Klinker vs.Verblend Was ist besser ?

Diskutiere Klinker vs.Verblend Was ist besser ? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo ! Wir wollen unseren Bungalow neu verblenden - natürlich mit entsprechender neuen Dämmung (+ neue Fenster). Was ist denn nun besser ?...

  1. Nele

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    Hallo !
    Wir wollen unseren Bungalow neu verblenden - natürlich mit entsprechender neuen Dämmung (+ neue Fenster).
    Was ist denn nun besser ? Harter Klinker oder weicher Verblend (den es ja in schöneren Farben gibt) ?
    Unser Maurer schimpt auf harte Klinker. Sind die nicht in punkto Langlebigkeit besser, weil sie kaum Wasser aufnehmen, weniger von Moosen befallen werden und ich generell weniger Probleme mit Feuchte hinter der Vormauerschicht habe ?
    Wir wollen nicht nur nach der Optik gehen, sondern wirklich was vernünftiges haben. Das Haus steht im Norden und hat einen Dachüberstand rundum von ca. 50 cm.
    Gruß an alle !
    Nele
     
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  3. Robby

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    Beides i.O. und mit Vor und NAchteilen versehen. Wichtiger ist ein angepasstes Stein -Mörtel Verhältniss und entsprechende Ausführung
     
  4. Nele

    Nele

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    Aber wo genau liegen denn die VOr-und Nachteile ?
     
  5. Robby

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    Geschmackliches außen vor!

    Klinker neigen eher zu Ausspülungen und Auslaugungen vor allem im Fugenbereich.

    Verblender zu Salzbildung
     
  6. #5 C. Schwarze, 28. November 2008
    C. Schwarze

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    naja, das liegt wohl eher am Mörtel. Klinker, gebrannt bis zur Sinnterung, und die laugen aus? ne, also wirklich nicht. Das widerspricht auch, weil Klinker weniger Wasser aufnehmen können, weil eben nicht können, da gesinntert.
    naja, eben nen billiger Abklatsch der Klinker...aus Holland vielleicht.....aber da möchte ich keinen Meister widersprechen...obwohl....
     
  7. Robby

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    liegt auch nicht am Mörtel alleine sonder an Calciumhydroxidausspülungen die sich als schwer lösliches Calciumcarbonat an der Oberfläche ablagern. Ursache ist hier ein nicht angepasstes Saugverhalten von Stein / Mörtel meist begründet in der unterschiedlichen Saugfähigkeit der Fläche, kavernenförmige Hohlräume, Abrisse im Haftverbund mit Wasserführenden Rissen, nicht bis auf die L- Z Abdichtung geöffnete Entwässerungsfugen usw... (liegt nicht am Stein sondern der Stein neigt dazu)

    Ein hier genannter "Billiger Holländer" wird in der Regel kein Klinker sondern ein verblendstein sein bei dem durch sein höheres Wasserabsorpptionsverhalten auch mehr Verdunstungsfläche zuzusprechen ist. Hierdurch werden Salze gelöst, welche sich hauptsächlich im Verdunstungshorizont ablagern...

    Dazu noch Schäden / Beeinträchtigungen durch Newtonsche Ringe (nur bei Klinkern also bis über die Sinterung gebrannten Ziegeln vorzufinden), Schäden und beeinträchtigungen durch Kalkeinschlüsse (eher bei Verblendern)...

    Sind eigentlich die häufigsten Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen mit denen ich bisher konfrontiert wurde
    Widersprechen ? Gerne :D
     
