Kellerabdichtung von innen an der Außenseite???

Diskutiere Kellerabdichtung von innen an der Außenseite??? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo, Der Keller unseres 1982 erbauten Hauses war bislang sozusagen „salztrocken“ bis wir vor 3 Jahren anlässlich der Erneuerung der Terrasse...

  1. Norbert(2)

    Norbert(2)

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    Hallo,

    Der Keller unseres 1982 erbauten Hauses war bislang sozusagen „salztrocken“ bis wir vor 3 Jahren anlässlich der Erneuerung der Terrasse einen geborstenen Lichtschacht erneuern ließen.
    Dabei, so nehme ich an ist die ausführende Firma anscheinend mit der Isolierung nicht sorgfältig genug umgegangen, jedenfalls bildeten sich mit der Zeit auf den innen übertünchten Kalksandsteinblöcken feuchte Flecken. Im letzten halben Jahr wurde das immer schlimmer, die Farbe wurde von Ausblühungen regelrecht abgehoben.
    Nun wollen wir diesem entgegenwirken und ich habe zwei Fachfirmen um ein entsprechendes Angebot gebeten.
    Erwähnen muß ich, dass unser Haus in schwerem Lehmboden steht und in dem besagten Lichtschacht selbst bei großer Trockenheit immer etwas Wasser steht, und für Regen habe ich inzwischen sicherheitshalber eine Tauchpumpe installiert. Nach Meinung der Sanierungsanbieter scheint es sich um Schichtenwasser zu handeln (was an den anderen Wänden nicht ansteht).

    Eine Firma bot an, die Mauer durch eine Injektion von innen chemisch wasserdicht zu festigen, die zweite schlug zunächst vor aufzugraben und eine Dickbeschichtung anzubringen. Da ca. 2,30m Vertikaltiefe aufzugraben sind ist das eine kostspielige Sache. Auf meine Anfrage bezüglich einer Bearbeitung von innen ohne aufzugraben bot die Fa. die auf ihren Internetseiten beschriebene „Schleierverpressung“ an. Da wird ein Gel durch Bohrungen unter hohem Druck durch das Mauerwerk hindurch auf die Außenseite der Kellerwand gebracht. Anzusehen ist das Verfahren auf der Seite
    http://www.isgagmbh.de/Leistungen/Schleierverpressung .
    Die Kosten dafür sind ca. ein Drittel der Dickschichtisolierung.

    Als Fahrzeugingenieur habe ich des öfteren mit derartiger Kunststoffverwendung zu tun, was aber sicherlich nicht in Bauwerksangelegenheiten zu übertragen ist. Ich könnte mir aber (sorgfältige Ausführung vorausgesetzt!!!) vorstellen, dass es erfolgreich sein könnte.
    Deswegen möchte ich hier anfragen, ob jemand hierzu Erfahrungen hat, oder ob jemand aus seiner Sachkenntnis uns hierzu eine Entscheidungshilfe geben kann.

    Norbert
     
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  3. Eric

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    Gib unter google mal ein: Schleiabdichtung. Dort findest Du einen ausführlichen Artikel mit allen in Betracht kommenden Abdichtungsvarianten der Uni Siegen, u.a. die Vor- und Nachteile einer Schleierabdichtung.

    Einsatzfähigkeit für Dein Objekt muß geklärt werden.

    Unternehmer sollte möglichst Festpreis angeben, der etwaige Nachverpressungen einschließt.

    Versuchen, eine längere Gewährleistungsfrist zu vereinbaren.

    Referenzobjekte vom Unternehmer angeben lassen.
     
  4. Norbert(2)

    Norbert(2)

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    Kellerabdichtung

    Danke für den Hinweis.
    Die Aufstellung ist für mich schlüssig und hat keine neune Bedenken gegenüber der Schleierverpressung aufgezeigt. Eigentlich liegen die Risiken beim mehr beim Anbieter als beim Kunden. Oder sehe ich da was falsch?

    Ich tendiere jetzt also zu dieser Abdichtungsart und habe mit dem Anbieter einen neuen Ortstermin anberaumt. Im ersten Angebot hatte er (allerdings auf die Dickschichtisolierung) 10 Jahre Gewährleistung angeboten. Ein Festpreis ist Teil seines Webekonzeptes, ich muß nur noch etwaige Nachverpressungen festschreiben lassen.
    Nach dem Ortstermin und dem Erhalt eines neuen Angebotes werde ich weiter darüber berichten.

