Kerndämmung, Entwässerungsöffnung notwendig?

Diskutiere Kerndämmung, Entwässerungsöffnung notwendig? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir sanieren zur Zeit ein altes EFH Bj. 1954. Das Haus hat ein Zweischaliges-Mauerwerk mit ca. 7cm Luftschicht. Das komplette Haus ist...

  1. Timmey

    Timmey

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    Hallo,

    wir sanieren zur Zeit ein altes EFH Bj. 1954. Das Haus hat ein Zweischaliges-Mauerwerk mit ca. 7cm Luftschicht. Das komplette Haus ist Unterkellert, teileweise als Kriechkeller. Der Wandaufbau ist wie folgt von innen nach außen: 2cm Putz, 12,5cm Kalksandstein, 7cm Luftschicht, 12,5cm Klinkerstein, verzahnt durch quer sitzende Mauersteine.

    Wir planen jetzt eine Kerndämmung mit "Isofloc H² Wall" 0,033W/qmK (Zulassungsnr: Z-2312-1792). Mehrere Anbieter waren vor Ort, doch die Meinungen bezüglich der Entwässerungsöffnungen sind unterschiedlich. Zur Zeit gibt es keine Öffnungen im Mauerwerk die die Feuchtigkeit abführen, bis heute keine Problem mit Feuchtigkeit. (Innen/ Außen

    Sind bei einer nachträglichen Kerndämmung Entwässerungsöffnungen im Sockelbreich erforderlich?


    Gruß timmey
     
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  3. Spacy2k

    Spacy2k

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    Wir haben unser Haus mit Rockwoll nachträglich dämmen lassen, ich sollte alle 4 Lüftungslöcher verschlöießen, also rauskappen und vollstein einsetzen, hatte bisher noch keine probleme
     
  4. Wieland

    Wieland Gast

    Wenn der Hohlraum vollständig mit Isoflock verfüllt wird, braucht es keine
    Entwässerung !
    Denn wenn sich Wasser/Kondenswasser bildet ist die Dämmung sowie so ruiniert.
    Das Vorhaben sollte funktionieren u. der Taupunkt an der Außenfläche des Mauerwerk
    liegen.
    Aber die Frage von Aufsteigender Feuchtigkeit in das Isoflock ( Wagerechte Sperrschicht
    sollte geklärt werden )!

    Grüße
     
  5. Timmey

    Timmey

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    Moin zusammen,

    am Samstag wird bei uns jetzt die Kerndämmung eingeblasen. Leider bin ich mir immernoch sehr unsicher was die Entwässerungsöffnungen im Sockelbereich angeht. Das Dämmmaterial besteht aus Graphitveredelten EPS Linsen und ist wasserabweisend.

    Da unsere Außenschale nur aus einem 11,5cm Klinkerstein (gebrannt) besteht, mache ich mir Sorgen um eindringendes Regenwasser was dann im Sockelbereich steht. Die kpl. Fassade wird dieses Jahr noch gereinigt, grundiert und 2-fach gestrichen.

    Bei der Prüfung der Hohlschicht wurde im Sockelbreich eine leichte Verschmutzung (Bauschutt) von ca. 2-5cm festgestellt.

    Wie gesagt, es waren mehrer Unternehmen vor Ort und die Aussagen sind immer unterschiedlich gewesen. Unternehmen 1 sagt, das man im Sockelbereich unbedingt Entwässerungsöffnungen mit Bienenbeisser einsetzen sollte um evtl. eingedrungendes Regenwasser abzuführen. Unternehmen 2 (Beauftragt) sagt das dies nicht notwendig ist und bis heute keine Schäden durch fehlende Entwässerungsöffnungen aufgetreten sind.

    Damit ist die Verwirrung perfekt und ich muss jetzt abwägen was richtig oder falsch ist. :bounce:

    Vielleicht gibt es hier im Forum Leute die bereits Erfahrungen mit dem o.g. Hohlraumdämmstoff haben und klären mich mal bitte auf.

    Gruß Tim
     
  6. Timmey

    Timmey

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    Moin,

    ich habe gestern einen interresanten Bericht aus dem Jahr 2000 über die nachträgliche Kerndämmung gefunden. In diesem Bericht wird auch das Thema Entwässerungsöffnungen bei Kerndämmung erläutert. Was mich jetzt noch etwas beunruhigt ist folgernder Absatz:

    quelle: http://www.energiesparaktion.de/downloads/Downloadbereich/kerndaemmung.pdf

    Was bedeutet "hydrophobierten Fassaden"??? Meine Außenfassade ist ja bereits über mehrer Jahre weiß gestrichen und soll auch diese Jahr wieder einen neuen Anstrich bekommen, ist das nachteilig für das Abtrocknen der Außenwand?

    Gruß Tim
     
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