  8. #7 Torsten Stodenb, 29. November 2008
    Torsten Stodenb

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    Also Leute, es gibt Verblender, die laugen weder aus noch neigen sie zur Salzbildung, sie sind auch nicht weich, sondern fast so hart wie Beton, sie sind weiß und glitzern in der Sonne wie Gletscher, wobei sich in den Quarzkristallen Regenbogenfarben spiegeln. Der Mörtel besteht aus dem gleichen Material und hat exakt dieselbe Farbe, er ist sehr zäh und lässt sich schwer verarbeiten, aber er hält wie die Pest. Der Stein ist nicht ganz billig, aber weltweit einmalig. Man findet ihn innerhalb Deutschlands schon mal in den Villenvierteln Hamburgs oder Düsseldorfs. In Schweden hat er bei den Fassaden von Einfamilienhäusern den zweithöchsten Anteil nach Holz (außer in Skåne, wo viel verputzt wird), man sieht ihn überall, er ist dort kein Luxus, sondern der ganz normale Wahnsinn. Und zwar auch schon mal in zarten Farben (grau, gelb, beige, braun, blau, rosa).

    Es handelt sich um einen Quarzsandstein mit nur 4% Kalkanteil, dessen Material aus einem 40 Millionen Jahre alten Vorkommen stammt, dass es so nur an einem Ort gibt. Unser Haus schmückt und schützt er auch. Früher war der Großhändler Raab Karcher der beste Lieferant bundesweit. Steine und der Spezialmörtel kommen aber immer direkt vom Werk in Schweden. Bei Interesse einfach mal nachfragen:

    http://www.yxhult.se/_pdf/yxhult_mexi_fasadsten.pdf
     
  9. Robby

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    Dann ist es das von mir angesprochene Verhältnis "Stein - Mörtel" bei dem geschilderten geringen Wasseraufnahmevermögen würde ein gestörter Haftverbund mit anderem Mörtel oder ein durchspülen der Fugen mit auslösen von Calcium in Lösung auch Auslaugungen verursachen.

    Leider kann ich kein schwedisch und hab kein Datenblatt :(
     
  10. #9 Torsten Stodenb, 29. November 2008
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    Ach ja, der Stein hat so winzige Kapillaren, dass Wasser an der Oberfläche bleibt, diese verschmutzt nicht bzw. wird von selbst wieder abgewaschen. Die Werbung spricht etwas blumig von "selbstreinigend".
     
  11. Robby

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    Naaa jaaa... auf "blumige" Verkaufsargumente oder Prospektinfos geb ich schonmal gar nix :) Vor allem wenn einer mehr auf den Nanozug aufspringt

    entweder sind Kapillare in Größe und Form so vorhanden das diese Wasserführend sind oder eben nicht
     
  12. #11 Torsten Stodenb, 29. November 2008
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    @Robby: Es gibt keinen anderen Mörtel, der Stein wird ausschließlich mit dem passenden Mörtel, bestehend aus dem gleichen Material wie die Steine, vermauert. Du kriegst den Stein schon vom frischen Mörtel kaum noch ab. Nach dem Abbinden bilden Steine und Mörtel eine homogene Wand, die zwar nach Vorschrift auch verankert werden soll, die aber im Grunde auch ohne Anker halten würde, so fest ist das Zeug.

    Ein Datenblatt habe ich hier. Hier einige Daten daraus:

    Verblender

    Stein-Rohdichte 2,0 kg/dm³
    Druckfestigkeitsklasse 12
    Wärmeleitfähigkeit Lambda R 1,1 W/mK
    Berechnungsgewicht 20 kN/m³
    frostbeständig

    Fertigmörtel der Mörtelgruppe IIa

    Druckfestigkeit 11,4 N/mm²
    Biegezugfestigkeit 3,9 N/mm³
    Rohdichte 1,8 kg/dm³
    Wasseraufnahme 3,5 kg/m²h (hoch)0,5
    frostbeständig
    Vermauern und Verfugen in einem Arbeitsgang

    Verarbeitungshinweise

    "Das Errichten des mexi-Verblendmauerwerkes erfolgt nach DIN 1053 bzw. entsprechend der Zulassung. Es kann für 2schaliges Mauerwerk mit und ohne Luftschicht verwendet werden. Es ist zugelassen für eine Wandhöhe von 20 m über Gelände, eine Abfangung ist in jedem 2. Geschoss vorzusehen."

