KfW Effizenzhaus 70

Diskutiere KfW Effizenzhaus 70 im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir haben eine Bauleistungsbeschreibung von unserem Bauträger erhalten und haben ihn gefragt, ob das Vorhaben die KfW 70...

  1. FamilieK

    FamilieK

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    Hallo zusammen,

    wir haben eine Bauleistungsbeschreibung von unserem Bauträger erhalten und haben ihn gefragt, ob das Vorhaben die KfW 70 Bedingungen erfüllt.

    Uns wurde mitgeteilt, dass wir statt einer Gasheizung in Kombination mit einer Solarthermie, eine Luftwärmepumpe wählen müssen. Aufpreis 8.660 €.

    Leider habe ich im Internet keine genaue Beschreibung gefunden, außer, dass das Haus 70% v.H. verbrachen darf. Ist ein Effizenzhaus 70 an ein Heizsystem gebunden?

    Das Wärmedämmziegelmauerwerk mit einer Wanddicke von 36,50 cm (0,10 W/mK) erfüllen meiner Meinung nach schonmal die Anforderungen. Ebenso die Fenster mit 3-fach-Wärmeschutzglas (Ug-Wert min. 0,9 -Glas und Rahmen gesamt). Wie sieht es mit dem Rest aus?

    Ich hoffe, ihr könnt uns ein wenig weiterhelfen.
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    denkfehler 1: U-wert wand ist dann 0,1 W/m²K, sondern ca. 0,25W/m²K
    denkfehler 2: Ug -wert ist nur glas nicht fenster, Fenster dürfte bei ca. 1,2 liegen

    denkfehler 3: nach dem EEG musst du umweltwärme einsetzen, eine LWP erfüllt unter umständen das EEG, wenn die JAZ über 3 liegt. dazu sollte man aber auch die datenblätter lesen können, da nicht alle hersteller mit sauberen daten spielen. wichtig sind die COP- werte in zusammenhang mit der außentemperatur. wer da mit +4°C oder besser noch mit 7°C arbeitet, rechnet seine werte schön und baut eher miese anlagen.
     
  4. FamilieK

    FamilieK

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    Hallo planfix,

    Die Werte habe ich so 1:1 aus der Bauleistungsbeschreibung kopiert.

    Als Wärmepumpe wurde angegeben: "Luftwärmepumpe ***************als Splittgerät"
     

    Anhänge:

  5. R.B.

    R.B.

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    Namen sind wie Schall und Rauch. Heute darf man anscheinend alles "Wärmedämmmauerwerk" nennen. Ein Lambda von 0,1W/mK ist im Vergleich zu vor 40 Jahren sicherlich nicht schlecht, aber heute geht das besser.

    Ob ein Gebäude KfW70 erfüllt ist NICHT an ein Heizsystem gebunden, doch ein geeignetes Heizsystem kann sehr hilfreich dabei sein wenn die KfW Anforderungen erfüllt werden sollen.

    Bei KfW xx geht es also nicht nur um einzelne Bauteile oder Haustechnik, sondern das Gesamtsystem muss passen.

    Ach ja, KfW xx bedeutet nicht automatisch, dass man ein Haus mit geringen Heizkosten hat.

    Gruß
    Ralf
     
  6. #5 FamilieK, 16. August 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16. August 2012
    FamilieK

    FamilieK

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    Hallo R.B.,

    das Mauerwerk soll vom Hersteller XXX sein.
     
  7. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Zum 28.987 Mal: eine Wärmepumpe funzt nur, wenn das Gebäude entsprechend gedämmt ist und das ist hier nicht der Fall. Wenn man mit Gas/Solar schon kein Eff 70 hinbekommt, dann bekommt man es mit ner Luft-Wasser WP erst recht nicht hin, es sei denn, jemand trickst da jj (janz jewaltich) mit der ep-Zahl.

    Gibts denn schon mal eine Heizlastberechnung?
     
  8. planfix

    planfix Gast

    lies mal:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Wärmepumpe

    aus deiner tabelle nimm die A2 werte und überleg mal wieviele tage es mit kälter 2°C gibt. dann bringt deine WP nicht mehr die angegebene leistung und du mußt zuheizen. dann paßt auch die JAZ nicht mehr.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Der Hersteller ist egal, mir ging es um den Begriff "Wärmedämmziegelmauerwerk" in Verbindung mit einem doch eher moderaten Lambdawert. Wenn es Ziegelsteine sein sollen, dann auch mal über Ziegel mit Lambda 0,08 oder 0,07 nachdenken.

