Kosten für Schlüsselfertiges

Diskutiere Kosten für Schlüsselfertiges im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo Community, wir haben die Möglichkeit auf ein 300m² Grundstück ein Häusle zu bauen. Wir möchten ca. 180.000 € dafür ausgeben. Die...

  1. tyr0n

    tyr0n Gast

    Hallo Community,

    wir haben die Möglichkeit auf ein 300m² Grundstück ein Häusle zu bauen.
    Wir möchten ca. 180.000 € dafür ausgeben.

    Die Frage ist, ob man hierfür etwas ordentliches bekommt? Das Haus soll sich über 2 Stockwerke ziehen. Insgesamt ca. 120m² aufweisen und einen Keller enthalten.

    Gebaut werden soll Stein auf Stein, da mir die meisten Fertigausanbieter unseriös sind. Oder hat hier jemand positive Erfahrungen gemacht, die er mir per Nachricht zukommen lassen kann?

    Als Eigenleistung könnte man Fliesen, Badobjekte kaufen und verlegen/einbauen, sowie die Malerarbeiten im Innenbereich.

    Sind hierfür 180.000 realistisch?

    Die 2. Frage wäre, reicht es mit einem BT zu arbeiten um die Archi kosten in höhe von knapp 20.000 zu sparen? oder kann man nen Archi zur Seite nehmen und für 160.000 ein "Schlüsselfertiges Haus" mit Keller erhalten?

    Ich hoffe auf Hilfe.

    Gruß

    tyr0n
     
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  3. Thomas B

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    Moin!

    Also 180.000 ist schon knapp (mag natürlich sein, daß bei Dir in der Gegend Bauleistungen etwas günstiger sind, als im Großraum ER-N-FÜ). Weiß ich natürlich nicht.

    Aber 180.000 sind wirklich nicht viel. Reine Baukosten mag gerade so gehen. Dann aber noch Planungskosten (Architekt, Statiker, Bodengutachter, usw. usf.). Ich habe gerade am WE ein sehr günstiges Projekt rechnen dürfen. wenn man allen Ecken und Enden spart, also sich mit "Standard"-Qualitäten zufrieden geben kann, kann das hinhauen. Müßte aber natürlich im detail geprüft werden.

    Das Geld wirst Du wohl kaum sparen können! Ein GU (=Generalunternehmer; einer der das haus auf Deinem Grundstück baut) stellt Dir das Haus ja nicht zum Selbstkostenpreis hin, sondern will auch einen Gewinn machen. Und dann muß dieser noch etwas an Sicherheitszuschlag oben drauf satteln...

    Das heißt dann nur nicht Architektenhonorar, sondern verschwindet -nicht einzeln ausgewiesen- im Gesamtpaket.

    Gruß

    Thomas
     
  4. #3 HolzhausWolli, 2. März 2009
    HolzhausWolli

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    So knallhart habe ich die Entscheidungsbegründung für massives Bauen noch nie gehört! :respekt
     
  5. sk8goat

    sk8goat

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    Der Bauträger wird auch für 20.000 einen Architekten beauftragen und dieses in das Angebot einkalkulieren. Unterm Strich zahlst du es also so und so. Mit BT zahlst du eher ein bisschen mehr, denn er will ja auch was dran verdienen.
    Der entscheidende Unterschied beseteht darin, ob der BT den Archi beauftragt und der Archi dann für den BT arbeitet oder ob du den Archi beauftragst und er steht dann auf deiner Seite. Und glaub mir, das kann Gold wert sein.

    Geh zu einem Archi und lass dich beraten, inwiefern sich deine Wünsche an Ausstattung usw. mit den 180.000 vereinbaren lassen. Frag ihn vorher, was diese Kostenermittlung kostet, damit es hinterher kein Missverständnis/Überraschung gibt.
     
  6. tyr0n

    tyr0n Gast

    Hallo Ihr beiden. Vielen Dank für eure rasche Antwort.

    Wir haben uns natürliche mehrere Angebote/Unterlagen von Fertighausanbieter eingeholt. Da wird überall mit Schlüsselfertige Häuser für 130.000 inkl Bodenplatte + 30.000 für Keller (Dürfte reichen). Das wären 160.000 €. + 20.000 Sonderwünsche = 180.000. So war bislang unsere Rechnung. Was dann alles noch hinzukommt, wissen wir nicht. Deshalb ist dieses Forum meine Anlaufsstelle.