    Grüße Norbert
     
  5. #4 Norbert (1), 11. Dezember 2004
    Norbert (1)

    Norbert (1) Gast

    Abschußbericht

    Hallo,

    ich hatte ja versprochen, den weiteren Fortgang unserer Kellerbdichtung zu berichten:

    Der Außendienstmitarbeiter der Abdichtungsfirma hat uns dann von der Verpressung von innen abgeraten. Er meinte nicht, weil er eine mit Sicherheit teurere Arbeit verkaufen wolle, sondern weil er befürchtete, dass bei dem Durchbohren der Außenwand das außen anstehende Wasser in den Keller laufen würde. Im Laufe einer weitern Beobachtung bemerkte meine Frau auch an anderer Stelle dieser Außenwand einige geringfügige feuchte Flecken, die auf weitere Schäden schlissen ließen. Daraufhin entschlossen wir uns dann doch die ganze Wandseite aufgraben zu lassen. 2,35 m tief 6 m lang!! Das Angebot belief sich auf 4.200 Euro Festpreis. Es brauchte 2,5 Tage und zwei Arbeiter bis die Baugrube fertig war. Dann wurde eine neue Dichtung angelegt. Die Arbeiter bestätigten mir, dass die vorhandene Dichtmasse recht unzulänglich und vor allem dünn aufgetragen war.
    An der bodenseitigen Wand der offenen Baugrube stellte ich ein ständiges Tropfwasser fest, was mich doch recht stutzig machte da es bereits zwei Wochen nicht geregnet hatte. Daraufhin schloß auch der Firmenberater auf irgendwelche Wasserbewegungen auf unser Haus zu.
    Da die Baugrube ja nun sowieso schon offen war ließ ich an der Sohle ein Drainagerohr verlegen, was im Kellerlichtschacht mit einem Pumpenschacht versehen wurde. Wenn nun erneut sich wasser im Bereich der Wand sammelt wird dieses nun automatisch abgepumpt. (Allerdings habe ich das in den letzten zwei Wochen, solange sind die Bauarbeiten abgeschlossen, so etwas noch nicht bemerkt. Der Pumpensumpf ist noch trocken. Es hat aber hier in Berlin bisher noch nicht nennenswert geregnet.) Die Drainage schlug nocheinmal mit 500 Euro Festpreis zu buche.

    Die Bauarbeiten sind also abgeschlossen. Wir sind bisher sehr zufrieden, zumal die Ausblühungen im Keller innen seit dem Aufgraben deutlich aufgehört haben und seit zwei Wochen überhaupt nicht mehr auftreten.
    Einen Wehmutstropfen haben wir allerdings hinnehmen müssen: Die Wiederherstellungsarbeiten für die Terrasse wurden etwas unzulänglich ausgeführt. Die Steinsetzfirma die sie erstellt hatte, hatte sehr sauber gearbeitet. Nun sind auf den Granitsteinen Zementschleier, die die leuchtende Lebendigkeit der grauschwarz gemusterten Granitsteine sehr beeinträchtigen. Auch auf den Schwarzen Terrassenfliesen ist partiell ein unschöner Zementschleier. Im nächsten Frühjahr werde ich versuchen dieses mit einem speziellen Schleierentferner der Fa. Melleruid zu entfernen. Kann mir hierzu jemand auch einen besonderen Tipp geben oder worauf ich bei dieser Arbeit besonders achten sollte?

    Als Faszit dieser Arbeiten stelle ich also für meinen Fall fest, dass wir die Abdichtungen in konventioneller Weise durchgeführt haben und hoffen, dass diese nun von Dauer sind. Für spezielle Arbeiten sollte man sich vielleicht doch nicht auf die Aussage verlassen: „Das machen wir auch schon.“ Besonders für die sichtbaren Arbeiten hätte ich die vorher beauftragte Gartenbau-Fachfirma nehmen sollen.

    Ansonsten: es ist alles Dicht und wir sind zufrieden.

    Es grüßt alle Interessierten
    Norbert
     
  6. #5 aldirosso, 14. Dezember 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Dezember 2004
    aldirosso

    aldirosso Gast

    Hallo Norbert,

    die Reinigung Deiner Terrasse solltest Du eigentlich der Firma "aufdrücken" , die die Steine (wieder) verlegt hat. Zur fachgerechten Verlegung gehört natürlich am Schluss die Beseitigung von Verunreinigungen, die beim Verlegen entstanden sind.
    Diese stellen damit einen Mangel in der Ausführung dar, dessen (für Dich kostenlose) fachgerechte Beseitigung Du von der ausführenden Firma verlangen kannst und solltest.
    Vorrausgesetzt die Arbeiten sind von einer Fachfirma auf Rechnung ausgeführt worden - sonst wird es etwas mühsamer.

