Knirschen der verlegten Platten

Diskutiere Knirschen der verlegten Platten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo allerseits, ich würde gerne wissen, ob es in Ordnung ist, wenn bei einer frisch mit Betonplatten (40*40) belegten größeren und ebenen...

  1. #1 Tommichelin, 20. Juli 2007
    Tommichelin

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    Hallo allerseits,
    ich würde gerne wissen, ob es in Ordnung ist, wenn bei einer frisch mit Betonplatten (40*40) belegten größeren und ebenen Fläche einige Platten bei dem Betreten leicht Spiel haben, und es deswegen ein knirschendes Geräusch gibt.
    Die Platten (Kanten gesägt, sehr hochwertige Qualität eines namhaften Herstellers) wurden auf Stoß, mit nur sehr schmalem Zwischenraum verlegt.

    Die Verlegung machte einen professionellen Eindruck (auf mich Laien). Bis auf diesen Punkt scheint mir das Resultat ok zu sein, aber angesichts des Preises würde ich gerne sicher sein, in jeder Hinsicht auch erstklassige Arbeit erhalten zu haben.

    Ist es sinnvoll, Nachbearbeitung zu fordern?

    Danke vorab für sachdienliche Hinweise ,
    cordialement Thomas
     
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  3. #2 wasweissich, 20. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    inwieweit es dir in f hilft weiss ich nicht , aber die DIN sieht auch bei gesägtem material eine fuge vor , die sollte ca 3mm sein.(2-5)

    handelt es sich um eine terrasse?

    worauf sind die platten verlegt? (ein spiel-genaugenommen wackeln-ist in der norm nicht vorgesehen )

    gruss j.p.
     
  4. #3 Tommichelin, 21. Juli 2007
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    Hallo wasweissich,
    es handelt sich um die Einfahrt, die Platten sind im Splittbett verlegt (ich glaube, man spricht von einem Planum).
    Fugen (in der Tat sehr geringe Dicke) gibt es schon, aber mein Verleger meinte, er würde diese nicht mit Sand o.dgl auffüllen, da der Sand ohnehin mit der Zeit nach unten verschwinden würde ... warum auch immer:(
    Nun haben einige (vielleicht sieben Platten auf einer Fläche von 70 m²) wie gesagt leichtes Spiel - was mir nicht gefällt.

    Grüße Thomas
     
  5. operis

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    hallo tommichelin

    wieviel "spiel" haben denn die platten? in mm?

    grüße operis
     
  6. #5 Tommichelin, 21. Juli 2007
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    Hi Operis, das konnte ich nicht messen - es macht sich nur eben bemerkbar, wenn man über die betroffenen Platten läuft, dann bewegen sie sich ganz leicht, und es knirscht hörbar.

    Gruß Thomas
     
  7. #6 wasweissich, 21. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    so ist es auf keinen fall fachgerecht (bei uns)

    j.p.
     
  8. #7 puschel1st, 21. Juli 2007
    puschel1st

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    Hatten wir schon ..

    in ganz ähnlichem Zusammenhang gerade hier gehabt:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=18000

    Ähnlicher Sachverhalt: Platten liegen in Splittbett, liegen ziemlich knirsch und haben keine Fugenfüllung. Die paar Platten, die knirschen, liegen nicht lagesicher auf dem Splittbett und bekommen durch die fehlenden Fugen auch seitlich keinen Halt. Leg mal eine Platte auf eine Aspaltfläche, pack ein Steinchen daunter und schon rollt und knirscht es....
    Wenn´s noch irgendwie geht, Fugen etwas einmitteln, auf jeden Fall würde ich aber mit Feinsand einschlämmen - der sand wird sich zwar schnell in das Splittbett verabschieden, aber durch nachschlämmen setzt sich das irgendwann zu (wenn die Minimalfugen noch etwas Einschlämmen zulassen. Wenn einzelne Platten sich bewegen, ggf. noch mal hochnehmen, Verlegebett egalisieren und neu verlegen.
    Die vorh. Ausführung ist aber von sich aus nicht richtig.
     
  9. #8 Tommichelin, 26. Juli 2007
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    Guten Morgen allerseits,

    mein Landschaftsbauer hat die Platten nun nachgeklopft und die Fugen mit Sand verfüllt. Eigentlich dachte ich ja, daß man heutzutage die Platten maschinell abrüttelt (hab' ich den richtigen Fachausdruck verwendet?) ... da die Platten aber sehr hell sind, und er schwarze Spuren auf der Oberfläche befürchtet, wenn er mit seiner Maschine anrückt, hat er das manuell mit dem großen Gummihammer gemacht.
    Sieht nun schon besser aus, knirscht auch deutlich weniger:D
    aaaber - einige Platten bewegen sich weiterhin sehr deutlich, vor allem seitdem ein großer Van drüberfährt ... wie gesagt, es sind große (40*40) Platten ... mein AN sagt, das wird sich in der Einfahrt mit der Zeit schon geben.
    Stimmt das? Es muß doch (sage ich mir als Laie & Kunde) möglich sein, die Platten fest zu kriegen ??:(

    Danke für Eure Meinungen dazu,
    Grüße Thomas
     
  10. #9 Tommichelin, 26. Juli 2007
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    ......ach ja, und außerdem wollte ich mich noch für die bisherigen Tips & Hinweise bedanken !!!:)
     
  11. #10 puschel1st, 26. Juli 2007
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    Plattenstärke?

