Kellerboden feucht - Abdichtung und Drainage

Diskutiere Kellerboden feucht - Abdichtung und Drainage im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo liebes Board, wir sind freudige Besitzer eines EFH von 1989 bei dem leider der Keller feucht ist. Eine Feuchtigkeitsmessung hat im Keller...

  1. Alex1980

    Alex1980

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    Hallo liebes Board,

    wir sind freudige Besitzer eines EFH von 1989 bei dem leider der Keller feucht ist. Eine Feuchtigkeitsmessung hat im Keller bis zur zweiten Horizontalsperre leicht erhöhte bis erhöhte Feuchtigkeit im Estrich ergeben. Die Hygrometer zeigen je nach Raum und Witterungslage zwischen 60-85% an. Eine Abdichtung und Fließen der Kellertreppe und unter der Kellertür hat leider keine Besserung ergeben.

    Der Garten hat ein leichtes Gefälle Richtung Haus.

    Da wir nun sowieso die Terasse machen möchten, wollten wir in dem Zuge mit einem Bagger grade um das Haus herum aufbaggern. Die Idee ist das Haus abzudichten und eine Drainage von ganz links an der Garage zu legen, komplett an der Hauswand von der Terasse vorbei, bis eventuell sogar an der Kellertreppe vorbei bis nach vorne. Ich habe das mal stümperhaft eingezeichnet, die Hecken sind übrigens auch schon alle weg.

    Drainage.jpg

    Ist das ausreichend und auf was sollte man achten ?
    Sollte man sicherheitshalber oberhalb vielleicht noch eine zweite Drainage legen nach dem Motto doppelt hält besser ?
     
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  3. #2 SteveMartok, 26. Januar 2016
    SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Zuerst einmal...lassen Sie das Aufbaggern bleiben und googlen Sie nach Grundbruch!

    Und dann muss zunächst mal die Ursache für die Feuchtigkeit gefunden werden. Abdichtung ist sicher eine gute Idee, aber das ist nichts für Laien, holen Sie einen Fachmann, das wird Zeit, Nerven, Ärger und vor allem Geld sparen! Ob man eine Drainage braucht, kann ebenfalls der Fachmann beantworten.
     
  4. Skeptiker

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    Die Ableitung von Drainagewasser muss örtlich möglich und zulässig sein.


    mit skeptischen Grüßen!
     
  5. #4 Alfons Fischer, 26. Januar 2016
    Alfons Fischer

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    ich sag mal, leicht provokativ: na und?
    Was sind schon 60-85% rel. Luftfeuchte? zum Beispiel in einem Lagerraum für Kartoffeln ist das ganz gut. Und auch für viele andere Keller würde ich 60, 70, und u.U. auch 80% als nicht unbedingt als "zu feucht" bewerten. Ich habe schon trockene Keller mit 90% rel. LF besichtigt. Na und! ist halt so!

    und jetzt weniger provokativ:
    - erst mal die Anforderungen klären. Warum muss z.B. der Keller trocken sein?
    - warum soll der Mauersockel die gleichen Feuchtewerte aufweisen wie die übrigen Flächen?
    - welche Bedingungen werden angestrebt und warum?
    - dann das Messen und Bewerten "lernen": zur Angabe einer relativen Luftfeuchtigkeit gehört immer auch die jeweilige Temperatur. Ansonsten ist die Aussage wertlos.

    Es ist ganz normal, dass in einem unbeheizten Kellerraum sich zeitweilig (je nach Witterung) auch mal höhere Luftfeuchtewerte einstellen. Dabei kommt die Feuchtigkeit aber im Wesentlichen nicht aus dem Untergrund in den Raum, sondern zum Fenster und durch sonstige Öffnungen rein. Die beste Abdichtung kann dies in unbeheizten Kellern nicht verhindern.
    Auch spielt das Material der Umfassungsflächen eine große Rolle bei den sich einstellenden Luftfeuchtewerten und deren Spitzen.
     
  6. Alex1980

    Alex1980

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    Ich glaube es macht wirklich Sinn mit einem Experten vor Ort alles zu begutachten.

    Warum soll der Keller trocken sein? Die Türrahmen aus Holz gammeln alle langsam weg. Beim Hauskauf haben wir eine Messung durchführen lassen, die meinten man müsse da etwas tun. Ich denke nach und nach gammelt sonst alles weg oder?

    Bei 10 Grad waren es z.b. 70% Luftfeuchtigkeit.
     
Thema: Kellerboden feucht - Abdichtung und Drainage
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