    Letztendlich sollten Dich als Bewohner primär die realen Heizkosten interessieren, oder liege ich da falsch? ;)

    Wenn ich richtig liegen sollte, dann solltest Du der Heizlast des Gebäudes Deine Aufmerksamkeit schenken. Je geringer die Heizlast, um so geringer auch die zu erwartenden Heizkosten. Erst wenn das Gebäude passt, dann an die Haustechnik denken.
    Dann könnte man als Alternative zu einer LWP auch mal an eine WP mit Flächenkollektor denken (Sole, DV). Viele Anbieter versuchen solche Anfragen von vornherein abzuwehren indem sie hohe Preise in den Raum stellen, aber dem ist nicht so. Man muss halt genauer hinschauen.

    Ach ja, und wenn wir schon dabei sind, dann braucht´s auch keine Solarthermie zum Schönrechnen.

    Gruß
    Ralf
     
  10. FamilieK

    FamilieK

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    Eine Heizlastberechnung gibt es noch nicht.

    Wir haben die Planung der Grundrisse vorgenommen und entsprechend eine Bauleistungsbeschreibung erhalten die wir inhaltlich (soweit wir etwas verstehen konnten) abgeändert haben.

    Mehr Informationen liegen uns noch nicht vor.

    Da wir nun aber in nächster Zeit ein Gespräch mit der Bank suchen, möchten wir natürlich auch die Finanzierungsmöglichkeiten kennen. Von der KfW-Bank gab es die beiden Programme 124 und 152. Wobei 152 nur ab KfW 70 greift.

    Als wir beim Bauträger nachfragen, wurde uns mitgeteilt, dass es sich um ein Niedrigenergiehaus nach aktueller EnEV handelt. Um KfW 70 zu erreichen, müssten wir uns für eine Wärmepumpe entscheiden.

    Wir wissen zwar dass KfW (egal ob 70 oder besser) weniger Heizkosten verursacht, kennen uns aber mit den Details nicht aus weshalb wir hier uns erkundigen möchten.
     
  11. Schwarz

    Schwarz

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    http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Downl...steckter_Ordner_fuer_PDF/6000002243_M_153.pdf

    das effizienzhaus ist nicht an heizsystem gebunden sondern daran "effizient" zu sein. ;) viele wege führen nach rom und in diesem fall ist ein rechnerischer nachweis darüber zu erbringen. und mit gasbrennwert kommst du da eben nicht mehr so ohne weiteres hin.

    36.5er mauerwerkt mit lambda 0,10 ist von vorgestern. das haben wir zu zeiten der ersten enev gebaut.

    der herstellers ist dabei völlig wurschd.

    das gesamtsystem ist zu betrachten. isoliert irgendein bauteil rauszunehmen ist käse. für den einsatz einer wärmepumpe musst du, wenn es funktionieren soll, auch die thermische hülle verbessern. auch schon mal über kwl nachgedacht?
     
  12. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Wenn er an der thermischen Hülle nix ändert, sondern nur die Art der Beheizung (in dem Fall von Gas/Solar auf WP) dann bleibt Dein Heizwärmebedarf zunächst erst mal gleich. Dann, wie planfix schrub guxt Du Dir die Tage mit weniger als 2° an und schon wirste festellen, dass Du mit der WP in der kalten Jahreszeit ziemlich auf die Fresse fliegst. Du verbrauchst denn zwar kein Gas mehr, aber dafür Strom. Und den reichlich.

    Du hast doch hoffentlich Fussbodenheizung?:shades

    @ Schwarz: KWL? Willste den Jung arm machen? :D
     
  13. Schwarz

    Schwarz

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    a'h wa' - wenn scho' dann rischdisch. ma' darf do' ma' spinne?
     
  14. R.B.

    R.B.

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    Das nenne ich Mut, und dann noch nicht einmal mit der Bank gesprochen.