    Ich bleibe dabei - geben wird sich das erst, wenn der Fugensand sich ordenlich in die Splittbettung gesetzt hat und auch die Fugen voll sind - dann liegen die Platten saugend schmatzend fest und geben das Maximale an Halt, was sie bei dieser Verlegung hergeben können.
    Maschinelles Abrütteln ist der richtige Weg, für empfindliche Oberflächen gibt es Gummimatten zum Unterspannen, damit keine Kratzspuren entstehen.

    Die (hier fehlende) Fuge gibt der Platte halt gegen Schieben und Kippen. Wenn ich höre: hochwertiges Material / Abmessung 40x40 cm, dann frage ich jetzt mal nach der Stärke der Platten. Wenn die sehr dünn sind, dann wird die hauchdünne Fuge auch nicht viel an Kräften aufnehmen können, wenn der Van über sie rüberrollt. Wie stark? 4 oder 5 cm?
     
  12. #11 Tommichelin, 26. Juli 2007
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    Die Plattenstärke beträgt 4 cm ... ich weiß, eigentlich sieht man 6 cm dicke Platten für die Einfahrt vor; ich hatte meinem Landschaftsbauer gebeten, diese Platten wirklich nur dann zu verwenden, wenn er sie denn auch korrekt für diesen Zweck einbauen kann.
    Die Fugen sind jetzt mit Sand verfüllt, deren Breite beträgt (knapp) 3 bis 5 mm ... wirklich knapp.
     
  13. #12 wasweissich, 26. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    das wird ein spass , wenn die fahrspuren immer tiefer werden ,

    j.p.
     
  14. #13 Tommichelin, 27. Juli 2007
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    Hallo wasweissich, warum sollten die Fahrspuren im Laufe der Zeit immer tiefer werden? Der Unterbau ist, soweit ich das beobachten konnte, genau so erstellt worden wie in den Unterlagen stets gefordert.
    Was ich nicht akzeptieren will, das sind die Platten, die sich immer noch bewegen (einzelne jedenfalls).

    Cordialement Thomas
     
  15. #14 wasweissich, 27. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    weil terrassenplatten , und um die handelt es sich bei 4 cm , auch bei vernünftiger fugenausbildung nicht in der lage sind schubkräfte aus verkehrslast aufzunehmen , dafür ist das verhältnis kantenlänge/fugentiefe zu ungünstig .ausserdem ist eine mit gummihammer etwas angeklopfte splittbettung auch nicht für sowas geeignet .die fahrspuren sind also vorprogramiert .
    solche platten kann man verwenden , müssen aber anders gebettet werden

    behaupte ich mal so j.p.
     
  16. #15 Tommichelin, 27. Juli 2007
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    Danke für diese Aufklärung, ich war wohl ein bischen naiv. :mad:

    Meinen Sie daß, wenn man die nun verlegten Platten maschinell vernünftig abrüttelt und die Verfugung nacharbeitet, zumindest auf einige Jahre gesehen eine brauchbare Lösung erhalten kann?
    Wenn in einigen Jahren die Bautätigkeit bei uns im Wohngebiet beendet ist, werde ich dann vielleicht den befahrenen Teil der Einfahrt erneuern und mit geeigneteren Betonsteinen neu verlegen lassen müssen.:frust
    Aber ein paar Jahre sollte es schon halten ...


    leicht frustrierte Grüße ...
     
  17. #16 wasweissich, 27. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    kann man , es gibt für gängige modelle von rüttelplatten einen "gummischuh"aus nylon oder wwi , mit einer in rüttellintensität einstellbarer platte ist man auf jeden fall auf der sicheren seite (ist aber nicht unbedingt nötig).

    tröst j.p.
     
  18. #17 Gartenmatz, 30. Juli 2007
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    Wer rüttelt denn Terrassenplatten ab?

    Oder besser....

    wer legt denn die in eine Einfahrt ?
    Gibt es ein Bild in einem Herstellerkatalog in dem 40x40x4 in einer Einfahrt liegen?...im Splittbett?
    Dafür sind die Dinger nicht gemacht....!
    Ein Landschaftsbauer muss das aber wissen.

    Wenn er Terrassenplatten in dei Einfahrt legt...ist er dann nicht haftbar?

    Auf Terrasse verlegen wir die mit Fugenkreuz......geht sehr gut , da die Platten mittlerweile sehr masshaltig sind.
    Fugenkreuze sind 20mm hoch und machen 3mm Fuge die dann offen bleiben kann.
    Die Kreuze können beim Hersteller mitgeordert werden.

    Mein Tip
    Einfahrt rausreissen hinters Haus tragen und ne Terrasse draus machen.
    Alles andere ist Geld verbrannt.


    Matz
     
  19. #18 wasweissich, 30. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    tja gm , vielleicht kennen die in frankreich keine fugenkreuze.........
    (wir benutzen sie auch nicht , ist was für heimwerker .) , dafür rütteln wir unsere terrassen , fast immer .

    und wer weiss schon , was die französischen galabauer in der ausbildung beigebracht bekommen?? ich nicht .
     
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  21. #19 Gartenmatz, 30. Juli 2007
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    Kann man so sehen wenn man will...muss man aber nicht.
    Die Kreuze sollen den Vorteil haben, dass die Fuge leer bleiben kann und trotzdem hält.
    Ich fülle sie trotzdem , weil ich denke dass besser Rheinsand drinn ist als samen von gräsern und Bäumen....:D
    Aber die Verlegung...Heimwerker oder nicht....klappt hervorragend.

    Ihr rüttelt die guten Marlux ab?
    35kg-platte mit Vulkolan ?

    aber schwerer doch nicht oder ?


    Matz
     
  22. #20 wasweissich, 30. Juli 2007
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    186kg wacker und nicht nur ML...
     
Thema: Knirschen der verlegten Platten
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