KFW70 geplant und evtl. KFW55 als Ergebnis?!

Diskutiere KFW70 geplant und evtl. KFW55 als Ergebnis?! im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hi Forumgemeinde, wie sieht es aus, wenn die Energiebedarfberechung 2/3 unter dem Referenzgebäude KFW70 ist und der BLowerdoor bei 0,6 (<1,5)...

  1. UpsSry

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    Hi Forumgemeinde,

    wie sieht es aus, wenn die Energiebedarfberechung 2/3 unter dem Referenzgebäude KFW70 ist und der BLowerdoor bei 0,6 (<1,5) ist.

    Lohnt sich eine Prüfung auf evtl. erreichten KFW55 Standard?

    MfG
     
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  3. #2 rechter Winkel, 4. Februar 2013
    rechter Winkel

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    und dann? Fördermittel müssen doch vor dem Bau beantragt werden, oder?

    PS. : um welche Fragestellung geht es hier?
     
  4. UpsSry

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    wenn ich kfw55 erreicht hätte wurde ich auf den kfw70 kredit nen zinszuschuss/-förderung erhalten auf grund dessen das es halt besser ist als kfw70 :)

    das würde immerhin 2500€ aus machen
     
  5. makro

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    und dieses Geld bist Du für den Sachverständigen etc. schnell wieder los!

    http://www.kfw.de/kfw/de/I/II/Downl...steckter_Ordner_fuer_PDF/6000002243_M_153.pdf
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 4. Februar 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Dann frag erstmal Deinen BU/GÜ, was Dich die dafür erforderlichen Bescheinigungen kosten :D

    PS.: @makro: Zwei ....., ein Gedanke. ;)
     
  7. UpsSry

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    Energiebrater inkl. BDT hat 650€ gekostet da wird so eine überprüfung auf KFW55 jawohl nicht mehr die welt kosten...
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 4. Februar 2013
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    Wenn Du meinst :smoke
     
  9. UpsSry

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    ups....
     
  10. #9 Alfons Fischer, 4. Februar 2013
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    nachträglich wird man eine Besichtigung des Rohbaus vor Ausführung der Putzarbeiten vermutlich nicht mehr ausführen können...
     
  11. NeoZ

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    Die Energieberatung inkl. Bericht sowie Beantragung der KFW-Fördergelder kosten zwischen 800-1200€ so kenne ich es!
    Bei der erforderlichen Baubegleitung welche sicherlich nicht nur 1 oder 2mal stattfindet, kommen schon einige Euro mehr zusammen;-) wobei man sich die Kosten eines Gebäudeenergieberaters auch fördern lassen kann, meine ich!

    VG
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  12. UpsSry

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    Tja zum Glück sind die Preise nicht überall gleich.....

    und wer Angebote einholte und vergleicht spart wiederum etwas.
     
  13. stna1981

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    Ich hätte eine ähnlich gelagerte Frage die hier gut reinpasst, daher mache ich kein neues Thema dafür auf:

    Wir planen derzeit unser EFH auf Effizienzhaus 70-Basis. Poroton T8-Wände, Erdwärme, KWL mit EWT, 3fach verglaste Fenster etc. Laut Architekt/Baufirma ist damit 70 locker zu schaffen, es dürfte wohl effektiv eher Richtung 60 gehen. Von einer Planung als Effizienzhaus 55 wurde uns aber abgeraten. Der Aufwand für die Planung sowie die höheren Anforderungen bei der Ausführung des Baus (Wärmebrücken etc.) wurden mehr kosten (>10T Euro), als man am Ende wieder reinholt verglichen mit unserem "besseren" Effizienzhaus 70.

    Ein Aufpreis von 10T Euro würde sich in der Tat kaum lohnen, trotz 5% Zuschuss zum KfW-Darlehen. Ist der Planungsaufwand bzw. der Mehraufwand bei der Ausführung wirklich so enorm, dass das ganze uninteressant wird? Ich hätte jetzt eher gedacht, dass es kein so großer Aufwand mehr ist, noch das kleine Stück von 60 auf 55 zu gehen...?
     
  14. driver55

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    Und wie sieht es mit dem Mehraufwand/den Mehrkosten von "KfW 100" zu KfW 70 aus?
    Besserer Stein, KWL, 3-fach... >20 kEUR?
     
  15. stna1981

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    KWL wollten wir ohnehin haben, nicht wegen der Energieeffizienz (rechnen würde sich das eh nicht), sondern wegen des Komforts. Ein Ziegel war auch gesetzt. Klar, man könnte einen T9 nehmen, aber das macht wohl im Preis keinen großen Unterschied. Und 3fach verglaste Fenster sind ja fast Standard, auf 2fach verglaste zu gehen macht nur bedingt Sinn, sofern man da überhaupt viel spart, oder? Erdwärme war auch gesetzt, da uns LWP nicht zusagen (Effizienz / Lautstärke). Wo siehst du Einsparpotenzial?
     
  16. nolu13

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    Richtig ist ,das man mit KWL mit WRG den Wohnkomfort erhöht.Wenn man die A....backen zusammenkneift,kann man auch vielleicht!im nachhinein nach 25 Jahren was an Energiekosten einsparen.
    Über das Mauerwerk kann man streiten,ist eben immer individiell auf das geplante Haus zu betrachten.
    Es gibt auch 2-fach verglaste Fenster,die U-Werte von 3-fach verglasten Fenstern erreichen.
    Und bei Sole-WP mit Sondenbohrung muss man immer die anfallenden Bohrkosten berücksichtigen ,die vorher meistens nie genau festzulegen sind.Es sei denn ,die Bohrfirma hat Erfahrungswerte im Baugebiet.Flächenkollektoren wären eine Alternative,wenn möglich und finanziell attraktiver.Und oft ist eine LWP effektiver und wirtschaftlich sinnvoller als eine Sole-WP.Und es gibt auch welche ,die leiser sind .:28:

    http://www.heizungsvergleich.de/

    Beim Hausbau sollte man nicht sparen,denn man legt es nachher doch wieder drauf.Egal wo.
    Wie man sieht ganz schwierig zu beurteilen.
     
