Kellerwandsanierung, Wandanschluß Hohlkehle, feuchte Wand

Diskutiere Kellerwandsanierung, Wandanschluß Hohlkehle, feuchte Wand im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo lieber Bauexperten, nach einer ganzen Weile stiller Mitleserschaft möchte ich mich zunächst kurz vorstellen: Ich heiße Frank, 47 Jahre,...

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  1. RunNRG

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    Hallo lieber Bauexperten, nach einer ganzen Weile stiller Mitleserschaft möchte ich mich zunächst kurz vorstellen:

    Ich heiße Frank, 47 Jahre, bin verheiratet, beruflich Ingenieur Verfahrenstechnik und als Hobby renoviere und pflege ich mein vor 3 Jahren gebraucht gekauftes Haus, BJ. 89, massiv KS gebaut mit Vorsatzklinker.

    Das dortige Problem, ein feuchter Keller, aufgrund von außerordentlich nachlässiger Verarbeitung und effektiv falscher Bauweise.

    So hat vor 3 Jahren durch einen leckgeschlagenen Wasserhahn reichlich Wasser (von aussen) den Weg ins Kellerinnere gefunden über die Kellersole.
    Der Bautrockner hatte reichlich zu tun, jedoch blieben die Keller-Wände ( KS, zum Teil innen verputzt, aussen vollständig verputzt und mit sehr weingBitumen gestrichen) feucht.
    Dann gabs noch eine Heizungsrenovierung, eine Erdwärmepumpe wurde installiert, die dafür erforderlichen Spülbohrungen= Erdreichflutung vor dem Haus sorgten wieder für reichlich Wasser im Keller.

    Da als "Hauptschuldiger eine großer gemauerter Lichtschacht an einer Seitenwand identifizierbar war (feucht und mürbe) der direkt mit dem Kellermauerwerk verbunden war, habe ich diese Wand vor 2 Jahren aufgraben lassen und von einem "Fachmann" sanieren lassen. Mit 2-K Dickschicht wurde alles bis zur Bodenplatte übertüncht, 4cm XPS bis kurz vor der Hohlkehle angebracht, Noppenbahn davor, fertig!

    In Höhe der Hohlkehle wurde eine Drainage gelegt!!, denn der Fachmann hat sparsamerweise nur bis knapp unter die Bodenplatte gegraben, zur Verfüllung die ersten 30 cm mit Kies gefüllt, drüber ein Fließ und alles mit 0/32 wieder verfüllt.

    Die paar Fehler, die mir mit nun mehr angelesenem Wissen aufgefallen sind (nicht tief genug ausgekoffert, dadurch Drainagekies sinnfrei bzw. sogar kontrapoduktiv, Dickschicht ohne Einlage verarbeitet, wobei Lastfall aufstauendes Sicker-Wasser nicht ausgeschlossen werden kann, Ecken nicht abgerundet => Bodenplatte spitzkantig 90° mit Dickschicht beschichtet, XPS Dämm-Schutz nicht mit um die Bodeplatte herumgeführt)


    Nun bin ich mangels Vertrauen und vor allem Geld dabei, selber die ebenfalls sehr feuchte Frontwand zu sanieren und habe diese erst mal richtig tief ausgegraben bis unterhalb der Sauberkeitschicht, damit auch ein echtes Drainagevolumen zur Verfügung steht inkl. eines Drainschachtes, in den eine Tauchpumpe soll.

    [​IMG]

    Die Situation stellt sich nun so dar:

    Die Hohlkehle in Form eines "Bänkchens" auf der Bodenplatte (aus Mörtel gemauert) ist mir fast schon von selber von der Beton-Bodenplatte abgefallen, so weich, mürbe und abgelöst von der Kellerwand war die Kehle. (garantiert war die "fachmannsanierte" Seitenwand nicht besser und hatte keinen Verbund mehr...)

    Ich habe daher die alte Hohlkehle entfernt und alles frei gemacht:


    [​IMG]

    Eines der Probleme ist, das die Horizontalsperre der KS-Kellerwand nicht auf der Bodenplatte aufgebracht ist, sondern erst oberhalb der erst KS-Steinreihe. Damit ist diese Steinreihe permanent durchfeuchtet und sieht nun so aus:


    [​IMG]
    Da die Horizontalsperre auch nur knapp bis zum Rand der KS-Steine ging (man sieht sie recht gut auf dem obigen Foto) und sowohl innen wie aussen darüber geputzt ist/war, fand die Feuchtigkeit problemlos über den Putz ihren Weg über die Horzontalsperre herüber bis in die oberen Steinreihen...lustig...nicht?

