Kellerboden spachteln?

Diskutiere Kellerboden spachteln? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, Ich habe ein Haus aus den 50ern und im Keller ist an den Außenwänden wohl mit der Zeit Feuchtigkeit durchgekommen. Dadurch ist die oberste...

  1. #1 Chris1701, 15.11.2011
    Chris1701

    Chris1701

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    Hallo,
    Ich habe ein Haus aus den 50ern und im Keller ist an den Außenwänden wohl mit der Zeit Feuchtigkeit durchgekommen. Dadurch ist die oberste Schicht des Betonbodens abgeplatzt. ca. 3mm. Das Feuchtigkeitsmeßgerät hat in diesen Bereichen normale Werte angezeigt. Die größten Abplatzungen sind ca. 1m x 2m und die anderen ab 0,1m x 0,2m.
    Ich möchte den Boden gerne neu streichen. Wie kann ich den Boden vorher ausgleichen? Kann man das Spachteln und wenn ja womit am besten oder ist es Sinnvoll den ganzen Keller mit Selbstnivellierender Ausgleichsmasse zu sanieren?

    Danke im Voraus
    Chris
     
  2. Lebski

    Lebski Gast

    Nimm selbstnivelierende Masse, aber vom Fachhändler, Industriebodentauglich. Kostet bissel mehr.
    Restflächen mit Hammer auf weitere Hohllagen prüfen, flach drüberschieben, dann hört man das sofort.
    Die abgeplatzten Bereiche mit der Flex und Diamantblatt 5 mm tief einschneiden, bissel ausstemmen, dann flicken mit der Niveliermasse.

    Boden streichen... wenns sein muss, aber nimm diffusionsoffene 2-K Farbe.
     
  3. Lukas

    Lukas

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    Moin,

    hab ich was verpasst oder ist das ne Eigenkreation? Ich kenne diese Eigenschaft bei Spachtelpampen jedenfalls nicht.

    Der Rest der Bastelanleitung hat leider auch nur höchstes Potential für ein unerfreuliches, weil nicht dauerhaftes, Ergebnis.

    Gruß Lukas
     
  4. Lebski

    Lebski Gast

    Du wirst aus einem alten Estrich keinen neuen machen. Um ein glatte Pberfläche zu bekommen, geht das aber.
    Die "Bastelanleitung" ist normales Vorgehen bei mineralischen Estrichen mit o. g. Schäden. Nur weil du es nicht kennst, heisst es nicht, das es gebastelt ist.
    Selbstverlaufende Niveliermassen gibt es in Industriebodenqualität. Beispiel:
    http://www.chemotechnik.de/fileadmi...nen/bodenbeschichtung-rheodur-megaplan_pi.pdf
    Damit Basteln wir oft, bisher hat das noch alles gehalten. Und das bei über 10 Jahren Industrienutzung.

    Hast also was verpasst. Andrerseits ist das nicht dein Gebiet.
     
  5. Lukas

    Lukas

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    Moin!

    Es tut mir sehr leid, aber ich habe auch in dem Link nicht das Prädikat "Industriebodentauglich oder -qualität" finden können.

    Wennste allerdings deinen eigenen Link liest, wirste feststellen, daß deine Tipps zur Untergrundvorbehandlung nur Bastelqualität haben.
    Oder verzichtet man in deiner Fa auf Kugelstrahlen / Schleifen und Grundieren?

    Gruß Lukas
     
  6. #6 Lebski, 16.11.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.11.2011
    Lebski

    Lebski Gast

    "Belag für Tiefgaragen, Parkhäuser und Lagerräume mit leichter/mittlerer mechanischer
    Beanspruchung" und "RHEODUR® SiC-Megaplan: CT-C40-F8-A6" lesen musst du schon selbst. Da Industriebodentauglich oder -qualität nicht normativ geregelt sind, wird es seriös wohl kaum da drin stehen. Hindert mich aber wohl nicht, diesen Begriff zu verwenden, so wie er Umgangssprachlich im Gebrauch ist.

    Ja, bei kleinen Flächen wie hier verzichtet wir auf Kugelstrahlen. Schleifen war nicht empfohlen, setzt die Poren zu und ist keine gute Idee. Bleibt Stemmen, das wurde auch angeraten. Geht auch bei 2-3 m². Grundierung ist nicht notwendig! Diese dient dazu, dass weniger Luftporen aus dem Untergrund auftreten. Bei 2-3 m² kommt man aber auch so klar. Zur Haftung ist die Grundierung bei o. g. Produkt nicht notwendig.

