Kellerwände und Abdichtung bei drückendem Wasser

Diskutiere Kellerwände und Abdichtung bei drückendem Wasser im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Wir sind gestern die Angebote der Rohbaufirmen für unser EFH mit dem Architekten durchgegangen. Wir werden mit hohem Grundwasser rechnen müssen...

  1. Friese

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    Wir sind gestern die Angebote der Rohbaufirmen für unser EFH mit dem Architekten durchgegangen.
    Wir werden mit hohem Grundwasser rechnen müssen und wollen den Keller gegen drückendes Wasser abdichten.

    Angedacht war folgender Aufbau:
    Kiesschicht: 15cm
    Sauberkeitsschicht aus Beton: 5 cm
    Bodenplatte: 30 cm in C25/30, XC4, XF1, XA1
    Kelleraussenwände 24 cm in C25/30, XC4, XF1, XA1 (aussen und innen ca. 4-5 cm Filigranwände, dazwischen mit Ortbeton verfüllen)
    Abdichtung von aussen: Stöße mit Adicon Lamin DS und die Betonwände mit Bitumendickbeschichtung gegen stauendes Wasser (nicht gegen drückendes: das müsste lt. Architekt die Betonwand alleine schaffen)

    Adicon übernimmt für die Bodenplatte und die Kellerwände eine Gewährleistung für 10 Jahre.

    Ein Rohbauer hat folgenden Vorschlag gemacht:
    Komplette Fertigwände von Dennert, "Base Keller" mit einer Stärke von 17,5 cm liefern und Abdichtung mit Adicon Lamin DS und die Wände mit Bitumendickbeschichtung gegen stauendes Wasser.



    Nach dem gestrigen Gespräch würde ich und auch der Architekt gerne die zweite Variante wählen = Dennert Keller, da hier die Wände "in einem Guss sind" (aber leider nur 17,5 cm) und nur die Stöße verfugt werden müssen (max. Elementlänge 7,30m). Ich weiss, dass dies keine weiße Wanne ist (sonst 30 cm Wandstärke).

    Soll die Bodenplatte größer als die Grundfläche sein, und somit eine "Bierkuhle" entstehen? oder ist es besser, wenn die Kellerwände direkt aussen mit der Bodenplatte abschliessen, somit die Abdichtung besser ist und das Wasser sich in dieser "Bierkuhle" nicht sammeln kann.

    Nun meine Frage an Euch:
    Was haltet Ihr von der ersten grundsätzlichen Idee des Architekten (= Bauing.) und von der zweiten Lösung eines Rohbauers? (mein Favorit)

    Vielen Dank für rege Beiträge.

    Nice weekend
    Tino
     
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  3. #2 Carden. Mark, 4. August 2006
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    Warum nicht die klssische Lösung?

    Welche da wäre - Ortbetonwände.
    Bei einer Echten wW mein Faforit.
     
  4. Friese

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    Hallo Herr Carden,

    darüber habe ich auch schon nachgedacht. Unser Architekt meinte, dass dies deutlich teurer sei, als die bisher angedachte Lösung. Zumindest hier in Frankfurt am Main.

    Was halten Sie von den beiden anderen Lösungen ?

    DAnke
    Tino
     
  5. #4 Carden. Mark, 4. August 2006
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    Was soll ich davon halten.
    Ein nicht zugelassene Abdichtung aus kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen in drückendes Wasser.
    Diese soll aber nicht das Druckwasser aufhalten, sondern nur eine Dampfbremse darstellen.
    Undichtigkeiten werden somit einkalkuliert. Was soll denn das für eine Dampfbremse sein?? Aber egal – weiter geht es.
    5,0 cm Außen-Plattendicke. Cnom bei dieser Expositionsklasse nicht zu erreichen.
    Da müssen die Wände schon eher 7,5 cm dick sein.
    Wenn nun aber die Wände als weiße Wanne erstellt werden sollen, wird da auch der Anteil an Bewehrung rein müssen, welcher auch in örtlich geschalten Wänden rein muss. – Wieso sollte dann die echte weiße Wanne teurer kommen??

    Also meine Berechnungen sagen mir immer was anderes.
    Einzige Grund den ich kenne – nicht örtlich zu schalen, wäre
    Zeitdruck???
    Zu wenig Platz für den Baustellenkran.
     
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