Kachelofen Altbau

Diskutiere Kachelofen Altbau im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Gemeinde. Hab einen Albau mit Kachelofen gekauft. 110 qm 3 Personen Haushalt. Kann ich den Kachelofen so umbauen das ich eine Komplette...

  1. Saluewes

    Saluewes

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    Hallo Gemeinde.
    Hab einen Albau mit Kachelofen gekauft.
    110 qm 3 Personen Haushalt.
    Kann ich den Kachelofen so umbauen das ich eine Komplette Heizung mit Pufferspeicher plus Solaranlage darüber laufen lassen kann?
    Im Moment keine Gasheizung möglich zuweit auf dem Land und Gastank möchten wir nicht.
    Die Eigentümerin hatte über Jahre ohne Probleme damit geheizt Warmwasser kommt über Durchlauferhitzer.

    Vielleicht Wassertasche nachrüsten?
    Danke für eure Antworten
     
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  3. R.B.

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    Die erste Frage wäre, ob Du den Kachelofen überhaupt noch betreiben darfst, bzw. wie lange. Evtl. könnte es von Vorteil sein, jetzt etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen, anstatt jetzt zu investieren und in x Jahren alles wieder zu entsorgen, oder dann noch umfangreicher zu ändern.

    Wie wird der Rest des Gebäudes beheizt?
    Wie alt ist der Ofen?
    Wurde er zwischenzeitlich nachgerüstet?

    Ist er älter als 1975, dann hätte er bis Jan. 2015 nachgerüstet oder stillgelegt werden müssen. Ist er älter als 1984, aber jünger als 1975, dann steht eine Nachrüstung bzw. Stilllegung bis 31.12.2017 an, also Ende nächstens Jahres. Ist er älter als 1994, aber jünger als 1984, dann Ende 2020 und für Öfen die älter als 2010 und jünger als 1994 sind, wäre Dez. 2024 das Stichdatum.
    Bei neueren Öfen könnte man aber unterstellen, dass diese bereits der BImSchV entsprechen.

    Fazit: Zuerst die Grundlagen klären, dann Geld investieren.
     
  4. Saluewes

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    Puhh das kläre ich und dann melde ich mich nochmal.
    Danke

    Geheitzt wird im Moment mit einem großen und einen kleinen kachelofen alter werde ich rausfinden.
     
  5. dimitri

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    Wenn das ein echter Grundofen mit keramischen Zügen ist, würd ich mal sagen nein. Das kommt einem Abriss und Neuaufbau gleich. Dann muss der Ofen auch entsprechend berechnet sein, damit die benötigte Holzmenge auch reinpasst.
    Wenn mit Holz, dann Holzvergaser, Hackschnitzel oder Pellets wählen. WW Solar ist nur in den wenigsten Fällen rentabel, würd ich mir sparen.
     
  6. Saluewes

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    Geht ein Abgaswärmetauscher weil ein Rohr kommt hinten raus.werd morgen mal ein Foto machen dann nelde ich mich wieder.Vielen Dank erstmal
     
  7. R.B.

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    Am besten den zuständigen Schorni fragen, der muss das wissen und er kennt auch sein Revier (Bezirk).
    Gibt der Schorni sein OK, dann einen Ofenbauer suchen. Der kann Vorschläge unterbreiten wie man das Teil am besten aufrüsten kann. Falls hier eine wasserführende Lösung bevorzugt wird, auch daran denken, dass Speicher, Verrohrung, Heizkörper (oder FBH) notwendig werden. Das kann schnell teurer werden als eine komplett neue Anlage, die dann auf´s Haus optimiert wird.
     
  8. R.B.

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    und was willst Du damit?

    Wenn Du Pech hast, dann versottet Dir der Schornstein, und das bisschen Leistung aus dem Abgas reicht nicht um das komplette Haus (die restlichen Räume) zu heizen.
     
  9. Saluewes

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    Vieleicht wäre es auch besser den Kachelofen rauszuschmeissen aber dann stehe ich vor der Entscheidung welche Anlage wenn garnichts geht muss ich wohl doch auf Flüssiggastank zurückgreifen ist das Schwer.
     
  10. Saluewes

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    Mach mir schon seit Wochen Gedanken.
     
  11. dimitri

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    Warum nicht Öl?
     