    Ergänzung: Schlag du doch mal was vor...
     
  7. #7 Lukas, 17.11.2011
    Zuletzt bearbeitet: 17.11.2011
    Lukas

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    Wenn ich nicht so wohlerzogen wäre, würde ich sagen: "Du nervst!".
    Ich kann auch nicht wirklich erkennen, was die Größe der Fläche mit der Qualität der Untergrundvorbereitung zu tun hat, außer daß der Schaden weniger teuer ist, wenn die Fläche kleiner ist.

    Einen Vorschlag, der über den Rat zum Fachmann hinausgeht, wirds von mir nicht geben, weil (oder obwohl), wie Du ja wunderbar beweist, selbst der Fachmann nicht vor Murx schützt.

    Zuerst sollte die tatsächliche Ursache der Abplatzungen geklärt und ggf. abgestellt werden. Der Annahme des TE möchte ich nicht unbedingt folgen.

    Damit wäre ein Anfang gemacht.

    Gruß Lukas
     
  8. Lukas

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    Nachtrach!

    Auf die Idee, daß eine Grundierung das Saugverhalten beeinflusst und damit ein "Aufbrennen" verhindert, kommst Du nicht? Dein Verständnis der Wirkung einer Grundierung find ich "seltsam". :o

    Nochn Gruß

    Lukas
     
  9. Lebski

    Lebski Gast

    Ist nicht das eigene Verständniss, ist in Rücksprache mit dem Hersteller so. Und schon hunderte male so gemacht.

    Misch dich doch einfach nicht in Sachen ein, die du nie gemacht hast.
     
  10. Lukas

    Lukas

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    Ich weiß ja nicht, woher Du diese Vermutungen nimmst...

    aber ich denke, daß deine Tipps so wenig hilfreich sind. Selbst wenn es Ausnahmefälle geben sollte, bei denen auf eine Grundierung verzichtet werden kann, so setzt das doch zumindest eine fachkundige Prüfung des Untergrundes voraus und spätestens da ist für den Laien, dem Du hier antwortest, Schluß.

    Der Rat kann also eher lauten: Hol dir nen Fachmann und ggf. einen Anwendungstechniker auf die Baustelle. Selbst das Auftragen einer Spachtelmasse stellt viele (und nicht nur Laien) vor größere Probleme.

    Gruß Lukas
     
  11. #11 Rudolf Rakete, 18.11.2011
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    Nen Fachman um in einem 50er Jahre Haus ein Loch im Keller- Boden zu schließen......ähhh ja klar.
     
  12. Lukas

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    Was spricht gegen den Fachmann? Das hier wohl eher nicht.

    Natürlich kanns der Laie auch machen, wenn er sich die Beurteilung des Untergrundes und die Verarbeitung der Spachtelmasse zutraut, die Auswahl der geeigneten Spachtelmasse keine Hürde ist und er sicher ist, woran die Abplatzungen lagen und die Ursache abgestellt ist.

    Überschätzt er seine Fähigkeiten, dann wirds teurer oder er lebt mit dem unschönen Ergebnis und lernt hoffentlich draus.

    Gruß Lukas
     
  13. #13 Rudolf Rakete, 18.11.2011
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    Es geht um einen Keller ... da kann man ruhig mal basteln und auch mal ausprobieren. Wenns schiefgeht hat er eine Erfahrung mehr. Solche Häuser wurden um diese Zeit noch of komplett von Laien selber gebaut und hat auch gehalten.

    Ok in den Putz hätte oftmals ein wenig mehr Zement reingehört.......
     
  14. Lukas

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    Bist Du sicher, daß Du im richtigen Forum bist?

    Gruß Lukas
     
  15. #15 susannede, 18.11.2011
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    Der genannte Hersteller kann ohne "wenn und aber" empfohlen werden.
    Ggf. reicht es völlig, die Fehlstehlen nur mit Rheoplan zu bearbeiten.

    Beachten, dass die Nivelliermassen immer nur in gewissen "von-bis"" Schichtdicken funktionieren.
     
  16. #16 Rudolf Rakete, 18.11.2011
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    Jau, aber bei Dir bin ich mir nicht so sicher.


    Es heißt ja "Bauexpertenforum" und nicht "hol Dir einen Fachmann" :D
     
  17. #17 Chris1701, 19.11.2011
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    Danke für die zahlreichen Antworten. Ich werd es mal nach Lebski´s Anleitung versuchen.
    ...und kein Streit! ;)
     
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