Kellerwände aus Beton - Problem

Diskutiere Kellerwände aus Beton - Problem im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo liebes Forum, wir bauen gerade ein EFH mit Vollkeller in einem Baugebiet mit sehr hohem Grundwasserspiegel (20cm unter GOK). Der Keller...

  1. #1 Baufrischling, 28. August 2009
    Baufrischling

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    Hallo liebes Forum,

    wir bauen gerade ein EFH mit Vollkeller in einem Baugebiet mit sehr hohem Grundwasserspiegel (20cm unter GOK). Der Keller wird als Weiße Wanne ausgeführt und vorgestern wurden die Kellerwände ausgeschalt.

    Dabei sind mir an zwei Stellen Flächen aufgefallen, die mir Sorgen machen, da der Beton sich wohl beim Trocknen "entmischt" (?) hat. Sagt man so? Die Stelle ist nahe der Bodenplatte. Vielleicht wurde auch einfach nicht genug gerüttelt?

    Auf jeden Fall ist auf einem Stück von ca. 80x80cm die Oberfläche innen sehr porös. An der gleichen Stelle außen wurde vom Rohbauer eine schwarze Spachtelmasse aufgetragen, da dort wohl das gleiche Problem aufgetreten war.

    Unser Architekt hat sich das Ganze angesehen, Fotos gemacht und die Verspachtelung veranlaßt. Auf meine Frage, ob das denn nun in Ordnung wäre, kam die Aussage, dass das Ganze "dicht sein müßte".

    Die Außenwand ist 30cm dick aus C30/37 Stahlbeton. Ich gehe mal davon aus, dass das Problem an der ein oder anderen Stelle bestimmt schon mal aufgetreten ist. Was sollte ich als Bauherr tun? Dokumentieren werde ich das heute auf jeden Fall. Gibt es einen bestimmten Werkstoff, mit dem man solche Schwachstellen verfüllen kann? Ein undichter Keller ist mein persönliches Horrorszenario...

    Ich werde morgen mit dem Rohbauer sprechen und hätte da gerne ein paar Tipps, was ich mit ihm verhandeln kann (über das hinaus, was unser Architekt bereits veranlaßt hat...).

    Wie gesagt, Bilder kann ich morgen liefern...

    Danke und Grüße
    Peter
     
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  3. Robby

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    Wenn es eine weiße Wanne ist brauch die natürlich auch keine "Überspachtelungen" zur Abdichtung gegen Wasser in flüssiger Form (bei Ortbeton). Wenn es Entmischungen gibt haben die eine andere Ursache und andere Heilungsmöglichkeiten als "Überdecken" was sowieso falsch ist mit (wahrscheinlich) Bitumdendickbeschichtung. Das dokumentieren ist ein guter Weg, jedoch wenn die Gewährleistung um ist? Der BU in die Insolvenz geht?

    Unabhängigen Fachmann ranholen, denn auch das verhalten des Archis (euer?) kann ich nicht verstehen.
     
  4. #3 Baufrischling, 28. August 2009
    Baufrischling

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    Hallo Robby,

    danke für die Antwort. Dazu zwei Fragen:

    1. Welche Ursachen kann denn eine Entmischung haben? Falsche Mischverhältnisse der verwendeten Materialien?
    2. Welche Heilungsmöglichkeiten gibt es denn und warum ist die Verspachtelung nicht die richtige Methode?

    Danke für Deine Mühe.

    Peter

    p.s.: ja, es ist unser Architekt, mit dem wir bisher sehr zufrieden sind. Aber die Antwort hat mich auch verwundert.
     
  5. #4 DerSuchende, 28. August 2009
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  6. Robby

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    Vieles, von Überwässerung, fehlende Betonier und Rüttelgassen, falsche Fallhöhe, zu schnelle Steighöhe usw usw

    Wenn Verspachteln dann sicher nicht mit schwarzer Pampe! ERst Recht nicht bei einer weißen Wanne, und Warum weil es falsch ist, nicht dauerhaft dicht, Bewehrungskorosion droht usw usw usw
     
  7. Yilmaz

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    Hallo Peter,
    erstmal erfreulich das Ihr so schnell voran gekommen seid. Hat aber nicht ganz gut angefangen! Architekt sollte die WW gut überwachen.
    Mfg.
     
  8. #7 Baufrischling, 29. August 2009
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    So...

    ...hier nun die Bilder. Was meint ihr dazu?

    [​IMG][/IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    Danke und viele Grüße
    Peter
     
  9. Olibau

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    ... und da rechts wird gleich wieder zugekippt. Braucht man bei WW keine Drainung?
     
  10. Robby

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    1. Bei weißen Wannen müssen die Mauerstärken (Rohre für Abstandhalter) auch ohne schwarze Überschmierung dicht sein.

    2. wieso ist der ganze Fußpunkt überschmiert?

    3. Die Entmischungen sehen nach Ausbluten aus, entweder durch Schalung oder unterschiedliche Verfüllhöhe und fehlendes "Vernadeln"

    Die Fuge mit Dämmung zeigt ebenso "Prüfungsbedarf"
     
  11. Eric

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    " wir bauen gerade ein EFH mit Vollkeller in einem Baugebiet mit sehr hohem Grundwasserspiegel (20cm unter GOK) ".

    Schließe mich Robby an. Sofort, bevor auch noch die Baugrube verfüllt wird, einen versierten Sachverständigen zur Begutachtung an die Baustelle kommen lassen. Da ist mit einiger Sicherheit gemurkst und der Murks mit KMB " überdeckt " worden. KMB ist im Grundwasser eine nicht den aRdT entsprechende Sonderkonstruktion.
     
  12. Anfauglir

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    ... und tu mal die Leiter weg.:motz
     
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  14. #12 Ralf Dühlmeyer, 30. August 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Robby - das MUSS nicht unbedingt auf Pfusch hindeuten.
    Ich kenne einige BU, die Angst vor der eigenen Courage haben und die Knackpunkte auch der perfektesten Wanne noch mit schwarzer Pampe überziehen.
    Als Hosenträger zum Gürtel an der Latzhose sozusagen.

    Die Kiesnester zu überschmieren war allerdings das Dümmste, was die machen konnten. So wird eine fachgerechte Sanierung NOCH aufwändiger

    @ anfauglir - bleib ruhig. Ja ja die BauBG. MIR sind die Holzleitern trotzem lieber als die Aludinger. Alu knickt einfach nur leise ein. Holz nicht.
     
  15. Robby

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    Nö, da Pampe ich bei Problemen nicht schwarz sonder alkalisch, insbesondere wenn ich mir Sorge um die Bewehrungskorrosion mache
     
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