Können wir uns ein Reihenhäuschen leisten?

Diskutiere Können wir uns ein Reihenhäuschen leisten? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo liebe Häuslebauer, unsere Familie würde sich gerne den Traum vom eigenen Haus erfüllen, wir sind uns aber nicht sicher ob das...

  1. herbert44

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    Hallo liebe Häuslebauer,

    unsere Familie würde sich gerne den Traum vom eigenen Haus erfüllen, wir sind uns aber nicht sicher ob das realisierbar ist oder nicht.

    Unsere Situation:
    Wir sind seit 6 Jahren glücklich verheiratet, beide 35 Jahre alt.
    Wir haben 3 Kinder im Alter von 2, 4 und 7.
    Derzeit wohnen wir in einer 4,5 Zimmer Wohnung zur Miete.
    Meine Frau arbeitet nicht mehr seit die Kinder auf der Welt sind..

    Nettolohn Mann: ca. 3300 EUR p.M
    Kindergeld: 558 EUR p.M
    Eigenkapital: 30 000 EUR
    keine Schulden

    Das Objekt unserer Begierde ist ein Reihenmittelhaus in Fertigbauweise mit ca. 120 qm, das kostet schlüsselfertig 309 000 EUR Festpreis.

    Ich denke unser Ziel sollte sein das Haus bis 65 bezahlt zu haben, ich tue mich aber etwas schwer den nötigen Tilgungszins bzw. die Monatsraten zu errechnen. Das liegt an den 30 Jahren Laufzeit und an der Tatsache dass wir hoffen ein Z-15 Darlehen der L-Bank zu bekommen.

    Wir denken 1200 EUR pro Monat wären auch dauerhaft kein Problem, mehr ist wahrscheinlich auch drin da meine Frau als examinierte Krankenschwester kaum Probleme haben dürfte einen 400 EUR Job zu bekommen.

    Da wir kaum Eigenkapital haben und wir 5 auch noch etas vom Leben haben wollen (z.B. einmal Campingurlaub pro Jahr) wüssten wir gerne eure Meinung.
     
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  3. Gast

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  4. R.B.

    R.B.

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    Das ist darstellbar, auch wenn EK etwas knapp ist. Verschlechtert halt die Konditionen.

    280T€ zu finanzieren, ergeben worst case ca. 1.400,- €/Monat bei 2% anf. Tilgung. Durch Z15 oder evtl. KfW Mittel kannst du die Rate weiter reduzieren, oder aber die Tilgung erhöhen. Somit wären auch 1.200,- € als monatliche Rate möglich. Wie die Rate später genau aussehen wird, das muss man anhand Eurer finanziellen Möglichkeiten rechnen. Dann würde ich auch das Thema Fördermittel genauer durchleuchten, da gibt es insbesondere auch für Familien mit Kindern interessante Programme.

    Ich würde auch über Sondertilgungsmöglichkeiten nachdenken, aber im Gegenzug die anf. Tilgung nicht zu weit reduzieren, denn SoTi erfordern auch Disziplin, sonst verpuffen die Vorteile und man hängt an einer ewig langen Laufzeit.

    Euch verbleiben grob 2.500,- € jeden Monat für die Lebenshaltung. Rechnet man mit Pauschalen, dann passt das. Trotzdem solltest Du Eure Ausgaben über min. 1 Jahr genauer unter die Lupe nehmen, denn was hilft eine Pauschale wenn Eure realen Kosten höher sind?

    Fazit: Das sollte machbar sein

    Hast Du schon mit Deiner Hausbank gesprochen?

    Gruß
    Ralf
     
  5. herbert44

    herbert44

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    Hallo,

    wir freuen uns, dass schon zwei Antworten da sind.

    Zu den Fragen:
    @Werner:
    Wir fühlen uns in unserem Dörfchen (das wollen wir Zwecks Privatsphäre nicht nennen, die Welt ist schliesslich klein) so wohl, dass wir in keinen anderen Ort umziehen wollen und a) gibt es hier momentan keine vergleichbaren Angebote und b) weiss ich nicht ob wir 2012/13 noch Z-15 Anspruch hätten.
    Trotzdem werden wir deinen Rat im Hinterkopf behalten, danke.

    @Ralf:
    Bedeuten 2% Tilgung eine Laufzeit von 30 Jahren oder weniger ?

    Ich fürchte nur ein bisschen die Anschlussfinanzierung nach 10 Jahren, da weiss ich natürlich nicht den Zinssatz ergo auch nicht wir dann schon mit >2% weitertilgen können; aber da hilft eben nur der Blick in die Glaskugel ;-)

    Wir haben noch mit keinem Finanzierer gesprochen, das erste Gespräch werden wir mit dem Finanzservice des Bauträgers führen (der wurde mir von einem Bekannten auch sehr empfohlen und der würde uns auch beim Z-15 helfen).

