Kellerwand feucht? Wie vorgehen?

Diskutiere Kellerwand feucht? Wie vorgehen? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, bei uns scheint leider der worst case eingetreten zu sein :( Wir wohnen seit Juli 2011 in einem Neubau mit gemauertem Keller...

  1. #1 Burgerbrater2, 31. August 2015
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    Hallo,

    bei uns scheint leider der worst case eingetreten zu sein :(

    Wir wohnen seit Juli 2011 in einem Neubau mit gemauertem Keller (abgedichtet mit 2K KMB und zusätzlicher Drainage).
    Das Haus wurde von einem GU gebaut.
    Nach BGB gilt also noch knapp ein Jahr Gewährleistung.

    Jetzt ist mir an einer Kellerwand (leider unterhalb unser jetzigen Terrasse) aufgefallen, dass der Putz "aufgequollen" ist (siehe Bilder).
    Dies ist jedoch nur auf einer Breite von ca. 1 m oberhalb der Fußleiste der Fall, darunter sieht der Putz normal aus. Könnte das Feuchtigkeit sein, die von außen eindringt?
    Der Raum wird momentan nachts durch die Lüftungsanlage belüftet und es herrschen ca. 62 % rel. Luftfeuchte.
    Ein Entwässerungsrohr befindet sich dort nicht!

    Meine Frage: Wie soll ich jetzt am besten vorgehen?
    Soll ich einen Sachverstängigen der IHK kommen lassen, der sich die Sache ansieht (ist hier ein SV für "Schäden an Gebäuden" der richtige Ansprechpartner?)?
    Momentan kann ich jedoch keine Feuchtigkeit feststellen.
    Kann ein SV das mittels Analyse des Putzes?

    Oder soll ich dem GU eine Mängelanzeige schicken und schauen, wie er reagiert?
    Einen SV kann ich dann ja immer noch einschalten, wenn sie sich quer stellen.
    Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich einen SV aus eigener Tasche bezahlen muss?

    Angenommen, die Abdichtung ist defekt: Kann man die KMB nur im betreffenden Bereich reparieren?

    Gruss,
    Peter
     

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  3. #2 Burgerbrater2, 2. September 2015
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    Hallo,

    kann mir wirklich keiner mitteilen, ob es sich hierbei um Ausblühungen handelt, die durch Feuchtigkeit entstanden sind?
    Können diese auch durch Kondensat hervorgerufen sein?

    Der Putz ist momentan trocken, auch zwischen Estrich und Putz - soweit ich das ohne Messgerät beurteilen kann.

    Bei einer defekten Abdichtung sollte doch eigentlich auch noch der Bereich unter der betroffenen Stelle betroffen sein.
    Oder liege ich da falsch?

    Ich habe nur den Eindruck, das es in dem Raum etwas modrig riecht. Das kann aber auch Einbildung sein!

    Ich werde jetzt aber auf jeden Fall einen SV kommen und alle Kellerwände überprüfen lassen.
    Ansonsten beiße ich mir in den Allerwertesten, wenn ich jetzt nichts unternehme und dann nach Ablauf der Gewährleistung feststelle, dass die Abdichtung im Eimer ist.

    Gruß,
    Peter.

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  4. #3 wasweissich, 2. September 2015
    wasweissich

    wasweissich Gast

    Wer hat die terrasse gebaut ?
    Und wie?
     
  5. #4 Burgerbrater2, 2. September 2015
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    Die Terrasse wurde in Eigenleistung erstellt.
    Wir haben 60 x 60 Platten im Splitbett verlegt. Die Fugen sind offen.
    Zum Aufgraben müsste man also "nur" die Platten raus nehmen...
     
  6. Gast340953

    Gast340953 Gast

    Du solltest mal genau beschreiben wie Du die Terrasse angelegt hast, also ob/wie Du den Unterbau (das was unter dem Split liegt) eingebracht hast. Dein GU wird nämlich wahrscheinlich die Undichtigkeit (wenn es denn eine ist) als Folge des Terrassenbaus hinstellen...
     
  7. #6 Burgerbrater2, 2. September 2015
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    Unter dem Split befinden sich 30 cm Schotter und darunter dann RC Füllsand.

