Kellertrocknung!

Diskutiere Kellertrocknung! im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo! Am Freitag kommt eine Firma zur Feuchtigkeitsmessung vorbei und Vor-Ort-Beratung. Bin mal gespannt. Ab wieviel % Mauerfeuchtigkeit muss...

  1. #1 Waldamorbach, 14. August 2007
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    Hallo!

    Am Freitag kommt eine Firma zur Feuchtigkeitsmessung vorbei und Vor-Ort-Beratung. Bin mal gespannt. Ab wieviel % Mauerfeuchtigkeit muss ich mir ernsthaft sorgen machen und mit wieviel kann man aus dem Keller ein Wohnraum machen?

    Kennt jemand die Firma Urs*l aus Darmstadt? Jemand Erfahrung mit der Vorgehensweise/dem Produkt gemacht?

    LG Andy
     
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  3. Julius

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  4. #3 Bromm Edmund, 16. August 2007
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    Das messen der Feuchte ist auch nicht so einfach!

    Feuchte Wände und „aufsteigende Feuchtigkeit“
    .
    Für viele Hausbesitzer sind feuchte Wände ein Problem.
    Ob in den Anzeigen der Tagespresse, Zeitschriften für den Hausbesitzer, Journale von Bausparern und Versicherungen, auf den Messen und in Prospekten von Verarbeitungs- und Bautenschutzfirmen wird damit geworben die Mauern trocken zu legen. Um die Seriosität bei der Trockenlegung zu untermauern wird die kostenlose Feuchtenmessung vorgeschoben. Es wird auch demonstriert wie einfach eine Messung durchzuführen ist.

    Kostenlose Feuchtigkeitsmessung wird allenthalben angepriesen.
    Die Messungen - sehr oft noch mit dem Titel elektronisch oder elektrisch- sind jedoch für die Beurteilung von aufsteigender Feuchte weitestgehend ungeeignet.
    Meist wird die Anzeige mit einem spektakulären Zeigerausschlag auf einer Skala oder gar mit einer leuchtenden Ziffern (Digital-) anzeige dargestellt.
    Dies ist meistens Scharlatanerie, denn all diese Messungen können nicht Unterscheiden, um welche Feuchte es sich handelt.
    Die Anzeige gibt in der Regel unten -in Bodennähe- höhere Werte als weiter oben. Damit wird suggeriert, dass es sich um aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Normalerweise ist es nur deswegen mehr, weil es unten kühler ist und daher mehr Kondenswasser entsteht.

    „Feuchte“ entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufnahme eines Materials. Dementsprechend können bei feuchten Wänden die verschiedensten Mechanismen der Wasseraufnahme im Spiel sein:

    1. Wasseraufnahme aus der Luft d.h. aus der Gasphase,
    - Hygroskopische Feuchte (unterhalb der Kondensation),
    der Wassergehalt der Luft – „relative Luftfeuchte“- und Salzgehalt des
    Mauerwerks spielen hier die entscheidende Rolle,
    - Kapillarkondensation (Auffüllen kleinster Poren mit Wasser, ebenfalls
    unterhalb der Kondensation)
    - Kondensation (Abscheiden flüssigen Wassers durch Unterschreiten der
    „Taupunkttemperatur“, da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als warme Luft),
    2. Kapillarer Wassertransport (Saugvermögen der Baustoffe mit einem bestimmten
    Porengefüge) z.B. aus dem Untergrund -„aufsteigende Feuchte“- oder bei
    Beregnung, auch hierbei spielt der Salzgehalt eine wesentliche Rolle;
    3. Eindringen von Wasser wegen Fehlstellen
    - aufgrund fehlender Abdichtung,
    - durch fehlerhafte Anstriche, Risse, offene Fugen,
    - ebenso können undichte Fenster; Fensterbankanschlüsse und defekte
    Dachrinnen usw. zu feuchten Wänden führen.

    Vorab ist jedoch zu klären, was ist überhaupt „feucht“ oder „trocken“
    Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Eine eindeutige pauschale Aussage ist leider nicht so einfach abzugeben.
    Dabei sollte man auch wissen, welche Wasseraufnahme von Baustoffen unter welchen Bedingungen zu erwarten ist.
    Ein weiterer Aspekt für die Definition der möglichen Feuchtewerte ist das Verhältnis der momentanen- zur maximalen Feuchteaufnahme.
    Außerdem, welche Ausgleichsfeuchte (das ist der Wassergehalt oder die Feuchte, die sich einstellt, wenn sich ein Baustoff hinreichend lange, bis zum Gleichgewichtszustand, an die Umgebungsbedingungen angepasst hat) der Baustoff aufweist usw.
    Diese Angaben können jedoch sehr unterschiedlich sein!

