Kapillarität von WU-Beton

Diskutiere Kapillarität von WU-Beton im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, mir ist heute bei unserem Bauvorhaben folgendes aufgefallen: Es wurde eine weiße Wanne gebaut, mit entsprechender Statik und Details....

  1. Bolanger

    Bolanger

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    Hallo,

    mir ist heute bei unserem Bauvorhaben folgendes aufgefallen:

    Es wurde eine weiße Wanne gebaut, mit entsprechender Statik und Details. Der Übergang zwischen Bodenplatte und Betonwand wurde über ein Fugenband gemacht und beim Betonieren wurde zuerst ein Beton mit kleinerem Kies eingebracht, damit der auch wirklich überall hinläuft zwischen Schalung, Bewehrung und Fugenband und anschließend mit Beton mit gröberem Kies die Wand weiterbetoniert.

    Wegen teilweise schlechten Wetter Stand nun etwa 5 cm Wasser im Keller. Mir ist allerdings auch aufgefallen, dass das Wasser in den Kellerwänden noch ein paar cm höher gestiegen ist. Die Grube ist noch nicht verfüllt.

    Bisher dachte ich eigentlich, dass der WU-Beton nur deshalb wasserdicht ist,weil er eben nur eine geringe Kapillarität hat. Warum steigt dann das Waser in der Betonwand auf?

    Gruß,

    Bolanger
     
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  3. mls

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    wu-beton hat begrenzte wassereindringtiefe - messtechnisch
    sind´s ein paar cm. praktisch ist das ähnlich.
    die "wasserstandslinie" hängt auch und wesentlich von
    spritzwasser ab - ist also nicht nur folge von saugeffekten.
    wenn für den wandfuss vorlaufmischung verwendet wurde
    (kleinere körnung - muss so sein), indiziert das für mich die
    vermutung e. ordentlichen ausführung ;)
     
  4. OLger MD

    OLger MD

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    Stand denn das Wasser auch in der 'noch nicht verfüllten' Baugrube?
    Wenn, dann müsste ja das Wasser in der Baugrube höher gestanden haben als im Keller - sollte! Wasser von außen (durch eine undichte Stelle) eindringen und den Wasserstand innen anheben.
     
  5. Kater432

    Kater432

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    Oder vielleicht - Baugruppe verfüllt, und das Wasser ist durch die Kellerfenster reingekommen ?
     
  6. #5 wasweissich, 26. November 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Könnte auch mitder wassertemperatur zusammenhängen ,wärmeres wasser ist kriechfreudiger .
     
  7. Bolanger

    Bolanger

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    Hallo,

    in der Baugrube stand zu keiner Zeit Wasser, da es schnell genug abgepumpt wurde. Ferner befindet sich unter der Bodenplatte eine 10 cm dicke Dämmung. Dann müsste das Wasser schon mehr als 10 cm angestiegen sein, um bis zur Unterkante der Bodenplatte zu reichen. Da bin ich mir sicher, dass das nicht passiert ist.

    Das Wasser im Keller kommt vom Regen, als die Kellerwände schon standen, die Kellerdecke aber noch nicht gegossen wurde.

    Ich denke wir werden mit dem Abkleben der Bodenplatte so lange wie möglich warten, damit der Wasserstand nach dem Abstellen der Pumpen möglichst hoch gestiegen ist und wir sicher sein können, dass der Keller dicht ist.

    Gruß,

    Bolanger
     
  8. Gast036816

    Gast036816 Gast

    du kannst die wasserhaltung abschalten, wenn das gebäude auftriebssicherheit hat und die baugrube verfüllt ist. du solltest frühzeitig den nachweis der dichtigkeit der wu-konstrution haben, bevor weiterer ausbau folgt.
     
  9. Bauqualle

    Bauqualle

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    und warum eine Wärmedämmung , wenn der Keller im Wasser steht :yikes
     
  10. Gast036816

    Gast036816 Gast

    Qualle - kannst du mal deinen nonsens lassen. das dämmt dennoch!
     
  11. Skeptiker

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    Lass Dir die genauen Vorgaben hierfür vom Statiker schriftlich geben!
     
  12. Bolanger

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    Hallo,

    das mit der frühzeitigen Sicherheit vor dem Innenausbau ist klar. Wir werden ohnehin neben dem Haus ein altes Brunnenrohr mit in die Grube stellen, damit wir den Grundwasserstand kontrollieren können. Das kostet nichts und ist sicherlich interessant zu beobachten.

    Die verwendete Perimeterdämmund hat eine Zulassung für den Einsatz in Grundwasser, sowohl unter der Bodenplatte als auch vollflächig verklebt an den Wänden. Die Zulassung habe ich mir explizit zeigen lassen.

    Rein interessehalber möchte ich aber eine Ergänzungsfrage stellen. Warum müssen die Platen an den Wänden eigentlich vollflächig verklebt werden, während unter der Bodenplatte die Auflast reicht? Das Verkleben verstehe ich noch Aber unter der Bodenplatte könnte es dennoch zumindest teilweise zu einem Hinterströmen kommen, wenn sich da doch nochmal etwas setzt, oder?

    Gruß,

    Bolanger
     
  13. Bolanger

    Bolanger

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    Haben wir gemacht. Der Statiker fordert die Fertigstellung bis einschließlich Erdgeschossdecke, um genug Gewicht zu haben. Verfüllt wird wohl schon vorher, aber die Pumpen entsprechend später abgeschaltet.

    Gruß,

    Bolanger
     
  14. Bauqualle

    Bauqualle

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    ach so du Bauexperte , dann erstell doch mal einen bauphysikalischen Temperaturverlauf .. bin gespannt ob du das hinkriechst :yikes
     
  15. Skeptiker

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    Weil es dafür geeignete, dauerhafte und zugelassene Perimeterdämmungen gibt!
     
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  17. Gast036816

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  18. Gast036816

    Gast036816 Gast

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Kapillarität von WU-Beton

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