    Ich habe nun aussen die Horizontalsperre freigekratzt, reichlich losen Putz entfernt und die trockeneren oberen Steinreihen neu verputzt bis kurz vor die Horizontalsperre.


    [​IMG]

    Nun wollte ich auch die unterste Steinreihe neue verputzen (natürlich einen Spalt lassen, da wo die Horiontalsperre ist, diesen Spalt mit KMB füllen), eine Hohlkehle ziehen, mit KMB inkl. Panzerflies alles 2-fach überarbeiten usw.

    Doch der Putz (habe auf anraten Aussenputz Kalk-Zement gekauft) hält auf der mürben, feuchten unteren Steinreihe nicht, in diese Steine kann ich quasi mit dem Finger ein Loch bohren....

    Was kann ich nun da machen, um einen sauberen Anschluß der Hohlkehle an diese Steinreihe zu bekommen, oder kann ich diese Steinreihe irgendwie tränken bzw. isolieren oder die Hohlkehle nur auf der Grundplatte verkleben bzw. aufbetonieren und die nasse unterste Steinreihe einfach ignorieren?

    Wie würdet Ihr vorgehen?


    Besten Dank schon einmal für Eure Hilfe.

    Frank
     
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  3. H.PF

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    BIST DU IRRE BIS UNTER DIE SAUBERKEITSSCHICHT ZU SCHACHTEN???

    Schon mal was von GRUNDBRUCH GEHÖRT???

    Wenn Amateure sich an so was wagen gehört da ein Fachmann dran!

    Und den Fehler mit der Abdichtung hat nicht der Fachmann gemacht sondern DU!!!

    DU hast keinen Planer dran getan!

    Dein Haus könnte einsturzbedroht sein, meinste was passiert wenn jetzt richtig Wasser kommt und deine Baugrube unten ein wenig füllt? Dann wandert dir grad mal dein Boden unter der Bodenplatte weg!!!

    Da besteht grade heftige Gefahr, du wärst nicht der Erste der so sein Haus verliert!!!
     
  4. RunNRG

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    Danke für die Blumen....

    Habe mich vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt...sorry......es ist die komplette Bodenplatte freigelegt bis an die Sauberkeitsschicht, aber da ist definitiv nix loses drunter, der Boden ist extrem bindig.

    Zudem hatte ich für die Buddelarbeit jemand dabei, der das schon nicht das erste mal macht, sondern eben schon häufiger.....er gräbt z.B. feuchte Keller viktorianischer Häuser in England frei und saniert diese....die Wandsanierung möchte ich jedoch selber übernehmen....wie schon gesagt...Geld ist knapp...


    Ich würde mich sehr freuen, wenn trotz der Nettigkeit (ich bin nicht irre) eine konstruktive Anwort zu meiner Fragestellung käme.

    Besten Dank schon mal...
     
  5. RunNRG

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    Da die Bilder bisserl klein waren (den O-Post bearbeiten geht irgendwie nicht) , hier noch mal in voller Größe:

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]
     
  6. Julius

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    Wie wäre es mit technischem Trocknen (IR) der untersten Steinreihe?
    Und mit Zementschlämme vorspritzen.
    Dann sollte der geeignete Putz halten.

    Abgesehen von der wohl unzureichenden Grabenausbildung...
     
  7. RunNRG

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    Der Graben ist 80 cm breit, ist das unzureichend?
     
  8. manno79

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    Die Sperrbahn über der ersten Steinreihe passt schon, wurde so gemacht..ist nicht für die Füsse aber hält auch nicht alles auf wie Du siehst...

    Schau Dir mal im Link an wie das ausschauen kann...(ich hoffe Yilmaz bringt mich für das Posten nicht verbal um)

    http://www.maurermeister.com/html/bauwerksabdichtung.html

    Mir sind die Dichtschlämme durch den Kopf geschossen...aber wie H.PF schon sagt ein Planer wäre vielleicht sinnvoll....ist bei dem Lastfall KMB überhaupt zulässig oder ist der nicht bekannt?

    Ganz nebenbei...der Graben ist aaaarg Grenzwertig bzw schon drüber...wohlfühlen würde ich mich da beim Arbeiten nicht...
     