    Sehr oft bekommen die Hausbesitzer Werte angegeben, die bei 50 bis 80 % liegen. Normale Vollziegel weisen jedoch in der Regel einen Feuchtegehalt von weniger als 20% auf.

    Tabelle: Feuchtigkeitstechnische Kenndaten „Richtwerte“
    Dazu gibt es auch eine Tabelle.

    Messungen sind deshalb vor jeder Instandsetzung sehr wichtig!
    Wenn die Bestimmung der Feuchte eines Baustoffes über elektrische Widerstands-Messungen durchgeführt werden soll, ist dies nur möglich, wenn die Beziehung Widerstand/Feuchte eines Baustoffes z.B. eines Estrichs, eindeutig bekannt ist. Anhand von Vergleichsmessungen kann dann über die einfache elektrische Widerstandsmessung annähernd der Feuchtegehalt bestimmt werden.
    Ohne jedoch die vor genannten Parameter zu kennen, ist eine verlässliche Aussage nicht möglich.
    Damit ist klar, warum die meisten dieser Messungen falsch sein müssen bzw. bei der Beurteilung äußerste Vorsicht angebracht ist.


    Ein weiterer Parameter, der eine Aussage über die Materialfeuchte geben kann, ist die Wärmeleitfähigkeit (Lambda-Methode).

    Es gibt sicher noch weitere Messmöglichkeiten den Feuchtegehalt einer Wand zu untersuchen.
    Dazu gehören z.B. die CM-Messung (Calcium-Carbid-Methode), die Thermographie, die Neutronenmessung usw.
    Um an der Baustelle eine einigermaßen brauchbare Messung der Feuchte durchzuführen, kommt eigentlich nur die CM-Messung in Frage. Dabei wird eine Mauerprobe (10 - 20 g entnommen) zerkleinert und in eine Druckflasche mit Calciumcarbit gegeben. Das in der Probe enthaltene Wasser und das Calciumcarbit reagieren zu Acetylengas. Dies erzeugt einen Überdruck und wird von einem Druckmesser angezeigt. Durch entsprechende Zuordnung in einer Tabelle wird der Feuchtegehalt ermittelt.

    All diesen Messungen ist eines gemeinsam: es kann jeweils nur der momentane Feuchtewert festgestellt werden. Es kann keinerlei Aussage darüber abgegeben werden, ob es sich z.B. um aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondenswasser handelt.
    Um exaktere Angaben und Daten zu erhalten, sind Messungen über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Dabei spielen die Wetter- oder Klimadaten, Temperatur und deren Vergleich bzw. Referenzmessungen eine wichtige Rolle.
    Nur wenn solche Aussagen von Fachleuten bewertet werden und die Instandsetzung daran ausgerichtet wird, kann eine Wiederherstellung zum Erfolg führen.

    Edmund Bromm
    Literaturhinweise:
    Weber, H.: Mauerfeuchtigkeit, Expert – Verlag Grafenau
    Weichert, L.: Aufgaben und Möglichkeiten zur Messung von Klimagrößen f.d. Fassadensanierung; Tagungsbericht. 6.Hanseatische Sanierungstage 1995.
     
  5. #4 T9-Liebhaber, 16. August 2007
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    :eek: :eek:
    Vom Text erschlagen! Woher nehmen Sie die Zeit Herr Bromm.
     
  6. #5 Bromm Edmund, 17. August 2007
    Bromm Edmund

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    Hatten Sie eine bessere Hilfe angeboten?

    Dieser Beitrag ist doch nicht für Sie bestimmt gewesen und somit brauchen Sie diesen auch nicht zu lesen.
    Nur vermisse ich Ihren kürzeren aber aufschlussreicheren Beitrag.
    Oder habe ich da was übersehen?
    Nichts für ungut.
    Das wird im übrigen nur aus meinem Buch kopiert und dann hier eingestellt.
    Also nicht so viel Arbeit.
     
  7. #6 T9-Liebhaber, 17. August 2007
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    Natürlich möchte ich auch die Meinung der anderen Forumsteilnehmer lesen, auch wenn er nicht für mich bestimmt ist. Oft kann man etwas ergänzen, seine eigene Erfahrung einbringen oder selbst was neues lernen.
    Ich war von der Länge überrascht, weil in der heutigen schnelllebigen Zeit fast keiner mehr die Zeit für derart ausführliche Überlegungen und Hilfestellungen hat.
    Dies sollte auf keine Fall den Inhalt ihres Beitrages schmälern.
    Wie Sie schon sagen, nichts für ungut!
     