    Wollt Ihr beim Bäcker eine Geburtstagstorte für 20,- € kaufen, oder ein Haus für vielleicht 200.000,- €? Denke mal daran, es geht um viel Geld. Es geht noch nicht einmal um Dein Geld, sondern um das Geld der Bank für das Du die nächsten Jahrzehnte Schulden an der Backe hast.

    Wer prüft die Pläne? Leistungsverzeichnis? BT Vertrag? Ich kann Dir nur raten, nimm jemanden mit in´s Boot der Ahnung von der Sache hast, sonst kriegst Du anstatt der Geburtstagstorte nur einen schnöden Apfelkuchen.

    Gruß
    Ralf
     
  15. LaSina

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    Um es mal ungeschmueckt zu sagen: die Werte der Wand sind Mist und dein bt rechnet die Werte mit der Technik schön.
     
  16. fmw6502

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    für ein KfW-70 Haus muß gegenüber dem Std-EnEV 15% weniger Wärmeenergieverluste haben und dann der Primärenergiebedarf (=CO2-Verbrauch) 30% besser sein

    nach den wenige techn. Fakten bin ich auch sehr skeptisch, daß das Haus wirklich KfW-70 entspricht. Manchmal gibt es in der jeweiligen EnEV-Berechung leider noch kleine Fehler, damit ua die Wärmeverluste trotz Billigbauweise passen.

    Geschönt wird das dann noch durch die richtige Wahl des Heizsystems, so ein ganz toller Werbewert für den Primärenergiebedarf heraus kommt - Pelletheizungen sind dabei am allerschönsten.

    Nur so richtig sparen tut ihr nicht dabei, da es nur Zahlentricksereien sind. ME hat dieses Bauvorhaben die Anzeichen davon und möglicherweise noch mehr andere Probleme.

    Daher der übliche Rat, vor Unterzeichnung unbedingt durch selber eingekauften Sachverstand alle Unterlagen fachlich und ggfs. rechtlich prüfen lassen.

    Gruß
    Frank Martin
     
  17. LaSina

    LaSina

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    Was uns auch schon geholfen hat war die Verbraucherzentrale die haben auch Berater zum Thema Energie beim Neubau.
     
  18. buspilot3

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    Bei uns gibt es die sogenannte "Energieagentur" die unabhängig und verbraucherorientiert ist. Das Erstgespräch ist kostenlos und die erklären einem sehr genau wo die Fallstricke sind. Vielleicht gibt es so etwas bei dir auch?
     
  19. FamilieK

    FamilieK

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    Hallo,

    erst einmal vielen Dank für eure Antworten.

    Wir führen natürlich nicht das Gespräch mit der Bank um direkt ein Darlehen abzuschließen. Vielmehr ging es uns darum, was können wir uns mit dem Einkommen und Eigenkapital leisten. Welche Möglichkeiten gibt es.

    Nehmen wir nur ein Darlehen von der Hausbank auf, haben wir natürlich eine höhere Belastung. Nehmen wir zusätzlich ein KfW-Darlehen in Anspruch, sieht es wieder anders aus.

    Wichtig für uns ist es erst einmal, Bauleistungsbeschreibungen mit Endpreis vorliegen zu haben. Dadurch können wir abschätzen, was wir uns überhaupt leisten können.

    Der Bauträger ist ein kleines Familienunternehmen mit denen sehr viele bei uns gebaut haben. Auch zahlreiche Bekannte darunter.

    Ihr habt uns allerdings auch geholfen das Ganze ein bisschen besser zu verstehen. Zu wissen, was KfW bedeutet und dass dies gar nicht von der Heizung abhängig ist sondern vielmehr davon, wie gut gedämmt wird. Klar, je besser die Dämmung des Hauses ist, umso weniger Heizleistung benötigt man.

    Angenommen die Bank wurde uns eine Zusage erteilen (über eine gewisse Summe, unabhängig vom Bauträger und Bauleistungsbeschreibungen), können wir uns mehr Informationen einholen, besser planen (KfW 70 oder besser kostet schließlich mehr als ein 0815-Haus).

    Wir möchen ungern ins Detail gehen, alle Informationen vom Bauträger erhalten und sofort unterschreiben, wenn wir dann beim Bankgespräch mitgeteilt bekommen, dass wir nur bis Summe X bauen können.

