Kalksandstein mit WLG40 oder 35?

Diskutiere Kalksandstein mit WLG40 oder 35? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hi, wir wohnen zwar sehr ruhig aber haben uns nun doch entschieden anstatt der Hochlochziegel wie vom GÜ vorgeschlagen mit KSS zu bauen. Ytong...

  1. wizard2000

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    Hi,

    wir wohnen zwar sehr ruhig aber haben uns nun doch entschieden anstatt der Hochlochziegel wie vom GÜ vorgeschlagen mit KSS zu bauen. Ytong haben wir auch "getestet" bei einem Bekannten Neubau aber das Wohnklima hat uns im Vergleich zu KSS nicht wirklich überzeugt (speziell im Sommer). Wir haben nun zwei Möglichkeiten (gegen Aufpreis versteht sich) der Aussendämmung. Entweder mit 10cm WLG35 oder 12cm WLG40. Was würdet ihr preismässig empfehlen? Den Platz für die zusätzlichen 2 bis max 2,5cm je Aussenwand hätten wir vom Baufenster her noch, mehr ist dann aber defintiv nicht mehr drin.

    Ausserdem wäre es noch interessant ob wir die Bodenplatte im Fall WLG40 bzw. 2cm mehr Dämmung ebenfalls entsprechend vergrössern sollten oder ob es egal ist wenn die Dämmung ein paar cm übersteht. Wird ja sicherlich von unten noch verspachtelt und abgedichtet.
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 15. Februar 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    12 cm...

    035!!!!!
    Und das Fusspunktdetail muss geplant werden.
    MfG
     
  4. #3 Hundertwasser, 15. Februar 2006
    Hundertwasser

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    Die PS 15 WLG 035 (z.B. Neowall) kommt im Einkauf etwa 40 % teurer als die normale PS 15 WLG 040. Dagegen muss man rechnen das du 20 % mehr Dämmstoff benötigst (12 cm statt 10 cm). Da bleibt immer noch ein Preisvorteil für WLG 040.

    Allerdings benötigst du bei 12 cm WLG 040 über allen Gebäudeöffnungen sog. Brandabschottungen die in der Regel mit Mineralwolle-Lamellen ausgeführt werden. Diese kosten auch ordentlich Geld und für das zusätzliche Verkleben muss der Handwerker ja auch was berechnen.

    Da steuert man finanziell auf ein Patt in. Klärung ist da nur durch konkrete Angebote möglich.

    Im Bereich der Bodenplatte würde ich die Perimeterplatte (gehört immer in erdberührte und spritzwassergefährdete Bereiche) von außen in einem 45° Winkel anschrägen, so dass die Platte in der Restbreite auf der Bodenplatte aufsteht. Die Perimeterdämmplatte wird, wie du schon richtig schreibst, mit speziellem Material verklebt und von außen verspachtelt.
     
  5. wizard2000

    wizard2000

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    Danke für die schnellen Antworten. Das es ab 12cm gesonderte Brandabschottungen erfordert ist ein sehr wichtiger Hinweis, das war uns völlig neu und wurde auch mit keiner Silbe bei der Baudurchsprache erwähnt. Erklärt aber zumindest warum der GÜ eine Planung von 12cm Dämmung auch pauschal abgelehnt hat. "Das regeln Sie dann direkt mit der Firma, wir können Ihnen maximal die 10cm Ausführung in WLG 035 anbieten."

    40% ist aber dann schon heftig, vielleicht sollten wir dann doch noch auf Ytong umsteigen. Ist eh eine Entscheidung aus dem Bauch...... aber wir kommen mental nur schwer vom KS los :confused:
     
  6. #5 Hundertwasser, 15. Februar 2006
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    KSS und Dämmung ist halt eine gute Kombination. Innen ein Massiver Wärmespeicher und außen die Isolierung. Wenn, dann würde ich so bauen.
     
  7. H.PF

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    Sehe ich auch so, man hat ausserdem noch einen hohen Schallschutz, den man bei dem Porenbeton verlieren würde. KS-Steine mit WDVS ist in diesem Fall die auf jeden Fall bessere Alternative.


    Gruß Holger
     
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