Kellerdeckendämmung

Diskutiere Kellerdeckendämmung im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, ich trage mich schon etwas länger mit dem Gedanken die Kellerdecke zu dämmen. Nun stellt sich mir die alles entscheidene Frage: Womit ?...

  1. Landrat

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    Hallo,
    ich trage mich schon etwas länger mit dem Gedanken die Kellerdecke zu dämmen. Nun stellt sich mir die alles entscheidene Frage: Womit ?
    Ich hätte 8 cm Platz und eine relativ gerade Decke.
    - Styropor (und andere Schäume) sind nur durch Zusätze von Chemie in der Brandschutzklasse B. Diese scheinen auszudünsten und evtl. Gesundheitgefährdend zu sein...(so einige Literatur)
    - Glas oder Steinwolle steht noch immer in Verdacht lungengängig zu sein...(Meinungen gehen auseinander)
    - Holzfaserplatten können natürlich die evtl. feuchtere Luft des Kellers nicht ab... und kann man die auch kleben ??

    Bin also unschlüssig... hat einer eine Idee ?
     
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  3. R.B.

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    Feuchtigkeit ist für keine Dämmung gut.

    Wenn Dir EPS nicht liegt, dann nimm MiWo. Über die Fasern würde ich mir keine Gedanken machen. Einfach die Decke mit Gipskarton- oder Zementfaserplatten verkleiden, dann hast Du auch eine ansprechende Optik.

    Man könnte jetzt über die tollsten Dämmstoffe spekulieren, aber letztendlich spielt sicherlich auch der Preis eine Rolle. Einfach mal den U-Wert für den Deckenaufbau rechnen, dann mit verschiedenen Materialien spielen, und man sieht, ob sich der Einsatz hochdämmender Dämmstoffe lohnt. Erfahrungsgemäß bleibt es dann, also spätestens wenn Preise auf den Tisch kommen, bei den üblichen Verdächtigen.

    Gruß
    Ralf
     
  4. Landrat

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    Besten Dank für die Antwort. Der Preis für Styropor ist natürlich unschlagbar. Aber wenn das Zeug im hobbykeller ausdunstet... Und von der Mineralwolle haben schon einige über juckattacken geschrieben. Und auf eine Dichte Verkleidung habe ich keine Lust und zeit. Was ist denn mit der Holzfaserplatte ? Einer Erfahrungen ?
     
  5. Julius

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  6. Landrat

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    Ja, ist sie. Mich verunsichert einfach nur, dass dieser Styropor Mist Styrol ausdünstest, ganz zu schweigen von diesen "Brennhämmern" die dem Stoff zugesetzt werden. Deswegen will ich ja herausfinden, ob jemand Erfahrungen mit ggf. irgendeinem Ökozeug für die Kellerdecke hat. Ich glaube aber, irgendeine Kröte muss ich dann schlucken. Habe nur Angst, dass diese ganze Chemie den Weg über die Kellertreppe in die Wohnung findet....
     
  7. windibau

    windibau

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    ich habe mineralwolle (war sogar glaswolle - knauf insulation TP 115) verarbeitet.

    die hat nur gejuckt nachdem ich stunden mit nackten arm und ohne handschuhe gearbeitet habe (war zu faul passende kleidung zu holen :mauer).
    bei geschützten arm (langes t-shirt), handschuhe und staubmaske habe ich nichts gemerkt. und bin schon empfindlich, was das angeht.

    wenn das material dann verbaut ist bleiben die fasern ja wo sie sind.

    ich denke steinwolle ist da noch unbedenklicher...
     
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  9. krefelder

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    Es gibt auch noch Mineraldämmplatten von verschiedenen Herstellern.
    Einfach mal googlen. Die sind zwar etwas teurer, aber die Probleme
    mit Brandschutz und eventuellen Ausdünstungen hast du damit nicht.
     
  10. #8 ReihenhausMax, 1. Februar 2013
    ReihenhausMax

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    Wir hab auch schon überlegt, ob ich Dir die Mineraldämmplatten empfehlen sollte, die wir mit 14cm Stärke als Kellerdeckendämmung verbaut haben (mit Blick auf Brandschutz und angeblich einer gewissen Feuchtepufferung). Neben dem Preis ist da allerdings auch die Dämmwirkung nachteilig. WLG 045 statt 035 bei den Standardprodukten oder noch besser bei Resol oder Polyurethan. Und dann wird es bei 8 cm schon knapp. Vorteil vom Styrol ist, daß es wohl relativ schnell ausdünstet (sicher auch eine Frage der Dicke der Platten) und mit reichlich Lüften am Anfang dann Ruhe ist. Und Styrol wird wohl auch recht schnell metabolisiert und ausgeschieden so daß man es nicht lange mit sich rumträgt ...
     
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