Kann ich mir ein EFH überhaupt leisten?!

Diskutiere Kann ich mir ein EFH überhaupt leisten?! im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Forum, meine Partnerin und ich (nicht verheiratet, kinderlos, beide Jahrgang 1982) spielen mit dem Gedanken Mitte/Ende 2010 zu bauen. Wir...

  1. Daedalus

    Daedalus

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    Hallo Forum,

    meine Partnerin und ich (nicht verheiratet, kinderlos, beide Jahrgang 1982) spielen mit dem Gedanken Mitte/Ende 2010 zu bauen. Wir verdienen beide recht gut, können uns aber nicht erklären, wie viele "kleine Leute" sich den Traum vom Eigenheim verwirklichen können, da es uns "nicht ohne" erscheint.

    zunächst unsere Wünsche:
    - ein freistehendes EFH mit 115-135 qm
    - Garage für Auto und Motorrad, also etwas größer
    - Grundstück 380 - 450 qm

    Geplant sind 1 oder 2 Kinder in den nächsten 3 Jahren, sowie eine Lebensweise, die auch mal ein (junges gebrauchtes) Auto oder ein neues Motorrad zulässt. Ein Urlaub (zumindest Italien) sollte nach ein paar Jahren auch wieder drin sein. Kurzum: Es soll noch etwas Luft zum Atmen bleiben, denn wir möchten nicht jeden Preis zahlen, nur damit wir ein EFH finanzieren können. Außerdem soll ein gewisser Puffer vorhanden sein, so sollte z.B. der Kredit im Notfall nur mit meinem Gehalt zu bedienen sein, zumindest für die Zeit im Mutterschutz (3-6 Jahre).

    zu den Verhältnissen:

    Ich:
    - Einkommen: 2150 Euro Netto (Steuerklasse 1), nach Heirat während Mutterschutz 2550 Euro (Steuerklasse 3)
    - Beruf: Dipl. Ing. bei namhaftem Maschinenbauer dem es trotz Wirtschaftskrise noch nicht so schlecht geht
    - Schuldenfrei bei Banken
    - noch ca. 9000 Euro an die Eltern wegen Studium (zinsloses Darlehen, abgezahlt in 11.2012)
    - Eigenkapital: aktuell 5000 Euro, üblicherweise 350-400 Euro neue Rücklage/Monat (zzgl. Tilgung des "Eltern-Darlehens" mit 250 Euro / Monat)
    - Sonst kein Eigenkapital, keine Bausparverträge oder Ähnliches

    Sie:
    - Einkommen: 1500 Euro Netto (Steuerklasse 1), später mit Kindern vermutlich bei 800-1000 Euro Netto da nur noch halbtags.
    - Beruf: Einzelhandel mit Personalverantwortung, befristet bis Juni 2010, danach unbefristet bei Übernahme (sehr wahrscheinlich, aber Hauptgrund wieso wir bis zu diesem Datum mit dem Bau warten werden!)
    - Autokredit mit 250 Euro / Monat, abgezahlt im Mai 2010
    - Ansonsten Schuldenfrei
    - Keine Rücklagen, kein Eigenkapital, keine Bausparverträge

    Unsere monatlichen Unterhaltskosten:
    - Miete: 540 Euro kalt, alle NK 300 Euro (auch Telefon, Internet, etc.)
    - Auto (ohne Kredit, inkl. Kundendienste und neuen Reifen): 130 Euro
    - Motorrad (inkl. Kundendienste und neuen Reifen): 50 Euro
    - Essen, Haushalt und Benzin: 550 Euro
    - Versicherungen: 100 Euro
    - Sonstiges Kosten: 250 Euro

    Wir wohnen in der Bodenseeregion (BaWü), Grundstückspreise um 250 Euro / qm sind realistisch. Wir möchten auf jeden Fall ein 2. Auto vermeiden, d.h. günstigeres Bauland ist für uns kaum zu haben, da sonst die Entfernung zur Arbeit nicht mehr mit dem Fahrrad zu meistern ist.

    Wir haben jetzt schon mehrere Hausangebote, in der Preisregion 180000 - 200000 Euro zzgl. Grundstück erhalten. Finanzierungssumme dürfte also mit allen Nebenkosten (Gebühren, Notar, Gutachten, Küche, erste Einrichtung, ...) bei etwa 350000 Euro liegen. Eigenleistungen sind denkbar. Zutrauen würden wir uns z.B.: Einfahrt pflastern, Garten, Teppichböden/Laminat sowie Malerarbeiten (außer Spachteln). Dadruch würde sich die Finanzierungssumme etwas reduzieren.

