Kernsanierung nach EneV KFW100 Ratlosigkeit...

Diskutiere Kernsanierung nach EneV KFW100 Ratlosigkeit... im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Verehrte gemeinde liebe user, vorerst (m)ein lob an die seite. was würde man(n) ohne deartige foren nur machen...? in einer mehr als ratlosen...

  1. #1 Verwirrte, 30. März 2010
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    Verehrte gemeinde liebe user,

    vorerst (m)ein lob an die seite. was würde man(n) ohne deartige foren nur machen...?
    in einer mehr als ratlosen situation möchte ich mich an euch wenden.
    es wird eine bestandsimmobilie aus dem jahr 59 ein einfamilienhaus nach aktuellem KFW Energieeffizienzhaus 100 saniert. d.h. 3 fach vergl. fenster, aussendämmung inkl. kellerbereich, dachboden ect.
    im eifer des gefechtes eine halbwegs zukunftorientierte heizung auszuwählen und etwas unabhängig zu sein befinde ich mich nun in einer sackgasse wo ich weiß gott nicht mehr rauskomme!
    das haus verfügt über ein gasanschluss. die erstüberlegung war für eine brennwert-therme mit ein bissel solar auf dem dach.

    angefangen von tiefenbohrung bis hin zu flächenkollektoren habe ich an meinungen über mich ergehen lassen.

    stehe vor der entscheidung eine Luft Wasser Wärmepumpe mit ca. 10 KW zuzulegen.

    hier aber die daten ob die überlegung auch wirklich so gut ist:
    200 qm wohnfläche inkl. dem spitzboden mit ca. 35-40 qm wo NUR hier die etwas grösseren heizkörper hin sollen (keine ahnung wie sich die ausschimpfen) wo es halt mit der restlichen fläche nämlich fussbodenheizung aufgehen soll. zudem noch zwei badheizkörper in den beiden bädern.

    Warmwasserbedarf für 4–5 Personen.

    Was aber ohne wenn und bei uns feststeht ist ein Kamin. Hier ist sich die Mehrheit auch einig dass ich das gute und schöne mit dem nützlichen verbinden soll. Gemeint ist ein Kamin mit Wassertasche zu nehmen. Die Auswahl steht. Es wird ein Kamin mit NW Leistung 14,4 KW, 10 KW Wasserseitig.

    Derweil habe ich mich für zwei unterschiedliche WP verguckt. Nämlich für:
    Waterkotte AiQL 5011.5
    dann zu einer neuigkeit von Vaillant die VWL 101 3 S

    Bin nicht wer weiß aus dem fach. Ich weiß aber dass ein Pufferspeicher für die konstellation benötigt wird. Über die grösse scheinen sich ja die experten mehr als zu zancken.

    Die tage habe ich bei Vaillant angerufen und mich gut ne stunde beraten lassen. das ende vom lied war dass ich auf meiner liste diese komponenten notiert habe:
    wie erwähnt die Pumpe,
    Vaillant VWL 101 3 S
    Vakuum Röhrenkollektoren 4 felder im genauen die VTK 1140/0
    Solarstation VPM 20 S
    Pufferspeicher VPS 800/0
    Trinkwasser Station VPM 20/25

    Da ich halbwegs aus der sanitärbranche stamme habe ich glücklicherweise gute und günstige bezugsquellen für die vaillant artikel. aber nicht für die waterkottepumpe.
    zudem noch einen guten freund welcher installateur ist und egal welche anlage zuverlässig installieren würde.

    bekanntlich kann guter rat sehr oft teuer sein. daher würde ich mich über eine kurze empfehlung sehr freuen und verbleibe,

    mfg

    der Verwirrte!
     
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  3. R.B.

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    Wenn Du schon ab und zu hier im Forum gelesen hast, dann weißt Du sicherlich welche Frage jetzt kommt.

    Wie hoch ist die Heizlast?

    Du sprichst von einer 10kW LWP, aber auf welcher Grundlage wurde diese dimensioniert?

    Eine VWL101/3 kenne ich nicht, aber ich muss ja nicht alles kennen.

