KG Rohr unter oranger Wanne undicht

Diskutiere KG Rohr unter oranger Wanne undicht im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo und Hilfe!!!! Bauen gerade Schlüsselfertig, Rohbau steht. Haben einen Keller mit oranger Wanne. Es wurden Rohre für Waschmaschine,...

  1. Ferri

    Ferri

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    Hallo und Hilfe!!!!

    Bauen gerade Schlüsselfertig, Rohbau steht. Haben einen Keller mit oranger Wanne. Es wurden Rohre für Waschmaschine, Ausgußbecken, Entkalkungsanlage und Ölheizung zu einer Unterflurhebeanlage unter bzw durch die Kellerbodenplatte verlegt.
    Bitte kein Kommentar, bin jetzt auch schlauer....:think
    Durch das in die Hebeanlage einmündende Rohr rinnt Wasser wenn es regnet. Eine Kamera hat bislang den Schaden im Rohrsystem noch nicht entdeckt.

    Der Bauleiter schlägt die Reparatur-wenn Schadstelle entdeckt- mit Epoxidharz vor.

    Kommt man überhaupt durch die Einmündung in die Tiefe des Rohrsystems und ist dann diese Maßnahme technisch einwandfrei durchführbar? Oder muß die Bodenplatte wieder aufgestemmt werden?(wäre das Betonloch wieder komplett abzudichten?)

    Verbindet sich Epoxidharz auch langfristig mit dem KG Rohr?

    Kann ich eine jahtzehntelange Gewährleistung von Baufirma fordern?
    Wäre alternativ eine Verfüllung des kompletten Rohrsystems mit Beton möglich? (sorry-bin absoluter Laie:o).
    Oder verschraubte Deckel auf alle Rohrenden?

    Gäbe es noch weitere Ausbesserungsmöglichkeiten?

    Gilt die Wanne überhaupt noch als orange Wanne wenn der Schaden nicht behoben werden kann und wir ewig das Grundwasser auspumpen müssen?

    Nebenbefund der Kameraarbeiter ergab:
    Rohrverlegung nicht nach Plan und Gefälle nicht exakt, d.h. Wasser steht wegen `Senkung`in einem Abschnitt, Muss ich deswegen auch noch Mangel angeben (kann eh nicht mehr behoben werden) und muß mich auf stinkenden Keller einstellen?

    Estrich ist in vier Wochen eingeplant...
    Freue mich über Aufklärung auch wenn sie frustrierend ausfällt!!

    Ferri
     
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  3. Josef

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  4. Ferri

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    Danke für die schnelle Antwort,

    hab mich wohl etwas falsch ausgedrückt, denn diese Betondurchführungsdichtungen der Internetadresse wurden schon angebracht.

    Das Wasser rinnt innerhalb des in die Anlage mündenden Rohrs raus.
    :bau_1:
    Vlg Ferri
     
  5. loennermo

    loennermo

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    Bei unseren zukünftigen Nachbarn war auch ein KG Rohr undicht. Dieses wurde nachträglich "verglast". Vielleicht ist damit das genannte Epoxidharz gemeint. Soll angeblich >1.500€ gekostet haben und hat deren Fertighausanbieter übernommen.
     
  6. Eric

    Eric

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    Habs noch nicht verstanden:

    In die Unterflurhebeanlage unterhalb der Bodenplatte gelangt Grundwasser und muß mit abgepumpt werden; wie das Grundwasser dort hingelangt wurde noch nicht geklärt; vermutet wird, das eines der Rohre zur Unterflurhebeanlage undicht ist?

    Wenn es so sein sollte, muß zunächst die Leckage gefunden werden! Ist tatsächlich ein Rohr defekt, sollte man eher an einen Inliner denken.
     
  7. #6 Manfred Abt, 21. Oktober 2011
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    Sorry, doch ein Kommentar, geht ja oft gar nicht anders. Was man heute nicht mehr machen sollte sind Grundleitungen für das aus den oberen Etagen zufließende Wasser unter der Bodenplatt. Für z.B. einen Bodeneinlauf in der Waschküche oder auch im Hausanschlussraum gibts eigentlich keine andere Lösung als die beschriebene.