    Ich persönlich halte nach grober Abschätzung eine Rate von 1000-1100 Euro / Monat mit meinem Gehalt für machbar. Das (sofern vorhandene) Gehalt der Partnerin, sowie Weihnachts- und Urlaubsgeld würde für Sondertilgungen und notwendige Anschaffungen wie ein Auto, eine Waschmaschine oder Ähnliches verwendet werden. Ein "Notnagel" wäre auch eine 40h-Woche statt 35h und damit ein um ca. 10% erhöhtes Monatsgehalt meinerseits.

    Alles in allem würde das dann wohl auf eine Vollfinanzierung hinauslaufen ...

    - Ist dies finanzierbar mit meinem Einkommen alleine oder höchstens zu zweit?
    - Welche Monatsrate ist realistisch? Sind 1100 zu wenig?
    - Oder kann ich mir das alles komplett in die Haare schmieren, da einfach zu wenig Eigenkapital?

    Vielen Dank schonmal vorab.
     
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  3. lulu66

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    Rechne mit ca. 250 Euro pro 50.000 Kreditsumme. Dann bist du mit 1750 Euro zum Abzahlen dabei, noch keine Nebenkosten.

    Davon ab sind als Rate 50% vom Netto schon eine Hausnummer.

    Gruß
    Lutz
     
  4. Quelle

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    Bitte nicht missverstehen. Aber ich würde euer Einkommen, insbesondere bei Betrachtung des Standortes, nicht "als recht gut" bezeichnen.

    "Recht gut "wäre vielleicht euer Gesamtnetto als Einzeleinkommen des Hauptverdieners und dein Einkommen von der Höhe her als mögliches Zweiteinkommen. Damit zahl man die Hütte bequem ab und fällt nicht in die Zwangs, wenn einer ausfällt.


    Von daher ist die ganze Sache, insbesondere bei de facto Null Eingenkapital, ein gewisses Wagnis. Wenn die Frau Beamtin wäre...nun ja....aber so?
     
  5. derF

    derF

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    Mit einer Rate von 1100 Euro kommst nie hin. Bei 4,5% Zins (Vollfinanzierung) und 1% Tilgung (eigentlich zu wenig, hohes Risiko nach Ende der ersten Zinsbindung) bist schon bei 1600 Euro !!!

    Zumal Du Dich sehr wahrscheinlich schwer tun wirst, eine Bank zu finden, die das finanziert.
     
  6. Daedalus

    Daedalus

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    Hallo,

    vielen Dank schonmal für die (etwas ernüchternden) Antworten. Ich war eigentlich bisher der Meinung, als Inschenöhr sollte das eigene Häuschen mal drin sein. Das ist aber wohl weit gefehlt. Da muß ich wohl noch 2-3 Gehaltserhöhungen abwarten und zwangsläufig auf 40h umsatteln, damit überhaupt eine Chance besteht...

    Wie schafft so eine Mammutaufgabe eigentlich ein 0815-Durchschnittsverdiener mit Frau und 2 Kindern?! Ist mir völlig unbegreiflich ...
     
  7. Rusty

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    Also ich kenne keinen, der direkt nach dem Studium (sieht bei Deinem Alter zumindest in etwa so aus) ein EFH kauft ;)
    Spar einfach mal ein paar Jahre mind. 1000€-1500€/Monat weg (was später dann auch die monatliche Belastung in etwa sein sollte), dann haste bald schon ein wenig EK bei Seite und das ganze sieht nicht mehr so düster aus (oder eure Eltern unterstützen euch mit EK)
     
  8. Quelle

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    nun sind 350.000 Euro ohne EK echt eine hausnummer, die ich nur zwei Beamten mit > A12 zumuten würde. Leute, fast 700.000 DM Schulden für die Unterbringung!
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 25. September 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Ihr solltet auch mal darüber nachdenken, ob Ihr mit 27 im (wahrscheinlich) ersten Job nach dem Studium schon da angekommen seid, wo Ihr Eure Karriere machen wollt oder könnt.

    Schön für Euch wenn es so wäre. Aber ich kenne eine Menge Ingenieure, die 6 - 10 nach dem Diplom erst den Job hatten, bei dem sie geblieben sind (wenn die Firma keinen Strich durch gemacht hat).
    Und einige davon sind dabei weit durch diese Republik gewandert.

