Kaminofen mit Wohnraumlüftung und Unterdruckwächter

Diskutiere Kaminofen mit Wohnraumlüftung und Unterdruckwächter im Lüftung Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Experten und Forumsnutzer, gerade findet sich unser neues Zuhause (EFH als KfW-EH 55, Schlüsselfertig) im Bau. Rohbau ist bereits fertig....

  1. wielanpr

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    Hallo Experten und Forumsnutzer,

    gerade findet sich unser neues Zuhause (EFH als KfW-EH 55, Schlüsselfertig) im Bau. Rohbau ist bereits fertig.

    Wir haben einen Schornstein (Erlus Leistungsschornstein S) für den Anschluss eines Kaminofens im Wohnzimmer. Leider kein LAS-System (so rächt es sich, wenn man den Bauträger mangels eigener Kenntnis einfach mal machen lässt).

    Außerdem bekommen wir eine Lüftungsanlage (Pluggit AP300).

    Der Schornsteinfeger sagt jetzt natürlich, Lüftungsanlage + Kamin = Unterdruckwächter. Gefällt mir zwar nicht, aber so ist es nun wohl.

    Dazu die ersten Fragen:
    Es gibt da ja ganz unterschiedliche Anbieter für solche Unterdruckwächter. Kann mir da jemand was empfehlen? Ich hätte gerne ein System von dem man im Wohnzimmer nichts sieht. Irgendwo habe ich was gelesen, wo man Silikonschäuche für die Sensorik legen muss, die dann eine bestimmte Länge nicht überschreiten dürfen. Weiß nicht ob es dann vom Aufstellort in den Technikraum reichen würde. Gibt es auch Systeme, wo die Signale elektrisch zum Wächter übertragen werden. Und darf man eigentlich Leitungen für die Sensorik durch den Kamin (zwischen Dämmung und Mantelstein) in den Keller führen?

    Nun mal angenommen, ich habe so einen Unterdruckwächter installiert. Dann muss ich ja immer noch die Lüftungsanlage so einstellen, dass sie mehr Luft ins Gebäude bringt als wieder raus, damit die Feuerstelle genügend Frischluft hat und der Unterdruckwächter nicht ständig ansprinngt. Das bedeutet dann aber doch im Umkehrschluss, dass wenn die Feuerstelle nicht in Betrieb ist Luft unkontrolliert durch irgendwelche Ritzen entweicht. Klingt nicht gerade Ideal?

    Kann ich ggf. den Bauträger verdonnern, da (aufwändig) nachzubessern, weil ein Schornstein für Raumluftabhängige Kaminöfen im Zusammenhang mit einem KfW55 Haus mit KWL nicht dem Stand der Technik entspricht? Was gäbe es denn da überhaupt für geeigneten Maßnahmen um irgendwo Verbrennungsluft her zu bekommen ohne sich Wärmebrücken zu schaffen?

    Herzlichen Dank für alle Tipps und Anregungen,

    Peter
     
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  3. Julius

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    Z.B. die übliche:
    Wärmegedämmtes Rohr durch den Keller von der Außenwand (mündend z.B. in einem - schneefreien - Lichtschacht) bis zum Aufstellplatz des Ofens.
    Dann vorzugsweise Ofen mit Anschluß für externe Verbrennungsluftzufuhr benutzen.

    Der Unterdruckwächter ist (sofern es kein - teurer - RLU-zertifizierter Ofen ist UND der Schorni das absegnet) trotzdem erforderlich. Und auch sinnvoll!

    Warum nicht?
    Gefallen Dir tote Bewohner besser...? :confused:

    Abhängig vom Vertragstext kann man ME hier sehr wohl über Planerhaftung nachdenken.
    Aber vermutlich kostet das Verfahren nehr als die Nachrüstung.

    Und derartige "fremde" Leitungen im Kamin sind zumindest nach meiner Kenntnis nicht zulässig. Und auch nicht sinnvoll.
     
  4. wielanpr

    wielanpr

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    Danke für den Hinweis. Der Bauträger meinte, das ginge nicht, weil man da eine Wärmebrücke schaffen würde. Hat mir aber von vorneherein nicht eingleuchtet, weil es ja ohnehin diverse Rohre ins Haus gibt. Vielleicht meinte er eher, geht nicht weil zu teuer?!?

    Ok. Das war mir so nicht bewusst.

    Selbstverständlich nicht. Ich wollte damit sagen, dass mir Raumluftunabhängig besser gefallen würde. Als Raumluftabhängig mit Unterdruckwächter. Wenn ich den Unterdruckwächter ohnehin brauche, gefällt mir immernoch raumluftunabhängig besser (ob nun zertifiziert oder nicht).

    Weiß eigentlich jemand, wie viel Verbrennungsluft so ein kleiner Kaminofen braucht? Oder ist das eine zu naive Frage, auf die es vielleicht keine einfache Antwort gibt?

    Danke und guten Start in die neue Woche!

    Peter
     
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