    Dann sollte man die Stelle eigentlich finden können, evtl. noch (bauzeitliche) Drainage angeschlossen?


    offiziell nicht

    Aufstemmen sollte man wenn es irgend geht vermeiden, das Risiko eines noch gröteren Schadens ist beträchtlich.

    kann man, wird die Firma vermutlich auch zustimmen, wird im Ernstfall u.U. aber wenig helfen.
    Kann man auf die Verrohrung denn wirklich verzichten? Wäre Rohrführung oberhalb der Bodenplatte so möglich, dass sie nicht stört? Sehr selten!
    falls punktuelle Schadstelle: hier ggf. Kurzliner, sonst nicht so mein Favorit
    Ja, Mangel! Ja, nicht behebbar! Ja, anmelden! Ja, Minderung! Nein, stinkender Keller eher nicht, aber ggf. erhöhte Verstopfungsgefahr.

    Und zuallererst wie Eric: Ursache finden!
     
  8. #7 Manfred Abt, 21. Oktober 2011
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  9. Ferri

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    Vielen Dank für die vielen aufschlussreichen Antworten ,

    melde mich wieder, wenn die Kamera die genaue Schadensgröße und -lage gefunden hat.

    Bis dahin, hoffentlich bald ;)

    Vlg Ferri
     
  10. Ferri

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    So,
    Baufirma schlägt Dichtmachen des Rohrsystems vor. Hat keine Kamera zur Fehlersuche mehr angefordert, da Ihrer Meinung nach der Riß zu klein ist um ihn zu finden und es so die sicherste Variante ist.
    (Klein glaub ich zwar nicht das er ist, da das ganze Rohrsystem inkl. Pumpenschacht nach zwei starken Regentagen voll war und übergelaufen ist).

    Sie wollen Beton in die Rohrstücke füllen (mit Quellband), die den Boden durchdringenden;dann Deckel daraufsetzen. Ein Rohr nach oben verlängern und ohne Beton verschließen.Zum Druckausgleich soweit ich verstanden habe.

    Unter der Bodenplatte wird dann das Wasser im Rohrsystem stehen, was seiner Meinung nichts ausmacht. -Stimmt das?:think

    Der Pumpenschacht wird auch mit Beton verschlossen und mit einem Dichtband zusätzlich gesichert.

    Danach werden zwei in den Räumen stehende Pumpen aufgestellt und alle Rohre oberirdisch verlegt.

    Muß ich beim Verschluss auf irgendwas achten? z.B welcher Beton, welche Abdichtungsdeckelart wie viel Beton in welche Rohre- warum nicht komplett verfüllen?

    Gibt es irgendetwas, das danach noch als Folgeschaden passieren könnte- da wir ja den eigentlichen Defekt nicht entdeckt haben.

    Sollten wir ihn trotz dieser Lösung suchen?


    Ist der Keller nach der Maßnahme dann einer orangen Wanne gleichwertig?
    Oder sollen wir auf eine Minderung hinweisen?:deal

    Bilder sind angehängt, da ich mich sicher nicht fachmännisch ausdrücke...:o

    Freue mich über weitere Antworten!!!!
    Ferri :bau_1:
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 24. Oktober 2011
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    Völlig :offtopic: - Jetzt wei ich endlich, wie Schwarzarbeiter aussehen :D :D

    Nein - keine Minderung anmelden. Wie die das dichtmachen wollen habe ich noch nicht verstanden, daher kann zumindest ich auch nicht sagen ob es taugt.
    Grundsätzlich gibt es aber nur zwei Möglichkeiten:
    Die Rohre werden dauerhaft dicht verschlossen, dann bliebe für eine Minderung nix über.
    Oder sie sind nicht dauerhaft dicht - dann ist keine Minderung dieser Welt so hoch wie das Schadenpotential.
     
  12. Ferri

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    Hallo!

    Bin jetzt noch nicht schlauer...

    Meld mich wieder, wenn ich eine detailliertere Verschlusserklärung vom Bauleiter vorort erhalten habe.

    Wie würde denn so eine Abdichtung aussehen können? Oder gibt`s die garnicht???

    Zumindest haben unsere äusserst netten `Schwarzarbeiter`fachmännisch exakt gemauert...:respekt

    Lg Ferri
     
  13. #12 Manfred Abt, 24. Oktober 2011
    Manfred Abt

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    ich bin ja der Meinung, dass unsere Standardfrage auch hier angebracht ist:

    wo ist die selbstbezahlte Bauüberwachung und was sagt sie dazu?
     
  14. #13 Manfred Abt, 24. Oktober 2011
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    Vorschlag hab ich so verstanden:
    • Rohre bleiben unter der Bodenplatte, so wie sie sind
    • Einführungen durch Keller-Bodenplatte werden wasserdicht verschlossen
    • eine Durchführung bleibt offen, erhält aber hochgezogenes Standrohr, Sinn-Notwendigkeit ist mir nicht ganz klar. Solange das System aber in sich dicht ist wirds nicht schaden, und ermöglicht ggf. nochmals Zugriff auf Rohrsystem unter Bodenplatte.

