Keller trotz hohem Grundwasserstand

Diskutiere Keller trotz hohem Grundwasserstand im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, mein Mann und ich haben vor, im nächsten Jahr zu bauen. Entwürfe und Planungen liegen schon vor. Aktuell vermarktet unsere Gemeinde...

  1. #1 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

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    Hallo,
    mein Mann und ich haben vor, im nächsten Jahr zu bauen. Entwürfe und Planungen liegen schon vor.
    Aktuell vermarktet unsere Gemeinde Grundstücke, an denen wir sehr interessiert sind. Jetzt haben wir erfahren, dass der Grundwasserstand bei 0,5-1,2m liegt. Wir wollen aber definitiv mit Keller (weiße Wanne) bauen.
    Ist das bei einem so hohen Wasserstand überhaupt möglich?

    Vielen Dank für eure Antworten!
     
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  3. Wieland

    Wieland Gast

    Mit Mehraufwand für eine Grundwasserabsenkung / Haltung durchführbar.

    Grüße
     
  4. gast3

    gast3 Gast


    Ja - aber Kosten für Grundwasserabsenkung einplanen.
     
  5. #4 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

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    Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Mit welchen Zusatzkosten müssen wir dann noch in etwa rechnen?
    In unserer bisherigen Kalkulation wurde der Keller mit 44.000 Euro kalkuliert.
    Wie sieht es denn mit Kellerschächten aus?
     
  6. Wieland

    Wieland Gast

    Kommt ganz darauf an wie schnell Grundwasser nachdringt ( Einfluss au Pumpleistung
    und Anzahl der Brunnen ).

    Lichtschächte müssen Druckwasserdicht geplant und verbaut werden.
    Auch müssen sich die Planer Gedanken über die Kanalisierung der Niederschläge
    und Aufstauungen machen um ein Überfluten des/ der Baugrundstücke u.
    damit ein Fluten der dichten Lichtschächte verhindern.
    Es wird auf jeden Fall eine spannenede Aufgabe für die verantwortlichen Planer.

    Grüße aus Bürstadt.
     
  7. #6 saarplaner, 15. April 2011
    saarplaner

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    wie können denn Planungen und Entwürfe vorliegen, wenn ihr noch nicht mal nen Grundstück habt??

    Immer eins nach dem anderen! und nicht das Pferd von hinten aufzäumen!

    Was dann geht, und was nicht zeigt sich dann (mit Keller, ohne Keller, als weiße Wanne, oder schwarze wanne, oder oder oder)
     
  8. #7 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

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    Da wir das ursprüngliche Grundstück leider nicht bekommen haben...

    Würden aber gerne bei unseren Planungen bleiben und dies wäre auf besagtem neuen Grundstück auch möglich. Und ohne Keller zu bauen kommt für uns nicht in Frage.
     
  9. RMartin

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    nina&andreas: Aber einfach eine Planung für ein Haus nehmen und dieses dann an einem anderen Standort bauen geht nicht 1:1. Hier dringend entspr. des neuen Standortes die Planung überprüfen/ umplanen lassen.
     
  10. #9 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

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    Das ist uns schon klar. Es handelt sich bei dem "neuen" Grundstück um ein Grundstück in selbigem Baugebiet, allerdings variieren dort die Grundwasserstände zwischen 0,5-4m. Wie oben geschrieben liegt der Grundwasserstand bei dem neuen Grundstück sehr hoch. Ausrichtung, Größe, etc sind entsprechend dem alten Grundstück. Einen Termin mit unserem Architekten haben wir diesbezüglich auch schon, wollten uns einfach nur schonmal vorab informieren.
     
  11. RMartin

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    Ja, klar. Da kommen Mehrkosten hinzu.
    Abdichtung könnte aufwändiger werden, Auftriebssicherheit muss gewährleistet sein (evtl. dickere Bodenplatte oder Sonstiges) und Grundwasserhaltung wird mehr kosten wie Helge schon schrieb.
    Hier nun absolute Zahlen zu nennen ist im Forum anhand Deiner Infos unmöglich.
     
  12. #11 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

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    Verstehe ich natürlich, haben auch nur an einen groben Anhaltspunkt gedacht, sprich müssen wir mit 5.000 Euro, 15.000 Euro oder noch höheren Mehrkosten rechnen. Nächste Woche wissen wir hoffentlich mehr.
     
  13. Wieland

    Wieland Gast

    Vor Vertragszeichnung Festpreis vereinbaren. Heutzutage immer noch möglich.
    ( Nicht 5 / 15000 oder )?
    Da sollte sich Ihr Architekt richtig ins Zeug legen !

    Grüße
     
  14. gast3

    gast3 Gast

    Baugebiet - GW-Schwankungen 0,5 - 4 m nicht unmöglich, aber ...

    vielleicht solltet ihr mal mit einem Bodengutachten anfangen, da wären die ersten evtl. Mehrkosten schon mal zu klären (eben Wasserhaltung, Gründung, Aushub etc.)
     
  15. #14 ninaundandreas, 15. April 2011
    ninaundandreas

    ninaundandreas

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    Aktuell haben wir erstmal eine Baugrundvoruntersuchung für das gesamte Baugebiet erhalten, daher haben wir ja auch die Grundwasserstände.
     
  16. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Alt = 0,5 - 4m
    Neu = 0,5 -1,2m

    Schon das alte Grundstück hatte einen Grundwasserstand, der eine Weisse Wanne erforderlich machte. (Inkl. druckwasserdichte Lichtschächte).

    Wenn für das Ursprungsgrundstück korrekt mit WW und dem was dazu gehört geplant wurde, können eigentlich keine Mehrkosten entstehen. Mal abgesehen von der Grundwasserabsenkung, die evtl. beim 1. Grundstück nicht nötig gewesen wäre.
     
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  18. LaZi

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    Hallo,

    Wir sind gerade bei der Grundwasserabsenkung. Kostenfaktor ca. EUR 6500,- netto für die Pumpen für 30 Tage. Zusätzlich kommt noch das Gebühr für das Wasser, wenn es in die Kanalisation abgeleitet wird (muß genemigt werden, natürlich mit Gebühr). Wenn ein "Flutgraben" in der nähe ist, kann man versuchen bei der Umweltbehörde eine Genehmigung für das direkte Einleiten zu bekommen. Bei uns wären die Kosten für den Weg über die Kanalisation EUR 0,90/kubikmeter. Max. darf man 12kubikmeter/Stunde einleiten; hochgerechnet fast EUR 8.000,- :mauer.
    Der Grundwasserstand ist laut Bodengutachten bei 1,50 m. Mein Mann hat mal gegraben und ist bei 1,85 m auf Wasser gestoßen. (Gutachten: Nov.2010)
    LG, Zita
     
  19. Julius

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    Wenn die Gemeinde den Sumpf parzellenweise loswerden will, kann man ja versuchen, zu verhandeln. Z.B. so, daß zumindest keine Einleitungskosten anfallen.
     
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