  8. #7 Waldamorbach, 19. August 2007
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    Feuchte Mauer!

    Hallo!

    Der Herr war da. Hat mit einem kleinen Messgerät die Feuhtigkeit gemessen, war aber klar, dass die Mauer recht feucht ist, bzw. die Mauern, denn es betrifft eigentlich alle Innen-und Aussenmauern des Kellers.

    Er meinte, wenn man es richtig machen will, dann müsste man es von innen mit einer Flächeninjektion machen und von außen aufgraben, Drenage legen und von Unten her abdichten. Dürfte insgesamt auf gute 50-60.000 € kommen, was natürlich nicht machbar ist.

    Alternativ hat er mir geraten, den Putz komplett abzuschlagen, die Mauern zu waschen, zu trocknen und dann mit einem Kalkzementputz drüber zu gehen und alle 3-5 Jahre neu zu streichen. Vorallem Oberhalb des Kellers eine Injektage zu machen, so dass von unten her, keine Feuchtigkeit in das Fachwerk ziehen kann. Denke, soweit die sinnvollste und finanziell tragbarste Möglichkeit.

    Er hat auch von aussen gemessen, auch hier ist die Mauer sehr feucht, gut das sieht man an den Verrotteten Holzteilen der Fensterumtäfelung.

    Was ratet Ihr mir, sind die Schäden so doll, da ja auch noch vor dem Übergabetermin ein Wasserschaden vorhanden war, (ca. 2cm hoch das Wasser im Bad gestanden, darunter sind die tragenden Holzbalken, der in der Mitte ist so stark betroffen und ist weisslich, pilzisch, sowie total Feucht noch nach 6 Wochen), dass eigentlich ein Abriss/Entkernung sinnvoller wäre? Wir wollen ja nicht jetzt in 5 Wochen einziehen um dann in diesem Winter ktank zu werden, weil unter dem Bad- und Flurboden der Schimmelpilz wuchert und die Mauern vor Feuchtigkeit stehen.

    LG Andy
     
  9. Robby

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    Also von innen die Fläche, von außen die Fläche und oben die Horizontalsperre ist so wie beschrieben natürlich recht "Sinnfrei"

    Horizontalsperre oben macht Systembedingt nur bei Innenabdichtung Sinn

    Wenn dann außen = Horizontalsperre unten

    Wenn außen dem Lastfall entsprechend, dann Dränanlage = Überflüssig

    Nur mal so zum Nachdenken....
     
  10. #9 Bromm Edmund, 20. August 2007
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    Und mit welchem Gerät wurde denn gemessen?

    Feucht was ist das?
    Und wichtiger woher kommt die Feuchte?
    Ist es Tauwasser? Dann helfen doch auch keine Injektionen.
    Wenn Wasser eindringt dann - wie hoch?
    .
    Und Robby was denn nun, ich komme mit Deiner Empfehlung nicht klar.
    Was soll Waldamorbach nun machen?
     
  11. Robby

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    Er soll sich jemanden dazuholen der nicht sein wirtschaftlicher Feind ist!

    Also jemanden der für seine Aussage haftet und nicht seinen Gewinn an der Baumaßnahme erzielt!
     
  12. #11 Bromm Edmund, 20. August 2007
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    Hallo, Maurermeister Robby, Sie sind doch nicht automatisch Feind....

    ...nur weil Sie für jemanden arbeiten.
    Man darf doch nicht immer schlecht denken.
    Es soll auch noch ehrliche Handwerker geben, die Geld mit der Problemlösung anderer Menschen - verdienen wollen.
    Ich zähle mich jedenfalls dazu.
    .
    Ich kann aber auch mit den Vorschlägen die man LG Andy gemacht hat nichts anfangen.
    .
    Ich würde gerne mit Ihm an dieser Stelle weiter diskutieren, was er vorhat.
     
  13. Robby

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    Ich auch ;) und Herr Bromm JA!!!! Es gibt GUTE!!!! und NEIN die haben kein Äußeres Unterscheidungsmerkmal zu den Bösen Jungs die es doch unbestritten in diesem Bereich gibt!
     
  14. #13 Waldamorbach, 21. August 2007
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    Hallo!

    Erstmal Danke für die Antworten. Tja, da ich jetzt schon von 2 Fachleuten die vor Ort waren 2 Unterschiedliche vorgehensweisen kenne, die aber beide gemeint haben, es müsse was gemacht werden, meine Eltern es aber für nicht so ernst zu nehmendes Problem halten, habe ich mir für Donnerstag nun einen Baugutachter bestellt, der sich auch mit Fachwerk auskennt.

