Kosten-(Förderungs)planung für eine (groß)Renovierung ?

Diskutiere Kosten-(Förderungs)planung für eine (groß)Renovierung ? im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Ihr Bauexperten, ich habe gestern durch Zufall (OkOk Google ist ja kein Zufall :cool: ) dieses Forum entdeckt. Seit dem gute 8 Std vor...

  1. flummy

    flummy Gast

    Hallo Ihr Bauexperten,

    ich habe gestern durch Zufall (OkOk Google ist ja kein Zufall :cool: ) dieses Forum entdeckt. Seit dem gute 8 Std vor dem Rechner verbracht und nur hier gelesen..... Wirklich genial zu sehen was für Tipps und Tricks ich schon lesen konnte, ohne selbst nach etwas gefragt zu haben.

    Bevor Ihr unten weiterlest (ganz wichtig):Ein bekannter von mir sagte mal nach meinen Beiträgen "....Wall of text hits you...You dies" Den Spruch fand ich sehr passend, weil ich einfach nicht weiss wie ich mich in solchen komplexen Sachen kürzer ausdrücken soll

    Nun aber zu meinem Anliegen (Auch wenn ich noch nicht so ganz weiss wo ich anfangen soll :confused: ):

    Wir haben uns ein (für uns) schönes Objekt ausgesucht: Bj. 1938 mit 2 Anbauten (Das jetzige Wohnzimmer und daran gekoppelter Wintergarten). Bedingt dadurch dass wir in dem Haus relativ viel renovieren / ändern wollen, sprengt es grad meine finanzielle Übersicht, was da alles auf uns zu kommt und vor allem was davon ist förderbar? (Zu der Förderung haben wir bereits einige Infos). Zu den Randdaten was gemacht werden muss:

    1. 1. Wintergartenanschluss erneuern
    2. 2. Fenster (teilw.) erneuern
    3. 3. Heizungs(art) ändern
    4. 4. Elektrik neu
    5. 5. Küche von einem in einen anderen Raum "verlegen"
    6. 6. Dach dämmmen
    7. 7. Vergrößern des vorhandenen Bades
    8. 8. "Kleinarbeiten"

    1. Das "Problemkind" Der Wintergartenanschluss wurde bei der Erstellung nicht korrekt ausgeführt, so das Feuchtigkeit ins innere gekommen ist und sich dadurch Schimmel gebildet hat. (Vorbesitzerin war eine Demenz-Kranke alte Dame, so dass sie es gar nicht wahrgenommen hat was dort passiert ist :( ). Hierüber haben wir bereits ein mündliches Angebot, den Wintergarten abzunehmen, Putz runter, WÄnde trocknen, neu verputzen, Wintergarten + Anschluss neu machen und sonstige Kleinarbeiten drum herum ~7000 - 10000 EUR

    2. Im Bereich des Wintergartens und im oberen Geschoss sind bereits neue Fenster alle anderen bekommen Kunstofffenster mit Doppelverglasung (Angebot vorhanden) ~7000 EUR

    3. Die vorhandene Heizung ist eine Ölheizung. Nicht nur dass Öl wie Benzin immer extremer im Preis ansteigt noch dazu stinkt es wie Hacke und nimmt viel Platz ein, so haben wir uns überlegt über eine Pellet Heizung nachudenken. (Auch hier ist wieder ein "etwa" Angebot für das Ausstauschen der Heizungsart von ~15000 EUR vorhanden)

    4. Da ich gelernter Elektriker bin, möchte ich (wie schon in meiner Mietwohnung auf Vermieterkosten) in dem Haus die Elektrik neu machen. Die vorhandene ist weder nach aktuellen Richtlinien, noch ist sie für mich so dass ich mich damit wohl fühlen würde. (U.a soll Lan Kabel in den Räumen verteilt werden, Telefon in mehr als einem Raum, Rolläden-Versorgung, mehr Steckdosen / Lichtquellen / Schalter.... Sprich Elektrik neu ;) ) Hier bin ich mit den Kosten schlicht und ergreifend überfragt. Hilfreich ist hier sicherlich dass das Haus knappe 110 m² hat auf 2 Etagen verteilt (EG und OG - DG NICHT ausbaufähig bzw zu klein). Die Elektroverteilung soll im Keller ihren Platz finden.

