Korkfußboden

Diskutiere Korkfußboden im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir möchten im Wohnzimmer gerne Korkfußboden verlegen (lassen). Da keine kleinen Kinder oder große Hunde ;) mehr im Haus sind, ist...

  1. korkie

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    Hallo,

    wir möchten im Wohnzimmer gerne Korkfußboden verlegen (lassen).

    Da keine kleinen Kinder oder große Hunde ;) mehr im Haus sind, ist die Belastung sicherlich nicht extrem hoch. Andererseits gibt es große Terassentüren, durch die die Sonne einstrahlen kann (Ausbleichung?).

    Hauptsächlich beschäftigen wir uns damit, welche 'Korkmethode' die bessere Wahl ist:

    a) Korkplatten verkleben

    b) Kork auf Holzplatten (Klick) verlegen


    Grundsätzlich meine ich, dass diese 'Klickverlegung' auf jeden Fall einfacher durchgeführt werden kann. Wichtiger wäre aber die Qualität und Haltbarkeit.

    Ist die Klickversion 'Fußwärmer' durch das Holz an der Unterseite? Wie sieht es mit den Geräuschen beim Begehen mit Schuhen aus?


    ... viele Fragen, ... danke für einige Infos!


    MfG
    Bernd.
     
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  3. #2 ReihenhausMax, 22. Dezember 2010
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    Hallo Bernd,

    ich würde Dir zu vollflächig verklebtem und anschließend geöltem Kork raten. Da
    gibt es dann einfach keine offenen Fugen, die ggf. Probleme machen können und man hat
    auch genug Nutzschicht, um den Kork notfalls auch mal abschleifen zu können.
    Das Holz/eher Plastikmaterial des Klickkorks hat auch keine nennenswerte Dämmwirkung (die stärkere Korkschicht ist da ggf. sogar besser).
    Wir haben selber vor 6 Jahren Kork in der Küche verklebt, der zumindest nach drei
    Jahren, als ich unsere Mieter mal besucht habe, noch sehr gut aussah, auch mit
    zwei kleinen Kindern ;-) Der Aufwand ist natürlich höher, aber mit entsprechender
    Beratung und ggf. ein/zwei Regiestunden eines vom örtlichen Händler vermittelten
    Handwerkers auch durchaus selber machbar (der Rücken und die Knie sollte da natürlich
    mitspielen ...). Ausbleichen wird sich so oder so nicht verhindern lassen, die
    Farbe und Oberflächenbehandlung wird sicherlich eine gewisse Rolle spielen, da fehlt
    mir die Erfahrung. Vor einem Jahr haben wir uns für Bambusparkett entschieden, aber
    waren auch wieder länger am Überlegen Kork zu nehmen.
     
  4. korkie

    korkie

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    Danke für die Info!


    Wir waren jetzt in zwei Fachgeschäften. Fast wie erwartet, gehen die Empfehlungen auseinander. A tendiert in deine Richtung, während B den 'Klickkork' empfiehlt. Klickkork wäre pflegeleichter, natürlich schneller verlegt (für mich nicht so wichtig) und auch mit den Fugen gäbe es keine Probleme. Die Platten würden sich immer 'zusammenziehen'.


    ...werde weitere Fachgeschäfte aufsuchen und versuchen weitere Aussagen zu erhalten.

    MfG
    Bernd.
     
  5. #4 ReihenhausMax, 22. Dezember 2010
    ReihenhausMax

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    Hat B auch Klebekork im Sortiment? Gehts um einen Neubau oder
    muß erstmal ein vollflächig verklebter Teppichboden raus? Wenn
    der Boden erst für eine Verklebung aufbereitet werden muß, ist das
    natürlich ein weiterer Arbeitsschritt mit entsprechenden Kosten und
    wenig Spaß bereitender Arbeit. Ich hatte bei unserem Fertigparkett
    (mit Nut-Feder Verleimung) gehofft, daß ich den Untergrund mit
    Bitumenkleber so lassen kann ...
    Als sich meine Frau dann ganz begeistert und unwiderruflich für das
    Bambusparkett entschieden hatte, hab ich von dem konsultierten
    Handwerker erfahren, daß der Boden nicht eben genug ist (max 4 mm
    auf 2m als Ansage), und ich doch wieder den Spaß mit Epoxid- und
    Ausgleichsmasse habe. Dafür hat meine Frau die 80 qm Parkett praktisch
    alleine verlegt ;-)
     
  6. #5 wasweissich, 22. Dezember 2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn die platten das wissen ist es ja gut.....

    ich hab sie , bin durchaus zufrieden , habe sie aber zusätzlich zweimal versiegelt (in der küche) .
    im flur nicht , und da schwächeln die fugen nach 5 jahren etwas .(aber wirklich nur ein bisschen)

    ich würde es wieder tun (altbau)
    im neubau würde ich über verklebte platten nachdenken ...
     
