Kork im Bad

Diskutiere Kork im Bad im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, nachdem sich die Bauarbeiten in die entscheidende Phase begeben, eine Frage. Ich habe auf Hersteller-Websites gelesen, Kork...

  1. Mona64

    Mona64

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    Hallo zusammen,

    nachdem sich die Bauarbeiten in die entscheidende Phase begeben, eine Frage. Ich habe auf Hersteller-Websites gelesen, Kork kann auch ins Bad als Fußbodenbelag, müßte versiegelt werden. Damit da nichts schief geht, welcher Kork ist dafür geeignet, wie muß der Untergrund aussehen? Ich las mal was von Dampfbremse, ist da was dran? Gibt es eigentlich auch Platten für die Wände?

    Danke für Infos.

    Gruß,

    Mona.
     
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  3. aldente

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    Geht alles. für den Boden würde ich allerdings nur ungefärbten Kork nehmen. Auf keinen Fall irgendwelches Material auf Trägerplatte ähnlich Fertigparkett, sondern den Kork (D ab 4mm) auf Estrich direkt aufkleben und versiegeln.

    An den Wänden kann man ähnlich verfahren. Hier kannst Du auch eingefärbten Kork nehmen, weil sich die Oberfläche nicht abnutzt. Am Boden kann man ausgetretenen, eingefärbten Kork nicht reparieren. Die Kollegen die Kork im Bad auf dem Boden haben sind allesamt, auch nach Jahren, begeistert.
     
  4. Mona64

    Mona64

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    Hi,

    danke für die Auskunft. Und wo finde ich ungefärbten Kork. Ich dachte, der wäre immer irgendwie gefärbt.

    Was ist eigentlich mit Paneelen an den Wänden vom Bad? Eher zum empfehlen oder nicht?

    Gruß,

    Mona.
     
  5. aldente

    aldente

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    Kork ist grundsätzlich erst mal nicht eingefärbt. Und finden wirst ihn bei jedem Bodenlegerfachhandel, Parketthandel, auch im Baumarkt. Paneele an den Wänden gefällt???? Nun, geht auch, ausser in den Nassbereichen. Kork, entsprechend versiegelt, und mit einer wasserdichten Abdichtung vor dem Verkorken:D, genau wie es auch vor dem Verfliesen vorgeschrieben ist, geht auch in Nassbereichen.
     
  6. Mona64

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    Hi,

    mir fällt zu dem Thema gerade noch was anderes ein. Das ganze findet auf dem Dachboden statt, da gibt es keinen Estrich-Boden oder vielmehr ist der Original-Boden (Kölner Decke) zu tief (in Bezug auf den Rest) und zu uneben. Da muß noch was drauf. Im restlichen Dach werden OSB-Platten verlegt, die auf Querhölzern liegen (wegen des Bodenausgleichs), darunter befindet sich ein Ründchen Rest-Holzwolle, sprich das ganze muß schon turbodicht sein, damit nur ja kein bißchen Feuchtigkeit rauskommt, damit es eben keinen Schimmel gibt.

    Ist da auch dieser verlegte Kork (4 mm) das richtige?

    Gruß,

    Mona.

    PS: Und wie macht man den Kork an die Wände? Auf die Spezial-Feuchtigkeits-Rigibs-Platten drauf? Und auch unbehandelt und 4 mm?
     
  7. Mona64

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    Sorry, ich lese gerade auch gefärbter an den Wänden möglich. Aber trotzdem die Frage, auch 4 mm und nicht auf Trägerplatte?
     
  8. aldente

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    Du willst doch OSB legen? Da hast Du ja Deine Trägerplatte. Nachteil: nach Jahren werden sich die Fugen der OSB-Platte durch den Kork abzeichnen. Eine Verlegung als Korkfertigparkett bringt Dir nur neue Höhenprobleme und keine physikalischen Vorteile. Auch bei der Korkverlegung sind alle Anvorderungen bezüglich dauerhafte Dichtigkeit in Nassräumen einzuhalten, das hat grundsätzlich!!! nix mit der Art des Bodenbelags zu tun. Das gild auch für Fliesen und PVC , Teppichboden, Parkett...etc.pp.
     
  9. #8 Stromfresser, 23. November 2008
    Stromfresser

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    Auch wenn die Platten miteinander verklebt werden?
     
  10. Mona64

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    Hallo,

    sprich, das heißt, der Kork muß auf dem Boden verklebt werden (muß darunter auch schon eine Schicht Abdichtung?), dann versiegelt werden (ist das dieser Speziallack, den man auch Internet beim Korkhandel sieht?) und dann ist gut?

    Gruß,

    Mona.
     
  11. aldente

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    @Stromfresser: Ja, auch dann, also, ich kenne noch keine Einbausituation, wo sich bei direkter Verklebung auf Span/OSB-Platten die Fugen nicht abzeichnen würden. Ob das Abzeichnen markant wirkt, ist immer unterschiedlich, bei Spanplatten deutlich! schlimmer denn OSB Platten, wie sich das bei OSB 4 abzeichnet, weiss ich nicht, die Verlegung ist nicht allzulange her, wo wir das gemacht haben. Es ist auch von der Dicke des Korks abhängig, je dicker, um so besser.

    Um dem Abzeichnen auf Verlegeplatten entgegen zu wirken, kippe ich den Boden meistens mit einer selbstverlaufenden Spachtelmasse für Holzböden auf, wenn die Mindeststärke von 3mm für Kork (je nach Fabrikat) zu realisieren ist. Danach muss aber mindestens geschliffen, evt. zusätzlich noch mit Nivellierspachtel nachgebessert werden, weil die meist glasfaserarmierte Spachtelmasse für Holz äusserst schlechten selbstnivelierenden Verlauf hat.