    Das diese Fertighausunternehmen nur verkaufen wollen, ist uns klar... Eigentlich wollten wir gerne Stein auf Stein mit einem BT oder wie Ihr dazu sagt GU bauen. Ob mit oder ohne einen Archi ist natürlich die Frage. Das die 15.000 - 20.000 € bei einem GU meistens mit einkalkuliert sind, ist klar...aber da muss man den GU halt einfach auf die gewünschte Summe drücken :)

    Thomas, dadurch das ich im Handel tätig bin, würde ich sehr günstig an Fliesen, Sanitärobjekte kommen. Einbauen könnten wir die Badobjekte, sofern die Leitungen natürlich verlegt sind und wir "nur" noch das ganze montieren müssen. Sofern wäre es Möglich hier die Qualität recht hoch zu halten.

    Hat einer bereits in dieser größen Ordnung gebaut und könnte mir ein paar Informationen zukommen lassen?

    Gruß aus Bad Dürkheim
     
  7. Thomas B

    Thomas B

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    Und die wird nicht aufgehen! Aus meiner Erfahrung fehlt bei ALLEN Fertighausanbietern eine ganze Menge in den Baubeschreibungen. Und das sogar meistens zu recht, da diese Fertighaushersteller irgendwo am Computer vor sich hinplanen ohne die tatsächliche Bausituation kennen zu können. Und da dies so ist werden gewisse Dinge einfach ausgespart. Bestes Beispiel hierfür: Entwässerungsarbeiten. Da steht dann meistens "...endet 1 m außerhalb des Hauses..." oder so ähnlich. DFas heißt dann eben, daß ab dort diese Leistungen selber zu erbringen sind. Mit Revisionsschacht, den ganzen Leitungen, Anschluß an den öffentlichen Kanal usw. usf. Nur um mal ein Beispiel zu nennen. Oder -was auch sehr gerne gemacht wird- daß bei der Auswahl der Fliesen absurd niedrige Preise angesetzt werden, so daß dann später hierfür entsprechende Aufpreise zu Buche schlagen.

    Fazit: wer am meisten wegläßt, hat den günstigsten Preis und schnappt den Auftrag. Darum: Baubeschreibungen (egal ob Fertighaus oder GU oder BT) immer prüfen bzw. prüfen lassen!!!!!

    Das will der GU auch.

    Wieder falsch! Hier hat der GU einen Architekten/ Bau.Ing. zu beauftragen und zu bezahlen. Selbst wenn er dies -weil z.B. dauernd Aufträge vermittelt werden- günstiger kriegt, sich die "unnötige" Werkplanung spart und auch die Ausschreibungen, da er ohnehin immer wieder mit den selben Firmen zusammenarbeitet, wird er wohl irgendwas zw. 5.000 und 10.000 abdrücken. dann kommt sein Gewinn. dann kommt eine Risikozuschlag (schließlich kann er sich verkalkulieren und um hier nicht draufzuzahlen, wird das erstmal oben drauf geschlagen. Im schlechten Fall ist dieser "zusätzliche" Gewinn futsch, im besten Fall kassiert er das auch noch.).

    Den GU einfach mal im Preis zu drücken ist eine lustige Einstellung. Wie soll das passieren: Ich will 20.000 EUR weniger zahlen! Antwort: Na gut!????

    Hierzu mal nachdenken: 1. Er macht da mit. Wo holt er das wieder rein? Billigst Arbeiter mit Plagiat-Produkten bevölkern die Baustellet. Er zahlt seine Subunternehmer nicht. er spart an Qualität um das "gedrückte" wieder reinzuholen....so einfach ist das alles wirklich nicht.

    Gruß

    Thomas
     
  8. tyr0n

    tyr0n Gast

    Hmm... das sind natürlich gute Argumente. Kostet denn ein Termin mit einem Archi, um überhaupt zu prüfen, ob man mit 180.000€ hinkommt, etwas? Wir möchten halt ungern zum Architekten laufen uns hinsetzen ne Stunde besprechen ob man damit hinkommt, nur um später zu erfahren das es nicht geht und wir eine Rechnung über 120,- € erhalten :frust

    Gruß

    David
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Muß eigentlich jedes Mal...

