Kellerdecke sanieren und dämmen?

Diskutiere Kellerdecke sanieren und dämmen? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, haben uns ein Haus gekauft, welches voll unterkellert ist. Ich möchte nun die Kellerdecke dämmen. Es ist eine Kappendecke mit...

  1. #1 filewalka, 8. März 2016
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    Hallo,

    haben uns ein Haus gekauft, welches voll unterkellert ist.

    Ich möchte nun die Kellerdecke dämmen.

    Es ist eine Kappendecke mit Stahlträgern, über der eine Holzbalkenkonstruktion liegt. Als Bodenbelag liegt Rausspund.

    Meine Überlegung war nun, den Rausspund runterzunehmen und zwischen den Holzbalken Mineralwolle auszulegen oder mit Perliteschüttung füllen.

    Dann den Rauspund wieder drauf und dann noch eine Lage Holzfaserplatten. Als endgültiger Bodenbelag soll Parkett oder Laminat rauf.

    Meine Fragen:

    1. Kann ich Mineralwolle einfach zwischen die Balken auslegen?

    2. Muss ich eine Dampfbremse anbringen? Wenn ja, wann? Vor dem Laminat?

    Danke
     
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  3. #2 Skeptiker, 8. März 2016
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    Gegenvorschlag: gebundene leichte Schüttung (z.B. mit P.) / Dampfsperre (wenn erforderlich) / System-Trockenestrich mit integrierter Ausgleichslage aus EPS oder Faserdämmstoff
     
  4. #3 filewalka, 8. März 2016
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    Hi Skeptiker,

    1.gebundene leichte Schüttung? Meinst du Perlite damit?

    2. Dampfsperre (wenn erforderlich)? Was bedeutet "wenn erforderlich" ?

    3. System-Trockenestrich mit Ausgleichslage oder Faserdämmstoff? Meinst du Fermacellplatten? Reichen die? Biegen die sich nicht durch?
     
  5. #4 Skeptiker, 8. März 2016
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    Ich meine genau das, was ich schrieb. Und ich empfehle genau das, weil ich weiß, dass es für diesen Zweck geeignet ist. Unter den produktneutralen Beschreibungen lässt sich jeweils mit einer Suchmaschine etwas finden. (Produktnennungen sind in diesem Forum unerwünscht und in diesem Fall auch überflüssig, weil mehrere qualitativ ähnliche Systeme verfügbar sind.)

    Auch "wenn erforderlich" bedeutet genau das, was ich geschrieben habe. Ergänzen könnte man: ... wenn nach Berechnung erforderlich...
     
  6. #5 filewalka, 8. März 2016
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    Hallo,

    welchen Vorteil hat denn dein vorgeschlagener Aufbau gegenüber meinem Vorschlag? Übernimmt die Trockenschüttung eine Art Lastenverteilung?
     
  7. #6 Skeptiker, 8. März 2016
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    Ja, die gebundene (!) Schüttung tut genau das und sie ist durch die Bindung dauerhaft lagesicher.

    In Deinem Fall wäre aber sicherheitshalber noch von einem Statiker zu prüfen, ob die rohe Deckenkonstruktion wirklich flächig belastet werden darf. Meistens darf sie, aber das muss in jedem Einzelfall geprüft werden.
     
  8. #7 filewalka, 8. März 2016
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    Empfiehlst du ein System, welches mit Wasser angemischt wird oder eins, das als Trockenschüttung eingebracht wird?
     
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  10. Taipan

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    Wobei ich der Beschreibung nach von einer preußischen Kappe ausgehe. Die sollte eher flächig belastet werden als falsch punktuell. Das aber sagt, incl. der Bewertung der Trägerenden, der Statiker.
     
  11. #9 Skeptiker, 8. März 2016
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    Ich habe eine "gebundene Schüttung" empfohlen. Ich kenne zementgebundene und bituminös gebundene Schüttungen. Erstere werden mit Wasser angemischt, letztere nicht, denn diese bringen ihr Bindemittel Bitumen mit. Richtig "trocken" sind beide nicht, sonst könnten sie nicht abbinden. Möglicherweise gibt es weitere, die ich noch nicht kenne. Ich empfehle beide, habe aber erst zementgebundene selbst verarbeiten lassen. Die erste bituminös gebundene Schüttung werde ich erst in ein paar Wochen persönlich kennenlernen.
     
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