    Mal sehen, was der meint und auch wenn er jede Menge Kohle kosten wird und bei mir der Haussegen jetzt schief hängt, vorallem was meine Eltern angeht, denke ich, dass der uns als einzigster wirklich helfen kann. Er ist unabhängig und sollte eigentlich für uns arbeiten, soll heißen, dass er auch mit unserem begrenzten Budget die optimale Lösung anbieten sollte, nicht was man machen müsste/könnte/sollte, wenn man das nötige Kleingeld dafür hat.

    Meine Eltern und vorallem meine Frau sind ja gestern ausgetickt, als sie dies erfahren haben. Rausgeschmissenes Geld, die haben das doch nur auf dem Blatt papier gelernt und ausserdem die kommen doch meist mit Anzug, die haben doch gar keine Ahnung, wie man ohne großen Geldbeutel es auch hinbekommt. Es ist überhaupt nicht so schlimm, Schimmel und Feuchte haben so viele Leute im Keller und die Leben damit, auch die Gesundheit ist nicht gefährdet, das hat man früher nicht gewusst und nur weil man es heute weis, macht man sich selbst krank damit, etc.

    Tja, solange er nicht den Abriss erwähnt, denke ich, kann ich den Strick liegen lassen.

    LG Andy
     
  15. Robby

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    Das ist doch eine absolut richtige Entscheidung!

    Wenn es der richtige SV ist passt das schon. Wen er von der IHK oder HWK ist, ist es ein Fachmann mit überdurchschnittlichen Fachkenntnissen (so sollte es auf jeden Fall sein)

    Und die kommen auch schon mal Hemdsärmelig und vor allem haften die für Ihre Aussagen!

    Ich find´s gut so... und hoffe das es ein richtig guter ist damit mit den beschriebenen Vorurteilen mal gehörig aufgeräumt wird!
     
  16. MaMa

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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
    Denke ich auch so!
    Kann man nur hoffen das er allenfalls die Vorurteile Deiner Mitmenschen enttäuscht und nicht in seinen Leistungen. Nach all Deinen Problemen und Beiträgen hier und in fachwerk.de habe ich aber auch gehofft, dass es irgendwann zu so einer Lösung kommt.
    Grüße aus Leipzig
    Martin Malangeri

    P.S.: Kopf hoch und viel Erfolg!
     
  17. #16 Waldamorbach, 24. August 2007
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    Hallo!

    Der SV war gestern da, hat mir einige Tipps gegeben, mit denen wir uns nicht komplett in den finanziellen Ruin treiben. Aber wenn wir es proffesionell machen wollten, denke ich wären gute 30.000-50.000 € fällig. Die Alternativen die er uns genannt hat, dürften mit 5.000-7.500 € noch aushaltbar sein.

    Alles in allem aber meint er, es sieht schlimmer aus als es ist, kein Hausschwamm von aussen sichtbar, statik dürfte soweit noch in Ordnung sein, also wir müssen nicht das Haus einreisen lassen.

    LG Andy
     
  18. #17 buddelchen333, 31. August 2007
    buddelchen333

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    das teure an der aussenabdichtung ist das Aufgraben und wieder zuschütten....Eigenleistung und ein paar Freunde, die einem für ein paar Euros die Stunde helfen und die Rechnung kann schon ganz anders aussehen...
     
  19. Robby

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    Seh ich anders!!!

    Ausschachten wenn zugänglich ca. 35.- / m³ anfüllen und verdichten das selbe...

    Abdichtung im Bestand nach KMB RiLi ,(kennen die Freunde das? auch den Lastfall?) übernehmen die auch Gewährleistung?

    liegt mit Perimeterdämmung sa um die 90.- / m² bei 2,30 m Kellertiefe im Bestand kommt folgendes raus

    Ausschachten je lfm Bestand 70.-

    Abdichten 200.-

    Und nu???
     
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  21. ISYBAU

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    Und ohne Verbau der Aufgrabung gefährdet man das Leben seiner Freunde.

    Nachbarschafts- und Freundeshilfe will ja niemand verdammen. Aber bitte unter fachkundiger Anleitung und Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften.

    http://www.gesunde-bauarbeit.de/downloads/toedlicheUnfaelle20062.pdf
     
  22. #20 buddelchen333, 1. September 2007
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    @ISYBAU: wird beim nächsten Teilstück auch gemacht

    @Robby: Die Abdichtung hat eine Fachfirma mit Garantie gemacht. Ich würde mal die Beahuptung aufstellen, daß sich dort besonders viel sparen lässt, wo nur in Handschachtung gearbeitet werden kann....wo der Bagger hinkommt spart man glaube ich nicht viel...aber wo Du von Hand arbeiten mußt schon...
     
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