    Gruß,
    Herbert
     
  6. ecobauer

    ecobauer

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    Erstmal würde ich nachprüfen, ob in dem "schlüsselfertig" auch wirklich alles drinne ist, oder ob da noch das ein oder andere "Überraschungspaket" mit verkauft wird.
    Zudem bringt ein solcher Kauf auch Nebenkosten mit sich, die ja auch noch zu stemmen sind........
     
  7. #6 TraurigerBauher, 27. November 2010
    TraurigerBauher

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  8. R.B.

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    Jepp, in etwa.

    Man könnte ja auch für 20 Jahre Zinsfestschreibung vereinbaren.

    Gruß
    Ralf
     
  9. Wieland

    Wieland Gast

    300.000 € ist eine Menge Holz . Festpreis ? Ein Einkommen.

    Ich würde auch dazu tendieren eine Gebrauchtimmobilie ( Fix u. Fertig ).
    zu besichtigen u. 100.000 ,- € weniger investieren.

    Safety first.
     
  10. alfredino

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    Normalerweise beinhaltet so ein Schlüsselfertig-Preis nicht alle tatsächlich anfallenden Baukosten. Da bei einem Bauträger die sonst üblichen Maklergebühren - bei uns in Bayern 3,57 % - entfallen, verbleiben trotzdem noch Notarkosten (etwa 1,5 %) und Grunderwerbssteuer (nochmals 3,57 %). In euren Fall müssten folglich etwa noch 5% der Hauspreises hinzukommen, also rund 15.500 €. :konfusius

    Natürlich solltet ihr auch die nicht gerade unerheblichen Zusatzkosten für eure Außenanlagen berücksichtigen: Anlegen einer Terrasse, Carport bzw. Garage, Begrünung und Einzäunung des Gartens, Bepflasterung der Zugangswege und eurer Einfahrt. Du kannst mir glauben, dass man gerade hier - auch wenn man die eigenen Ansprüche runterschraubt - schnell einen Betrag von 20.000-25.000 € erreicht...:wow

    Falls die hier genannten zusätzlichen Kosten bei eurer Kalkulation tatsächlich nocht nicht berücksichtigt worden sind, dann müsste der Gesamtpreis für euer Reihenmittelhaus ungefähr bei stolzen 345.000 € liegen!!! :yikes
     
  11. blurboy

    blurboy

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    -5Personen auf 120m² ????
    -3300€ bei ne Kreditsumme von mind.300000€ finde ich zu wenig und wenn man alle Nebenkosten noch dazu addiert...
    - und bitte wer glaubt heute echt das er bis 65J. arbeitet?
     
  12. herbert44

    herbert44

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    Ich habe mal unsere Finanzen der letzten 12 Monate gecheckt und bin auf ca. 2500 EUR monatliche Ausgaben gekommen (inkl. 300 EUR Nebenkosten).
    Das Gehalt kann ich zur Not mit 2 zusätzlichen Wochenstunden noch leicht aufstocken, Weihnachts+Urlaubsgeld ist nicht eingerechnet das sind nochmal 1.5 Monatsgehälter und da unsere Kinder noch klein sind fliesst das Kindergeld von 558 EUR noch über 10 Jahre.
    Eine erste telefonische Abschätzung des Finanzierers liegt bei 1230 EUR Monatsrate (Gesamtsumme 350 000, Finanzierung mit 50% Lakra (Z-15) auf 20 J fest zu anfänglich 2,25% Zins und 2% Tilgung; genauer hab ich das noch nicht).

    Falls also die Zahlen stimmen und Lakra klappt:
    Einnahmen: 3300 + 558 = 3858
    Ausgaben: 1230 + 2500 = 3730
    Ende Monat --> +128
    Das wäre also eine Punktlandung, aber wie gesagt gibt es auf jeden Fall noch die Reserve 1,5 Gehälter + Mehrarbeit + 400 Eurojob der Frau.
    Das zum Zahlenwerk.


    Einige scheinen sich hier über den hohen Preis zu wundern, ich denke jedoch der ist gerechtfertigt, denn
    a) unser Dörfchen hat eine sehr hohe Wertstabilität bei Immobilien, das sieht man natürlich sehr deutlich an den hohen Preisen für Gebrauchtimmobilien. Da 100 000 EUR einzusparen scheint mir auch bei längerer Wartezeit extrem schwer, zumal in so einem Dorf das Immobilienangebot auch ziemlich klein ist
    b) habe ich den ausbaufertigen Dachspitz mit zus. 28 qm nicht dazugerechnet
    c) scheint das Angebot wirklich schlüsselfertig (ich konnte keine der manchmal versteckten Kosten vermissen) und die Qualität des Hauses ist hochwertig.
    d) kostet hier bei uns der Quadratmeter mind. 400 EUR (daran kann ich nur mit Umzug rütteln und das kommt nicht in Frage)


    Summa sumarum denke ich wenn die Finanzierung so wie abgeschätzt funktioniert sollte doch das Risiko nicht zu hoch sein. Übrigens zahlt man hier bei uns für so ein Häuschen locker 1100-1300 EUR Kaltmiete und grosse Mietwohnungen gibt's auch kaum.

