Kontrollschacht voll Wasser - Erklärung realistisch?

Diskutiere Kontrollschacht voll Wasser - Erklärung realistisch? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo und schonmal vielen Dank fürs Lesen, bei unserem Neubau (Einzug vor 2 Monaten) steht/stand der Kontrollschacht nach ein paar Regentagen...

  1. Stupido

    Stupido

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    Hallo und schonmal vielen Dank fürs Lesen,

    bei unserem Neubau (Einzug vor 2 Monaten) steht/stand der Kontrollschacht nach ein paar Regentagen so voll Wasser, dass dieses wohl durch das (Leer)Rohr mit der Wasserzuleitung in den Keller drückte. Der Bauunternehmer hat das Wasser abgepumpt, die Rohre geprüft und eine zusätzliche Drainage gelegt. Das entsprechende Rohr soll oben abgedichtet gewesen sein, dies habe dem Wasserdruck aber nicht standgehalten. Seine Aussage ist, dass das nicht vorhersehbar war, dass dort wahrscheinlich Hangwasser unterirdisch zusammenläuft usw. und wir unter Umständen erneut mit diesem Problem rechnen müssten.

    Vorweg vielleicht die Gesamtsituation:
    Grundstück in Hanglage (von Strasse abfallend), Lehmboden, Haus auf Keller ca. 10 m von Strasse hangabwärts (Haus auf Strassenhöhe), Keller ca. 20-30cm in Gelände gegründet, zur Strasse hin mit Lava aufgefüllt, der Kontrollschacht befindet sich ca. 1,5m von Strasse entfernt (also relativ oben am Hang).

    Uns beschäftigen folgende Fragen:
    1. Wie kommt das Wasser in den Kontrollschacht? Sollte der nicht abgedichtet sein? Und wenn nicht, dann müsste doch theoretisch das Wasser hangabwärts fliessen - es sei denn, es "stünde" quasi vollflächig auf dem Lehm so hoch?
    2. Ist es realistisch, dass stehendes Wasser in einem Schacht (D100) die sachgemäß eingebaute Dichtung in einem Rohr so überwindet, dass im Keller eine Menge Wasser ankommt?
    3. Wenn es geologische Gründe dafür gibt, dass dies immer wieder vorkommen kann - wäre man mit einer Pumpe im Schacht auf der sicheren Seite?

    Der Hintergrund der Fragen ist der, dass wir für den Schaden im Keller den Unternehmer gerufen haben, welcher auch den Keller und die Erdarbeiten gemacht hat (und auch noch Putzarbeiten daran macht)- in der Annahme, dass entweder eine Leistung des Unternehmers oder der Wasserwerke verantwortlich für das Geschehen war - mit der Erklärung seitens des Unternehmers liegt die Verantwortung aber sozusagen bei "höherer Gewalt". Wenn ein solcher Schaden noch einmal auftritt, werden wir einen Sachverständigen hinzuziehen und die Arbeiten beaufsichtigen lassen - aber hinterher ist man ja immer schlauer ...

    Über Hinweise, Ratschläge und Rückmeldungen würden wir uns freuen ...
     
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  3. H.PF

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    Was sagte das Baugrundgutachten?
     
  4. Stupido

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    Dass im (v.a. Lehm-)Boden Drainage und Versickerung voraussichtlich nicht möglich sind + Lastfall drückendes Wasser. (Wenn das die Angaben sind, die interessieren) - daher wurde die Gründungstiefe so gering wie möglich gehalten und rundrum mit Lava usw. gearbeitet (so hab ich es jedenfalls abgespeichert).
     
  5. #4 Manfred Abt, 11. November 2013
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    Was kontrolliert man denn so normalerweise in diesem Kontrollschacht.

    Soll heißen: wozu dient der Schacht, was läuft ihm zu und wohin soll es wieder ablaufen?
     
  6. Stupido

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    Das ist der Punkt, wo die Zuleitungen (Wasser, Gas etc.) an die Leitungen zum Haus angeschlossen sind - also Revisionsschacht ...

    Die Frage für mich ist, ob da überhaupt Wasser hineingelangen soll/darf ...
     
  7. #6 Manfred Abt, 11. November 2013
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    lässt sich wohl leicht beantworten: in so einen Schacht darf keine Wasser hineingelangen.
     
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