Kellersohle abdichten bei trockenem Boden

Diskutiere Kellersohle abdichten bei trockenem Boden im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Guten Morgen, wir haben gerade unseren Rohbau erstellen lassen und kommen bei einem altbekannten Thema in Diskussionen. Abgesehen von unserem...

  1. #1 Frank12345, 23. August 2010
    Frank12345

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    Guten Morgen,
    wir haben gerade unseren Rohbau erstellen lassen und kommen bei einem altbekannten Thema in Diskussionen. Abgesehen von unserem Estrichleger sehen alle Beteiligten (Architekt, Statiker, Bauleiter und sogar der dies sonst ausführende und somit verdienende Dachdecker) ein Abkleben der Sohle als nicht erforderlich an. Was sagen die Experten :-) ?

    Untergrund: Feinsand, Grundwasser frühestens 20 Meter unter Sohle (Gutachten mit Probebohrungen liegt vor)
    Bodenplatte von unten gedämmt, mit überlappender PE- Folie und Noppenbahn nach unten abgesichert. Auf der Platte kommt nochmals Dämmung und vollflächig Fußbodenheizung.

    Kann hier auf ein Abkleben verzichtet werden, wenn nicht, reicht eine überlappende PE- Folie?

    Dankeschön
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    was hast du über der sohle?
    beheizte räume?... dann brauchst du, ohne wenn und aber, eine dampfsperre!
     
  4. #3 Frank12345, 23. August 2010
    Frank12345

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    Danke für die (Plan)fixe Antwort. Über der Sohle ist später Dämmung, Fußbodenheizung, Estrich, Fliese. Der Bereich wird als Wohnung genutzt werden.
     
  5. Yilmaz

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    ..........
     
  6. #5 Frank12345, 24. August 2010
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    Danke für die konsequenten Antworten. Frage mich nur, warum die mit mir zusammenarbeitenden Baupartner sich anders äußern. Es kann doch aus der Praxis heraus nicht so schwer sein, diese wohl fast alltägliche Frage eindeutig zu beantworten. Es sind schon so viele Häuser gebaut worden...

    Na ja, nochmals die Frage der Ausführung: Reicht eine überlappende PE- Folie?
     
  7. rolfz1

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    Wenn man mal den U-Wert-Rechner bemüht, wird man sehen, dass kein Tauwasser anfällt.
     
  8. PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ähm ist das jetzt ein ernsthafter Einwand zu dem Thread oder nur mal so ein Gedankenblitz zum allgemeinen Leben?

    Sinn der Dampfsperre auf erdberührter Bopla bei höherwertig genutzten Räumen? Feuchtigkeit von innen oder von außen?
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 24. August 2010
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    Ah ja. Und die Randparameter hasst auch angepasst? So von wg. blankem Wasser und so.

    Und was ist mit der Feuchte in der Betonplatte? 2 Jahre ohne Estrich wohnen, damit alles Anmachwasser austreten kann?
    Und was ist mit den aRdT? Jucken keinen - oder wie?
     
  10. #9 Frank12345, 24. August 2010
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    Danke für die zwischenzeitlichen Beiträge, auch wenn ich sie nicht alle verstehen kann.

    Leider konnte mir noch keiner erklären, wo das eventuelle Wasser herkommen soll und wenn es da ist, wäre eine Dampfsperre wohl besser als eine Bremse?!

    Das hieße beim jetzigen Kenntnissstand: Keine verschweißte Dachbahn und auch keine PE- Folie.

    Nochmals Danke für die Mühe!
     
  11. greentux

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    Das Anmachwasser könnte nach unten raus, wenn es eine Sauberkeitsschicht und keine Noppenbahn/Folie wäre... :shades
     
  12. planfix

    planfix Gast

    Beton kann Wasser über eine Zeit von ca. 20 Jahren chemisch binden.
    Das Anmachwasser soll da gar nicht raus.
    Aber über den Sand kann per Kapilarwirkung prima Wasser aufsteigen.
     
  13. greentux

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    also wie nun. bleibt das anmachwasser 20 jahre gebunden oder steigt das nun nach oben...?
     
  14. planfix

    planfix Gast

    beton ist wie ne gute ehe ;)
    ...hey, das ist werkstoffkunde oder so was gewesen. ich kann dir hier doch nicht alles verraten :p
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 25. August 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Im Prinzip teit sich das Wasser im Beton (wenn ich meine Baustoffkunde noch richtig erinnere) in 3 Teile.
    ein Teil wird für die chemische Reaktion (abbinden) benötigt
    ein weiterer Teil wird kristalin gebunden
    der Rest wird "nur" gebraucht, um den Beton verarbeitbar zu machen. Und das muss halt raus.

    Enterprise an Cpt Kirk - Erbitte Korrektur, wenn grob falsch erinnert.
     
  16. greentux

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    ok, soweit verstanden.
    Wohin verschwindet das nicht mehr benötigte Wasser im Allgemeinen, wenn unten + oben abgedichtet?
    Nicht das ich es machen möchte, mich interessiert das einfach mal. Schon weil selbst hier im Forum verschiedene Meinungen existieren...
     
  17. Berni

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    Es bbleibt halt im Beton, hält ihn feucht. Aber eben unter der hier diskutierten Abdichtung.
    Da kann es am Belag keinen Schaden anrichten.
     
  18. PeMu

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    Nee, das will raus - Ausgleichsfeuchte. Da ist ne Menge drin um auf w/z 0,45..0,50 runterzutrocknen.

    Vergleich: mal Abbruch ansehen - Staubwolken ohne Ende vs. Abbruch "frische" Betonwand, nur Monate alt - kein Staub, da viel zu nass.
     
  19. greentux

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    Gut, auch verstanden. Darf ich mein Gedankenexperiment weiterführen...
    Angenommen, es gäbe gar keine Betonschicht, weil es nette Streifenfundamente gibt. Und der Boden wäre ganz grob Sandboden/Schaumglasschotter/Estrich/Holzdielen in Lehm...
    Dann gäbe es eigentlich kein Problem richtig?

    Erinnert mich ein wenig an das Haus in dem ich (noch) wohne :) Ist halt 110 Jahre alt (natürlich kein SGS und kein Estrich... ).
     
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  21. Berni

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    Sicher gibt es Ausnahmen. Da müssen dann aber insbesondere die Bodenverhältnisse auch passen.

    In Erinnerungen sollten wir auch nicht abschweifen, heutige Bauwerke haben eine ganz andere Nutzung und somit auch ganz andere Anforderungen als vor 100 Jahren.

    Für den TE:
    Der Estrichleger ist verpflichtet, seinen Aufbau und spätere Bodenbeläge gegen Feuchtigkeit aller Art zu schützen. Der Auftraggeber ist vor Schaden zu bewahren. Dafür gibt es entsprechende Regelwerke. Diese sehen bei Dir eine Abdichtung (Diffusionssperre) vor.
    Der Estrichleger ist nicht in der Lage, das Gesamtkonzept der Abdichtungsmaßnahmen zu beurteilen, dafür ist er nicht ausgebildet, es fehlen ihm in der Regel auch alle anderen Parameter.

    Wenn Architekt, Statiker und Bauleiter der Meinung sind, dass auf abdichtende Maßnahmen verzichtet werden kann, so ist der Estrichleger hier von der Geährleistung freizuzeichnen.
     
  22. greentux

    greentux

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    Gerade hier im Bauexpertenforum könnte man doch aber das mal diskutieren.
    Welches wäre denn die anderen Nutzung, die dagegen spräche?
     
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Kellersohle abdichten bei trockenem Boden

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