Kellerdämmung - oberirdisch - Perimeterdämmung oder WDVS?

Diskutiere Kellerdämmung - oberirdisch - Perimeterdämmung oder WDVS? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, unser Haus bekommt einen Betonkeller und die Geschosse werden gemauert. Betonkeller mit Perimeterdämmung, Geschosse mit WDVS. Nun sagt mir...

  1. #1 Peter Andre, 29. April 2013
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    Hallo,
    unser Haus bekommt einen Betonkeller und die Geschosse werden gemauert. Betonkeller mit Perimeterdämmung, Geschosse mit WDVS.

    Nun sagt mir der Rohbauer, er führt die Perimeterdämmung bis zur Kellerdecke aus, weil er die Kellerdecke mit der Permiterdämmung gleich schalt.


    Der Fassadenbauer meinte, ich solle die Perimeterdämmung bereits unterhalb der Erde aufhören lassen und er bringt dann sein WDVS auf, welches dann auch ein paar cm in der Erde wäre.


    Unser Keller ist an 2 Seiten etwa zur Hälfte aus der Erde heraussen.



    Ich würde lieber so viel wie möglich dem Fassadenbauer machen lassen, da das WDVS einen besseren Dämmwert als das XPS hat (0,032 zu 0,039). Dicke ist jeweils 20cm. Ist das ein Problem, wenn der Rohbauer nicht den ganzen Keller dämmt und der Fassadenbauer den Rest übernimmt?
     
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  3. #2 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    Wer sagt denn sowas? XPS gibt es auch "besser" und steht einem EPS in nichts nach. Und bei 20 cm spielt das eh keine Rolle mehr.

    Möglichkeit:

    >>> Sockel zurückspringen lassen.
    >>> Sockel mit XPS und abgesetzt verputzen.
     
  4. #3 Peter Andre, 29. April 2013
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    Wir wollten eigentlich alles durchgehend in der gleichen Dicke und dann den Sockel nur farbig absetzen bzw. anders verputzen.

    Also WDVS und Perimeterdämmung ohne Rücksprünge oder dergleichen verbinden.


    Muss ich mal nochmal nachfragen. Im Angebot steht für Bodenplattendämmung Styrodur 4000 wegen der höheren Druckfestigkeit. Aber das brauchts ja nur unter der Kellerplatte. An den Wänden müsste doch ein anderes XPS mit besserem Dämmwert gehen.
     
  5. #4 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    Ja, das geht. Klar kann der Rohbauer aber auch 30 cm unterhalb GOK aufhören, dann wird es halt nichts mit seiner verlorenen Schalung. Ich würde den Sockel immer zruückspringen lassen, weil gerade dieser exponiert liegende Bereich separat ohne gesamtheitliche Fassadenüberarbeitung "renoviert = gestrichen" werden kann. Detail Abdichtung und Anschlüsse beachten, wenn bis zur OK Kellerdecke mit verlorener Schalung gearbeitet wird riecht es nach Problemen, die muss dann nämlich eh wieder weg!
     
  6. #5 Peter Andre, 29. April 2013
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    Wäre es dann "besser" bzw. weniger mit möglichen Problemen behaftet, wenn der Rohbauer die Schalung nicht durch die Perimeterdämmung erstellt sondern vormauert oder eine Holzschalung anbringt?
     
  7. sarkas

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    XPS gibt's mit WLG 035.

    Der Unterschied zu 032 bewirkt bei mir nicht mal ein Augenzucken ...
     
  8. #7 Peter Andre, 29. April 2013
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    Wenn 035 gemacht wird, dann passt es ja, aber derzeit wird glaub ich 040 angeboten. Das muss ich nochmal nachfragen.
     
  9. #8 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    XPS gibts noch besser, da ist bei 035 nicht Ende.
     
  10. #9 Gast036816, 29. April 2013
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    sind dann die schnittstellen zwischen beiden gewerken maßlich genau definiert oder klappt das auf zuruf?
     
  11. #10 Peter Andre, 29. April 2013
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    Wir haben noch keinen Fassadenbauer. Wir holen noch Angebote ein. Fassade wird erst im nächsten Jahr gedämmt.
     
  12. #11 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    Wie sieht es denn mit der Abdichtung ab den Kellerwänden aufgehend aus, wer macht die? Keller nehme ich an als WU-Bauteil?

    DIE Schnittstelle finde ich noch viel interessanter, wenn einer mit verlorener Schalung bis OK BoPla EG geht..........
     
  13. #12 Peter Andre, 29. April 2013
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    Wir haben einen Betonkeller aus WU-Beton. Im Keller sind Wohn- und auch Lagerräume untergebracht.

    Unser Bauunternehmer wollte keine Bitumenschicht zur Abdichtung anbringen, aber darauf hab ich bestanden. Auch bei den Kellerteilen, in denen später mal nicht gewohnt wird, z.B. Technik und Waschküche.

    Ich muss ihn nochmal fragen. Das mit der Dämmung als Schalung behagt mir nicht so wirklich. Ich hab bei einem anderen Rohbau mitgeholfen, da wurde die oberste Reihe nur gedübelt und nicht verklebt. So will ich es jedenfalls nicht. Mir wäre es lieber, die Deckenschalung wird anderweitig gemacht, dann Bitumenabdichtung komplett drüber bis zum Mauerwerk und dann erst XPS drauf.



    Könnte sein, dass unsere Kellerbodenplatte im Schichtenwasser steht. Da gibt es ja auch diverse Meinungsverschiedenheiten, ob eine Drainage dann nötig ist oder nicht... Aktuell ist keine geplant. Werd mir aber mal Angebote vom Tiefbauer einholen. Zumindest auf der hangzugewandten Seite.
     
  14. raaner

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    Da wird es bei der Dicke aber eng. Mir fällt da spontan nur ein Produkt ein, welches sehr kostenintensiv ist.
    Bemessungswert (auch hinsichtlich der Anwendung) beachten, nicht den Nennwert.
     
  15. #14 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    So in die Richtung stimmt schon mal.

    Alles eine Frage der Abdichtung, nicht der Notwendigkeit einer wartungsintensiven und teuren Drainanlage. Zulässigkeit ist dabei auch zu prüfen (Stadt!).
     
  16. #15 Herr Nilsson, 29. April 2013
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    Irgendeinen Tod muss man sterben. 032/033 zu 035, wie sarkas schon schrieb, das ist nicht mal rechnerisch erwähnenswert, darum sehe ich das auch sowieso nicht als relevant an. Bei dem Anwendungsfall "Hanglage" muss dann noch die Zulässigkeit der EPS-Perimeter geprüft werden. Bei aufstauendem Wasser und drückendem Wasser ist die normalerweise gar nicht zulässig, alleine die Hanglage ohne Drainanlage impliziert genau diesen Fall allerdings. Dann wäre die Drainanlage wiederum notwendig.

    Aber das alles wegen null komma nichts?
     
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  18. #16 Gast036816, 29. April 2013
    Gast036816

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    ..... aber er steht noch nicht fest, sondern wird noch gesucht!!!
     
  19. Netzer

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    Halt ich jetzt nicht so für den Burner, normales EPS hat im Erdreich nichts verloren.
     
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