Kellerbau Bodenklasse 2 im Vergleich zu Bodenklasse 4

Diskutiere Kellerbau Bodenklasse 2 im Vergleich zu Bodenklasse 4 im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebe Fachleute, wir ziehen um und möchten noch mal bauen. Nun versuche ich so ungefähr abzuschätzen, wie hoch die Kosten für das gleiche...

  1. #1 Verawillswissen, 14. Februar 2011
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    Hallo liebe Fachleute,

    wir ziehen um und möchten noch mal bauen. Nun versuche ich so ungefähr abzuschätzen, wie hoch die Kosten für das gleiche Haus an anderer Stelle jetzt sein könnten. Einen Architekten suchen wir uns erst, wenn ich im Sommer runterziehe. Mein Mann kann sich allein nicht auch noch damit befassen (soll er auch gar nicht :D ).

    Abgesehen von dazwischenliegenden 8 Jahren mit Preissteigerungen und Erhöhung der MwSt. gibt mir der fremde Untergrund zu denken. In der Region werden die Planer sich damit auskennen aber ich möchte grob abschätzen können, was da auf uns zu kommen könnte. Schließlich ist das Grundstück schon pro qm 2,6 mal so teuer wie damals hier und zur Not bauen wir lieber kleiner, als uns mit einer unbequem hohen Rate zu belasten. Ich möchte deshalb in den nächsten Monaten versuchen herauszubekommen, was wir mit gegebenen Mitteln erreichen können.

    Das "alte" Haus (2003) wurde auf Bodenklasse 2 gebaut, das neue Grundstück hat lt. Gutachten Bodenklasse 4. Bei dem bestehenden Keller (WW) in Wohnraumhöhe war eine Dränage nicht erforderlich, die Baugrube war knochentrocken, alles hat nach Plan geklappt und wir haben alles in allem keine 28.000 € für den Keller ausgegeben. Ohne Putz aber mit allen erforderlich Durchführungen für Abwasser- und Hausanschlüsse, Mea Kellerfenstern und -Lichtschächten, Abfuhr des Aushubs und was da sonst noch so rein mußte. Der Keller hat etwa 80 qm, aufgeteilt in 4 Räume plus Flur. Der Architekt hat das LV ausgearbeitet und es passte alles. Die direkten Nachbar hatten etwa 30.000 für den Keller bezahlt und andere etwas weniger als wir. Die Dämmung (1 m tief rund ums Haus) haben wir selbst gemacht. Der Preis war hier in der Gegend also völlig normal.

    Kann man mit diesen Angaben etwas anfangen und aus dem Bauch heraus sagen, mit z.B. 40.000 oder 45.000 kommt man in etwa hin? Oder meint sogar jemand es wird viiiiel teurer werden?

    Das Bodengutachten für das Grundstück habe ich noch nicht, ich habe nur das hydrogeologische Gutachten für das Baugebiet vorliegen. Das individuelle Gutachten für dieses Grundstück darf und werde ich vor dem Kaufvertrag erstellen lassen. 3 Bohrungen für ca. 500 qm Grundstück- reicht das?

    Ich möchte jetzt keine Kalkulation von Euch, sondern eine Antwort "aus dem Bauch heraus".

    Vera
     
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  3. Wieland

    Wieland Gast

    Vorentwurf / Kostenschätzung u. bei der Auswahl der Ausführung immer vom schlimmsten
    Fall ausgehen.

    Passt immer.


    Angaben ohne Gewähr.

    Grüße
     
  4. RMartin

    RMartin

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    Wie ist das zu verstehen?

    Diese Bodenklassen von denen Du redest; bezieht sich das auf Bodenklassen nach DIN 18300?

    Weil so ganz wäre das nicht schlüssig... Klasse 2 sind nach DIN 18300 fliessende Bodenarten; du schreibst aber von 'knochentrockenem' Boden?!

    Also anhand Deiner Angaben können Leute wirklich nur was 'aus dem Bauch heraus' sagen. Problem ist immer nur, dass Bäuche verschieden sind....dementsprechnd auch die Antworten wären.
    Daher schreibt Dir hier auch keiner explizit was 'sein Bauch' dazu meint.


    Weiter: Ob 3 Bohrungen für das Grundstück reichen ist ebenfalls so pauschal nicht zu beantworten. Es gibt Gegenden, da ist der Boden teils so unterschiedlich (von einem Punkt zu einem 'paar cm' entfernten Punkt), dass mehr Bohrungen notwendig werden.
    Woanders sind die Schichten halt so gleich verteilt, dass 3 Bohrungen reichen werden.

    Hier dann einen kompetenten sich in dem Gebiet auskennenden Baugrundler wählen, der entspr. Kenntnisse hat um dies richtig einschätzen und durchführen zu können.
     
  5. #4 Verawillswissen, 16. Februar 2011
    Verawillswissen

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    Bodenklasse 4 hat das neue Grundstück lt. hydrogeologischen Gutachten für das gesamte Baugebiet.

    Bodenklasse 2 für das alte Grundstück kann ich nur noch aufgrund des damaligen LV für unseren Keller angeben. Ich habe so viele Unterlagen vom alten Hausbau daß ich nichts anderes finde. Zu dem Zeitpunkt habe ich mich auf das verlassen, was uns der Architekt erzählt hat und das Ergebnis ist ja auch sehr zufriedenstellend.



    Ich versuche gerade jemanden für das Bodengutachten zu finden. Einer (der größte in der Gegend?) kann frühestens in 5 Wochen und meinte ein Bohrung würde reichen. Ich habe aber schon mal mit jemandem gesprochen (Tel.-Nr. ist leider so gut weggelegt, daß ich sie nicht wiederfinde), der meine es müßten 3-4 Bohrungen gemacht werden. Ein weiterer hat auf meinen AB- Anruf nicht reagiert. Ist jetzt Hochsaison für diese Arbeiten?

    Wir brauchen das Bodengutachten recht schnell, weil wir jetzt kaufen müssen (Pfandtausch wegen des Verkaufs des alten Hauses). Auch wenn keiner der Bauherren in der Nachbarschaft ein Gutachten gemacht hat und die Architekten die Häuser trotzdem hinbekommen haben, will ich vorher keinen Kaufvertrag unterschreiben.

    Falls jemand jemanden kennt, der ordentliche Gutachten liefert und kurzfristig verfügbar ist für PLZ 67..., bitte PN.
     
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