    Wenn man dann ein Haus "an der Backe" hat, das man NIE zu seinen Herstellungskosten verkaufen kann und sich bei der Bank auch noch teuer aus der Hypothek kaufen muss (Vorfälligkeit), dann wirds schwer mit der Karriere.
    Oder man führt ein Fernehe, bis alles geregelt ist.

    Das soll nur ein Denkanstoß sein, kein Ausreden.
     
  10. Bauherr1977

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    Verheiratet und 2 Kinder erhält bei der L-bank z.B. ein sehr attraktives Förderdarlehen für einen grossen Teil der gebrauchten Summe, was eigentlich nicht zu schlagen ist.
    Also wenn Ihr eure Ansprüche anpassen könnt, ist das unter gewissen Bedingungen sicher noch realisierbar in naher Zukunft! Vielleicht von den 350000€ runter <300000€, auch eine DHH in betracht ziehen und auf jeden Fall ein wenig EK ansparen! EK braucht Ihr so oder so, sonst wird das Loch ganz schnell tief in das man fällt! Nur allein die Notarkosten, Grunderwerbssteuer, Grundbuchkosten, Versicherungen und Doppelbelastungen sollten minimum mit EK gestemmt werden können!
    Und übrigens: Gibts das noch 35h?! :wow Schraub das hoch auf 40h und dann heissts sparen!

    Grüsse
     
  11. #10 FeuersteinFred, 25. September 2009
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    Hi Bitschieber,

    lasst Euch nicht entmutigen!
    Ich finde Eure Voraussetzungen für eine Finanzierung generell recht gut.
    Allerdings ist eine 350.000 Vollfinanzierung meiner Meinung nach nicht realistisch.

    Versuch unter 300.000 zu bleiben, dann liegst Du mit einer geschickten Finanzierung definitiv um die 1450-1500 EUR pro Monat. Das ist Fakt!

    Denke bei Deiner Berechnung auch daran, dass noch ca. 300 EUR Nebenkosten monatl. hinzukommen.

    Wenn DU einen Tipp haben willst, wie Du Deinen Traum für 300.000 EUR realisieren kannst, inkl. Doppelgarage, sag bitte Bescheid. Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter. Haben uns schließlich selbst vor einem Jahr lange mit dem selben Gedanken herumgequält und kommen entgegen vieler Meinungen so hin, wie wir es uns vorgestellt haben! Und unsere Grundstückspreise liegen bei ca. 350 EUR!

    Gruß
    Fred
     
  12. bruchpilot

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    Mit Eurem Einkommen ein EFH zu bauen, klappt vielleicht in Brandenburg o.ä., mit rel. niedrigen Grundstückspreisen und Baukosten, aber sicher NICHT in Eurer Region, ohne Eigenkapital und mit gleichzeitig rel. gehobenen Ansprüchen (Motorrad, Garage, Italien-Urlaube, keine Eischränkungen beim Lebensstil, mehrere Kinder, .....) erst recht nicht.

    Also heißts Sparen, Sparen, Sparen - Ihr seid noch jung und könnt Euren Traum sicher auch in 5 Jahren noch gut verwirklichen.

    Das Projekt in Eurer Gegend übers Knie zu brechen, würde Euch jedenfalls mit einigermaßen großer Wahrscheinlichkeitheit das finanzielle Genick brechen. So Ihr denn überhaupt eine passende Finanzierung zustande bekämt.
     
  13. bruchpilot

    bruchpilot

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    Dann dürfte bei der EFH-Realisierung aber auch nicht die kleinste Kleinigkeit schiefgehen, was ist bei unerwarteten Problemen am Bau mit nicht geplanten Zusatzkosten (BauFa. oder Sub geht pleite, Probleme mit Baugrund, Wasserhaltung, ......)???? Dazu bräuchtet Ihr mindestens einige Tausender finanzielle Luft, sonst könnte die Euch schnell ausgehen.
     
  14. sk8goat

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    Aber mit diesem Einkommen erhält man sicher kein L-Bank-Förderdarlehen.

