Kosten für Perimeterdämmung zu hoch?

Diskutiere Kosten für Perimeterdämmung zu hoch? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Moin, ich will unserem Haus, Baujahr 1970, jetzt auf der Nordseite eine neue Perimeterdämmung gönnen. Die jetzige Kellerwand hat einen Hauch...

  1. mabuse

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    Moin,
    ich will unserem Haus, Baujahr 1970, jetzt auf der Nordseite eine neue Perimeterdämmung gönnen.

    Die jetzige Kellerwand hat einen Hauch von Bitumen drauf und natürlich keine Dämmplatten.
    Eine Hohlkehle ist im Prinzip auch nicht vorhanden.
    Unser Haus ist trotzdem trocken - der Heideboden schluckt das wohl alles weg.

    Da in dem Bereich aber Pflaster verlegt werden soll, will ich dort jetzt auch die Kellerwände modernisieren - schliesslich will man ja das Pflaster auch später nicht wieder aufnehmen lassen...

    Wir sprechen von 13 m x 1,75 m.

    Ich habe ein Angebot vorliegen für:
    Grundmauersäuberung aussen, Bitumenvoranstrich als Haftbrücke, Bitumendickbeschichtung (1-komponentig), Verkleben der Polysterol-Dämmplatten 100mm WLG035 für 85 €/qm. Das Ganze ohne Bodenarbeiten.

    Mir erscheint das nach meinen Recherchen im Netz komplett überzogen. Hier ist die Rede von 25 -40 €/ qm.

    Wer kann man sagen ob der Preis o.k ist?
    Gerne auch Antworten von Bauherren die etwas Vergleichbares haben ausführen lassen.
     
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  3. #2 wasweissich, 20. März 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast

    hat mit
    nicht viel zu tun .
     
  4. coroner

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    @Josef: Na dann klär uns dochmal auf, warum das deiner Meinung nach nichts miteinander zu tun hat ... :smoke
     
  5. #4 gunther1948, 20. März 2014
    gunther1948

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    Die jetzige Kellerwand hat einen Hauch von Bitumen drauf

    hallo
    hauch von bitu ???? da musste mal genauer nachprüfen, bj 1970 das ist möglich, dass da ein inertolanstrich 3x (auch als silolack bezeichnet ) drauf ist/war der sich teilweise in den heideboden verflüchtigt hat.
    wenn das der fall ist muss mit dem hersteller der dickbeschichtung die art der vorbehandlung geklärt werden sonst wirft das zeug blasen.
    einfach gesagt: inertol ist teerhaltig und verträgt sich nicht mit bitumen.
    polystyrol = styropor und kein styrodur für perimeterdämmung.

    gruss aus de pfalz
     
  6. #5 wasweissich, 20. März 2014
    wasweissich

    wasweissich Gast



    so lange , wie du dabei bist , hättest du es merken können (?müssen?) .

    oder liest du nicht und schreibst einfach nur ?



    gunter hat euch ja schon aufgeklärt :D
     
  7. #6 gunther1948, 20. März 2014
    gunther1948

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    Grundmauersäuberung aussen, Bitumenvoranstrich als Haftbrücke, Bitumendickbeschichtung (1-komponentig), Verkleben der Polysterol-Dämmplatten 100mm WLG035 für 85 €/qm.
    hallo
    für ein komplettes angebot fehlen da aber noch ein paar sachen, arbeitsgänge und angaben. im moment ist das angebot warmes wasser und keine gute suppe.
    preis kann ich nix sagen da ich die rahmenbedingungen nicht kenne. aber 25,- bis 40,- € halt ich für einen preis aus der märchenwelt. wenn peri im einkauf schon ca. 15,- €/m² und dickbeschichtung bei ca. 12,-€/m² liegen
    dann ??????.

    gruss aus de pfalz
     
  8. #7 mabuse, 21. März 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. März 2014
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    Die Ostseite wurde bereits mit Bitumen und Styrodurplatten gedämmt.
    Bitumen sollte also o.k. sein.

    Warum keine Polysterolplatten statt Styrodur bei diesem Vorhaben ??
    Das interessiert mich sehr!!

    Zwei Baustoffhändler versicherten mir nämlich, dass Polysterolplatten hier völlig o.k. seien.

    Ich würde tendenziell statt Bitumen wohl isdochegal und zum Anbringen der Platten isdochegalverwenden, da ich mir eine einfachere Handhabung verspreche. Ist da etwas einzuwenden?
    Eine Matrialempfehlung für die Hohlkehle wäre auch gut. - Die wirds hier öffentlich nicht geben - sonst kommt der mit dem Rotstift ...
     
  9. coroner

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    Hab ich. Aber du vielleicht nicht.
    Welchen Grund gibt es, EPS von dir als pauschal nicht für Perimeterdämmung geeignet darzustellen ?



    Nein, ich kenne den Unterschied zwischen chemischen Bezeichnungen und Handelsnamen
    ebenso wie den Unterschied zwischen extrudiertem und expandiertem Material und deren
    Einsatzmöglichkeiten.


    Leider nicht. Aber den Blasentip fand ich sehr wertvoll - wer weiß schon sowas :yikes

    @Mabuse Schade dass du diesen Beitrag nun als DIY brandmarkst...
    Eben haste noch "ein Angebot vorliegen" und im nächsten Beitrag warste beim Baustoffhändler und
    erwartest dir bei einem bestimten Produkt ne einfacherer Handhabung. :bef1006:

    -c
     
  10. ultra79

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    Und ich dachte nur ich wundere mich...
     
