Kaminofen/ Neubau KFW-70 mit Be- u. Entlüftungsanlage

Diskutiere Kaminofen/ Neubau KFW-70 mit Be- u. Entlüftungsanlage im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Mitglieder, wir bauen dieses Jahr ein EFH mit Be- und Entlüftungsanlage und wollen uns den Luxus eines Kaminofens gönnen. Ich bin...

  1. benjiman

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    Hallo liebe Mitglieder,

    wir bauen dieses Jahr ein EFH mit Be- und Entlüftungsanlage und wollen uns den Luxus eines Kaminofens gönnen.
    Ich bin neu hier im Forum und habe leider auch vom Hausbau bzw. Kaminofen nicht besonders viele Kenntnisse.
    Bitte seht es mir also nach sollte ich irgendwelche Angabe o.ä. vergesse anzugeben.

    Nach einigen Gesprächen im kleinen Fachladen um die Ecke weiß ich zumindest schon so viel, dass wir eine Nennwärmeleistung von 4-5 KW planen sollten. Des Weiteren wurde mir empfohlen einen Druckwächter einzubauen und keinen raumluftunabhängigen Kaminofen zu wählen. Bei letzterem wäre die Wartung zu intensiv und müsste in einem streng einzuhaltenden Intervall erfolgen.

    Meine 1. Frage wäre also was ihr mir dazu raten würdet? Kann man die o.g. Aussagen so stehen lassen oder muss man sich das noch mal genauer anschauen?

    Meine 2. Frage wäre zum Druckwächter. Bei welchem Gewerk beziehe ich den am besten? Oder beauftrage ich den Einbau über den Kaminofen-Lieferanten? Und was kostet der Spaß?

    Meine 3. Frage wären dann zum Kaminofen selber. Könnt ihr mir da irgendeinen Hersteller oder sogar Modell besonders empfehlen?

    Und habt ihr evtl. auch Erfahrungswerte wie viel man dann noch für die Einbaukosten des Kamins berücksichtigen sollte?

    Vielen Dank für eure Hilfe vorab!

    Grüße aus Hamburg
     
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  3. benjiman

    benjiman

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    Ach und was ich noch vergessen hatte, die Be- und Entlüftungsanlage wird eine Vallox 090 SE oder ggf. die günstigere Variante SC.
    Die SE hat wohl optional die Möglichkeit einen CO2-Fühler anzuschließen. Braucht man so was wegen des Kamins?
     
  4. Jan81

    Jan81

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    So ein Druckwächter muss an die Lüftungsanlage angeschlossen werden und in der Regel bieten alle Hersteller an. Es gibt sogar Lüftungsanlage in der schon integriert ist, aber irgendwie trauer ich der Sache nicht.

    DAs kann zwischen 500-800 Euro aufpreis sein. Bei einem Bekannten waren es ca. 600 Euro. Also nur das Gerät :D der einbau kostet extra.
    Also dein Lüftungsanlage Techniker wird dir da weiter helfen.

    So weit ich weiß, wird der Schornsteinfeger den Kamin auch ohne Druckwächter nicht abnehmen.
     
  5. Jan81

    Jan81

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    Co2 Fühler braucht man nicht unbedigt. Hat mit Kamin erst mal nichts zu tun.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Das mit dem Druckwächter kann man ja noch verstehen, aber das Argument gegen einen raumluftunabhängigen Ofen ist schlichtweg Unsinn.

    Hast Du schon einmal überlegt woher die Verbrennungsluft für einem Ofen kommen soll wenn dieser nicht raumluftunabhängig ist? Willst Du ständig die Fenster offen stehen lassen?

    Das kann passen, kann aber auch zuviel sein. Das hängt auch von der Ausführung des Ofens und der Raumheizlast ab.

    Am einfachsten wäre es wenn derjenige liefert und einbaut der auch den Ofen einbaut. Ansonsten wäre das ein Fall für den Eli.

    Bitte Nutzungsbedingungen beachten. Keine Hersteller- oder Produktdiskussionen im Forum.

    Am besten ein Angebot einholen. Aus der Ferne ist der Aufwand schwer abzuschätzen. Zudem hängt das auch vom Ofen ab.

    Die Frage aller Fragen ist aber, "wie soll der Ofen genutzt werden"? Evtl. wäre es sinnvoller einen wasserführenden Ofen zu nehmen, dann wäre auch das Thema Heizleistung kein Problem mehr, oder man entscheidet sich für einen richtigen Kamin oder Grundofen oder was weiß ich.

    Gruß
    Ralf
     
  7. feelfree

    feelfree Gast

    Laienfragen/Meinungen:
    Wo bekommt denn der raumluftabhängige Ofen seine Verbrennungsluft her? Durch die KWL? Ist das eine gute Idee?
    Was muss bei einem raumluftunabhängigen Ofen mehr gewartet werden? Habe ich noch nie gehört.

    Da mein Ofen sowieso an der Außenwand stehen wird, habe ich mich für einen zertifizierten, raumluftunabhängigen Ofen entschieden und die KWL kann ohne Druckächter ihr Werk verrichten.
     
  8. benjiman

    benjiman

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    Sorry das war mir nicht klar - wird berücksichtigt :-)

    Also der Kaminofen wird im Wohn-Esszimmer mit offener Küche stehen, wobei die Küche zum Süden "abknickt". Die Raumgröße insgesamt liegt bei knapp 45qm. Das Wohn-Esszimmer, welches dem Kamin direkt zugewandt ist, hat eine Größe von knapp 32qm.
    Das Haus wird über eine Gasbrennwerttherme u. Fußbodenheizung beheizt.
     