    ... wieder die gleiche Diskussion aufkommen?? :mauer

    Aber: wie ist denn schlüsselfertig definiert?

    Und zur Sache: Alles in allem werden 180 k€ nicht ausreichen. Jedenfalls nicht mit Keller und dem ganzen pipapo und erst recht nicht für ein energietechnisch gut gedämmtes Haus.

    Aber ich bin ja auch bloß ein doofer GU (der sich aber immer tierisch freut, wenn die Leute mit Ihrer Geiz-ist-geil-Mentalität auf die Fresse fliegen :cool:
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Da wirst Du Dich aber noch mit ganz anderen Summen anfreunden müssen um einen Hausbau zu überstehen. ;)

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 Torsten Stodenb, 2. März 2009
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    Au weia, welch starker Spruch! In Wahrheit gibt es erheblich mehr unseriöse Massivhausanbieter als Fertighausanbieter. :(

    Aber bei anderen von unseriös reden! :mauer
     
  12. #11 Gast943916, 2. März 2009
    Gast943916

    Gast943916 Gast

    das sind aber zwei Paar Stiefel....
    Wunschvorstellung....


    Gipser
     
  13. #12 hausbauer2008, 2. März 2009
    hausbauer2008

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    Ich denke nicht, dass er gleich eine Rechnung schickt. Wir hatten bisher 3 Vorgespräche bei einem Architekten, jeweils 1-2h, und der sagt Dir schon ziemlich genau, was mit dem Budget geht und was nicht. Wir machen jeweils kein Architekten-Hopping. Wenn das Projekt losgeht, dann nur mit ihm. Also haben sich die 3x1-2 h für lau dann auch für ihn gelohnt.
     
  14. Baumal

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    nur mal interesse halber:

    ist das deine subjektive wahrnehmung, oder
    gibt es für deine aussage fundierte nachweise?
     
  15. Thomas B

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    Jein! Grundsätzlich ist es natürlich so, daß ein Architekt in der Regel auch nicht mit einem einzigen Blick sagen kann "Ja" oder eben "Nein" (außer Ihr zeigt ihm eine 200-m²-Villa und nennt den bekannten Finanzrahmen...). Also wir er sich mit Euch zusammensetzen müssen, Eure Wünsche (auch -und vor allem- die der gewünschten baulichen Qualitäten erfragen müssen (Öl-Heizung, Öl Brennwert, Gasheizung, Wärmepumpe,...KfW 60, KfW 40 oder eben EnEV-Standard, usw.) und anhand dieser Rahmenbedingungen kann er dann eine grobe Abschätzung machen.

    Ist dies mit Arbeit verbunden, die Euch ja auch etwas bringt, nämlich die Sicherheit, daß man das Ganze machen kann -oder eben nicht!- wird er dafür auch etwas haben = verdienen, wollen. Das nämlich ist sein Job!

    Wenn Ihr also mal 1 Stunde zusammensitzt, der Kollege zwei weitere Stunden das Ganze grob überschlägt, dann können da gut und gerne 150 - 200 EUR im Raume stehen (die Stundensätze der Architekten sollte man nicht irrtümlich mit denen von Ärzten und Rechtsanwälten gleichsetzen....). Ist das zuviel für eine wichtige Information von wahrlich beachtlicher Tragweite???

    Wenn diese Frage mit "Ja" zu beantworten ist, dann müßtet Ihr das eben mit dem A. vorher abklären, daß es sich nur um ein "Kennenlern-Gespräch" handelt und vielleicht kann er aus der Erfahrung oder dem Bauch heraus auch etwas Brauchbares zur Machbarkeit sagen. Etwas Belastbares wird es dafür aber wohl eher nicht geben.

    Gruß

    Thomas
     
  16. #15 HolzhausWolli, 2. März 2009
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    Entscheidend ist wohl die Definition dessen, wo Unseriösität eigentlich beginnt.

    Und die Grenze zieht jeder an einer anderen Stelle.