    Nun aber zu Deinem "Konzept".

    Zuerst solltest Du Dich fragen, was der Kaminofen leisten soll. Ist er als vollwertige Heizung gedacht, oder doch nur für ein paar Stündchen am Wochenende?

    Wird er als vollwertige Heizung genutzt, dann spielt die Größe der LWP eine untergeordnete Rolle. Hoffentlich hast Du aber eigenen Wald und die notwendigen Maschinen und Zeit um die Menge an Holz zu machen.
    Ist der Kaminofen aber mehr für ein paar Stündchen gedacht, dann musst Du bei der Auswahl der LWP sicherstellen, dass diese auch unter allen Umständen die Heizlast decken kann. Dabei gibt es gerade bei LWP ein paar Dinge zu beachten.

    Warum aber LWP? Der Hersteller hat auch eine sehr gute Sole-Maschine im Angebot, und ein Flächenkollektor ist gleich gebaut. Das bringt Dir im Vergleich zur LWP ein paar Vorteile.

    Tja, und das mit dem Solar verstehe ich nicht. Du bastelst Dir für viel Geld ca. 10m2 Röhren auf´s Dach, aber der Nutzen ist fraglich. Falls Du das Geld übrig hast, dann würde ich auf jeden Fall in eine Solaranlage investieren, denn unsere Umwelt profitiert auf jeden Fall.

    Vergleiche mal die Ertragsdaten vergleichbarer Anlagen und überlege, mit wie wenig Aufwand das die WP so nebenbei mit erledigen kann. Selbst bei 5 Personen und intensiven Wasserbedarf, kostet das mit der WP vielleicht 50Ct./Tag (ca. 300-400 Liter WW je nach WP Typ). Was kostet im Vergleich dazu die Solaranlage?

    Gruß
    Ralf
     
  4. #3 Verwirrte, 31. März 2010
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    vielen dank für die antwort.

    mit der 10 KW ist es in der tat eine berechtigte frage. ich hatte zu beginn wo eben thema eine brennwerttherme war anhand der daten was errechnen lassen. dort hieß es wie folgt:

    Klimadaten
    Standort: Castrop-Rauxel
    Klimadatensatz: "Essen"
    Jahressumme Globalstrahlung: 970,62 kWh
    Breitengrad: 51,45 °
    Längengrad: -6,95 °

    Trinkwarmwasser
    Durchschnittlicher Tagesverbrauch: 160 l
    Solltemperatur: 50 °C
    Lastgangprofil: Einfamilienhaus (Abendspitze)
    Kaltwassertemperatur: Februar:8 °C / August:12 °C
    Zirkulation: nein

    Heizung
    Heizlast: 14 kW
    Normaußentemperatur: -12,7 °C
    Auslegungstemperaturen : 45 °C/35 °C


    bei der überlegung einer tiefenbohrung und alternativ luft wärmepumpe hat sodann eine haustechnikfirma wie folgt ermittelt:

    Jahresenergiebedarf in kWh/a
    Wärmebedarf Qh = 10,00 kW
    Tv (Jahresvollbenutzungsstunden) = 2000 h
    Jahresenergiebedarf = 20.000 kWh/a

    ehrlich gesagt weiß ich nicht viel mit den daten anzufangen und ersuche mir ein konzept zusammen zu basteln.

    Solarablage: selbtsverständlich ist das thema "Umwelt" nicht unbedeutend für mich. aufgrund der noch anliegenden arbeiten und sodann kosten habe ich in wirklichkeit das geld nicht grade locker sitzen.

    vielen dank erneut.
     
  5. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Woher kommen denn nun wieder solche Daten?
     
  6. R.B.

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    Na ja, eine Heizlastermittlung ist das noch nicht. Da hat jemand wegen der Solaranlage Zahlen gewürfelt.

    Überlegung, hättest Du auf dem Grundstück ausreichend Platz für einen Flächenkollektor?