  9. #8 gunther1948, 16. April 2012
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    hallo
    ja senkrechte wände ohne sicherung.
    zum nachlesen http://www.vbg.de/apl/arbhilf/unterw/60_bug.htm
    falsch reiner zementpuz mörtelgruppe III.
    gruss aus de pfalz
     
  10. RunNRG

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    Der Graben ist nicht schön...das geb ich unumwunden zu....jedoch aufgrund der Erfahrung beim ersten Graben (da hat der Fachmann mit dem Bagger auch mächtig steil geböscht) kann ich sagen, das der Boden extrem bindig ist = richtig viel harter Lehm. Wenn der nicht völlig durchweicht ist (und selbst dann hält er noch) fällt da bisher nichts zusammen. (die erste Grube stand sehr lange offen bei Schlagregen und hat ohne Abdeckung gehalten)

    Die jetzige Grube ist komplett vor Regen geschützt, die Grubenwand ist hart und fest...natürlich wird die Arbeit so zügig wie möglich und so vorsichtig wie möglich erledigt, auch ich bin froh, wenn der Graben wieder verfüllt ist.


    Doch nun zur Hohlkehle und zur Systemabdichtung:

    Was haltet Ihr ganz simpel von Remmers:

    Die KS-Steine mit dem Heißluftfön bisserl antrocknen,

    mit Kiesol alles ordentlich eintünchen,

    anschließend mit Sulfatex Dichtschlämme alles großflächig behandeln und abschließend

    die Hohlkehle mit Remmers Dichtspachtel = Sperrmörtel ausarbeiten.

    GGf. hinterher noch mal mit Dichtschlämme drüber.

    Das sollte doch halten und entspricht weitestgehend dem Link von Manno79 bzw. Yilmaz.
     
  11. #10 Halbwissender, 17. April 2012
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    Vorbereitung ist gut gemacht.. hab ich schon bei vielen Fachbetrieben schlechter gesehen, darum hat auch ein geschickter Laie Hilfe verdient...

    Nur die Reihenfolge ist leider falsch!

    1. Hohlkehsperrmörtel (auf der nicht saugenden Dichtschlämme hält der nicht wirklich ohne Untergrundvorbereitung), damit auch die großen Nester an der Bopl. Stirnseite noch zuziehen

    2. Dann Dichtschlämme als Rück- und Hinterfeuchtungsschutz (damit aus den feuchten Steinen nichts mehr rückwärt an die Abdichtung kommt)

    3. Nun Abdichten, aber bitte NICHT mit DS sondern mit KMB! DS hat keine wirklich kontrollierbare Schichtdicke. Für KMB gibt es extra Glätter mit "Abstandhaltern" für ausreichende Schichtdicke

    4. Bodenbeschreibung und das stehende Wasser im Loch auf Bild 1 deuten auf zeitweise aufstauendes Sickerwasser hin, daher Verstärkungsgewebe einlegen

    5. Ich würde eh die ganze Wand neu abdichten, Materialunverträglichkeit prüfen (glaube ich aber weniger das es noch teerhaltige Abdichtungsstoffe sind oder kationische / anionische Bitumen mit zu erwartenden Unverträglichkeiten vorhanden sind). Wenn Zweifel bestehen kann man außerhalb der KMB Rili / DIN 18195 auch eine "reaktive Abdichtung" nehmen, ... die hat keine Unverträglichkeiten oder Zwischenbeschichtung auftragen

    6. Schutzschicht / Perimeterdämmung

    7. Über Drainung nachdenken, denn in Theorie kann noch was über die Bopl kommen...
     
  12. RunNRG

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    Prima, mal eine konstruktive Hilfestellung.

    So ganz kann ich Deinen Beitrag aber nicht deuten, da Du unter 1 schreibst Hohlkehlmörtel....d.h. die Hohlkehle einziehen als erstes ohne Untergrundbehandlung?

    Dein Punkt 4, abdichten nicht mit DS sondern KMB??

    Das abdichten nach aussen an und für sich soll natürlich nach abarbeiten des "mineralischen Programms" mit KMB geschehen, dh. die gesamte Wand bis zum Sockel der Bodenplatte erhält noch einen Bitumenvoranstrich und anschließend 2 Lagen KMB mit Gewebeeinlage (auch wenn nur Lastfall 4 vorliegt, sicher ist sicher...)