  12. R.B.

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    Na ja, Planung ist ein bisschen mehr als nur ein paar Gedanken machen. Je nach Gebäude, Heizlast, Räumlichkeiten, gibt es viele Möglichkeiten. Wenn Holz eine Alternative ist, sofern man überhaupt günstig an Holz ran kommt, dann könnte man einen Holzvergaser einsetzen. Alternativ einen Pelletkessel und ein Pelletlager, entsprechend der Heizlast.
    Öl wäre denkbar, aber ich würde hier Bedenken anmelden, denn der aktuell billige Ölpreis will nichts heißen. Öl unterliegt erheblichen Schwankungen, und für einen Öler bräuchte man auch Platz für einen Tank. Schornsteinsanierung wird sehr wahrscheinlich auch fällig.

    Das sind nur ein paar Punkte über die man sich Gedanken machen sollte, es gibt noch eine Menge mehr, vor allen Dingen wenn es an die Details geht.
     
  13. Saluewes

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    Ja hatte auch schon an Holzvergaser gedacht weil der Kollege auch günstig an Holz kommt aber da ich immer wieder Probleme mit Holzvergaser hörte hatte ich nach Alternativen gesucht.
    Aber klar ist auch das hier ein Fachmann ran muss doch ich suche halt nach Alternativen also vom Gas und Strom weg.
    Bin natürlich sehr dankbar für alle Antworten denn die haben jetzt schon einige Steine ins Rollen gebracht.
    Gibt es unter den Holzvergasern Favoriten bevor ich von eine sch.... in die nächste laufe?
     
  14. dimitri

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    Produktbesprechungen gibt's hier entsprechend der Forenregeln nicht, aber die Ösis bauen gute Holzvergaser.
     
  15. Saluewes

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    So nach langem hin und her haben wir jetzt entschieden doch einen Flüssiggastank zu kaufen.Da wir vorausschauend auf unser alter planen müssen denken wir das es nur mit Holzvergaser für uns später zu anstrengend ist mit der Holzbereitstellung hat vieleicht da schon einer Erfahrungen sammeln können oder könnt ihr mich entsprechend weiterleiten?Vielen Dank
     
  16. R.B.

    R.B.

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    Alternativen wurden doch schon genannt, die Frage ist nur, welche dieser Alternativen für Deinen Fall sinnvoll ist, und das kann man aus der Ferne, und anhand der bisher mageren Angaben, nicht beurteilen.

    Holz heizen bedeutet erst einmal viel Aufwand, selbst wenn das Holz ofenfertig angeliefert wird. Man braucht Platz zum Lagern, und man muss regelmäßig den Holzkessel füttern. Selbstverständlich muss dieser auch öfter gereinigt werden als beispielsweise eine Gastherme, und Asche muss man auch ständig entfernen. Das rechnet sich wenn man billig an Holz kommt, eigenen Wald hat und sowieso Holz aus dem Wald holen muss, alle Maschinen und Geräte vorhanden sind um das Holz zu verarbeiten, und wenn man viel Freizeit opfern kann. Unter diesen Bedingungen ist das Heizen mit Holz unschlagbar billig.
    Muss man das Holz für 80,- € oder 90,- €/Ster kaufen, dann sieht die Sache schon wieder ganz anders aus. Selbst im Holzgaser mit hohem Wirkungsgrad verbrannt, kostet die kWh thermisch dann irgendwas um die 5,5Ct. bis 6Ct., und man hat zusätzlich noch Arbeit für Lagerung und muss das Holz zum Kessel schleppen, und hat die Reinigung an der Backe usw.
    Je nach Heizlast und der damit verbundenen Jahresmenge an Holz, macht das schon ganz schön Arbeit, und unter´m Strich zahlt man mehr als für Öl, Gas, Pellets (wenn man die aktuellen Preise ansetzt).

    Diese Situation wiederholt sich mit schöner Regelmäßigkeit, jedes Mal wenn der Preis für Öl und Gas wieder raketenhaft ansteigt, und viele auf Holz umsteigen, und danach der Preis für Öl und Gas wieder fällt. Gewinnen können an sich nur diejenigen die sowieso Holz in Massen verfügbar haben. Hier in der Gegend haben viel ein eigenes Stück Wald und müssen dieses sauber halten, die heizen schon immer mit Holz. Wer diese Voraussetzungen nicht hat, der muss genau rechnen.

    Eine weitere Alternative wäre ein Pelletkessel. Der Preis für Pellets war in den vergangenen Jahren relativ konstant, zumindest im Vergleich zu Öl und Gas. Je nach Region, Liefermenge und Qualität kosten Pellets ca. 200,- € bis 240,- €/to. in den letzten Jahren ging der Preis auch schon mal in Richtung 280,- €/to, und er lag auch schon unter 200,- €/to. Die Schwankungen sind also bei weitem nicht so stark.
    Mit Pellets und unterstellten 90% Wirkungsgrad, heizt man also für ca. 4,5Ct./kWh bis knapp über 5Ct./kWh. Der Arbeitsaufwand ist deutlich geringer im Vergleich zu Holz, man braucht aber Platz für ein Lager und man muss auch bei einem Pelletkessel regelmäßig die Asche entfernen und den Kessel reinigen.