    Ich glaub ja immer noch an das nach wie vor angeschlossene Drainagerohr aus der Bauzeit.
     
  15. Ferri

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    Hello again,

    ja, alle Rohr bleiben wie sie sind.

    Endlösung Vorort vom Bauleiter heute war:

    o alle Rohre mit Fließbeton auffüllen und KG-Deckel auf KG-Rohrenden setzen.

    o Rohre - bis auf auf den Waschmaschinenanschluss- enden jetzt in Mauerschlitzen. Diese werden abschliessend zugemauert.(Damit die Deckel nicht nach oben gedrückt werden können.)

    o Waschmaschinenabfluss wird auch mit Deckel verschlossen. Dieser wird mit einer am Boden verschraubten Metallplatte überspannt. (als Gegendruck).

    o Pumpensumpf bekommt Dichtband und wird auch mit Beton vollgegossen. Deckel wird daraufgesetzt.

    o Estrich wird über alles gegossen.

    o WM, Ausgussbecken, Kondensat von Kamin und Wasser von Ölheizung wird dann an eine Oberflurhebepumpe angeschlossen. Diese pumpt durch das vorhande Abflussrohr nach aussen.

    Wie sieht`s aus, könnte das eine sichere Variante sein? Gibt`Verbesserungsvorschläge in Methode oder Material?
    Sollten wir den Pumpensumpf offen lassen?
    Kann ein Problem beim Vollfüllen mit Beton entstehen? z.B., dass nicht alles vollläuft
    Können trotzdem Wasseraustrittsstellen aus den Rohren auftreten? wenn ja, wo und warum?

    Ein bauzeitliches Drainagerohr ist übrigens nicht angeschlossen....
    Hätte es für die Defektsuche im Rohrsystem einen anderen Zweck als zur Kameraeinführung gehabt?

    Sinn des verlängerten Rohrs vom ersten Lösungsvorschlag:
    Einführungen durch Keller-Bodenplatte werden wasserdicht verschlossen (jedoch nur die Einführungen, nicht das ganze System).
    Eine Einführung bleibt offen und wird auf ca.2,30m im Kellerraum nach oben verlängert. Wenn das Rohrsystem sich mit Grundwasser füllt, steigt es zum Druckausgleich in diesem Rohr. Höher als 2.30 m wird es laut BauL nicht steigen...

    Hat einer der Lösungsvorschläge Vorteile?

    Die Reparatur im Rohrsystem kommt für uns nicht mehr in Frage - glauben nicht an dauerhafte Lösungen und fürchten fehlerträchtige Reparaturtechnik.

    Maßnahmen werden bei Zustimmung Ende der Woche durchgeführt, deshalb sind bis dahin schnelle Enntscheidungshilfen erwünscht!!!!

    Vielen herzlichen Dank
    Ferri:bau_1:
     
  16. #15 Manfred Abt, 25. Oktober 2011
    Manfred Abt

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    nochmal dran erinnern, wo der Fragen hier so viele werden.

     
  17. Ferri

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    Hallo !
    für die selbstbezahlte Bauüberwachung ist es für diesen Fall wohl zu spät;
    ist noch eine kurze Stellungnahme zu unserem Thema möglich? kann dann auch gerne mit Langzeitergebnissen dienen.
    Mfg
     
  18. Ferri

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    Hallo!
    Falls keine Antwort mehr kommt: (hab ich eine regel mißachtet? zuviel geschrieben..)
    Vielen Dank für die bisherige Hilfe!
    Viele Grüsse
     
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  20. Lebski

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    Für eigenen Fachmann -frau ist es keinesfalls zu spät. Hier eine komplette Analyse zu fordern/erwarten ist falsch.
    Hier kann es Gedanken und Hinweise geben zu dem Problem.
    Aber ohne eigenen Bauüberwacher langt das nicht. Das ist sparen am falschen Ende. Es gibt bei sowas immer auch örtliche Gegebenheiten, die kann man von hier nicht sehen. Und nebenbei, warum der Zeitdruck?
     
  21. Ferri

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    Hallo nochmal,

    Hatten Ortstermin mit Sachverständigem, jetzt muß das Dichtmachen fachgerecht umgesetzt werden...
    Vielen Dank an alle, die sich Zeit genommen haben.
    Gebe wie gesagt gerne Langzeitstudieninfo....Hoffe nur positive!
    Lg
     
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