    Wie kann man nur so unverantwortlich Antworten?
    Hast du gelesen, dass die noch 2 Kinder planen? Und warum willst du sie in die Überschuldung schicken?
    Man, die haben nachher €350.000 Schulden und als Gegenwert nur ein Haus, das sich im Ernstfall vielleicht für €280.-300.000 verkaufen lässt. Außerdem steht er schon bei den Eltern in der Kreide und Rücklagen sind überhaupt nicht vorhanden.
    Wenn jemand ganz großes Pokerspiel mit ein bisschen Russisch Roulette liebt und Kinder 100%ig ausgeschlossen sind - o.k. meinetwegen.
    Aber sobald möglicherweise Kinder im Spiel sind, dann muss man vernünftigerweise von Finanzierungen die über die 100% gehen dringendst abraten. Denn Kinder können wirklich nichts für den Übermut der Eltern und kein Kind möchte freiwillig einen Auftritt beim Peter Zwegat . . .

    Und die von dir angepeilte Monatsbelastung reicht vielleicht gerade mal für 1% Mindesttilgung, was Schwachsinn ist wil man dann deutlich mehr als 40 Jahre abzahlt.
    Mit angemesser Tilgung landet man bei >1700€ und mit den durchaus realilstischen NK von €300 bei >2000€/Monat!

    Ein sehr guter Denkanstoß. Das sollte man nicht unterschätzen! Manchmal ist für einen guten Job sogar entschiedend ob man am einen oder am anderen Ende des Landkreises wohnt.

    Mit 27 seid ihr ja noch sehr jung. Ich kenne kaum jemand der in diesem Alter schon ein Haus in dieser Größenordnung hat. Bei studierten noch weniger.
    Spart noch 5 Jahre, dann seid ihr Anfang 30 was immernoch recht jung ist. Dann ist das Haus für den Inschnöhr auch drin!
     
  15. #14 FeuersteinFred, 25. September 2009
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    Richtig kalkuliert - auch mit Luft - ist halb gebaut....vor allem mit dem richtigen Bauträger! Wenn er flexibel ist, werden die Gewerke einzeln direkt vom Bauherren vergeben, und die Unsicherheit der Pleite ist hinfällig.
    Sowas kann nur von einem "Kaufmann" kommen!
    Guck Dir mal eien Bauzeitplan an. Die Gewerke dauern jeweils nur wenige Tage bis wenige Wochen. Bezahlt wird erst nach Abnahme der Gewerke. Wo ist das Problem?

    Klar, immer schön sparen bis zur Rente und dann das Haus in bar bezahlen *lachkaputt*

    Baut Euch ein Haus ASAP, und verschwendet nicht weiter Eure Miete an den Vermieter!!!
    Und wenn Ihr Euch erst was kleines baut als Kapitalanlage für später. Auch eine Eigentumswohnung wäre besser als weiter zur Meite zu wohnen.

    Geht zum nächten Finanzberater und lasst Euch das mal überschlagen, welche Bausumme Ihr Euch leisten könnt. Rechnet aber lieber etwas mehr Luft ein.

    Kenne viele aus Freundes- u. Verwandtenkreis, die ähnliche Einnahmen und Ausgaben haben und die haben alle gebaut, und würden es immer wieder so machen. Ich ärgere mich, dass ich erst mit Anfang 40 gebaut habe und Tausende verschwendet hab....abgesehen von der Laufzeit fast bis zur Rente...

    Unter 300.000 sollte mit etwas Eigenleistung und gutem Objektendwert (Beleihungsauslaufsgrenen) drin sein. Bedenkt auch, dass man später automatisch fast sein ganzes Geld in sein Traum investiert. So kommen z.B. Malerarbeiten und Bodenbeläge sowie die kostspielige Außenanlage erst viel später. Rechnet mit Nebenkosten von ca. 30.000 EUR für Notar, Behörden, Erdarbeiten, Anschlüsse, Versicherungen usw.

    Fred
     
  16. #15 FeuersteinFred, 25. September 2009
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    ps: die Immobilienwerte und Mieten steigen und sinken nicht.
     
  17. #16 Ralf Dühlmeyer, 25. September 2009
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    Das mag ja in Bedrock so sein. Aber in D sind die Immobilienpreise in den letzten Jahren NICHT gestiegen, sondern sowohl relativ wie absolut gefallen - jedenfalls bei Gebrauchtimmobilien!
     