    In jedem Fall solltest Du den Mangel unverzüglich anzeigen , und mit dem Unternehmer klären was er tun kann und bis wann. - zunächst mündlich, wenn das nicht hilft schriftlich mit Terminsetzung. Der Unternehmer sollte einen Vorschlag machen, was er zu tun gedenkt, und Du gibst dann dein ok (oder nicht) dazu. Auf keinen Fall einfach rumwurschteln lassen, er soll vorher klar sagen, wie er die sache in Ordnug bringt.

    Es sollte auf Keinen Fall am Auftraggeber "hängen" bleiben, unsauber ausgeführte Arbeiten in Ordnung zu bringen.
    Je vernünftige Fachfirma wird das sicher auch ohne Probleme erledigen - vorrausgesetzt, die Verunreinigungen sind unstrittig durch das Verlegen hervorgerufen worden. Immer wieder gerne gehört: "Das war schon so" oder "das muss so sein" - Nur nicht abwimmeln lassen, wenn man seiner Sache sicher ist.

    Gruss

    Martin


    PS: diese Vorgehensweise wäre eigentlich auch schon beim Abdichtungsproblem die Richtige gewesen. Der Unternehmer hätte den Mangel im Rahmen der Gewährleistung beheben müssen und nicht Du auf Deine Kosten.
     
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  8. #6 Norbert(2), 14. Januar 2005
    Norbert(2)

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    PS: diese Vorgehensweise wäre eigentlich auch schon beim Abdichtungsproblem die Richtige gewesen. Der Unternehmer hätte den Mangel im Rahmen der Gewährleistung beheben müssen und nicht Du auf Deine Kosten.

    Nun ja, das Haus wurde 1983 erstellt und wir sind seit 1985 die zweiten Eigentümer. An die Baufirma wären wohl keine Ansprüche mehr zu stellen. Und ich sah wegen der Kellerabdichtung keine Möglichkeit der Terrassenbaufirma, die den Kellerschacht ausgewechselt hatte einen Mangel in der Arbeitsausführung nachzuweisen. Der Mitarbeiter der jetzigen Abdichtungsfirma sagte mir hinterher, daß die alte Abdichtung sehr dünn gewesen sei, die eben jetzt durchlässig geworden sei.
    Nun ist alles in Ordnung und bezahlt, und ehrlich: ich möchte einfach meine Ruhe haben. Das ist zwar nicht so ganz in Ordnung, aber ich bin auch persönlich jemand, dem aller Streit zuwider ist.

    Insofern habe ich die Sache jetzt für mich abgeschlossen und wenn es wieder besseres Wetter ist, werde ich in Bastelarbeit einige Nacharbeiten vornehmen.

    Grüße an alle Interessierten
    Norbert
     
  9. #7 Bromm Edmund, 2. März 2005
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    Wie sinnvoll und erfolgreich ist eine Schleierinjektion bei einem feuchten Keller?

    Dies steht hier weil es sicher noch Betroffene gibt die diesen Beitrag zu einem späteren Zeitpunkt noch lesen. weitere Info zu diesem Thema: Homepage: http://www.isarbautenschutz.de/dokumente/schriften.html

    Als weitere Ergänzung im Kampf gegen Feuchteschäden im Keller wird in letzter Zeit oft die Schleierinjektion oder Schleiergelabdichtung angeboten. Ob dies jedoch auch zu dem gewünschten Erfolg führen kann, bleibt äußerst fragwürdig.
    Bei Feuchteschäden im Keller ist vorab ist immer zu klären um welchen Lastfall, d.h. gegen welche Art der Feuchtebelastung muss eine Maßnahme durchgeführt werden.
    Es gibt Regelwerke, zum Beispiel die DIN 18195 (diese Norm gilt zwar nur für den Neubau), wo geregelt ist, bei welchem Lastfall welche Abdichtung vorgenommen wird.
    Dabei gilt es zu unterscheiden, zwischen Erdfeuchte, Stauwasser und drückendes Wasser.
    Bekanntermaßen ist eine Abdichtung gegen drückendes Wasser nicht so einfach herzustellen. Be-sonders problematisch ist dies bei einem Altbau, zumal dann meist der Garten - oft auch Terrassen oder Garagen – die Abdichtungsmöglichkeiten erschweren.
    Dies zeigt sich auch daran, dass viele Objekte, auch wenn diese abgedichtet wurden, oftmals nachbearbeitet werden müssen. Dies deswegen, weil auch kleinste Fehlstellen zu Undichtigkeiten führen und somit Wasser in den Keller eindringt.
    Der Unterschied zu kurzfristig auftretendem Stauwasser ist lediglich die Zeitverschiebung. Die Belastung und der daraus entstehende Schaden muss genauso wie gegen drückendes Wasser an-gesehen werden. Somit muss sich die gesamte Abdichtungstechnik daran messen lassen, ob es gelingt, alle Boden- und alle Wandflächen (Fugen- und Fundamentanschlüsse) so abdichten zu können, dass an keiner Stelle Wasser eindringt. Aber auch, was genau so wichtig ist, dass es nicht zu Schäden durch Aufschwemmen kommen kann.
    Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Auflasten (das aufschwimmen) des anstehenden Wasserdruckes an der Innenseite durch ein “Gegengewicht abgesichert“ werden.
    Ein praktisches Beispiel hierzu: wenn angenommen wird, dass drückendes Wasser als auch kurzfristig ansteigendes Stauwasser nur 50 cm über der Bodenplatte ansteht, so ist in jedem Falle eine 25 cm dicke Betonplatte, (die doppelt so schwer ist) wie Wasser, an der Innenseite als Gegengewicht aufzubringen und gegen Aufschwemmen zu sichern. Aber was passiert, wenn 60 cm Wasser erreicht werden kann sich jeder selbst ausrechnen. Bei einem Meter Wasserstand wären dies immerhin 50 cm Beton, usw..