    Gruss,
    Herbert
     
  13. blurboy

    blurboy

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    20jahre 2.25% Zins? Wie lange sind die den? Das wäre ansonsten ja der absoluter Hammer!

    Du weißt schon das wenn die Kinder älter werden, die 558€ wohl kaum die Kosten für 3Kinder decken wird?

    300€ Nebenkosten? FÜr´s HAus? bissl opitmistisch, findets nicht oder baut ihr Passivhausstandart?

    Also ich finde die Zahl die da am Monatsende stehen bleibt beängstigend!
    (und das auch scheinbar noch schön gerechnet)
     
  14. R.B.

    R.B.

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  15. herbert44

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    Hallo blurboy, was genau findest du schöngerechnet?

    Kostenanalyse der letzten 12 Monate ergab 2200 EUR Lebenshaltungskosten für 5 Personen, da sind auch die Kinder mit dabei aber weil die älter werden setze ich jetzt mal 2500 EUR an.
    Das Haus ist Niedrigstenergie mit Luft-Wasser Wärmepumpe und Fussnodenheizung, die 300 EUR sind aber nur eine Bauchzahl ich werde beim Termin mit dem Bauträger da mal nachfassen; wie gesagt wir diskutieren noch über Abschätzungen. Setzen wir mal lieber 400 EUR an.

    Die Zahl sieht so beängstigend aus weil ich nur 12 Monatsgehälter gerechnet habe (warum auch immer).
    Ich könnte auch so rechnen:
    Einnahmen: Netto Jahresgehalt / 12 = 3700 EUR
    Minijob Frau ca. 300 EUR
    Mehrarbeit Mann 150 EUR
    Kindergeld 558 EUR
    ===========================
    +4708 EUR

    Ausgaben: Rate Haus 1230 EUR
    Nebenkosten Haus 400 EUR
    Lebenshaltungskosten 2500 EUR
    ===========================
    -4130 EUR

    Bleiben +578 Euronen pro Monat übrig wenn wir uns ins Zeug legen.

    Ganz klar ist, die ganze Rechnung muss ich mit den Zahlen vom Bauträger nochmal machen, wenn Eigenleistungen und Dachausbau diskutiert wurden.

    Am Freitag weiss ich hoffentlich schon mehr!
     
  16. Bautz

    Bautz

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    @ Herbert

    Ich find's auch ein bissi sehr eng.

    Seriös betrachtet kostet Euch die Hütte inkl. Kaufnebenkosten und sonstigen Nebenkosten wie minimale Außenanlagen min. 330k. 30k habt Ihr, sind also 300k zu finanzieren. Ihr solltet mindestens für 20 Jahre Zinsen festschreiben; mit 4% Zinsen und ca. 1,8% anf.. Tilgung seid Ihr dann nach etwa 30 Jahren fertig (wenn die Anschlusszinsen ebenfalls bei 4% liegen). ABER: ich komme hier auf eine monatliche Rate von knapp 1.500 EUR.

    Das Weihnachts-/ Urlaubsgeld würde ich auf keinen Fall fest in die Finanzierung einplanen. Kaputte Waschmaschinen, neues Auto, Klassenfahrten der Kinder uswusw. kommen schneller, als man denkt. Irgendwo muss man noch Unvorhergesehenes abfedern können. Urlaub wolltet Ihr auch noch machen?

    Sorry, aber ich finde das Projekt bei der Kombination von EK, Monatsnetto und Finanzierungssumme eigentlich schon über der Grenze des Machbaren (IMHO). Gut, Förderdarlehen etc. müsste man nochmal prüfen. Aber substantiell werden sich die Zahlen dadurch vermutlich nicht ändern.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Eng hin oder her, der TE muss dann selbst entscheiden, welches Risiko er gehen möchte.

    Ob die Immobilie diesen Preis wert ist, kann ich nicht beurteilen. Ein geringerer Kauf-/Baupreis würde natürlich das EK in ein besseres Licht rücken. Aber bleiben wir mal bei den Zahlen.

    Es stehen jeden Monat 3.850,- € zur Verfügung. Die Frau hätte die Option noch Teilzeit zu arbeiten, was spätestens wenn die Kinder etwas älter sind, sicherlich der Fall sein wird. Somit wäre es möglich, das monatliche Einkommen problemlos auf deutlich über 4.000,- € zu bringen.