    Und meine Frage zur Nutzung des Kaminofen ist auch noch unbeantwortet.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 Verwirrte, 31. März 2010
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    ihr werdet recht haben dass es keine richtige berechnung ist. werde mich schnellstens drum kümmern und trage die daten nach.

    kaminofen: dieser wird in den wintermonaten sehr oft betrieben.

    flächenkollektoren: ein areal mit gut 400 qm wird gegeben sein.
     
  8. R.B.

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    Dann lass Dir nachdem die Heizlastermittlung vorliegt mal eine Sole-WP mit Flächenkollektor anbieten. Lässt sich normalerweise günstiger erstellen als eine Tiefenbohrung und ist effizienter als eine LWP.

    Sollte die WP nur als backup-System dienen, dann wäre auch eine LWP denkbar. Aber unterschätzt nicht den Aufwand für Holz.

    Bei der LWP ganz genau die Leistungskurven untersuchen und mit der Heizlast abgleichen.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Verwirrte, 1. April 2010
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    ich nochmal.
    wie erwähnt habe ich die berechnung in auftrag gegeben und mich durch eure meinungen etwas weiter kundig gemacht.

    auf einer interessanten seite habe ich so wie es aussieht "meine auswahl" getroffen da es mir recht plausibel vorkommt wenn man nämlich anfängt hier und dort sich die rosinen zu picken

    Erdwärmepumpe mit kleinem Erdkollektor + Kaminofen mit Wasserregister und Kombipufferspeicher.

    hier ist nun ebenfalls guter rat teuer wie die komponenten im genauen gestrickt sein müssen...

    der kampf geht weiter.... ;-)
     
  10. R.B.

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    Eine denkbare Kombination, aber bitte nicht "kleiner Edkollektor" sondern ein passend dimensionierter Kollektor.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 Verwirrte, 1. April 2010
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    andere frage: welchen hersteller würdet ihr überhaupt bevorzugen?
    habe in punkto WP gelesen dass man am besten ein hersteller wählen sollte welcher nicht aus dem gebiet der brennwerttherme kommt.
     
  12. R.B.

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    Herstellerdiskussionen helfen nicht wirklich, und deswegen halten wir uns diesbezüglich zurück.

    Viele Hersteller kaufen nur bei und kleben ihr Firmenlogo drauf. Wichtig ist, dass der Betrieb der das Teil bei Dir montieren soll, Ahnung hat und den entsprechenden Service bieten kann. Die verschiedenen Hersteller kochen alle nur mit Wasser, nur manche lassen sich das Wasser vergolden.

    Gruß
    Ralf
     
  13. #12 Verwirrte, 1. April 2010
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    ok verstanden :-)

    habe mal aus einem anderen (fremden) beitrag was interessantes kopiert wegen dem puffer, warmwasser ect.:

    Ich würde die WP automatisch abschalten, wenn im Puffer was ist.
    (Wenn die WP nicht noch nen WW-Speicher eingebaut hat)


    Für so eine Kombination mit Kamin und/oder Solar eignet sich immer eine WP ohne eigenen Brauchwasserspeicher zur WW-Bereitung.
    Ein kleiner Puffer verringert fast immer die Taktzyklen, auch wenn man eine Fussbodenheizung mit geringer Vorlauftemperatur hat.
    Wenn diese nämlich eng verlegt ist reagiert sie viel flinker und die Wärmeabnahme im Heizkreis variert viel schneller.
    Schnell ist gut, weil die Räume bei zwischenzeitlicher Sonne nicht überhitzen und eine Nachtabsenkung auch eine Absenkung mit Energiesparfunktion ist (wenn man das überhaupt noch bei NEHs macht)
    Also Puffer ist gut für die Lebensdauer der WP, weil sie weniger häufig ein und ausschaltet .... nur eben nicht so gross (100-400l je nach Anlage: Das muss man halt für Dein Haus und Deine Heizung ausrechnen.... der Heizi kann das!)


    EIn Puffer sollte immer so beladen werde, dass die Schichtung möglichst nicht zerstört wird.
    Oben ist heiss und unten ist kalt. Dazwischen liegt in "Schichten" immer kühleres Wasser
    Die Wärme im Puffer "wächst" von oben nach unten. Aufsteigen ist schlecht für die Schichtung und heisst Ineffizienz des Puffers.

