Kellerdecke bei einem Fachwerkhaus von ca. 1930?

Diskutiere Kellerdecke bei einem Fachwerkhaus von ca. 1930? im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich musste den orig. Putz meiner Kellerdecke entfernen. Nun verwundert mich der große Abstand der T Träger und ein paar kleine Risse in...

  1. #1 Berndt79, 7. Juli 2015
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    Hallo,

    ich musste den orig. Putz meiner Kellerdecke entfernen. Nun verwundert mich der große Abstand der T Träger und ein paar kleine Risse in den ausgemauerten Hohlsteinen.

    Der Abstand der T Träger ist auf der längsten Seite 1,4 m also von Träger zur Wand. Zwischen den Trägern selbst sind es ca. 1,3 m. Ist das normal so groß?



    Danke und liebe Grüße :-)
     

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  3. #2 Berndt79, 7. Juli 2015
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  4. Baumal

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    deine kellerdecke schaut aus wie ein korkfussbodenbelag.:D
    ohne witz, aber die deckenleuchte würde mit mehr gedanken machen.
     
  5. Taipan

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    Die macht macht keine Gedanken, die macht Beulen. Wobei Schläge auf den Hinterkopf ...
     
  6. #5 Berndt79, 7. Juli 2015
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    :-D Nein die Lampen sind sehr fest. Die Dübel schauen nur so weit raus weil der Putz 5 cm dick drauf war. Entfernen musste ich den weil weil er in einem Raum runter gekracht war und die Waschmaschinen darunter platt gemacht hat :-( Aus Sicherheitsgründen habe ich das dann im ganzen Keller gemacht.
     
  7. Baumal

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    man kann auch alles kaputt machen, was seit 1930 gehalten hat.
     
  8. #7 Berndt79, 7. Juli 2015
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    Es hat ja eben nicht gehalten :-(
     

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  9. #8 Berndt79, 7. Juli 2015
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    Aber was ist denn nun mit dem Abstand der Träger?
     
  10. Baumal

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    obs an der decke lag?
    ich denke nicht.
    aber waschmaschine und trockner schauen noch recht gut aus....:D
     
  11. #10 Gast036816, 7. Juli 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    war wohl ein wenig dick - zu dick - der putz. außerdem fehlt der haftgrund.

    kommt dann schon einmal runter. zum abstand der träger kann ich dir nix sagen, außer dass es jetzt ca. 85 jahre gehalten hat.

    der riss könnte durch das abstemmen entstanden sein.
     
  12. #11 Inkognito, 7. Juli 2015
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Das ist eine typische Deckenkonstruktion, eine sogenannte Stahlsteindecke. 1,3m Spannweite ist recht kurz, die gibt es auch weiter spannend. Interessant ist die Frage ob es oben noch einen Aufbeton gibt und die Gesamthöhe der Konstruktion.

    Die Risse finde ich begutachtenswert, wenn diese sich über mehrere Steine ausbreiten. Im schlimmsten Falle hat der Feuchteeintrag in der Waschküche dazu geführt, dass der Stahl korrodiert ist, der liegt in den Fugen zwischen den Einhängeziegeln. Oberflächlich sieht man da aber erstmal keine Anzeichen für.

    Steht oben drauf was schweres? Tresor? Kaminofen mit Specksteinen?
     
  13. Berndt79

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    Ja der Putz war viel zu dick. Wie üblich Schilf und Stroh an die Träger gedrahtet und dann einfach drauf mit dem Putz.

    Ich finde halt, für so eine Stein Stahldecke die Abstände echt sehr groß. Aber OK... es hat 85 Jahre gehalten. Es ist halt so, dass die Erbauer nicht sehr viele Rohstoffe hatten. Man musste viel sparen und hoffentlich nicht an Trägern...
     
  14. Berndt79

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    Nein oben drauf steht nur eine Couch und übliche Wozi Einrichtung. Schlimm Feuchtigkeit sollte eigentlich nicht eingedrungen sein, denn die Decke schaut in allen Räumen so aus. Nur sind in machen Steinen kleine Risse und an der einen Stelle etwas mehr. Die Decke hängt nicht durch oder ähnliches, aber da sie nun offen ist wurden sie halt gesehen. Das alle Risse vom Abstemmen kommen denke ich nicht. Dazu war der Putz zu lose.
     

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  15. Berndt79

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    Wie dick bzw. stark die Decke ist, kann ich nicht sagen. Wir haben das Haus nach der Sanierung vor 15 Jahren gekauft.
     

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  16. Berndt79

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  17. #16 Inkognito, 7. Juli 2015
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    Das mag ich von hier aus nicht beurteilen.
     
  18. helge2

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    Wir haben im Haus BJ ca.1932 auch solche Kellerdecke.
    Spannweite der Träger 1,20 mtr.
    Der Putz ist aber ganz einfacher dünner Pinselputz.

    Aber zwischen den Ziegeln befindet sich doch kein Moniereisen ???
    Diese sind doch zwischen den T-Träger´n eingemauert und halten durch die Spannung doch wie eine Scheitrechte Kappe.

    Gruß Helge 2
     
  19. helge2

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  21. Taipan

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    Keine Bewehrung. Scheitrechte Kappen halten seit 1896 ohne eine solche mit einer Spannweite, je nach Ausführung, von bis zu 3,19 (3,90) m. Allerdings ist es keine gute Idee, so wie hier, die Hohlsteine durch Putzabschlagen zu zertrümmern. Die mögen das nicht und die Kappe könnte aufgrund dessen der Schwerkraft gehorchen.

    Was du hier gezeigt hast, ist eine sog. Kleine'sche Decke. Die ist bewehrt, aber eine solche liegt hier nicht vor.
     
  22. #20 Frau Maier, 8. Juli 2015
    Frau Maier

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    Der Putz ist normal für die Zeit. Das hat nun 80 Jahre gehalten. Warum hast Du ihn komplett runter gehauen? Übertriebener Aktionismus ist auch schädlich. Wenn man nicht weiß was man macht, dann macht man es eher schlechter als es vorher war. Da hättest Du zuerst einen Sachverständigen holen sollen. Ein Paar Risse sind bei Ziegeln nicht wirklich gefährlich. Hol dir jetzt jemanden, der Sachkenntnis hat und sich das vor Ort anschaut, damit die Decke wenigsten wieder korrekt verputzt wird. Hier hat es keinen Sinn darüber lange zu spekulieren was das sein könnte und was nicht.
     
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Kellerdecke bei einem Fachwerkhaus von ca. 1930?

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