    Nun versuchen einige „sehr schlaue Bautenschützer“, diese Problematik mit einer sogenannten Schleierinjektion zu umgehen. Ganz schnell werden Beweise von Objekten aufgeführt, wo eine Schleierinjektion zu Erfolg geführt hat.
    Nach all dem, was ich bisher beobachtet habe, war es in der Regel kein drückendes Wasser und kein Stauwasser, sondern es handelte sich um feuchte Keller (meist Tauwasser), dies sowohl im Wand- als auch im Bodenbereich. Es wäre auch unverständlich wieso bei Grundwasser Löcher in den Boden gebohrt werden können, ohne dass Wasser eindringt.
    Selbst die Behauptung, es handelte sich dabei um aufsteigende und/oder eindringende Feuchtigkeit, wurde vorher fast nie (durch Fachleute) überprüft.

    Es mutet sonderbar an, wie in den Prospekten dargestellt wird, wie gleichmäßig die Verteilung der Injektionsmittel in einer Mindestschichtdicke von mehreren Zentimetern an der Außenseite dargestellt wird. Sowohl am Boden als auch im Fundamentbereich und im Wandbereich soll dies eine wasserdichte Wanne ergeben.
    Es gehört schon viel Fantasie dazu, einem (zunächst) dünnflüssigen Injektionsmaterial vorzuschrei-ben, wohin es fließen soll und wie es (auch gegen Wasserdruck) eine einheitlich dicke Schicht ergeben soll. Zumal an der Außenseite meist ein Konglomerat aus Bauschutt, Kies und Erde eine sehr inhomogene und oft nicht einheitlich verdichtete Masse anliegt. Somit bleibt die gleichmäßige Ausdehnung der Injektionsmittel sehr fragwürdig.

    Wie sollte dieses Injektionsmittel wissen, dass es sich an der Außenseite allseitig 30 – 40 cm um das Bohrloch ausdehnt?
    Es muss auch in jedem Falle mit dem nächsten Bohrloch und dem (im Wasser) eingebrachten Injektionsgut eine Überlappung aber auch eine wasserdichte Verbindung eingehen.
    Es wird immer so sein, die Injektionsmaterialien werden, sich den Weg des geringsten Widerstandes suchen und sich dabei in einer mehr oder weniger klumpenartigen Form ausbreiten.
    Es ist sicher nur Wunschdenken, dass es hierbei zu einer geschlossenen und wasserdichten Fläche kommen kann.
    Was jedoch viele Verarbeiter und Geschäftemacher nicht abhält, diesen Nonsens als Stand der Technik zu verkaufen.
    Dass hier auch ein Statiker zu Rate gezogen werden sollte, um weitere Schädigungen am Haus durch die unkontrollierten Injektionen und die damit zusammenhängenden Lastverteilungen zu ermitteln, sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Jedoch wird meist von unqualifizierten Leuten daran überhaupt nicht gedacht. Hier zählt eher das Argument, „das machen wir immer so“.

    Völlig ungelöst ist dabei auch die Frage, wie denn (die meist giftigen) Substanzen zu einem späteren Zeitpunkt entsorgt werden können. Eine sortenreine Trennung der Baustoffe ist schier unmöglich, aber auch im nicht ausgehärteten Zustand werden sehr viele wasserbeeinträchtigende Stoffe freigesetzt und ins Grundwasser eingebracht.
    Es gibt sicher Einzelfälle wo relativ kleine undichte Flächen mit diesem Verfahren eine Lösung er-geben haben.
    Es ist jedoch allgemein bekannt, dass bei vielen Maßnahmen im Bautenschutz entweder unfachmännisch oder überzogen vorgegangen wird. Auch deswegen hat unser Gewerbe seinen schlechten Ruf.
     
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