    Ansetzen des Mörtels

    "Nur immer ganze Säcke verwenden Keine weiteren Zusatzmittel oder Zuschlagstoffe zugeben. Einen Sack (40 kg) mit 6,6 L Wasser in einem langsam laufenden Freifallmischer etwa 5 Minuten gut durchmischen. Bei längerer Mischzeit tritt eine Verfärbung des Mörtels ein. Die Verarbeitungszeit beträgt 2-3 Stunden. Bei Temperaturen unter +5°C die Arbeiten einstellen."

    Verarbeitung

    • mexi-Verblender nicht anfeuchten.
    • Vollfugig in Stoß- und Lagerfuge den mexi-Mörtel auftragen.
    [*]Lagerfuge ca. 12 mm dick.
    [*]Stoßfuge ca. 10 mm dick.
    [*]5 Drahtanker je m² aus nichtrostendem Stahl einbauen
    [*]Fugenglattsrich nach Anziehen des mexi-Mörtels mit einem runden Fugenholz, einer Steinscherbe oder einem Fugeneisen ausführen.
    [*]Nachfolgend mit einem feuchten Pinsel die Fugen überarbeiten.
    [*]Mörtelspritzer etc. sofort mit einer Bürste entfernen, keine Salzsäure verwenden.
    [*]Bewegungsfugen im Abstand >15 m vorsehen.
    [*]Imprägnierung ist zu empfehlen.
    [/LIST]

    Beim der Imprägnierung gibt es auch andere Meinungen, die empfehlen, nicht zu imprägnieren, weil die Imprägnierung die edle natürliche Optik und das Farbenspiel beeinträchtigen. Und weil der Stein auch so weitestgehend sauber bleibe.
     
  13. #12 Torsten Stodenb, 29. November 2008
    Torsten Stodenb

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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Ja, sorry, aber die eingerückte Aufzählung muss man ja wohl erst üben, denn nachher hat man keine Zeit zum Korrigieren.:(
     
  14. #13 Torsten Stodenb, 29. November 2008
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    "entweder sind Kapillare in Größe und Form so vorhanden das diese Wasserführend sind oder eben nicht"

    Ja, sie sollen eben nicht vorhanden sein. Vielleicht hatte ich mich missverständlich ausgedrückt.

    Ich kann ja mal einen Stein einen Tag lang in den Regen legen und ihn anschließend durchbrechen, um zu sehen, wie weit die Nässe eindringt. Dann könnte ich das Gleiche in einem Eimer Wasser machen, um das Durchnässungspotential von Regen relativieren zu können.
     
  15. Robby

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    Nee dann hast nur kapillares Saugvermögen und keinen Staudruck :)

    Sowas macht man dann nach "Prof. Karsten" um einen Winddruck zu simulieren. Das auf dem Stein, in Fugen kreuzen, Lager und Stoßfugen...
     
  16. #15 Torsten Stodenb, 29. November 2008
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    Wenn Du krank bist, zieh' in ein Holzhaus. Wenn das nicht hilft, geh' zum Arzt. (schwed. Sprichwort)
    Na, das kapillare Saugvermögen war ja auch das Thema. Beim Staudruck bin ich auch bei diesem Stein eher skeptisch. Grund: Bei uns berührt in einem Bereich, wo die Durchfahrt neben der Wand ansteigt, die Erde eines Beetes das Vormauerwerk. Meine Frau hatte das ungefragt so gemacht und ich hatte nicht aufgepasst. Jetzt ist es ein Experiment mit einem Ergebnis:

    Es gibt einen etwa 25 cm hohen leicht dunkleren Streifen im Mauerwerk, so dass ich annehme, dass das Feuchtigkeit ist. Möglicherweise spielt auch drangespritzter Dreck eine Rolle. Normalerweise sollte ja in dem Bereich gar kein Beet sein, sondern Kies. Na, vielleicht ändere ich das im Frühjahr und stelle Plakate mit Bildern von Blumen auf.
     
  17. Kanzler

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    Also ich würde sagen das dieser Stein einem normalen KS-Verblender ähnelt. Diese sind ebenfalls auf der Oberläche imprägniert.