    5. Momentane Küche ist ohne Fenster - Das allein ist ein Grund diese 2 Räume weiter nach vorn zu verlegen. Der Raum als solcher wird zwar etwas kleiner, aber die Küche soll zum Kochen und nicht zum Leben sein ;). Zulauf ist ja von der Verlegeart quasi egal, Abwasserrohr befindet sich direkt unter der neuen (!) Küche.... Auch hier wiederum keinen blassen Schimmer was mich Wasserleitungen / Abwasserrohre usw kosten können um hier auch nur etwas Kalkulieren zu können.

    6. Wie damals üblich ist momentan auf dem Dach zu sehen: Dachstuhl, Folie, Dachpfannen. Hier soll eben noch die DBM Folie, bzw Dämmaterial miteingebauter DBM Folie rein. Danach wird das Ganze lediglich mit dünnen Holzplatten zugemacht, da der Dachboden NICHT ausgebaut wird (Weil einfach viel zu klein) Die Kosten sind mir auch hier ein großes Rätsel. Wobei ich dazu sagen sollte, dass die zu verkleidende Dachfläche ca. 12m x 6m => 72 m² wäre und ich die Holzplatten umsonst von der Arbeit bekommen kann, weil es bei uns Abfall ist und sie mit ~ 1,1 m x 1,1m denke ich eine gute Verarbeitungsgröße haben....

    7. Das jetzige Bad ist ~8 m², dass das nicht unbedingt die richtige Badgröße ist sollte jedem klar sein ;) Hier soll die Wand in die (vorherige) Küche hineingeschoben werden, so dass das Bad am Ende eine nette Größe von ca 17 qm haben wird. Auch hier sind die Kosten für die neuen Wasser / Heizungsrohre, Abwasser usw total unersichtlich für mich.

    8 Kleinarbeiten ist natürlich schön gesagt. U.a. sollen darunter Verputzarbeiten, am Ende Streichen / Tapezieren, Gerüstkosten für den Wintergarten (Reinigung), Bauschut-Container und und und und und dafür haben wir eine "Sicherheit" von 10.000 EUR eingeplant)

    Sollte jemand tatsächlich bis hierher gelesen haben: :respekt und DANKE.

    Mir ist natürlich vollkommen klar dass keiner hergehen kann und sagen kann: Punkt 1 kostet 4 000 €
    Punkt 2 kostet 6 876,50 € usw
    Mir geht es einfach nur um Richtlinien an den ich mich irgendwie orientieren könnte. Ich möchte im voraus vermeiden, dass ich die Hälfte der Arbeiten erledigt habe und dann auf einmal feststelle dass ich kein Geld mehr habe :fleen

    Zu den einzelnen Arbeiten sei gesagt: Abbruch-, Elektro-, Verputz- Arbeiten (wenn es keine kompletten Wände werden), werde ich denke ich aufgrund von meiner nicht vorhandenen 2. Linken Hand selbst machen können. Dämmung im Dachbereich werde ich auch selbst übernehmen. Bei Wasser / Heizungsrohren bekomme ich fachkräftige private (unentgeldliche) unterstützung und bei Fliesen / Tapezierarbeiten werde ich wohl entgeldlich aber im Bekanntenkreis günstiger in Anspruch nehmen können.

    Was erwarte ich nun von Euch ?
    Nun alleine anhand der Tatsache dass sich jemand die "Wall of text" durchgelesen hat, gebührt schon mein größter Dank und :respekt . ABER:
    Über jegliche Tipps:
    ...wie ich besser kalkulieren kann
    ...was davon ist "Förderfähig"
    ...was ich vergessen haben könnte
    ... und und und

    wäre ich mehr als dankbar.

    Sollte ich irgendwelche Angaben vergessen haben oder Ihr irgendwo was im Detail brauchen, immer her damit :) Denke das lässt sich schnell beantworten....

    Vielen Dank schon im voraus
    Grüsse
    Andreas
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. gnu0815

    gnu0815

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    bafa.de

    kfw.de Wohnraummodernisierung

    Bei Raumveränderungen würde ich auf jedenfall einen Statiker zu Rate ziehen.

    Albauten bieten immer wieder "böse" Überraschungen(Deckenaufbau, Wasser im Keller, klassische Nullung.....)

    Kostenkalkulation vorab (20% mehr wird es immer werden...)
     
  4. R.B.

    R.B.

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    :( Wie sollen WIR den Aufwand abschätzen, wenn der "Elektriker" vor Ort das nicht einmal kann. :(

    Oder habe ich beim Lesen des Text ein smilie übersehen?

