Klimadecke für ein Einfamilienhaus

Diskutiere Klimadecke für ein Einfamilienhaus im Heizung 2 Forum im Bereich Haustechnik; Guten Morgen zusammen, Wir planen schon seit Januar 2013 ein Einfamilienhaus. Leider sind wir aufgrund 2er Trauerfälle in der Familie noch nicht...

  1. speerle

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    Guten Morgen zusammen,
    Wir planen schon seit Januar 2013 ein Einfamilienhaus. Leider sind wir aufgrund 2er Trauerfälle in der Familie noch nicht soweit. Doch in diesem Jahr möchten wir möglichst noch den Grundstein für unser Häusle legen :)
    Derzeit ist die Frage offen, wie wir die Wärme ins Haus bekommen. Der Architekt kennt nur die Fußbodenheizung. Ein Bauunternehmer den wir vor einiger Zeit kennen lernten verbaut mehrere Klimadecken und Wandheizungen im Jahr. In Bad Vilbel steht ein Musterhaus mit einer Klimadecke. Wir besuchten dieses bereits im letzten Winter als es wirklich sehr kalt war. Ich persönlich konnte zu einer Fußbodenheizung keinen unterschied feststellen. Der Fußboden war dabei ca. 3°C kühler als die Decke. Mit Socken auf den Fliesen war kein Problem und selbst meine Frau fror nicht. Es mag vielleicht Einbildung sein, aber es war angenehm, dass sich beispielsweise Oberfläche wie ein Tisch warm anfühlten, beinahe wie Körpertemperatur.

    In meinem Umfeld bauten alle mit einer Fußbodenheizung. Zwei Anfragen bei Klimatechniker sagten immer nur, für Industriebau ja, im Einfamilienhaus nein. Eine Begründung wieso dies so ist, konnte niemand geben. Jeder eiert nur rum ohne konkret eine Aussage zu treffen.
    Was für Nachteil(e) hat denn konkret eine aktuelle Klimadecke, egal ob aus Ziegel oder Beton, gegenüber einer Fußbodenheizung?

    Vielen lieben Dank für jede Hilfe. Ich suchte bereits hier im Forum aber alle die zu den damaligen Beiträgen was schrieben, antworteten mir leider nicht :(

    Speerle
     
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  3. #2 Friedl1953, 29. März 2014
    Friedl1953

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    Nun als Heizungslaie käme für mich nur eine Wand- oder Deckenheizung in Frage. Meiner Meinung nach absolut ideale Heizungsform.
    Ob hier die Profis, Argumente dagegen haben, mal sehen. Würden mich auch sehr interresieren.
     
  4. #3 Skeptiker, 29. März 2014
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    Was genau meinst Du mit "Klimadecke"?

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  5. aladini

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    und womit wird es geheizt - Strom oder Wasser?
     
  6. Julius

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    Sind das nicht diese überteuerten esoterisch angehauchten textilen Rentnerwärmehilfen von den Kaffeefahrten...?
     
  7. speerle

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    Die nennen sich aber Heizdecken!

    In meinem obigen Text steht, aktuell eine Klimadecke, egal ob aus Ziegel oder aus Beton. Mich würde interessieren wieso eine Wand- bzw. Deckenheizung so einen schlechten Ruf hat?
     
  8. #7 Skeptiker, 29. März 2014
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    Nachdem Du erklärt hast, was Du mit 'Klimadecke' meinst, kann ich vielleicht eine Antwort auf Deine Frage geben. Mir ist dieser Begriff neu. Eine Antwort hat aber frühestens nach Vorliegen einer Definition einen Sinn, sonst pampst Du mich wahrscheinlich an, dass ich mich auf die falschen Decken beziehe.

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  9. ThomasMD

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    Bei wem hat sie denn einen so schlechten Ruf? Frag doch bitte denjenigen...


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  10. Julius

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    Er meint offenbar Massivdecken mit Kernaktivierung oder mit aufgesetzten Verkleidungselementen mit Verrohrung. Das ganze für Heiz- und Kühlzwecke.

    Das ist eine mögliche Lösung.
    Wie viele Lösungen paßt sie jedoch nicht zu jedem Problem...

    Will sagen:
    Kann man nehmen, muß aber nicht.
    Ist in der Regel deutlich teurer als Fußbodenheizung und hat andere Schwierigkeiten.
    Was macht man z.B. im obersten Geschoß? Welche Vorlauftemperatur ist nötig?
    Was tut man gegen das Temperaturgefälle gegenüber dem Boden?
    Etc. pp.

    Jetzt weißt Du auch, warum das nicht Standard ist.

    Daß deren Hersteller die Dinger in den höchsten Tönen loben, sollte hingegen nachvollziehbar sein.
     
  11. MoRüBe

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    Oder meint er die Styro-Decken?
     
  12. Skeptiker

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    Er sagt es uns leider nicht! Ist wohl doch nicht so wichtig.

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  13. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Oder er weiss es selbst nicht? :D
     
  14. #13 Friedl1953, 29. März 2014
    Friedl1953

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    @ MoRüBe das scheint es zu sein. Schade nur, eine rege Diskussion, für und wider, Wand- oder Deckenheizung hätte mich sehr interessiert.
     