  18. bcolumbia

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    Das schafft man eben nicht mit einer hochwertigen Bauweise.
    Ich sehe das bei mir im Neubaugebiet. Da gibt es einige Familien in eurem Alter die keine Großverdiener sind. Die bauen alle mit dem regionalen Billigheimer und haben dann z.B. "Marmorheizungen" drin, keinen Keller, keine Aussenanlagen und ggf. auch keine Garage. Da kommt dann dein Hauspreis schon vordergründig runter. Aber willst Du das Ergebnis dann auch in 5-10 Jahren noch haben ? Schau dir mal solche Häuser an (es gibt mehr als Du glaubst) und wenn Dir das gefällt rede mal mit Den Baufirmen (vieles ist Geschmackssache).
    Ich persönlich halte davon nichts weil die ggf. zu erwartenden Mehrausgaben (z.B. Heizkosten, frühere Reparaturen-Wartungen) dann in die Finanzierung einberechnet werden müssten was schwierig ist. Ausserdem werden deine Ansprüche sicher steigen und wer weiss wo du mal beruflich landest.
     
  19. JensDecker

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    Ich kann mit sk8goat nur anschließen und finde die Sichtweise von
    FeuersteinFred ziemlich gewagt.
    Eure Rücklagen sind selbst ohne Haus ziemlich dünn bzw. mit Elterndarlehen
    negativ, gegen Berufsunfähigkeit hast Du wenigstens Dich als Hauptverdiener
    und künftigem Familienvater vermutlich auch noch nicht versichert und Dein
    Arbeitgeber hat sicherlich auch mehr als einen Standort ...
    Selbst eine Eigentumswohnung, die Ihr wieder verkauft, macht aus meiner
    Sicht da keinerlei Sinn.
     
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  21. bruchpilot

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    - Einkommen: 2150 Euro Netto (Steuerklasse 1), nach Heirat während Mutterschutz 2550 Euro (Steuerklasse 3)
    _____

    Häh? Verstehe ich nicht. Bin zwar kein Steuerberater, aber wenn Du die 3 nimmst, heißt doch nicht, dass Du letztlich auch weniger Steuern bezahlen musst und auf einmal absolut gesehen mehr Netto raus hast. Du bezahlst erstmal weniger Steuern aus Deinem Gehalt, abgerechnet wird aber erst zum Schluss, beim jährlichen Lohnsteuerausgleich, und wenn Du keine Kosten hast, die Du von der Steuer absetzen kannst, heißt das Nachzahlemann und Söhne.

    Dass nur Verheiratetsein 400Euro im Monat mehr NETTO ausmacht, glaube ich nicht.
     
  22. eileen

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    sparen, heißt die Devise.
    Ihr seid beide noch jung, wohin es Euch verschlägt, ist auch unklar (wir sind mehrmals umgezogen nach dem Studium).
    Ich kenne in unserem Freundeskreis eigentlich keine Akademiker, die unter 35 Jahren ein Haus gebaut hätten.
    Mein Mann geht inzwischen auf die 40 zu, wir haben einiges zurückgelegt, auch etwas geerbt bekommen, das Einkommen bewegt sich in einer ganz anderen Klasse (mit max. 2500 netto würden wir hier garantiert nicht bauen) und natürlich nicht mit 35h/Woche ;-)
    Trotzdem stellen wir uns keine 350T€-Hütte hin, ist nicht drin, wenn man neben dem Hausabzahlen noch bißchen leben will.
    Daher bauen wir eine DHH, mit kleinerem Grundstück (da Grund schweineteuer), das reicht dann noch für Auto und etwas Urlaub und Puffer für den Fall der Fälle.
    Die Lösung mit einer Eigentumswohnung seh ich inzwischen recht kritisch, da die Immopreise in D nicht steigen, sondern in fast allen Regionen eher fallen und was man an Kosten hat (Makler, Notar, GES, Rücklagen), bekommt man beim Verkauf niemals raus, das lohnt sich also nur, wenn man jahrzehntelang drin wohnen bleiben möchte und nicht als Zwischenlösung bis zum Hausbau.
    Sag ich jetzt mal als Wohnungsbesitzer. Wir haben immerhin die EHZ noch mitgenommen, ohne sieht es richtig düster aus.

    Schraub also auf mindestens 40h hoch und spart kräftig.
    Dann ist vielleicht in 5 Jahren was drin. Und überdenkt Eure Ansprüche.

    Und wie die Durchschnittsverdiener bauen - häufig mit zwei vollen Einkommen, weil´s anders nicht hinhaut, dazu gibt´s bißchen Hilfe vom Staat in Form von zinsgünstigen Darlehen und meist einiges an Muskelkraft. Lohnt sich für einen Inschenör nicht wirklich, da er meist an Bürotisch mehr verdient, als er sparen würde, wenn er irgendwelche Strippen selber zieht. Und für 350T€ baut der Durchschnittsverdiener garantiert nicht.
     
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