Keine Frostgefahr durch laufende Umwälzpumpe bei abgeschalteter Heizung ?

Diskutiere Keine Frostgefahr durch laufende Umwälzpumpe bei abgeschalteter Heizung ? im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Tag liebe Experten. Unser kl. Einfamilienhaus in Bayern wird im Winter nicht bewohnt. Vorhanden ist eine Zentralheizungsanlage mit...

  1. Bahamas

    Bahamas Gast

    Guten Tag liebe Experten.

    Unser kl. Einfamilienhaus in Bayern wird im Winter nicht bewohnt.

    Vorhanden ist eine Zentralheizungsanlage mit Holz-kaminkessel und Pufferspeicher.

    Ich möchte die Anlage nicht jährlich neu entleeren und füllen, weil ich denke das frische Wasser ist korrosionsgefährdend und auch eine entleerte Anlage enthält noch viel Wasser, sodaß ich hier auch an Rost denke der sich im Innern der Heizkörper etc. bilden kann.
    Die Anlage mit Frostschutzmittel zu versehen kommt sehr teuer wegen des 1000 Ltr Pufferspeichers.

    Nun meine Idee und Frage :

    Ist es nicht möglich die Heizungsumwälzpumpe den ganzen Winter über laufen zu lassen ,ohne daß die Heizung angestellt ist, um ein Gefrieren des Heizungswassers auszuschließen ?
    Bewegtes Wasser gefriert doch nicht, oder ?

    Für evtl. Antworten von kompetenten Leuten bedanke ich mich im voraus.

    Freundlich
    Frank
     
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  3. #2 Achim Kaiser, 9. November 2009
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Fliesendes Wasser gefriert auch, wenn auch etwas später als ruhendes.
    Die Pumpe eingeschaltet zu lassen ist kein Frostschutz.

    Das die Theorie nicht passt zeigt sich schon an der Tatsache, dass bei entsprechenden Temperaturen auch Heizkörper *im Betrieb* durch Frost zerstört werden können z.B. bei geöffnetem Fenster.

    Wenn das Entleeren vermieden werden soll, dann kann das nur durch Befüllung mit Frostschutzzusätzen erfolgen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  4. Bahamas

    Bahamas Gast

    Herzlichen dank für die schnelle Antwort Herr Kaiser,

    Die Aussage mit dem Gefrieren in Betrieb bei geöffntenm Fenster leuchtet mir ein.

    Welches Frostschutzmittel würden Sie zusetzen, und in welchem Verhältnis ( bei einem wärmegedämmten Haus ) ?
    Gibt es auf dem Markt auch kostengünstigere Frostschutzmittel als die herkömmlichen die meist für Solaranlagen gedacht sind ?

    Freundliche Grüße
    Frank
     
  5. bernix

    bernix

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    ...da das Frostschutzmittel überall gleichmässig verteilt werden müsste bleibt, sofern keine Dosierpumpe vorhanden ist, nur das Ablassen, Mischen und wiederbefüllen der Anlage....
    gruss
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Mal eine andere Theorie.

    Wie wäre es wenn man in den Pufferspeicher eine Heizpatrone einsetzt und diese so steuert, dass die Wassertemperatur immer über dem Gefrierpunkt bleibt? Dann mit der Pumpe umwälzen und somit sicherstellen, dass überall im System Plusgrade herrschen.

    Was ist mit der Trinkwasser-Installation?

    Unabhängig von den o.g. Punkten hätte ICH Bauchschmerzen wenn in der Hütte über mehrere Tage Frost herrscht.

    Gruß
    Ralf
     
  7. Bahamas

    Bahamas Gast

    Das Einsetzen einer elektr. Heizpatrone mit Temp.-steuerung in den Pufferspeicher ist ein aussergewöhnlich guter Gedanke.
    Super, muß man erstmal darauf kommen.
    Zumal ja die Anschlüsse dafür vorhanden sind.
    Herzlichen Dank dafür.

    Die Trinkwasseranlage entleere ich jedes Jahr und habe bisher nichts negatives bemerkt. Sämtl. Leitungen sind in Cu ausgeführt worden.

    In die Geruchsverschlüsse gebe ich Frostschutzmittel.

    Trotz der langanhaltenden kalten Periode im letzten Winter hat sich im Haus bezügl. Bauschäden nichts bemerkbar gemacht. Evtl. waren gar keine Minusgrade im Haus wegen der guten Dämmung.
    Doch dieses Jahr habe ich ein paar Eimer mit gefüllten Wasserflaschen im Haus verteilt. Bin gespannt ob diese im Frühjahr noch ganz sind.

    Bauchschmerzen hab ich deswegen weniger. Es gibt viel Schlimmeres im Leben als die Gefahr von ein paar Bauschäden ... , die man ja beheben kann.

    Einen schönen Abend wünscht
    Frank
     
  8. OldBo

    OldBo

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  9. R.B.

    R.B.

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    Jepp......es gibt Schlimmeres.......z.B. viele Bauschäden. :D

    Gruß
    Ralf
     
  10. crax

    crax

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    Die EnEV garantiert keine Wirtschaftlichkeit
    Hallo,

    Setzt allerdings voraus, dass alle Leitungen und Speicher ausreichend gedämmt sind. Anderfalls heizt Du deutlich gegen die niedrige RT.


    Ein wenig antiquiert! :D

    Ein USB-Temperaturlogger (ca. 47,- € inkl. Software) mit 16.000 Messwerten wär da wesentlich eleganter.:28:

    mfg
     
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  12. Primi

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    Bei Plastikflaschen wirst Du auch nicht sehen, ob der Inhalt mal eingefroren war. Die halten das gut aus ohne zu platzen.
     
  13. PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Randvoll füllen und Deckel fest zu.;)
     
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