    Bzgl. Haftung Sulfatex-Dichtschlämme zu Sperrmörtel = Dichtspachtel...das ist bzgl. des Aufbaus genau so von Remmers in deren Systembeschreibung aufgezählt...

    http://www.remmers.de/Systemdatenblatt.3422.0.html?&tx_remsystemcatalogue_pi2[back_id]=3421&tx_remsystemcatalogue_pi2[folder_id]=2105&tx_remsystemcatalogue_pi2[id]=1035#bot

    Über die Dränung ist schon "nachgedacht"= geplant, das Loch im Graben bildet die Aufnahme für einen Kontrollschacht, zu diesem läuft von beiden Seiten mit Gefälle eine Drainage im Kiesbett mit Fließabdeckung.

    In den Kontrollschacht kommt eine Tauchpumpe (liegt derzeit schon so in der Grube), die nicht auszuschließendes Anstauen von Wasser über die Bodenplatte nachhaltig verhindern sollte.

    Ich besorge mir nun heute Kiesol (Vorbehandlung des maroden KS und sämtlicher Oberflächen im Sockelbereich), Sulfatex-Dichtschlämme und den Dichtspachtel (Sperrmörtel) und dann gehts los....
     
  13. #12 Halbwissender, 18. April 2012
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    Ja, Hohlkehle VOR der Dichtschlämme. Einzige Alternative wäre Hohlkehle auf Dichtschlämme "frisch in frisch", also noch auf die nasse Dichtschlämme. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Hohlkehlmörtel nicht ausreichend auf der Dichtschämme haftet, Hohllagen hat und reisst. Vornässen reicht vollkommen vor dem Hohlkehlsperrmörtel.

    Ja, keine Dichtschlämme zur Abdichtung denn die Auftragsstärke ist nicht prüfbar.

    Das wäre dann kein Kontrollschacht sondern eine Sickerwasser-Hebeanlage :D Und wohin geht das abgeleitete Wasser? Einleitung in das Kanalnetz ist in den meisten Kommunen nicht gestattet, meist sogar verboten. Dazu gehört noch eine vertikale Drainschicht. Die vermisse ich


    Ich würde direkt einen Rohrflansch (ist in Yilmaz Link auf einem Bild zu sehen) um das Rohr machen. Der von Remmers auf dem Bild ist 2-teilig und erspart das ausbauen des Rohres zum überstülpen.
     
  14. RunNRG

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    Die Hohlkehle soll frisch in frisch auf die Dichtungsschlämme aufgebracht werden, genau so schreibt es Remmers.

    Die Dichtschlämme (zur Verhinderung von Rückdurchnässung der KMB) möchte ich auch in 2-3 Schichten auftragen, von daher sollte die Kontrollierbarkeit der Stärke zu vernachlässigen sein, wenn die Aufbringung je m2 in den von Remmers vorgeschriebenen Mengen erfolgt.

    Der Kontrollschacht ist (nur falls wirkllich reichlich Wasser ansteht in dem Sickerschacht) hebeanlagenartig, die Wasserableitung ist auch gewährleistet.

    Eine vertikale Drainschicht habe ich nicht vor anzulegen (KMB mit Einlage + Perimeter+ Noppenbahn sollte doch dicke reichen, die Wand trocken zu halten).

    Eine horizontale Drainschicht ist selbstverständlich vorgesehen, der jetzige Grabenboden wird mit Fließ ausgelegt, Kies 16/32 rein, die Drainage inkl. Kontrollschacht wird eingebracht, mit Kies und Fließ abgedeckt bis etwa OK Bodenplatte und mit Aushub verfüllt/verdichtet.
     
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  16. #14 gunther1948, 18. April 2012
    gunther1948

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    hallo
    mich stört da die blanke noppenbahn. du willst doch den graben wieder verfüllen und verdichten.
    benutz mal hier die suchfunktion.

    gruss aus de pfalz
     
  17. #15 Ralf Dühlmeyer, 18. April 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Deine gesamte Arbeit ist lebensgefährdend! Die Grube zu steil und nicht abgeböscht (klar, die entsprechenden Fachregeln haben sich Idioten ausgedacht, die Deinen Boden nicht kannten), zu tief geschachtet, bindiger Boden wird entwässert, Leitungen nicht gesichert.

    Zu solch wahnsinnigen Ausführungen gibt es hier nur noch einen Hinweis!

    Hol Dir SOFORT jemanden dazu, der sich mit diesen Arbeiten auskennt, lass Deinen Pfusch sichern und eine fachgerechte Ausführung der Abdichtung PLANEN

    Bis dahin :closed:
     
Thema: Kellerwandsanierung, Wandanschluß Hohlkehle, feuchte Wand
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