    Trotzdem ist es generell bestimmt gut, ein KfW 70 Haus zu bauen, mehr Geld dafür auszugeben, wenn hinterher Heizkosten gesparrt werden können. Vorausgesetzt, das Haus hat eine gute Hülle.

    Von Luftwärmepumpen halte ich in unserer Region generell nicht so viel. Wir leben im Sauerland und haben eigentlich nur zwei Jahreszeiten (Winter/Sommer). Die kalten Temperaturen sind überwiegend. Im Winter brauchen wir mehr Heizleistung, müssen aber bivalent heizen. Im Sommer brauchen wir warmes Wasser... Dafür eignet sich meiner Meinung nach keine Luftwärmepumpe. Da ist eine Erdwärmepumpe mit sicherheit die besser wahl (auch hier - wenn die Hülle stimmt).

    Könnt ihr Fenster- und Mauerdämmeigenschaften nennen, die wir wählen sollten? Damit meine ich U(g)-Werte. Diese stehen in der Regel immer in der Bauleistungsbeschreibung. Dann können wir besser erkennen wer uns hier super Dämmeigenschaften verspricht und die Ahnungslosigkeit der Laien ausnutzt (weil keine Ahnung von U(g)-Werten).
     
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  21. fmw6502

    fmw6502

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    google mal nach "Referenzhaus EnEV" dort sind U-Werte drin, die für den Vergleich innerhalb der EnEV-Berechnung herangezogen werden. Von denen ziehst Du 15% ab und hast einen ersten Ansatz.

    Die jeweiligen U-Werte müssen nicht genau eingehalten, es ist möglich schlechtere Wandbildner durch bessere rechnerisch auszugleichen.

    Der so schöne Ug Wert spielt nur indirekt eine Rolle, ausschlaggebend sind bei Fenster der Uw Wert.

    Da der Abstimmprozeß der U-Werte viele Fallen und Abwägungen beinhaltet, ist ein eigenes Fachwissen unbedingt auf Eurer Seite notwendig.

    Gruß
    Frank Martin
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Man geht anders vor. ZUERST klärt man mit der Bank welches budget sinnvoll wäre. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch völlig egal, ob das Haus ein Palast oder ein Ferienhaus wird, ob KfW xx oder was weiß ich.
    d.h. man bestimmt das budget anhand der Einkommens- und Vermögensverhältnisse.

    Wenn später das Haus durch Fördermittel ein paar Euro/Monat günstiger wird, dann hat das auf die grundlegende Entscheidung keinen Einfluss. Ansonsten wäre die Finanzierung so auf Kante genäht, dass man sich das sowieso noch einmal überlegen sollte.

    Der Grund warum zuerst das budget zu klären ist, ist ganz einfach. Man verschwendet später keine Zeit für Luftschlösser die sowieso nicht umgesetzt werden können.

    Steht das budget fest, dann kann man sich umschauen "was bekomme ich für mein Geld". Dann weiß man von vornherein in welche Liga man spielen darf, und wovon man besser die Finger lässt. Ich kann mir dann den Weg zum Porsche Händler sparen, wenn´s nur für einen Opel reicht.

    Das hast Du richtig erkannt.

    LWP passen nur in sehr wenigen Fällen. In Eurem Fall wäre eine WP mit Erdkollektor wohl die bessere Wahl. Ob´s dafür reicht, das kann man nicht sagen, weil (s.o.) ja das budget noch nicht geklärt ist.

    Hier gibt es keine "pauschalen Werte", denn jedes Konzept ist anders. In meinen Augen sollte heutzutage ein Wandaufbau einen U-Wert deutlich unter 0,2W/m2K erreichen. Bei den Fenstern wäre ein Ug von 1,1W/m2K Standard, es geht problemlos besser. Aber wie schon geschrieben, es muss ein schlüssiges Konzept dabei rauskommen. Ein Haus besteht ja nicht nur aus Wänden und Fenstern (Was ist mit Keller oder Bodenplatte? Dachaufbau? usw.)

    Ich kann zwar irgendwie die Neugierde auf´s neue Haus verstehen, und natürlich will man auch alles bis in´s letzte Detail wissen, doch so lange nicht klar ist über welche Liga wir reden, kannst DU auch bunte Prospektchen studieren. Deren Nährwert ist vergleichbar.

    Gruß
    Ralf
     
Thema:

KfW Effizenzhaus 70

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