    Ich bezweifel aber, dass unser GU die Undichtigkeit auf den Terrassenaufbau schieben wird. Denn einem Gutachten würde Behauptung wohl nicht stand halten.

    Die Terrasse hat natürlich auch ein entsprechendes Gefälle.
     
  8. Siddy74

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    Aus eigener Erfahrung kann ich Dir jetzt schon mal sagen das dir hier niemand wirklich weiter helfen kann denn bei diesem Thema spielen so viele Faktoren eine Rolle das es eh nur Rätselraten wäre.
    Da hilft nur ein Sachverstand, der sich das mal genau vor Ort ansieht und einige Messungen macht.
    Da Du die Terrasse oben bestimmt in Eigenleistung "erbaut" hast, ist der GU auch von der Argumentation erst einmal in der besseren Position, denn er könnte nun behaupten, das Du da irgendwas kaputt gemacht hast durch diesen Bau. Das riecht schon nach Streit. Also vorgehen würde ich nun wie folgt:

    1) Einen Gutachter beauftragen der sich das mal genauer ansieht
    2) Je nachdem was er dann so feststellt einen Fachanwalt für Baurecht beauftragen der dann die Mängel rügt beim GU.
    3) Auf in den Kampf ... starke nerven und viel viel Geld!
     
  9. #8 gunther1948, 2. September 2015
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    hallo
    ich empfehle dir den schaden beim gu anzeigen mit fristsetzung für einen vororttermin und hören was er dazu sagt. nicht alle reagieren wie oben beschrieben.
    archi und bauleiter waren vom gu?

    gruss aus de pfalz
     
  10. #9 Burgerbrater2, 2. September 2015
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    Besten Dank für die Antwort!
    Ich denke auch, dass ich dem GU eine Mängelanzeige mit 4 Wochen Frist per Einschreiben schicken werde.
    Dann kann ich ja immer noch schauen, was er zu dem Putz sagt.

    Falls versucht wird die Sache runter zu spielen, kann ich immer noch einen Gutachter einschalten.

    An Gunther:
    Sieht der Putz denn für dich nach einem Feuchtigkeitsschaden aus?
    Wie gesagt, darüber und darunter sieht der Putz vollkommen normal aus...
     
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  12. gunther1948

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    hallo
    feuchte messen.

    gruss aus de pfalz
     
  13. #11 Burgerbrater2, 10. September 2015
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    Hallo,

    habe die Mängelanzeige jetzt rausgeschickt (auch auf Anraten des Gutachters, mit dem ich telefoniert habe).

    Ich habe jetzt mal mit einem Feuchtemesser (kein High End Gerät; Kostenpunkt: 70 EUR) die Wände geprüft:
    Die Innenwände haben Werte von ca. 20 Digits (Skala von 0 - 100).
    Die Außenwände weisen in einer Höhe von ca. 30 cm über Fußboden Werte von 20 - 40 auf.
    Je tiefer man geht, desto höher steigt normalerweise der Wert.
    Kann das damit zusammen hängen, dass das Messergebnis durch den Fußboden beeinflusst wird?
    Ich habe nur in der besagten Wand Werte um die 60 - 70 gefunden, dann aber nur dort, wo normalerweise die Fußleiste ist.

    Könnte es sich hierbei um Kondensat handeln?
    Wie gesagt, der Raum weist eine rel. Luftfeuchte von max. 60% auf (bei einer Temperatur von 21 - 22 Grad Celsius).

    Der Gutachter, mit dem ich telefoniert hatte, sagte mir, dass er auch erstmal auch nur mit einem Feuchtemesser durch den Keller gehen würde.
    Bringen hier bessere Messgeräte (die bspw. mit Mikrowelle arbeiten) bessere Ergebnisse?
    Soll ich mir einen Gutachter suchen, der entsprechende Geräte besitzt?
    Oder sollte man direkt CM Messungen des Mauerwerkes machen?

    Letzte Frage:
    Sollte man generell auf eine Periode mit viel Niederschlag warten und ein paar Tage danach messen?

    Gruß,
    Peter.

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