    Idealerweise wird das Warme/Heisse Wasser immer in der Höhe in den Speicher eingebracht, die der aktuellen Temperatur des eingespeisten Wassers entspricht.
    Es müsste also einen variablen Einlauf geben.... gibts aber nicht...
    Technisch wird das über Fortschaltventile (oder wie die noch mal heissen) und Einspeisepunkte in unterschiedlichen Höhen gewährleistet.

    Der Kamin bringt immer GUT heisses Wasser, solange er mal richtig brennt und überhaupt noch brennt.
    Dieses Wasser also WEIT oben einspeisen.
    Der Rücklauf sollte GANZ unten zum Kamin erfolgen.
    Direkt vor der Wassertasche befindet sich ein "geregelter Kurzschluss" zwischen dem Vor- und dem Rücklauf.
    Da ein Kamin nur bei einer bestimmten Temperatur eine gute Verbrennung hat, darf dem Rauchgas nicht zu viel Wärme über die Wassertasche entzogen werden.
    Diesen Kurzschluss nennt sich Rücklaufanhebung und mischt zum kalten Wasser vom Grund des Puffers immer so viel heisses Wasser aus der Wassertasche zu, dass (bei Scheitöfen) ca. 60-65° heisses Wasser in die Wassertasche einfliesst.
    Die Rücklaufanhebung schliesst sich mit der zunehmenden "Füllung" des Puffers, da ja immer wärmeres Wasser vom Puffer zurück kommt. Diese Funktion ermöglicht die bestmögliche Ladung des Puffers.

    Der Puffer muss je nach Kamin eine gewisse Mindestgrösse haben:

    Auslegung Pufferspeicher nach Brennstoffaufnahme
    Vpu = 13,5 x Qk x TB
    QK = Kesselnennleistung in [kW]
    TB = Nenn-Abbrandperiode in [h]

    z.B.: 13,5 x 14kW x 9h = 1701 l

    Wenn die Heizung eine VOrlauftemperatur von 30° hat und der Puffer voll geladen 90° hat sind das 60° nutzbare Energie.
    1701 l x 1,16 Wh/l x 60° = ca. 118000Wh oder 118 kWh

    Deine Heizung hat eine Leistung von sagen wir mal 10 kW. Wenn sie nicht zu gross dimensioniert ist sollte das bei "A...kälte" auch vom Haus benötigt werden. Also 10kW/h!

    Wenn der Ofen wie im Beispiel 9 h brennt und dabei 9x14 kW = 126kWh abgibt, das Haus in der gleichen Zeit 9x10kWh = 90 kWh benötigt muss der Puffer für diese ganz kalten Tage eben minimum 36 kWh aufnehmen können (520l bei 90° Puffertemperatur und 30° Vorlauf).

    Da es nicht immer "a...kalt" ist wenn man den Kamin einheizt liegt die Wahrheit irgendwo zwischen 520 und 1700 Liter Puffer für meinen Beispiel-Kamin

    Ein Kamin ist in dieser Kombination mit WP der reine Luxus!
    Das rechnet sich in einem NEH niemals!
    Den Zinnober mit der Wassertasche mach ich nur, weil ich ein schönes Feuer haben will und ein Kamin mit schönem Feuer viel zu viel Energie für ein NEH abgeben würde. Also ab mit der Energie in einen Puffer zum "verheizen" wenn ich schon lange im Bett liege.

    Puffer Nachtrag:
    Die Regelung sollte allerdings so arbeiten, dass die WP NIE den Puffer befüllt sondern direkt an die Heizung abgibt.
    Alternativ könnte die EWP recht weit oben in den Puffer einspeisen und entsprechend nicht SO weit unten (vielleicht ein Stück über der Mitte) der Rücklauf zur WP gehen.
    Damit reduzieren sich die Taktraten der WP und es muss nicht der ganze Puffer damit durchgeheizt werden.
    Ich werde die erste Variante realisieren.