    Der Betrag kann passen oder auch nicht. Was ist mit dem Rest der Installation? Meist ist es nicht damit getan nur einen Kessel zu tauschen. Da geht´s weiter mit Schornstein, Verrohrung usw....

    Auch die Wasserversorgung sollte man nicht vergessen. Welche Rohre vorhanden? Welcher Zustand?

    Gruß
    Ralf
     
  5. flummy

    flummy Gast

    Hallo Ihr 2 :)

    erst mal vielen lieben dank für Eure Antworten und gleichzeitig sorry dass ich jetzt erst antworte.... Die Sonne scheint die Sonne sticht, die Doofen haben Mittagschicht :motz

    @gnu0815: Vielen Dank für die Links, bei bafa.de hab ich bereits das Prospekt angefordert und hoffe dass es in den nächsten Tagen kommt...

    Allgemein tue ich mir unheimlich schwer durch den Paragraphen Jungel durchzukommen und zumindest vorab sagen zu können: Das kommt auf jeden Fall in Frage, oder das gar nicht.

    Was die Raumänderungen angeht: Hier wird wie gesagt, nur die Trennwand zwischen der jetzigen Küche und des neuen / alten Bades versetzt. Da es keine tragende Wand sein kann (ist eine sehr dünne Wand) UND (jetzt kommt imho) das Ausschlaggebende, 2m von dieser jetzigen Trennwand ist die Ursprüngliche außenwand, die bereits durch einen Träger gestützt unterbrochen wurde, um einen Durchgang zu machen. Ganz unabhängig davon, wollten wir den Statiker auf jeden Fall zu Rate ziehen, nur um wirklich ganz auf Nr. sicher zu gehen :)

    @R.B.: Hmmm in der Tat, den Smilie hab ich wirklich vergessen ;) ... Aber jetzt mal im Ernst: Das Problem warum ich "vom Fach" bin und dennoch keinen blassen Schimmer habe was die Elektroinstallation kosten kann, dass ich seit meiner Lehre in einer Stahlfabrik beschäftigt bin, wo ich als Instandhaltungs-Elektriker (Energieanlagenelektroniker fachr. Betriebstechnik) beschäftigt bin. Hier habe ich zwar hin und wieder mit ähnlichen Installationen zu tun, wie ich sie z.T. auch zu Hause gemacht habe, aber die Kosten sind mir persönlich dann egal, weil sie ja das Unternehmen trägt.
    Was die Heizung angeht: Wir haben bisher "grobe" Angebote von verschiedenen Firmen, diese reichen von 11.500 - 24 000 EUR. Die Firmen die ~15 000 angeboten haben (als Grundlage dienten lediglich meine vorgaben, d.h. es ist kein einziges festes Angebot dabei) haben die Entsorgung der Altanlage, Neuaufbau des neuen Kessels inkl. allen Nebenarbeiten um den kessel herum. Angeschlossen werden sollte dieser an das vorhandene Rohr / Heizungssystem.
    NOCH weiss ich natürlich nicht, wie die Rohre IN den Wänden aussehen. Sollten diese aber zu erneuern sein, wollte ich das mit einem Arbeitskollegen machen, der das gelernt hat, über 20 Jahre ausgeübt hat, bis er dann bei uns gelandet ist.... Jetzt könnte man sagen, man könnte die Geschicht komplett alleine machen (wenn man schon jemanden aus dem Bereich an der Hand hat) Stimmt, aber 1. ist mir das doch etwas zu wackelig (15 000 investieren ohne Garantie für den Aufbau etc zu haben) und zum anderen Förderfähig wäre das "made in Selbstgemacht" imho nicht.

    Grüsse
    Andreas
     
  6. sepp

    sepp

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    dein ganzes geschreibse hättest dir wirklich sparen können.
    2-3 sätze hätten gereicht

    denn bei solchen angelegenheiten nützt dir ein forum wenig

    1. ich will im größeren stil umbauen und sanieren
    2. ich will förderungen kassieren.

    1. architekten suchen
    2. mit ihm die notwendigen schritte für den bauablauf/fördermittel/ggf. notwendigen energieberater durchgehen.

    es kann hier keiner nur annähernd die ausmaße der umbauarbeiten erahnen, auch wenn du noch so viel schreibst. da du die ausmaße selbst nicht kennst! und das sind keine phrasen das ist die realität.
     
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