
    Nebenkosten Haus (Heizung/Steuer/Müll/Wasser/Abwasser): 250€
    Lebenshaltungkosten: 1100€
    Risikolebensversicherung zur Kreditabsicherung : 50€
    Rücklagen:250€ (Reparaturen,defekt eines Haushaltgerätes,Urlaub,neues Auto....)

    Ausgaben gesamt: 3365€

    Ist ja auf dem Papier schon in den mieesen...

    Wie da sogar noch ein Kind, eventuelle Arbeitslosigkeit oder Jobwechsel (Firmenwagen fällt eventuell weg) reinpassen soll.....

    Quelle hat es da schon kompakter formuliert. ;)

    Gruß,
    Rene'
     
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