Keller (WW) - Starke Nässe unter schwimmemdem Estrich - Innenwände nass - Ursache?

Diskutiere Keller (WW) - Starke Nässe unter schwimmemdem Estrich - Innenwände nass - Ursache? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, Wir haben einen Kaufvertrag unterschrieben für ein Haus Bj. 2003 und haben ein paar Tage später festgestellt, dass der Keller...

  1. chrisko

    chrisko

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    Hallo zusammen,

    Wir haben einen Kaufvertrag unterschrieben für ein Haus Bj. 2003 und haben ein paar Tage später festgestellt, dass der Keller feucht ist. Ich bin jetzt etwas ratlos, was die Ursache und die mögliche Behebung des Schadens angeht.

    Der Keller soll als weiße Wanne ausgeführt sein und hat ca. 85qm.

    Die Außenwände sind soweit ich das sehen kann trocken (unverputzter Beton ist zu sehen).

    Die Innenwände sind aus Kalksandstein gemauert. Die unterste sichtbare Steinreihe ist feucht (dunkel gefärbt). Über dieser Steinreihe befindet sich eine Bitumenpappe als Horizontalsperre.

    Wasser steht offensichtlich auf der kompletten Bodenplatte unter dem schwimmenden Estrich.

    Die Lecksuche hat bislang folgende Lecks ergeben:
    - die Rohrdurchführung des Abwasserrohrs ist undicht (siehe Bild)
    - mindestens 1 Kellerfenster ist nicht richtig abgedichtet (mit Schlauch den Schacht angespritzt und das Wasser lief unter dem ahmen durch)
    - eine Kernlochbohrung (ohne Funktion) in einem Kellerraum ca. 50cm unter der Erdkante zeigt Wasserlaufspuren. Beim Gartenschlauch Test kam da aber nichts rein.

    Mitarbeiter von Trocknungsunternehmen, die sich die Sache angeschaut haben, haben Zweifel ob das Wasser wirklich komplett durch diese Lecks in das Haus gekommen ist. Beide haben angemerkt, dass u.U. die Fuge zwischen Kellersohle und Kellerwand die Ursache sein könnte.

    Wie kann ich die tatsächliche Ursache am besten ermitteln? Die Verkäuferin hat sich bereits bereit erklärt die Trocknung zu übernehmen. Sie sagte, das Wasser wäre im August bei einem Unwetter in das Haus gekommen (durch offene Kellerfenster). Ich bin jedoch sicher, dass das Wasser bereits länger als August im Keller steht (denke mindestens schon seit Februar).

    Wenn die bekannten Lecks nicht die alleinige Ursache sind und das Problem im Bereich der Fuge liegt, welche Reparaturmaßnahme verspricht hier einen nachhaltigen Erfolg? Ist ein Ausgraben des Hauses zwingend notwendig?

    Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe.

    Viele Grüße,

    Christian

    Bilder: Kernlochbohrung ohne Bohrkern, Kernlochbohrung mit reingelegtem Bohrkern, frische Laufspuren unter Abwasserrohrdurchführung, feuchte Innensteinreihe (in einer Wand, links im Bild) fehlt anscheinend die Horizintalsperre (zweiter Stein feucht)
     
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  3. bizbuyuz

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    Als erstes sollte man an den Außenwänden den Estrich aufmachen und beobachten ob die Sohle /Wandfuge undicht ist....
    Wenn dem so ist kann man durch Injektionen den Fehler beheben..
    Ist aber mit viel Geduld und Beobachtung verbunden ..
     
  4. #3 Manfred Abt, 11. Oktober 2011
    Manfred Abt

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    zuerst das Wichtigste zur Beruhigung: ein Ausgraben ist bei einer WW in der Regel nicht erforderlich, Abdichtung ist meistens von innen möglich.

    Trotzdem verstehe ich es nicht:
    • war der Keller denn bei den Besichtigungen trocken? bzw. warum wurde das erst jetzt erkannt? Das sieht man doch eigentlich.
    • Gibt es Zusagen/Aussagen im Kaufvertrag bzgl. solcher Mängel?
    • längere Wassereinwirkung auf Dämmung unter dem Estrich lässt Folgeschäden vermuten. Woraus ist die Dämmung?
    • es ist mit Sicherheit angeraten, einen Sachverständigen beizuziehen, möglichst im Einvernehmen mit dem Verkäufer.
     
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