    Die nächste Alternative wäre eine Wärmepumpe. Diese wäre aber nur sinnvoll, wenn die Heizlast des Gebäudes gering ist und man Heizflächen mit niedriger Heizwassertemperatur, vorzugsweise Flächenheizungen, einsetzen kann. Leider wird der Strompreis immer mehr mit Abgaben und Gebühren belastet, so dass nicht vorhersehbar ist, wie sich das entwickeln wird. Bei Luftwärmepumpen und einer JAZ von 3,5 ist man schnell bei 6Ct./kWh thermisch, und somit teurer als (aktuell) Öl, Gas, Holz, Pellets. Hat man die Möglichkeit eine Sole-WP oder DV zu installieren (Heizlast? Grundstücksgröße?) dann ist eine JAZ von 4,5 möglich, und man kommt in Richtung 4,5Ct./kWh bis max. 5Ct./kWh, je nach Stromanbieter und Tarif.

    Zum Vergleich, Heizöl bekommt man aktuell für um die 4x Ct./Liter und liegt je nach Wirkungsgrad irgendwo um die 4,5Ct. bis 5Ct./kWh. Die Frage ist nur, wie lange dieser Preis anhalten wird, denn es gab auch schon Zeiten, da durfte man 1,- €/Liter auf den Tisch blättern.

    Erdgas habe ich jetzt nicht berücksichtigt, da ja ein Erdgasanschluss nicht möglich ist. Flüssiggas kostet bei uns aktuell um die 33Ct./Liter bis 35Ct./Liter, macht also etwa 5Ct./kWh und ca. 5,5Ct./kWh thermisch. Das setzt voraus, dass man einen eigenen Tank hat, der regelmäßig gewartet und geprüft werden muss (Unterhaltskosten). Hat man einen gemieteten Tank, und ist an einen Lieferanten gebunden, kann es deutlich teurer werden. Hinzu kommt dann eine monatliche Miete in der Größenordnung 10,- € bis 15,- €, je nach Tankgröße.

    So, jetzt kannst Du ja mal die Preise in Deiner Region einholen und dann umrechnen, alles in eine Tabelle schreiben, und dann rechnen. Dazu dann die notwendigen Investitionskosten, und am Ende darfst Du Deine Glaskuigel befragen, wie sich der Energiepreis in Zukunft entwickeln wird.

    Meine Meinung, wenn man die Arbeit scheut, kein eigenes Holz hat, keine Flächenheizungen verbauen kann, und längerfristig denkt, dann dürfte man mit Holzpellets nicht so schlecht liegen. Nachteil, man muss genau schauen, wie hoch die Investitionskosten sein werden, denn es gibt Anbieter, die lassen sich einen Kessel vergolden, und Heizungsbauer, bei denen nach so einem Auftrag die Sektkorken knallen. Da reden wir also schnell mal über 30T€ Investitionsumfang, nach oben gibt es fast keine Grenzen. Deswegen überlegen, ob man nicht besser auf ein paar Prozent Komfort/Wikrungsgrad verzichtet und dafür die Investitionskosten deutlich reduziert. Anstatt für 10T€ für einen Kessel könnte man ja auch mit 5T€ für einen Kessel klar kommen.

    Ich würde zudem mal nachschauen, welche Fördermöglichkeiten es gibt. BaFa, KfW, da gibt es einige Möglichkeiten wie man sich ein paar Euro Förderung, oder verlorener Zuschuss, sichern kann. Wenn man auf Holz/Pellets setzt, dann wäre ein Speicher angebracht, und evtl. eine Ergänzung mit einer Solaranlage. Wenn man den Speicher sowieso schon hat, müsste man ja nur die Kollektoren, Verrohrung, Regelung ergänzen, und könnte im Sommer WW erzeugen ohne dass der Kessel arbeiten muss. Solare Heizungsunterstützung wird sich bei den niedrigen Brennstoffkosten kaum rechnen.

    Fazit: Es gibt viele Möglichkeiten, man muss sich nur auf die Suche machen.
     
  17. Saluewes

    Saluewes

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    Ok dann mal die Fakten.
    Das Haus ist nicht gedämmt.
    Das Haus ist 110 qm Gross
    1500qm Grosses Grundstück
    Holz kann aus einem Wald bezogen werden.
    Solar geht auch da sud west Ausrichtung.
    Pellets wären auch kein Thema da Platz da ist.
    Es gibt zwei Kamine da zwei Kachelofen installiert sind.
    Im Energieausweiss steht natürlich das Aussenhulle und und dach gedämmt werden sollen und der Einbau einer Flüssiggasheizung zu empfehlen ist.
     