    Bleiben wir aber mal bei den 3.850,- €. Wenn das Haus nun wirklich 1.500,- € jeden Monat kosten sollte, dann verbleiben immer noch 2.350,- € für die Lebenshaltung. Das sollte für eine 5 köpfige Familie reichen, zumal für Sonderausgaben noch Urlaubs-/Weihnachtsgeld zur Verfügung steht.

    Durch Fördermittel kriegt er die monatliche Belastung aber problemlos runter, oder er kann den Tilgungsanteil erhöhen. Ein Betrag von 2.500,- € pro Monat für die Lebenshaltung wäre somit auch kein Problem.

    Natürlich stellt eine eigene Immobilie immer eine finanzielle Belastung dar, aber ich habe schon Finanzierungen gesehen, die deutlich knapper waren. Letztendlich kommt es auch auf die persönliche Einstellung zu einer eigenen Immobilie an. Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass eine Immobilie immer auch Einschränkungen bedeutet, doch wenn man unter den o.g. Bedingungen keine Finanzierung mehr durch bringt, dann müssten wohl 90% aller Immofinanzierungen über den Jordan gehen.

    Solide planen, konservativ rechnen, dann klappt das auch.

    Gruß
    Ralf
     
  18. swingert

    swingert

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    Meine Hausbank rechnet bei der Kapitaldienstfähigkeitsberechnung bei 4000 Euro Einkommen pro Monat und 5 Personen-Haushalt einen monatlichen Bedarf von 2120 Euro, wobei dies beispielsweise ein PKW beinhaltet.

    In wie weit diese Zahlen realistisch sind kann ich aber nicht wirklich einschätzen, da es ja auch nur Durchschnittswerte und Annahmen sind.

    Habe die Tabelle zufällig vorliegen, da wir derzeit auch ein Projekt auf Machbarkeit prüfen :)
     
  19. Bautz

    Bautz

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    Du hast die Nebenkosten vergessen (Heizung, Strom, Wasser, Grundsteuer, etc.etc.). Sind wir nur noch bei ca. 2000 €. Und das finde ich bei 5 Personen reichlich wenig. Wir sind auch 5 Personen und liegen mit dem monatlichen Bedarf deutlich drüber. Was natürlich nicht heißt, dass es beim Themenstarter genauso sein muss.
     
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  21. R.B.

    R.B.

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    Das ist in meinen Augen nicht reichlich wenig, sondern noch ausreichend. Sicherlich nicht üppig, aber verhungern muss man damit auch nicht. Natürlich kann eine Familie mit einer Immobilie an der Backe nicht so leben wie ohne diese Belastung, zumindest dürfte dies für die meisten Familien zutreffen.

    2.000,- € für Essen, Trinken, Klamotten und Kleinkram, damit muss niemand Hunger leiden. Wenn man jedoch nicht gewillt ist sich für die eigene Immobilie einzuschränken, dann hilft nur ein Lottogewinn oder bleiben lassen. Da ersteres wohl eher selten zutrifft........

    Wie würde denn eine Bank rechnen?
    Lebenshaltungspauschale bei 5 Personen etwa 1.400,- € bis 1.600,- € (je nach Bank und Rechenverfahren) zzgl. Nebenkosten für das Haus (typ. 1,50 € bis 2,- €/m2 je nach Region) also noch einmal grob 300,- €. Macht zusammen 1.700,- € bis 1.900,- €.
    Da verbleiben dem TE nach Abzug der (hoch angesetzten) Rate noch problemlos 450,- € bis 650,- € pro Monat als "Reserve". Urlaubs-/Weihnachtsgeld noch gar nicht eingerechnet, und die Option auf niedrigere Raten (Fördermittel) und auf ein 2. Einkommen, wenn auch nur Teilzeit, auch nicht.

    Wie gesagt, ich habe nie behauptet, dass die Finanzierung komfortabel oder üppig wäre, aber sie wäre darstellbar.

    Gruß
    Ralf
     
  22. jannis09

    jannis09

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    Hallo, 2000€ für Lebensunterhalt sind doch mit Sicherheit ausreichend !
    Nach all meinen fixen Abzügen bleibt mir auch nicht mehr übrig, bei mir gehen
    dann sogar noch Sparverträge weg.
    Knausrig leben wir mit 2 kleinen Kindern auch nicht............

    Ich würde erstmal rechnen, wie hoch die Warmmiete ist und dann noch
    dazu rechnen was monatlich an Sparverträgen auf die Seite gelegt wird.
    Dann hast Du einen Betrag, den Du maximal für die monatliche Rate ansetzen solltest. Zahlst Du z.B. 700€ Warmmiete und legst 400€ monatlich auf die Seite, dann hättest Du theoretisch die Möglichkeit eine monatliche Rate von
    1100€ (incl. Tilgung) zu schaffen.
     
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