Kernbohrung zu tief... Abdichtungsmöglichkeiten für falsche Bohrung?

Diskutiere Kernbohrung zu tief... Abdichtungsmöglichkeiten für falsche Bohrung? im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Liebes Forum, unsere Abwasserleitung (DN100) wurde vom Kanal bis außen vor die Kellerwände verlegt. Der Kellerbauer hat dann die Höhenlage...

  1. jk2010

    jk2010

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    Liebes Forum,

    unsere Abwasserleitung (DN100) wurde vom Kanal bis außen vor die Kellerwände verlegt. Der Kellerbauer hat dann die Höhenlage gemessen und die Kernbohrungen für die beiden benötigten Durchführungen vorgenommen (jeweils 200mm Durchmesser).

    So, nachdem er fertig war ist dann aufgefallen, daß beide 50mm zu tief sind, das Abwasser also aufwärts fließen müßte :mauer

    Offensichtlich sind zwei Maßnahmen notwendig:
    - Zwei neue Bohrungen. Aus Platzgründen können diese nicht seitlich versetzt angebracht werden, sondern sie müssen oberhalb der bestehenden gebohrt werden. Das Rohr wird dann entsprechend zwei Richtungsänderungen bekommen und an der Außenseite der Wand ca. 20cm senkrecht verlaufen.

    - Die fehlpositionierten Löcher müssen dauerhaft dicht verschlossen werden gegen drückendes Wasser.

    Jetzt zu meinen Fragen:

    1. gibt es Mindestabstände zwischen den Bohrungen, d.h. wie breit muß der Steg zwischen den Löchern mindestens sein?

    2. verschließen kann man die Löcher ja auf jeden Fall mit einer Dxxxa-Dichtung. Gibt es auch günstigere (zulässige) Alternativen? Spezieller Beton o.ä.? Wir werden am Montag vom Kellerbauer eine Rückmeldung erhalten, und ich möchte bei "kreativen" Ansätzen gerne gewappnet sein. Mit Bauschaum und Sikikon wird er hoffentlich nicht ankommen :shades

    Bin gespannt wie's weitergeht...

    Joachim
     
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  3. Dingo

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    5 cm sind in manchen Situationen eine Welt, in manchen fast nix.
    Gibt es alternativ die Chance diese 5cm per Gefälleausgleich auf der Zuleitungsstrecke zum Kanal noch zu holen?
    Eine doppelt und dreifach perforierte Kellerwand bei drückendem Wasser würde mir extreme Bauchschmerzen bereiten!
     
  4. jk2010

    jk2010

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    Abgesehen davon, daß der Anschlußgraben bereits verfüllt ist, wurde die Abwasserleitung mit minimalem Gefälle (1%) verlegt. Daher werden wir wohl an dieser Stelle nichts ändern bzw. ausgleichen können...
     
  5. Wieland

    Wieland Gast

    Es sollte an der Gleichen Stelle nochmals mit DN 250 mm Kerngebohrt werden, in die
    Bohrung weden in dei Bohrungen die passenden Deumerdichtungen incl.
    Anschlussrohr installiert.
    Über den Abstand kann man Pauschal nichts sagen wenn die Öffnungen geplant
    waren befinden sich im Stegbereich ensprechende Zulagen.

    Wenn die vorgeschlagene Lösung aufgrund örtlicher Begebenheiten nicht möglich
    ist müssen die Öffnungen Betontechnologlisch geplant hergestellt u.nach Installation der
    Entwässerungsleitung vergossen werden.

    Grüße
     
  6. #5 Carden. Mark, 9. Juli 2011
    Carden. Mark

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    So evtl.?
    Das alte DN 200 Loch mit 300 mm überbohren.
    Es braucht dann aber ein größeres Medienrohr oder ein angepassten Dichtungseinsatz für DN 300 Bohrung zu DN 110 Medienrohr.
     
  7. Julius

    Julius

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    Mach mal Schnitte des ursprünglich geplanten Verlaufs und des neuen!

    Irgendwie verstehe ich nämlich die Lage nicht ganz:
    Erst ist das Gefälle schon draußen unheimlich knapp, aber nun soll ein Absturz um 20cm zwischengesetzt werden...?
     
  8. #7 Carden. Mark, 9. Juli 2011
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Wieso knapp?
    Die Norm schreibt hier als Mindestgefälle sogar nur 0,5% also die hälfte vor.
    Wieso Absturz von 20 cm??
    Wo steht das?
    Achso!
    Was der TE meint, ist das über den vorh. Löcher neue gebohrt werden sollen. Das Rohr draußen aber schon besteht. Somit das Rohr höher durch die Wand geführt und dann mit einem "Absturz" an das vorh. Rohr angeschloßen werden soll. Das geht auch. Dann sollten / können die vorh. Löcher mit einem "Blindstopfen" - Aufbau wie die vor Medienrohre, verstopft / abgedichtet werden.
     
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  10. Julius

    Julius

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    Dann war der Absturz also schon vorgesehen, sollte jedoch innen sitzen statt nun außen?
     
  11. jk2010

    jk2010

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    Danke schonmal für die Antworten! Ich werde die 30cm Kernbohrung auf jeden Fall mit dem Kellerbauer diskutieren, wäre m.E. die sauberste Korrekturmaßnahme.

    Julius: Das Rohr kommt im Haus aus der Kellerdecke und wird auf der Innenseite der Kellerwand etwa bis zur halben Höhe geführt, bevor es durch die Kernbohrung nach draußen tritt. Also ja, es gab den Spring bisher innen.

    Falls die 30cm Bohrung nichts wird: Hat vielleicht noch jemand einen Hinweis, wie dicht die neue Bohrung oberhalb der alten durchgeführt werden kann. D.h. gibt es eine Mindestbreite für den entstehenden Steg?
     
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