Kellerdecke dämmen - Schimmelgefahr?

Diskutiere Kellerdecke dämmen - Schimmelgefahr? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Wir haben ein Haus Bj. 1995 gekauft, das nach dem damaligen Energiestandard gebaut ist: Poroton-Außenwände mit Wäremedämmputz. Das Erdgeschoss...

  1. rklm

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    Wir haben ein Haus Bj. 1995 gekauft, das nach dem damaligen Energiestandard gebaut ist: Poroton-Außenwände mit Wäremedämmputz. Das Erdgeschoss ist ungefähr auf Höhe des Bodens außen, der Keller ragt also nicht heraus. Da die Kellerdecke nicht gedämmt ist, der Keller aber ruhig kalt sein kann, wollten wir die Kellerdecke dämmen. Jetzt hat uns ein Malermeister abgeraten: er hätte das schon das eine oder andere Mal gemacht und es hätte dann regelmäßig Probleme mit Schimmel an den Fußbodenleisten gegeben. Können wir mit dem selben Effekt rechnen? Was ist Eure Empfehlung? Vielen Dank!
     
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  3. R.B.

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    Warum sollte sich Schimmel an den Fußleisten im Geschoß darüber zeigen wenn ich die Kellerdecke dämme? Den Hintergrund für dieses Argument verstehe ich nicht. :o
    (Der freundliche Malermeister vielleicht auch nicht).

    Sind die Ecken kalt, und Luftfeuchtigkeit kann dort kondensieren, dann ändert die gedämmte Kellerdecke daran auch nichts. Bei Innenwänden sollte die Schimmelgefahr sogar niedriger werden, weil die Wand und Geschoßdecke nicht so stark auskühlen kann.

    Manche Logik verstehe ich nicht.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Fachberater, 17. Oktober 2010
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    Stimmt da gebe R.B recht, gibt keine Probleme laß dir nur mal eine Taupunktberechnung machen, die bekommst du in der Regel im guten Baufachhandel oder geh zu einem Energiefachberater der macht das auch. Kellerdeckendämmungen gehören heute zum Standard bei der energetischen Sanierung, und mit der richtigen Dämmstoffstärke hast du dann auch keine Probleme (Tauwasserausfall) :e_smiley_brille02:
    PS: wahrscheinlich hat dein Maler bei seinen letzten malen wo er sowas gedämmt hat eine zu dünne Dämmplatte genommen und dann kanns schon mal Probleme geben mit Tauwasser und so :yikes also geh sicher und laß es berechnen! :28:

    LG da Fachberater
     
  5. rklm

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    Danke für den guten Tipp mit der Berechnung! Ich konnte mir das auch nicht erklären, deshalb ja die Frage. Möglicherweise hat der Maler ja auch gleichzeitig die Zimmer gestrichen und z.B. Fußbodenleisten zu früh (vor dem Austrocknen) angebracht. Irgendwie muss er die Feuchtigkeit ja an die Leisten bekommen haben. :-)

    Das verstehe ich nicht ganz: egal, wie dick die Dämmung ist, die ich auf die Kellerdecke aufbringe, der Taupunkt verschiebt sich doch auf jeden Fall nach unten - also vom Zimmer im Erdgeschoss weg. Wie kann er denn an den Leisten in Richtung Zimmer wandern? Denn das müsste er ja, damit es dort zu Kondensation und später Schimmel kommt, der vorher nicht da war. Oder?
     
  6. sarkas

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    STIMMT ! :28:

    Eine Taupunktberechnung kannst Dir übrigens tatsächlich sparen. Erkundige Dich mal, ob in Deiner Gegend jemand auf "mineralische Innendämmung" spezialisiert ist. MIneralschaumplatten als Kellerdeckendämmung haben kein Problem mit Tauwasseranfall. Einzig, für diese Art der Dämmung sollte es eine "glatte" Decke sein - und mineralisch.

    Gruß Werner
     
Thema: Kellerdecke dämmen - Schimmelgefahr?
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