  9. benjiman

    benjiman

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    Die Berater im Fachladen meinte das die Dichtung von diesen raumluftunabhängigen Kaminöfen regelmäßig und extrem sorgfältig überprüft werden müssten.

    Das wäre natürlich der Vorteil an so einem raumluftunabhängigen Kamin.
     
  10. R.B.

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    Anhand dieser Infos kann man die Heizlast und somit die Heizleistung nicht abschätzen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass selbst der kleinste Ofen zuviel Leistung liefert. Damit muss man umgehen, sonst wird die Bude zur Sauna. Wieviel Aufwand man hier betreibt hängt vom geplanten Nutzerverhalten ab, oder man betreibt den Ofen nur als Hobby, dann spielt Geld bekanntermaßen keine Rolle.
     
  11. R.B.

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    Das gilt für jeden Ofen, oder willst Du den Rauch in der Bude?

    Gruß
    Ralf
     
  12. benjiman

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    Okay... welche Angaben wären denn notwendig? Also der Kaminofen soll mehr zum "wohlfühlen" beitragen denn als echte Heizalternative. Das Geld spielt natürlich eine Rolle, der Hausbau ist schließlich nicht ganz günstig.
     
  13. benjiman

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    Nein natürlich will ich das nicht. Kann man also schon mal festhalten, die Auskunft das raumluftunabhängige Kaminöfen wartungsintensiver seien war quatsch.

    Dann würde ich tatsächlich eher zu einem raumluftunabhängigen Modell tendieren.
     
  14. feelfree

    feelfree Gast

    Verstehe ich nicht. Das Rauchrohr muss bei JEDEM Ofen dicht sein. Das Zuluftrohr dürfte eher unkritisch sein - wenn es undicht wäre und der Ofen ein paar Prozent aus dem Raum ansaugen würde - so what?
     
  15. R.B.

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    Dann würde ich auf eine wasserführende Variante verzichten und irgendeinen raumluftunabhängigen Ofen verbauen. Wenn der nur gelegentlich betrieben wird, dann spielen so Sachen wie Wirkungsgrad nur eine untergeordnete Rolle. Man muss halt beim Schüren darauf achten, dass die Kiste nicht zuviel Wärme produziert, aber wenn da ab und zu am Wochenende ein paar Scheit Holz verbrannt werden ist das kein Problem.
     
  16. benjiman

    benjiman

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    Top - Danke für die Beratung
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 15. Januar 2014
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    Warum denn der Ofen??? KfW 70 (vernünftig gedämmt und nicht mit Technik über die Hürde geschummelt) hat so wenig Energieverluste, dass das nackerte Mensch auf dem Eisbärenfell vor dem Ofen nicht irgendwelchen Phantasien fröhnt, sondern schlichtweg einem Hitzschlag vorbeugt.

    Sicher hat es archaische Reize, abends vorm lodernden Feuer das Glas Rotwein wegzuschlürfen, aber mehr? Hinzu kommt die Feinstaubdebatte (Filter im Kamin könnten Pflicht werden) und (die Dänen machens grad vor) ggf. irgendwann eine Brennholzsteuer auf das eh schon teure Brennholz (wenn der eigene Wald fehlt).

    Ausserdem steht der Schorni regelmäßig vor der Tür - samt nachfolgender Rechnung!
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Das dauert wohl noch ein paar Generationen bis diese Programmroutinen aus unseren Genen entfernt sind. Oder aber wir entwickeln uns wirklich wieder zurück in´s Mittelalter.
     
  19. HansS

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    Sorry Herr Dühlmeyer,

    aber es gibt Leute die wollen ein Feuer in Ihren Haus haben. Ob die Wärme benötig wird oder nicht. Einfach weil Sie zur Entspannung einen Kamin möchten. Einen kleinen Luxus für den Alltag. Genauso braucht man keine SUV mit mehreren hundert PS. Aber der Kunde möchte es.
    Man kann aber auch beides gut verbinden. Romantik pur und die richtige Wärme im Haus. Dafür gibt es Kachelofenbauer die so was können.

    @benjiman
    bei einen geprüften raumluftunabängigen Ofen braucht man unter umständen für die Lüftungsanlage eine eigene Sicherheitseinrichtung. Auf Dauer ist eine Sicherheitseinrichtung die sichere Lösung. Diese Sicherheitseinrichtung gehört zur Lüftungsanlage und sollte vom Lüftungsbauer eingebaut werden.
    Zur Dichtung von geprüften raumluftunabängigen Ofen: Die Aussage Ihres Fachladens ist richtig. Die meisten Kaminofenhersteller schreiben eine regelmäßige Kontrolle (meist jährlich) für die Dichtungen vor. Bei nicht zertifizierte Öfen fordern die Hersteller keine jährliche Überprüfung.
     
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  21. Taipan

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    Nein. Dafür gibt es Architekten, HLS-Ingenieure, Energieberater-Bau. Der Kachelofenbauer hat lediglich innerhalb der geplanten Parameter umzusetzen.
     
  22. iridium99

    iridium99

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    Na ich hoffe diese Programmroutinen bleiben uns noch lange erhalten.
    Gibt doch wenig das so schön ist wie die "Elemente" - auch wenn oder gerade wenn sie uns ihre unglaubliche Gewalt zeigen....am Tag den Sturm am Meer und abends das Feuer im Kamin geniessen...gibt es was schöneres?
    (Ja ich gehöre zu den Irren die im März/April aus dem Schwarzwald an die Nord-/Ostsee fahren)
    sorry für OT
     
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