  7. korkie

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    Hallo,

    alle angefragten Korkanbieter haben beide Varianten im Angebot.


    Auf der Bodenfläche sind Korkfliesen verklebt, die nun nach ca. 15 Jahre sich lösen. Nachkleben ist äußerst aufwändig und hält dann ebenfalls wieder nur 2-3 Monate. Woran das liegt, konnte mir bisher ebenfalls noch niemand genau erklären. Die Bodenbelastung ist nicht sehr hoch und der Kork an sich ist noch i.O. Bei Verklebung dieser Korkfliesen handelte es sich um einen Neubau, der aber gut ausgetrocknet war. Verlegt von Fachleuten mit 'gutem Ruf', die leider heute nicht mehr greifbar sind (Geschäftsaufgabe aus Altersgründen vor einigen Jahren).

    Die jetzigen Korkfliesen müssen auf jeden Fall raus, unabhängig welcher Belag anschließend drauf kommt.

    Mir geht es darum, jetzt möglichst Qualität zu kaufen und zu verarbeiten. Der Preis ist zweitrangig.


    MfG
    Bernd.
     
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  9. #7 ReihenhausMax, 23. Dezember 2010
    ReihenhausMax

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    Sowas ist ärgerlich ... Vielleicht meldet sich ja hier noch jemand mit
    einschlägigen Fachkenntnissen. Löst sich der Kleber denn vom Boden oder
    von der Korkplatten? Wie sieht es denn mit dem Ausbleichen bei Euch aus,
    Ihr habt ja deutlich mehr Langzeiterfahrung als ich. Wurde der Kork damals
    geölt oder lackiert, ggf. spezieller UV-Schutz?

    Was ich im Netz gefunden habe (Herstellerlinks sind hier nicht erwünscht), ggf.
    wurde da vor 15 Jahren nicht so ganz drauf geachtet:

    Der Untergrund muß nach DIN 18365 eben, trocken, staub-, fett- und rissfrei sein. Unebene Untergrüde müssen vor dem Verlegen gespachtelt werden. Auf stark saugende Untergründe muß eine Haftbrücke aufgebracht werden. Anhydritestriche müssen gebürstet werden, um die oberste Schicht (Sinterschicht) mechanisch abzulösen. Anschließend sind diese mit Dispersions Tiefengrund vorzustreichen und mit einer unserer Ausgleichsmassen zu spachteln. Gußasphalt- sowie Zementestriche müssen ebenfalls vor der Beklebung grundiert und abgespachtelt werden. Wenn Sie Ihr Korkparkett auf einen vorhandenen Altbelag verlegen möchten, muss dieser eine glatte, ebene Oberfläche haben, fest verklebt und frei von Verunreinigungen, Wachsen und Pflegemitteln sein. Hier empfehlen wir eine Grundreinigung mit unserem Kork-Grundreiniger.
     
  10. korkie

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    Hallo,

    es ist schwer zu erkennen, wo der Kleber sich löst. Kleber selbst ist eigentlich kaum noch zu sehen. Die sich lösenden Platten können von einem Kleberfehler oder von 'schrumpfenden' Korkplatten herkommen. So zumindest bisher die Vermutungen der 'Fachleute'.

    Die Untergrundvorbereitung etc war sehr sorgfältig gemacht worden.

    Der Kork wurde nach dem Verlegen versiegelt, mehrfach. Ich denke, es war so eine Art Klarlack.

    Ausbleichungen gibt es genügend (Fenster, Teppiche), stört uns aber nicht. Kork lebt.

    Ärgerlich bleibt, dass die Platten nicht nachzukleben sind. Verschleiß ist kaum vorhanden. Nachkleben hält kaum und der Aufwand ist riesig. Da wir mit Kork sonst zufrieden sind, werden wir uns sehr wahrscheinlich wieder dafür entscheiden.


    ... nur liegen (kleben) bleiben sollten die Platten diesmal.


    Noch einmal die Frage nachgeschoben, welche Kork-/Verlegeart grundsätzlich besser (hochwertiger, haltbarer, wohnlicher, 'wämer') ist?
     
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