  18. dimitri

    dimitri

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    Dachdämmung lohnt sich am ehesten, Fassadendämmung kommt deutlich teurer es sei denn die Erneuerung des Aussenputzes steht vor der Tür. Dann kann man statt dessen über ein WDVS nachdenken.

    Rein vom Gefühl her wäre mir ein Öltank im Keller lieber als ein Gastank im Garten.

    Steht denn im Raum das Haus in absehbarer Zeit zu renovieren/sanieren? In dem Fall würd ich erstmal alles so lassen wie's ist und dann eine neue Heizung ins Auge fassen.
     
  19. R.B.

    R.B.

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    Dach bzw. obere Geschossdecke müssen vermutlich gedämmt werden, zumindest wenn es da keine Dämmung gibt (siehe EnEV). Das ist auch mit relativ wenig Aufwand und Kosten verbunden, und bei den üblichen Dachflächen schnell erledigt.
    Eine Dämmung der Wände kann sinnvoll sein, zumindest wenn man längerfristig denkt. Das lässt sich aber alles rechnen.

    Preis? Aufwand? s.o.
    Auch daran denken, dass man nicht jünger wird.
    Vorteil, da das Haus relativ klein ist, muss man keine so großen Mengen an Holz schleppen. Ich kenne Leute die verbrennen >30Ster pro Jahr, ohne die entsprechenden Maschinen und eigenen Wald, wäre das kaum machbar. Wenn man damit aufgewachsen ist, und alles notwendige sowieso vorhanden ist, sieht es halt anders aus, als wenn man sich als Privatmann für ein bisschen Holz im Wald bewerben, oder Lose ersteigern muss.
    Hier bei uns kostet der Ster Buchenholz, ofenfertig vor die Haustüre gekippt, ca. 85,- €. Es gibt natürlich auch Schrott"holz" das man billiger erwerben kann, aber wer tut sich so etwas an?
    Muss das Holz über Strecken transportiert werden, dann ist man schnell bei 100,- €/Ster. Transportiert man selbst, dann braucht man einen Anhänger und das eigene Auto fährt ja auch nicht gratis, und je nach Menge wäre ein Traktor oder Klein-LKW ratsam. Das alles kostet zwar immer nur ein paar Euro, aber die summieren sich ganz schnell.

    Dann wäre ein Flächenkollektor für eine WP sicherlich kein Problem. Evtl. könnte man diesen auch als Grabenkollektor ausführen oder sonstwie auf dem Grundstück verteilen. Bei der genannten Hausgröße, und entsprechender Dämmung, sollte die Heizlast niedrig sein. Folglich braucht man auch nur eine kleine WP und einen kleinen Kollektor. Fraglich ist, ob man bereit ist die Heizflächen umzustellen (FBH einbauen), denn mit Heizkörpern macht eine WP keinen Spaß. Da geht die JAZ einer Sole-WP schnell mal in Richtung 4 oder unter Umständen auch darunter. Gebläsekonvektoren, um die VL Temperatur zu drücken, würde ich bei einer Neuplanung nicht empfehlen, denn egal wie leise die Dinger sind, man hört sie immer.

    Kommt darauf an ob man auf niedrige Betriebskosten oder niedrige Investitionskosten setzt.
     
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  21. Saluewes

    Saluewes

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    Flachenkollektor Grabenkollektor ist das nicht sehr Teuer?
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Kommt darauf an, was Du unter teuer verstehst. Im einfachsten Fall brauchst Du einen Bagger der ein Loch buddelt, und Du wirfst 600m PE Rohr rein, dann wieder zuschütten. Das teuerste daran dürften die Baggerstunden sein. Keine Ahnung was das bei Euch in der Gegend kostet. Ich schätze mal irgendwas zwischen 50,- € und 100,- € pro Stunde, je nach Größe des Baggers. Dazu dann noch Sole zum Befüllen und ein bisschen Kleinkram. Kostenpunkt dürfte aus dem hohlen Bauch heraus dann irgendwo zwischen 2.000,- € und 3.000,- € für den kompletten Kollektor liegen.
    Überlässt man die Verlegung der Rohre einer Fachfirma, dann kämen noch Arbeitsstunden hinzu. Der Aufwand ist aber überschaubar, vor allen Dingen bei kleinen Heizleistungen und somit kleinen Kollektoren.
     
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