    Man kann auch einen kleinen Speicher (250l) in Serie mit einem 500l Speicher setzen. Der kleine hat dann noch einen Wärmetauscher für das WW und wird von der WP beschickt.
    Der grosse Puffer "mündet" in den kleinen und wird lediglich vom Kaminofen beschickt.
    Später könnte man im Sommer den grossen auch mit Sonnenkollektoren beschicken. Die Steuerung ist fast die gleiche wie beim Kamin....FAST...

    Also wenn die WP auf den grossen Speicher direkt aufläuft, läuft sie sicher ne Weile.... gepeicherte Energie im Puffer ist immer mit Verlusten behaftet. Der Vorteil der unmittelbaren Wärmegewinnung wann immer sie gebraucht wird durch die WP ginge auch verloren.
     
  14. alex2008

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    mit der Vaillant WP ist wahrscheinlich die neue LWP gemeint die einen aussenstehenden Verdampfer hat der über Soleleitung an das Innenteil angebunden ist. Wurde im Forum bei Haustechnikdialog schon mehr oder weniger kontrovers diskutiert.
    Ähnliches gibts im Prinzip auch von anderen Herstellern.

    Die Möglichkeiten die sich dadurch eröffnen sind recht interessant.

    Ansonsten haben LWP schlicht den Nachteil, dass diese (auch leistungsgeregelt) bei höheren Aussentemperaturen sehr viel Leistung haben die nicht gebraucht wird.

    Eine Anlage ordentlich zu installieren ist mal der eine Schuh, die ordentliche Dimensionierung und dann auch noch die Einstellung ist der andere Schuh aber nur wenn beide passen wirds auch ein passendes System.
     
  15. #14 Verwirrte, 6. April 2010
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    ja die vaillant WP wurde auf der SHK in essen vorgestellt. aufhänger:
    -Individuelle Vorteile von Luft- und Erd-Wärmepumpen erstmals in einem Produkt kombiniert
    - Verbindung durch Sole führende Standard-PE-Rohre
    - Maximale Flexibilität, Betriebssicherheit und Effizienz
    - Keine Spezialkenntnisse erforderlich: schnelle Installation
    - Künftig Einbindung weiterer Umwelt-Wärmequellen möglich


    andere sorge da ich die tage am haus einige stunden verbracht habe... besonders viel an grundstück was gewiss "nicht" frei bleiben wird ist nicht gegeben.
    wenn es hoch kommt grade mal 200 qm. nach meiner bisherigen erfahrung sollte man ca. das doppelte haben was an nutzfläche gegeben ist. diese sind ebenfalls 200 qm.
    entsprechend habe ich mich erneut im netz gefunden... siehe da es gibt grabenkollektoren. wäre dies nun eine alternative?
     
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    Es gibt viele Möglichkeiten wie man einen Kollektor bauen kann. Ein Grabenkollektor (üppig dimensioniert) ist eine Alternative. Er wird sicherlich nicht ganz so effizient sein wie ein Flächenkollektor, dafür erschließt er einfach zu wenig "Erdreich", aber er wird deutlich besser abschneiden also so mancher Kompaktabsorber.

    Das mit der doppelten Fläche ist ein Richtwert, hat aber nur wenig mit der Realität zu tun. Ein hoch gedämmtes Haus kommt auch mit weniger aus. Die Bodenbeschaffenheit spielt ja auch eine Rolle.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Verwirrte

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    zwischenbericht: ich warte noch auf die heizlastberechnung und bin an einen experten geraten welcher mir ein konzept erarbeiten wird. selbstverständlich werde ich es nach erhalt hier posten.

    zusätzliche frage: was haltet ihr denn davon wenn ich noch zusätzlich solarkollektoren aufs dach packe? ohne hier nun gross für diskussionen zu sorgen habe ich nämlich röhrenkollektoren gesehen welche mir in wirklichkeit so gut wie gar nichts kosten würden da die bafa förderung die kosten fast ausgleichen würde. somit eine zusätzlich gute sache was ja gerade im sommer viel an wirkung hätte...
     
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