Kellerabdichtung sanieren

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  1. MAXI II

    MAXI II

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    Hallo,

    es wäre super wenn ich hier für folgendes Problem einige fachlich fundierte Hinweise bekommen können.

    Wir haben einen feuchten Keller in einem 05/2011 bezogenen Neubau (Doppelhaushälfte). Ursache der Feuchtigkeit wurde gutachterlich festgestellt. (Drainage lag zu hoch (über Oberkante Bodenplatte), Drainage führte Wasser nicht ab, da nicht plan verlegt, KMB Beschichtung nicht fachgerecht ausgeführt, Sickergrube ohne Funktion, Noppefolie falsch angebracht etc.) Resultat: bei starken Regenfällen stehendes Wasser an der Oberkante Bodenplatte - Erste Steinreihe => hier drückte das Wasser dann in Keller

    Zwischenzeitlich ist der Keller frei gegraben und der Bauträger und der die Abdichtung ausführende Betrieb sind insolvent bzw. verweigern jegliche Nachbesserung. D.h. die Bauherren dürfen die Abdichtung sanieren lassen und wir müssen schauen ob wir auf jur. Weg wieder an unser Geld kommen. Damit haben wir uns jetzt erstmal abgefunden, wir wollen jetzt ein trockenes Haus.

    Zu den Rahmendingungen
    - Bodengutachten mit Versickerungsversucht hatte Ergebnis
    - bis zur Tiefe von 2,95 m Verwitterungslehm mit geringer Wasserdurchlässigkeit
    - Bis zu einer Tiefe von 4,7 m verwitterte Ablagerungen von Gipskeuter (hallbfeste schluffige Tone)- Doppelhaushälfte mit durchgehender Bodenplatte
    - Bodenplatte 25 cm WU Beton
    - Unter der Bodenplatte PE Folie
    - Unter der PE Folie 30 cm Schotterschicht
    - Kellerwände sind aus 36er Porenbetonsteinen (!)
    - KMB Dichbeschichtung mit ca. 15 cm über die Bodenplatte gezogen und Gewebeinlage ca. 20 cm an der Nahtstelle Bodenplatte/ erste Steinreihe
    - Ringdrainage mit Revisionssschächten an den Ecken und Sickergrube
    - Noppenfolie mit FLies und Gleitschicht (falsch herumg eingebaut!)

    Vom Gutachter empfohlenes Sanierungskonzept
    - Einleitung der Drainage in die Stadtentwässerung (haben wir uns zwischenzeitlich genehmigen lassen)
    - nicht tragfähige Teile der KMB Beschichtung abkratzen (machen wir gerade, dabei beschädigen wir allerdings die Oberfläche der Prorenbetonsteinen)
    - Neubeschichtung mit KMB und vollflächige Gewebeinlage
    - Noppenfolie
    - mit Kies verfüllen und nicht mit dem bindigen Lehmboden

    Wir hatten nun große Probleme Fachbetriebe zu finden die sich auf diese Sanierung einlassen. Haben nun zwischenzeitlich einen Abdichter der eine neue KMB Beschichtung mit Netz und vorheriger Grundierung aufspritzen möchte und einen Tiefbauer der die Drainage neu verlegt und verfüllt. Es stellen sich mir aber noch folgende Fragen:

    - Ist es zu empfehlen die bestehende KMB Beschichtung am ganzen Keller abzukratzen (auch an den Stellen an denen sich noch relativ gut haftet)?
    - Wie sind die Schäden zu beurteilen die an den Steinen entstehen wenn die Beschichtung abgekratzt wird. Sollten diese Stellen vor der Grundierung noch verputzt werden?
    - wie verhält es sich mit Fugen die in den Steinen sind. Hier sind mache bestimmt 1 cm und mehr die ich bereits frei gekratzt habe, aber auch viele Fugen sind noch mit alten Beschichtung überdeckt.
    - Wie verhält man sich an den Kellerfenstern. Diese haben aktuell auch die KMB Beschichtung und darüber ist bereits etwas Putz geschmiert (der überall Risse hat) (Haus ist sonst noch nicht verputzt)
    - Auf welcher Tiefe soll die Drainage verlegt werden? Statiker meinte auf keinen Fall unter die Bodenplatte legen, sondern neben der Bodenplatte verlegen (habe ich ein schlechtes Gefühl bei, da das in der Drainage stehende Wasser ja u.a. zu den bisherigen Wassereinbrüchen geführt hat) Mir wäre lieber der höchste Punkt der Drainge wäre Oberkante Drainage Mitte Bodenplatte und dann mit 1% Gefälle bis zum tieften Punkt geführt werden, der dann bei Oberkante Drainagerohr 12 cm unterhalb der Bodenplatte liegen würde.

    Vielen Dank für Anworten

    MfG

    MAXI
     
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  3. #2 Gast036816, 24. Mai 2012
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    es ist doch sinnvoll in diesem fall, den gutachter abschließend auch mit planung, auschreibung, mitwirkung bei der vergabe und der objektüberwachung zu beauftragen. der kennt wesentlich mehr details, als du hier beschreiben kannst und die hier mangels der ortskenntnisse nur schwer sachbezogen richtig beantwortet werden können.
     
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