    Meiner Meinung kann man nicht eindeutig sagen ob Klinker oder Backsteine besser sind.

    In erster Linie es eine Frage der Optik - Klinker = oft glatt u. scharfkantig - Backstein = oft unregelmässig und rustikal

    Zudem sollte man beim Backstein darauf achten das der Hersteller die Steine auf seine Inhaltsstoffe geprüft hat (Ausblühfähige Stoffe)

    Zudem: Heisst es oft das hohe Wasseraufname ein Nachteil von Backsteinen sei, aber kommt Feuchtigkeit so nicht schneller aus der Konstruktion. :think Bzw. wie kommt es dann bei den Klinkern heraus, vielleicht nur aus dem Fugenanteil? Welch dann ebenfalls ausblühen können! Und sogar die Oberfläche von gesinterten Steinen zerstören können (newton´sche Ringe).

    Meiner Meinung nach sollte man Steine (egal ob Klinker o. Backstein) nur von namhaften Herstellern wählen (Bspw. Klinker: Hagemeister / Backstein: HuwaVandersanden). Und ein ganz besonderes Auge auf die Verarbeitung halten.

    Gruß
     
  18. Robby

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    Bei newtonschen Ringen wird die Oberfläche nicht zerstört :) So wir ein optisches Erscheinungsbild genannt.

    Eine imprägnierung der Steinoberfläche ? Nicht immer zielführend ...

    Bei Klinkern "Blühen" die Fugen selten aus sondern es gibt die von mir weiter oben angeführten Ausspülungen die ein gänzlich anderes Schadenbild hervorrufen
     
  19. #18 Carden. Mark, 29. November 2008
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    Ausspülungen / Auslaugungen bedürfen einer gewissen Menge an Wasser, welche regelmäßig durch die selbe Stelle der Konstruktion hindurchtritt. Daher findet man diese immer wieder unter gemauerten Wandköpfen, Sohlbänken usw.. Aber auch dort, wo viel hinterläufiges Wasser austritt.
    Somit treten Ausspülungen / Auslaugungen auch bei anderen Vormauersteinen als nur bei Klinkern auf.

    Ausblühungen im Bereich von Fugen kann es wiederum sehr wohl auch bei "Klinkern" geben, warum auch nicht. Wird hier doch auch Mörtel verwandt.
    Es bleibt lediglich über, dass Ausblühungen aus dem Klinkerstein selber nicht zu erwarten sind.

    Die Frage nach dem Für und Wieder von weichen und / oder mittelharten Vormauersteinen und oder Verblendungen aus "echte" Klinkern läßt sich nicht beantworten.
    Wäre es so, hätte sich einer dieser Produkte schon seit hundert Jahren durchgesetzt.
    Jedenfalls dort, wo der Preis eine untergeordnete Rolle spielt.
     
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  21. #19 Torsten Stodenb, 29. November 2008
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    "Also ich würde sagen das dieser Stein einem normalen KS-Verblender ähnelt. Diese sind ebenfalls auf der Oberläche imprägniert."

    Was heißt "ähnelt"? Du würdest lieber nichts sagen, solange du den Stein oder besser eine Fassade daraus nicht in natura gesehen hast. Solange kannst du es dir nämlich nicht vorstellen. Der Stein ist eine völlig andere Liga, in der er allerdings alleine spielt. Sowohl optisch als auch qualitativ. Ich füge mal ein leider analoges Foto von unserer Eingangsseite an, wo rechts eine Fläche in mexi zu sehen ist, auch wieder etwas dunkler schimmernd als in Wirklichkeit. Dennoch ist wohl schon da zu erkennen, dass man dieses Material nicht mit "einem normalen KS-Verblender" verwechseln kann:
     
  22. C. Schwarze

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    Und deshalb plädiere ich immer bei 2-schaligen Aufbau mit Hinterlüftung.
    Ein fingerbreiter Spalt zwischen Stein und MiWo würde mir nicht reichen.
     
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