kellerisolierung, materialwahl und wie geht es weiter?

Diskutiere kellerisolierung, materialwahl und wie geht es weiter? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; hallo liebe leute von baumurks - finde ich sehr bemerkenswert, was ihr hier bietet. meinen respekt dafür! nun zu meinem anliegen: bin gerade...

  1. baulos

    baulos

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    hallo liebe leute von baumurks - finde ich sehr bemerkenswert, was ihr hier bietet. meinen respekt dafür!

    nun zu meinem anliegen:

    bin gerade in der bauphase und habe nach aufbringen der kellerdecke den bau winterfest gemacht und werde bei wetterbesserung im frühjahr mit dem eg, ... fortfahren.

    das bodenmaterial meines baugrundes ist reiner sand, sodass der maurer den übrigen aushub gerne bei sich auf dem lagerplatz gebracht hat, um ihn bei anderen bv verwenden zu können. grundwasser ist weit und breit keines in sicht. daher haben wir uns entschlossen, den keller auf die bodenplatte (entsprechende horizontaldichtung aus bitumenbahnen wurden unter die 1. steinreihe gelegt), mit 36,5 schlagmann t14 lochziegel zu mauern. die kg-außenwand wurde dann im anschlußbereich bodenplatte-mauerwerk mit einer dichtschlämme ca. 40 cm breit (bodenplatte +1. steinreihe) abgedichtet. danach wurde die außenwand verputzt. auf diesen putz wurde dann 1 lage deitermann superflex 100 in einer stärke von ca. 3 mm aufgebracht. danach eine gewebeeinlage und anschließend nochmals ca. 3 mm superflex 100. die schichtdicke dürfte gleichmäßig passen - hat ein ing. der lga überprüft. die bodenplatte ist in einem kellerraum mittels einem betonring (bis ca. 50 cm unter die unterkante bodenplatte durchbrochen. zum einen für einen "lagerkeller" mit gutem raumklima zum anderen um im notfall eine tauchpumpe reinzuhängen und (grund-)wasser abpumpen zu können. auf die dickbeschichtung außen habe ich schwenk drain s mit vlies kaschiert aufgebracht und mit (unserem) sand aufgefüllt. ach ja, die bodenplatte ist aus wu-beton, 25 cm stark, einer kunststofffolie darunter und ca. 20 cm schotterschicht für die kapillarwasserbrechung. der fundamenterder wurde zwar in die bodenplatte als schleife eingegossen, allerdings führen 4 fahnen zum evtl. anschluß eines blitzableiters o. ä. im freien erdreich nach oben richtung geländeoberkante.

    nun meine fragen: ist dieser aufbau des kg sinnvoll oder erkennt einer der experten mängel irgendwelcher art?
    ist die isolierung für unsere zu erwartenden wasseranfälle ausreichend?
    ist der wärmeschutz (36,5 ziegel, t14) ausreichend für einen ungeheizten keller und bietet ggf. die drainplatte (50 mm stark, durchsetzt mit drainkanälen) einen zusätzlichen, wenn auch geringen wärmeschutz? besteht ggf. die gefahr von tauwasserausfall im mauerwerk?
    ca. 50 cm unterhalb der geländeoberkante wurde die kellerwand durch ein 100er kg-rohr durchbrochen. dies ist das leerrohr für den zisternenbetrieb (steuerleitung & entnahmeleitung). der durchbruch wurde mit dichtschlämme verfüllt und ohne zusätzliche maßnahmen abgedichtet. ist dies ausreichend?
    vor dem frosteinbruch habe ich es nicht geschafft, ganz aufzufüllen. d. h. von der bitumenisolierung schauen noch ca. 50 cm aus dem erdreich heraus. kann dies probleme mit sich bringen?
    wie weit ziehe ich die drainplatten über die dickbeschichtung? oder schließe ich sie bündig ab? und wie mache ich dann am sinnvollsten weiter? wärmedämmplatten über dem erdreich (ebenfalls 50 mm stark) mit putzträger und lasse dann das mauerwerk des eg 50 mm über die kg-decke nach außen überstehen? oder was könnt ihr mir für sinnvolle möglichkeiten sagen?

    so, ich denke das wars erstmal. ist ganz schön lang geworden - hoffe, es finden sich trotzdem experten, welche sich durch diesen wust hindurcharbeiten. danke im voraus!!!
     
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  3. Bruno

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    Ist die Bodenplatte bündig mit dem Mauerwerk oder mit Überstand? Wo endet der Putz? Geht das Superflex auch über die Bodenplatte?
     
  4. Pinball Z

    Pinball Z

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    Spart da jemand am bauleitenden Architekten?
     
  5. #4 baulos, 29. Dezember 2003
    Zuletzt bearbeitet: 29. Dezember 2003
    baulos

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    hallo, vielen dank erstmal für die schnelle reaktion.

    ja, ich spare am bauleitenden architekten. geht halt nicht anders.

    die bodenplatte ist bündig mit dem mauerwerk, d. h. das mauerwerk hat keinen überstand und ist auch nicht nach innen versetzt. die armierung der bodenplatte ist für diese ausführungsvariante aber entsprechend ausgelegt und insbesondere im randbereich durch stärkere armierung aufgewertet. der putz ist bis ganz hoch (aktuell: oberkante kellerdeckenhöhe, allerdings natürlich an der außenwand) ausgeführt. das superflex wurde über dich dichtschlämme bis an den unteren rand der bodenplatte (bis an die schotterschicht darunter) aufgebracht. ich stell einfach mal ein paar bilder hier rein. das erste zeigt die isolierung mit der 1. reihe drain-platten drauf. sollten noch weitere rückfragen auftreten, dann bitte melden ...
    danke, baulos
     
  6. baulos

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    nochmal ein foto (zisternendurchführung)
     
  7. baulos

    baulos

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    hier ein foto der dichtschlämmung:
     
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  9. baulos

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    ein foto nach der fertigstellung der kg-decke:
     
  10. baulos

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    und zuletzt noch ein bild von der isolierung bis über die bodenplatte (superflex 100):
     
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