    Ich weiss, das hier wieder die Idee mit dem Fertigparkett als scheinbare Alternative aufkommen wird, aber das Trägermaterial ist denkbar ungeeignet bei eindringende Feuchtigkeit, es wird beim "Badegau" wachsen und quillen, und der Boden ist dahin.

    Den Unterbau, hier wurde OSB angesprochen, für die zu klebenden Korkplatten, kann man einfach und handelsüblich gegen eindringendes Wasser schützen, ein Muss, wie oben schon angesprochen. Hier würde ich auf bewährte Produkte der Bauchemie zurückgreifen, wie sie auch fürs Fliesen verwand werden.

    Das gleiche gild auch für die Verlegung an der Wand. Nach dem Spachteln der Gipskartonplatten wird der Untergrund enstprechend den Anvorderungen vorbehandelt. Hier gild besonderes Augenmerk auf die Nassbereiche zu werfen. Der Oberbelag gild nicht als Abdichtung! Die eigentliche Abdichtungsebene muss VOR!! dem Oberbelag erbracht werden. Auch hier würde ich auf Produkte aus dem Fliesenlegerbereich zurückgreifen. Vor allem im Duschbereich ist hier sehr pingelig zu arbeiten.
     
  12. Mona64

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    Hallo zusammen,

    möchte nochmal auf das Thema zurückkommen. Von Aldente war ja das Thema "Kork auch an den Wänden" angeführt worden. Nur welcher Kork? Klebekork? Und wenn ja, was ist da der Untergrund? Klickkork? Was weiß ich? Die Frage ist, was macht man da als Untergrund? Die speziellen Rigips-Bad-Platten, OSB (kommt mir etwas sehr schwer vor)?

    Danke im voraus für weitere Tips.

    Gruß,

    Mona.
     
  13. aldente

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    Oha, das Thema ist noch relevant. Ich hab explizit oben erwähnt, das ich nur Naturkork zum Kleben verwenden würde, kein Fertigparkett, und auch nix zum Klicken. Das gild natürlich erst Recht an den Wänden, wie willst Da "Klicken"? Annageln?:)
     
  14. Mona64

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    Hi,

    danke für die Antwort. Sorry, ich hatte ein Posting von Dir glatt überlesen, deshalb kam auch die Nachfrage. Und an der Wand clicken, wenn es ginge, gerne:) Nee, im Ernst, ich hatte es glatt überlesen und jetzt bin ich ja schlauer.

    Aber an die Wand kann ich auch gefärbten Kork anbringen? Gibt es welchen im Paneele-Look? Vielleicht etwas gewagt?

    Gruß,

    Mona.
     
  15. Julius

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    Ich hab letztes Jahr einen langen, gekrümmten und verwinkelten Altbau-Flur (Holzbalkendecke) mit 4mm Klebekork auf OSB ausgelegt.
    Da bestand auch das Problem, mit möglichst niedriger Aufbauhöhe (Türen!) die gewünschte Stabilität und Oberfläche hinzubekommen.
    Erstmal alte Dielen herausgerissen (waren in unsäglichem Zustand, teils bis auf Null durchgelaufen - naja, nach einigen hundert Jahren darf das sein...). Direkt auf Balken ausgeglichen (teilweise Höhenunterschiede von bis zu 20cm vorhanden gewesen und stark schwankende Felderbreiten!), dann gebrauchte Nut- und Federbretter (ca. 2cm dick, alter Fußboden aus anderem Raum) als Tragschicht verschraubt. Darauf vollflächig geklebt und verschraubt ne relativ dünne OSB (15mm).
    Nun alle NuF-Stöße mit dem Elektrohobel gründlich abgezogen, die gut versenkten Schraubenköpfe verspachtelt.
    Darauf dann vollflächig die Korkplatten verklebt.
    Trotz intensiver Nutzung bis heute optisch tipp-topp. Es zeichnet sich nichts ab.
    Im Gegensatz zu dem Boden, den vor ein paar Jahren in ähnlicher Weise ein Zimmerei-Fachbetrieb verbrochen hat...
     
  16. aldente

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    @Julius: Ja, hm, nach einem Jahr wird sich bei Deiner Vorarbeit auch noch nix abzeichnen. Das Problem der Plattenstösse, natürlich geschliffen, evt. gespachtelt(jetzt nur die Stösse, nicht die ganze Fläche) wird sich erst mit mehreren Jahren ergeben. Ich kann mir das auch nur so erklären, das durch mehrmaliges Schrumpfen und Quellen bedingt durch mehrere! Heizperioden die Plattenstösse sich doch irgendwann markieren.

    Ob das dann markant und störend wirkt, liegt sicher im Auge des Betrachters. Aber wie gesagt, im Bereich OSB und Kork hab ich pers. keine Langzeiterfahrung. Bisher ist alles Tip Top.
     
  17. #16 buddelchen333, 22. Dezember 2008
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    vielleicht wäre eine zwischenschicht, gewebe plus fliesspachtel, wie es vorbreitend zum fliesen legen praktiziert wird, eine lösungsmöglichkeit??

    also osb, gewebe+fliesspachtel+kork?
     
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  19. aldente

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    @buddelchen333 Ist es, ich hab das in einem der Beiträge schon erwähnt.
     
  20. #18 buddelchen333, 23. Dezember 2008
    buddelchen333

    buddelchen333

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    stimmt, hatte ich überlesen, aber freu.... mal wieder richtig kombiniert
     
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