Kabel hängend vertikal verlegen

Diskutiere Kabel hängend vertikal verlegen im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ich muss an einer Stelle ein Kabel vertikal aufputz verlegen. Nun kann ich das nicht einfach über 4m frei hängen lassen, da meines Wissens nach...

  1. Photon

    Photon

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    Ich muss an einer Stelle ein Kabel vertikal aufputz verlegen. Nun kann ich das nicht einfach über 4m frei hängen lassen, da meines Wissens nach die Zugbelastung das Kabel auf Dauer schädigen kann, insbesondere da, wo das hängende Kabel per 90°-Bogen in den waagerecht verlegten Teil übergeht.

    Welche Schellen sollte ich nehmen, um das Kabel zu befestigen, und in welchem Abstand? (Nagelschellen sind ja wohl nicht geeignet, aber mir fällt der passende Suchbegriff im Moment nicht ein.)

    Wäre nett, wenn mir kurz jemand aushelfen könnte.

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  3. karo1170

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    Fuer groessere Querschnitte wuerde ich C-Schiene und Buegelschelle vorsehen. Bei Daten/Telefon/Schwachstromleitungen reicht Nagelschelle aus. Bei groesseren Mengen Kabel waere eine Steigetrasse (Kabelleiter) denkbar. Ansonsten liefert das Stichwort Kabelschelle auch noch jede Menge Ideen...
     
  4. Julius

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    Was soll man auf so eine schwammige Frage antworten?
    Außer, daß Nagelschellen sehr wohl geeignet sein könnten...
    Bitte mehr Details!
     
  5. Photon

    Photon

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    Tut mir leid, wenn ich zu ungenau war. Es geht um ein simples NYM-J 3 x 1,5qmm, 240V Stromkabel für eine Steckdose. Der Untergrund ist zum Nägeleinschlagen nicht geeignet. Muss gedübelt werden. Mehr fällt mir im Moment nicht ein, was noch relevant sein könnte.

    C-Schienen sind derzeit montiert, da in dem betreffenden Schacht noch Rohre verlaufen. Ich weiß nicht, ob die Abstände nicht zu groß sind (ca. 1m). Davon abgesehen finde ich nirgendwo darauf und auf den Durchmesser des Kabels passende Schellen/Klemmen. Der Haustechniker, der die C-Schienen gesetzt hat, hat dafür nur große Schellen für Rohre.

    Entweder gucke ich in den falschen Geschäften (hier in der Nähe fallen mir leider nur Baumärkte ein, und die haben sowas gar nicht), in den falschen Online-Shops oder ich suche bei den Online-Shops nach den falschen Begriffen (oder meine Begriffe sind so allgemein, dass sie 1000 Suchergebnisse liefern...).

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  6. Jonny

    Jonny

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    muss aber zur montierten Profilschiene passen.

    Grüsse
    Jonny
     
  7. Photon

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    Habe gerade unter dem Begriff ISO-Druckschellen was gefunden. Sind die geeignet? Oder müssen das welche mit eingebauter Schraube sein, um das Kabel zu klemmen?

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  8. Julius

    Julius

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    Nachfragen ohne Angabe der erbetenen Details sind sinnlos!
    Ist das so schwer zu begreifen...?

    Also:
    - Was für ein Kabel (oder vielleicht doch eher eine Leitung)?
    - Was für ein Untergrund?
    - Welche Umgebungsbedingungen (mechanische Belastung, thermische, Bewetterung etc.)
    - Wie erfolgt die obere Umlenkung?

    Und wer zwingt Softwareentwickler, Dinge zu tun, von denen sie nichts verstehen...?
     
  9. Julius

    Julius

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    Sorry, hatte Deine Antwort auf der vorigen Seite übersehen. :lock
    Demnach:
    Doch gar kein Kabel, sondern eine Feuchtraumleitung.
    ISO-Druckschellen dürften geeignet sein. Andübeln, Abstand max 40cm (ich empfehle 25cm bis 35cm).
    Unter der Voraussetzung, daß NYM dort überhaupt verlegt werden darf (z.B. Stelle NICHT der Sonne ausgesetzt, nicht zu heiß etc.).
    Minimalen Biegeradius beachten.

    Und woher nimmst Du die 240V? Die gibts ja nicht mal mehr in Merry Old England...
     
  10. karo1170

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    "C-Schienen sind derzeit montiert, da in dem betreffenden Schacht noch Rohre verlaufen."

    Dann sollte das Sonnenlicht kein Problem darstellen...wird ja wohl kein beheizter Lichtschacht sein...

    Nennnetzspannung +/- zulaessige Toleranz (10%). Wenn man in abnahmeschwachen Regionen mit groesseren Einspeisern wohnt (Netzauslaeufer mit Windpark, Wasserwerk o.dgl.), sind Nennspannung um die 240V eher die Regel als die Ausnahme.
     
  11. Julius

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    Schön, daß Du den Schacht kennst...
    Fragt sich nur, warum dann nicht Du die Ausgangsfrage beantwortet hast.

    Und mit Deiner Logik könnte man auch 250V begründen...
    Nein, die Nennspannung ist selbst dann unverändert 230V!
     
  12. karo1170

    karo1170

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    Ja, im Schacht kenn ich mich aus. Gibt ja genug hier in der Gegend.

    siehe #2.

    Leider interessieren sich elektrische Verbraucher nicht fuer Begrifflichkeiten oder Logik. Sondern fuer das was hinten raus kommt.
     
  13. Julius

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    Na, dann lies Dir gelegentlich mal Durch, was der Begriff "Nennspannung" bedeutet!
    Tipp: Nach aktueller Normung liegt er sogar noch ne Kategorie über der "Bemessungsspannung" (hat also recht wenig mit der tatsächlich auftretenden Netzspannung zu tun).

    Und im Eurem Schacht scheint es zumindest zeitweilig dunkel zu sein.
    Sonst würde man nicht EINE Leistung im "Puppenstuben-Format" (3x1,5mm²) als "größere Mengen" mit "größerem Querschnitt" ansehen...
     
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  15. Photon

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    O.K. Dann gehe ich auf Nummer Sicher und nehme 25cm als Abstand. Die Schellen kosten ja nicht die Welt.

    Der Schacht war früher mal ein Kamin mitten im Haus, der inzwischen abgerissen wurde, um Platz für Steigleitungen (Heizung, Wasser, Lüftung) sowie Abwasser zu haben. Sonneneinstrahlung wird es da keine geben. Leitungen, die warme Medien führen, sind räumlich vom Stromkabel getrennt und entsprechend gedämmt. Der Schacht wird anschließend mit Gipskarton verkleidet.

    Auf Biegeradius achte ich. Das andere war ein Tippfehler meinerseits. Ich meinte natürlich 230V.

    Danke für die Antworten!

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  16. the motz

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    Pohlschellen mit gegenwannen und gut ist es...

    Wie da jetzt eine Diskussion um die nennspannung werden kann, liegt ganz tief unten in den Tiefen des Forums...
     
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