  17. stna1981

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    Dass man eine KWL nicht einbaut, um Geld zu sparen, sollte klar sein. Das kann sich langfristig, wie du schreibst, vielleicht mal irgendwann rechnen, auch je nachdem wie sich die Preise künftig entwickeln, aber das sollte nicht der Grund sein, eine KWL einzubauen. Wandaufbau ist Glaubensfrage, aber ob Poroton, Porenbeton oder WDVS, die liegen preislich meist ähnlich, da gehts eher darum, was einem persönlich besser gefällt. Außer man will wirklich niedrige U-Werte, das ist mit monolithischer Bauweise dann nur schwer oder gar nicht möglich. Ob 2fach verglaste Fenster, die Werte wie 3fach verglaste erreichen, dann preislich noch wirklich günstiger sind, wage ich zu bezweifeln, lasse mich da aber gerne eines besseren belehren.

    Ein Angebot für eine Bohrung haben wir, es wurde die ungefähr zu erwartende Heizlast angenommen, hängt halt vom endgültigen Wert ab, der ist aktuell noch unbekannt. Dass die initialen Kosten höher sind, ist klar. Flächenkollektoren gehen nicht, kein Platz. Wie eine LWP effektiver sein soll als eine EWP, erschließt sich mir nicht. Sicher, die Anschaffung kostet weniger, dafür hält die Sonde ewig und die Geräte halten in der Regel auch länger, hinzu kommen die niedrigeren laufenden Kosten. Und wenn in einem strammen Winter die LWP schlechtestenfalls mit Strom zuheizen muss, will ich nicht die Stromrechnung sehen, auch nicht mit günstigem Wärmepumpenstrom. Auf der von dir verlinkten Seite ist die EWP mit Sonde immerhin die drittgünstigste Variante bei der Betrachtung über 20 Jahre! Mag sein, dass es leise LWP gibt, ich hab bisher keine gesehen. Ist auch die Frage, was leise ist, ich mag einfach dieses Ventilatorgeräusch nicht, wenn ich im Garten sitze. Und optisch gefällt mir das ohnehin nicht, da so einen Kasten stehen zu haben :p
     
  18. nolu13

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    Bei einem" normalen" frei geplanten oder auch vorgeplanten EFH amortisiert sich der Mehraufwand zu KFW 70 oder besser , i.d.R. für den Bauherren nicht.Wenn man Invest, Einsparung über die Nutzungsdauer gegenüberstellt.Was einen lockt sind die günstigen Kredite der KFW-Bank.
    Auch,wenn das jetzt ein bisserl nach Polemik klingt.Denn die muß es ja auch geben!
    Ich könnte manchmal k.....n wenn Kunden erzählen:Ich baue nach KFW55 ,dadurch spare ich kostbare Energie(ist ja auch so).Nur teuer erkauft!
    So,jetzt aber genug davon!

    Grüße
    nolu13

    PS:Wir bauen mit KFW 70 Paket,aber vom TGA-Planer gerrechnet und nicht geschätzt
     
  19. stna1981

    stna1981

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    Naja, den Kredit nimmt man halt mit, aber nur deswegen würde ich jetzt nicht statt von EnEv auf Eff. 70 gehen... bei uns ergibt es sich halt mehr oder weniger von selbst, dass einer 70 rauskommt, Grund siehe oben.
    Die Frage war ja eigentlich, ob der erwähnte Planungsaufwand für den Schritt auf Eff. 55 wirklich so enorm ist, wie vom Bauträger angegeben. Was ich aus der KfW-Beschreibung herauslese ist, dass man für Eff. 70 keinen Berater/Sachverständigen braucht, für Eff. 55 & 40 aber schon, das wäre zumindest schonmal eine Komponente, die Mehrkosten verursacht.
     
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  21. nolu13

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    Mir geht es ja gar nicht darum was leiser,stomsparender oder sonstwas ist.
    Ich wollte ja nur damit beschreiben,das gerade die hoch gelobte Heiztechnik optimal für das geplante Gebäude berrechnet werden muß.Und das ist eben oft nicht der Fall.
    Ok,unser Architekt hat einen eigenen TGA-Planer.Das wussten wir vorher auch nicht.Da haben wir Glück gehabt!
    Da ich selbst oft auf Baustellen unterwegs bin,kriegt man so einiges mit,was funktioniert und was nicht.
    Habe auch schonmal erlebt das die Sole-Leitung ständig den Betriebsdruck verlor(undicht).
    Oder die Behauptung: Die Wärmepumpe verbraucht so viel Strom,die ist falsch angeschlossen!:bef1015:Sei es LWP oder Sole -WP
     
  22. nolu13

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    Naja,
    der Mehraufwand von Enev zu KFW 70 ist bei uns schon erheblich.Und KFW 55 wäre gar nicht möglich gewesen ,aufgrund der der Ausrichtung des Gebäudes.
    Wir hatten Angebote, da waren die Preise von Enev zu KFW 55 20k€ auseinander.
     
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