  15. speerle

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    Guten Abend,
    mit einer Klimadecke meine ich eine Deckenheizung zum Heizen und kühlen. Diese zählen wie die Fußbodenheizung zu den Flächenheizungen. Aktuell beziehe ich mich auf die Ziegeldeckenheizung (Ziegelmassivdecke mit integrierter Heizfunktion) oder die Betondeckenheizung (Betonmassivdecke mit Heizfunktion).

    Naja, wer bei einer Suchmaschine Klimadecke eintippt erhält gleiche einige Treffer. Daher ging ich von einem Oberbegriff für eine Produktart aus die geläufig ist.

    Derzeit weiß ich lediglich:
    - beides macht die Räume warm
    - eine Deckenheizung macht keinen heißen Kopf
    - eine Fußbodenhiezung keine dicken Beine
    - Deckenheizung gut für Büro- und Industriebau, schlecht im privaten Hausbau /laut Heizungsbauer/Klimatechniker
     
  16. Skeptiker

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    Aha. Deine "Betondeckenheizung" kenne ich herstellerunabhängig unter den Begriffen "Bauteilaktivierung" oder "Betonkerntemperierung". Als Flachenheizung ermöglicht sie sehr niedrige Vorlauftemperaturen des Wärmetransportmediums und hat auch sonst alle Vor- und Nachteile von Flächenheizungen. Ich würde sie als betonintegriertes System nur dann im Wohnungsbau vorschlagen, wenn mehrgeschossige (>=2) Wohneinheiten mit Wärmepumpe beheizt werden sollen und die Trägheit des Systems kein Problem ist. Ich habe schon mehrfach damit geplant und wohne mittlerweile auch selbst damit. Ich kann für uns nur Vorteile darin Erkennen.

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  17. SvenW

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    Ein wesentlicher Punkt dürfte sein, daß man dabei völlig unabhängig bei der Fußbodengestaltung ist. Der dicke Perser macht sich nicht sonderlich bei Fußbodenheizung und z.B. Laminat ist zumindestens nicht förderlich.
     
  18. Skeptiker

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    Nein, bei mittig in der Decke integrierten Heizleitungen ist man, da die Wärmeabgabe über beide Oberflächen stattfindet, nicht völlig frei in der Oberflächengestaltung. Die Anforderungen an die Oberflächen bleiben meist wie bei der Fussbodenheizung bestehen. Entscheidend sind die Heizlast (erforderliche Wärmemenge, abhängig von der Wärmedämmqualität der Gebäudehülle) und die bei der geplanten Vorlauftemperatur erreichbare Wärmeabgabe der Heizflächen. So kann die Bodenbelagsqualität eine Rolle spielen. Üblich ist aber eher die ausschließliche Aktivierung der Unterseite bei höheren Vorlauftemperaturen.

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  19. R.B.

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    Man könnte ja einen eigenen thread dafür eröffnen. Wer weiß, vielleicht finden sich genügend Beiträge. ;)
     
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  21. speerle

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    Hallo zusammen,
    Entschuldigung für die späte Antwort. Beruflich derzeit viel bei Kunden unterwegs.
    Welche Arten nebem dem Beton integriertem System gibt es noch. Sind das die Decken, bei denen die Schläuche im Beton liegen anstatt unten im Putz? Bitte um nachsicht wenn ich blöd frage.

    Achso, ein Heizungsbauer gab mir endlich Antwort warum eine Deckenheizung Mist ist: "Da Wärme wie allgemein bekannt sei, nach oben steige, kann es im Raum niemals warm werden. Zudem sei diese Art der Heizung ein Geld Massengrab das sich niemals rechne. Die Wärme von oben führe zudem zu Herz-Kreislauf Probleme."

    Grüße und vielen Dank für die bisherigen Antworten.
     
  22. #20 malgucken, 3. April 2014
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    Ja, zu lange in der prallen Sonne im Sommer draußen ist auch nicht gut.

    Darf ich mal dazwischen fragen, an den Architekten der es eingebaut hat?

    Wie ist denn das, mit Rissen und Verschiebung dergleichen, auggrund von Erwärmung?
    Magst mir/uns das mal erklären, wie deine Decke auf den tragenden Wänden aufliegt?
    Oder völlig unbedeutend, vergleichbar mit Raumluft im Sommer von 33 Grad hat, dehnt sich ja auch alles aus...hm..wahrscheinlich ist das so minimal, und kommt sowieso vor im Sommer...?

    Wie ist die erwartete Langzeitqualität, wasserdicht und sich zusetzen von Leitungen?? Wahrscheinlich gut, sonst würde man es nicht riskieren so etwas in die Decke einbauen...Fussboden lässt ja noch aufstemmen

    Weil damit würde man ja eine Flächenheizung sparen, wenn die Zwischendecke das Geschoss drunter und drüber heizen kann? Somit spart man ca. 4k für eine weitere Fussbodenheizung. Evtl. dann im Bad/kleinen Räumen noch eine Fussbodenheizung, aber ansonsten spart man sich diese, wenn das Geschoss darüber die Fussbodenheizung akzeptiert.
     
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