  11. mabuse

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    @ coroner: Ich verstehe deinen Einwand bzgl. DIY nicht.
    Mir liegt ein Angebot vor. Aber gleichzeitig habe ich versucht mich über die Materielien und Preise zu informieren.
    Und das beim Baustoffhandel. Ich möchte die Arbeit sehr ungerne selbst ausführen, denn dafür fehlt mir vor allem die Zeit. 2500 € sprengen aber leider meinen Preisrahmen.
    Für mich bleibt die Frage offen warum Platten auf XPS-Basis (Polystyrol) schlechter sein sollen als ein Prudukt eines großen Herstellers mit vier Buchstaben, der grüne Platten herstellt. Oder wie ist die Aussage zu verstehen, dass Polystyrol NICHT geeignet sei.

    Hat jemand schon Erfahrung mit der ersten auf dem Markt befindlichen weißen, bitumenfreien, polystyrolgefüllten Dickbeschichtung gemacht?
     
  12. #11 gunther1948, 21. März 2014
    gunther1948

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    Bitumen sollte also o.k. sein.
    hallo
    wenn du es sagst dann okay ist deine kohle.
    ich weiss nur, dass ich voriges jahr einen kompletten keller wieder freilegen ließ weil der hauch von inertol beim reagieren und ablüften die dickbeschichtung wieder abgedrückt hat. ersparniss ca. 12,00€/m² für eine entsprechende vorbehandlung (bu nahm das ohne anwalt und gericht auf die eigene kappe.)
    Oder wie ist die Aussage zu verstehen, dass Polystyrol NICHT geeignet sei.
    druckfestigkeit, wasseraufnahme, alterungsbeständigkeit

    gruss aus de pfalz
     
  13. mabuse

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    Also wird Deiner Meinung nach Polysterol (XPS) seit vielen Jahren fälschlicher- oder sogar unverantwortungsvollerweise für Perimeterdämmung genutzt??
     
  14. mabuse

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    Aussenwand, Fundament 1.jpg


    So sieht das aus. Seit 40 Jahren trocken!!
     
  15. coroner

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    Seit 40 Jahren Trocken? Warum willst du dann was beschichten?
    Egal. Zu der hier noch immer nicht benatworteten Frage zu Perimeterdämmung, Polystyrolen wie EPS und XPS

    das ist doch nicht so schwer herauszubekommen...

    Es geht im Prinzip um Verlust der Wärmedämmleistung bei Feuchtekontakt bzw. Feuchteeintrag, Unterschied
    in der Druckbelastbarkeit, Verarbeitbarkeit und den Preis...
     
  16. mabuse

    mabuse

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    Unterschied XPS und EPS ist mir klar.
    Ich sprach immer nur von Polysterol...
    Und da gibt es EPS und XPS. Oder nutze ich die falschen Begriffe, sprechen wir aneinander vorbei??

    Ich will beschichten und dämmen, da die Kellerräume bei uns intensiv als HWR und 2. Bad benutzt werden. Also beide auch mehr oder minder dauerhaft beheizt werden.
    Früher (beim Vorbesitzer) waren das der Raum für die Öltanks und ein kaum genutzter Kellerraum.
     
  17. Inkognito

    Inkognito Gast

    Polystyrol ist der Grundstoff für beides, expandiertes (EPS, Handelsname: Styropor) und extrudiertes (XPS, Handelsname: Styrodur) Polystyrol.

    Und unter dem Namen 'Peripor' und so weiter gibt es auch EPS für die Anwendung als Perimeterdämmung, die Anwendungsgrenzen sind natürlich einzuhalten.




    Ansonsten, ausschachten ist nix für DIY
     
  18. #17 gunther1948, 22. März 2014
    gunther1948

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    hallo
    schau mal in deinen 1. beitrag da schreibst du von polystyrol, also hundsgewöhnliches styropor.
    du kannst nicht laufend das material upgraden gerade wie´s dir passt.
    da kommt man sich vor wie beim kaffeekränzchen.
    polystyrol xps wird als perimeterdämmung bei vollwärmeschutzsystem im sockelbereich verwendet .
    schauste mal hier http://www.bauherrenhilfe.org/index.php/eps-oder-xps-umkehrdachdammung/
    und z.b bei der wasseraufnahme.

    gruss aus de pfalz
     
  19. Skeptiker

    Skeptiker

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    Auch wenn's jetzt eigentlich schon jedem klar geworden sein sollte: Polystyrol kann im Produktionsprozess entweder einfach expandiert oder komplizierter extrudiert werden. Im ersten Prozess entsteht EPS, im zweiten XPS. Alle XPS-Arten nehmen kein Wasser auf, einige EPS-Produkte neuerdings durch verbesserte Produktionprozesse auch nicht mehr. XPS kann also immer in nassen Bereichen eingesetzt werden, EPS hingegen nur, wenn das konkrete Produkt eine Zulassung für den jeweiligen Einsatzzweck hat. PCS ist hoch druckfest, sogar unter Flächengründungen zugelassen, EPS ist weich, eine gute Trittschall-Entkoppelund. Beides sind Polystyrole!

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  21. #19 gunther1948, 22. März 2014
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    hallo
    es wird ja nicht der grundstoff eingebaut sondern für mich als planer sind die eigenschaften des endproduktes das eingebaut wird wichtig.

    gruss aus de pfalz
     
  22. Inkognito

    Inkognito Gast

    Richtig, aber, halten wir fest, die Aussage "Polystyrol-Dämmplatten" könnte beides sein, EPS und XPS, sie war nicht eindeutig. Aber selbst wenn er sich auf EPS beziehen sollte: Es gibt auch EPS, das man als Perimeterdämmung verwenden kann.
     
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Kosten für Perimeterdämmung zu hoch?

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