    Schon die Tatsache, daß der eine GU,GÜ,BT,Fertighaushersteller mehr Rendite erzielen möchte als der andere GU,GÜ,BT,Fertighaushersteller wird bestimmt schon dem ein oder anderen Bauherren als unseriös empfunden.

    Von daher ist die Diskussion fast müßig.
     
  17. #16 DerSuchende, 2. März 2009
    DerSuchende

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    @tyr0n
    Denk wie dein Kaufmanns-Kollege:
    MfG
     
  18. Thomas B

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    ...ach ja....und wenn dieser Kollege später (oder gleich) von euch mit der Planung beauftragt wird, dann gehört dies ohnehin zu den geschuldeten Obliegenheiten (Kostenschätzung) und ist im Gesamtpaket enthalten.

    Aber mal ganz ehrlich (damit ich es verstehe): Sind 200 EUR (von mir aus sogar 300 o. 400 EUR!!!) für so etwas wirklich zu viel? Hier erhaltet Ihr eine neutrale Auskunft, die Ihr von einem GU nicht unbedingt erwarten dürft. Für ein solches Maß an Sicherheit (immerhin die wahrscheinlich größet Investition im Leben) darf man ruhig auch etwas an Gegenleistung (Honorar) erwarten, oder?

    Thomas
     
  19. #18 HolzhausWolli, 2. März 2009
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    So wie ich es sehe, ist dem tyrOn am wohlsten dabei, die größtmögliche Kostensicherheit zu bekommen.

    Also einen Festpreis!

    Und den kann er nur von dem bekommen, der auch zu dem Preis liefern muß. Also sollte er sich den seriösesten der unseriösen Fertighaushersteller und GU´s heraussuchen, denen das Maximalbudget um die Ohren hauen und die verbindliche Antwort auf die Frage einfordern ob er dafür das gewünschte Volumen bauen kann, bzw. ob man sich auf der Preisvorstellungsbasis weiter unterhalten kann. Und wenn ja, bei welchem energietechnischen Standard. Was ja auch für die Beantragung von Fördermitteln wichtig ist.

    Ein Architekt kann zwar eine Bauskostenermittlung machen, allerdings schöpft er die einzelnen Gewerkekosten ein stückweit aus seiner Erfahrung, die sich aber auf die Vergangenheit beziehen. Die tatsächlichen Kosten zum Zeitpunkt des Bedarfs haben auch schon so manchen Bauherrn (+Architekten) erstaunt, weil sie plötzlich höher lagen. Das muß nicht so sein, aber wenn kann es verschiedene Gründe haben. Der kalkulierte Anbieter hat keine Zeit etc.pp.

    Zur weiteren Sicherheit besteht (bei immer mehr Anbietern) auch die Möglichkeit der Vorbemusterung, wenn der Eindruck sich verdichtet daß der Kunde ja würde...wenn er wüßte wie teuer am Ende. Also erst wird das Haus fix+fertig bemustert und dann ein Angebot dafür unterbreitet. Dafür wird natürlich keine Werbung gemacht, sonst wollte diese Leistung jeder.

    Ob zu diesem Zeitpunkt, an dem das Budget des Kunden klar ist, der Auftrag "zum Greifen nah ist" noch Kosten für einen (hauseigenen?) Architekten angesetzt werden, wie sie müßten? Ich sage mal NEIN.
     
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  21. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Thomas & Co...

    ... ich hau jetzt mal auf die Ka..e, also bitte nicht persönlich nehmen.

    Ihr Architekten prügelt immer auf den GU/GÜ s rum. Aber Euer Berufsstand ist nicht in der Lage mal konkret zu werden. Sobalds um Zahlen geht, fangt Ihr alle an rumzueiern. sprecht von Parametern und Bedarf und Blablabla.

    Ich Frage jetzt: welcher GU/GÜ hat denn die Möglichkeit, sich so intensivst mit einem Kunden zu beschäftigen, ihm dann nen Preis zu nennen und dabei noch völlig unverbindlich zu sein? Keiner! Weil, im Musterhaus wollen alle nur was sehen und bunte Bildchen im Katalog anschauen. Dabei soll man dann aquise machen, und das alles natürlich kostenlos und unverbindlich. Wolli hats gesagt: größtmögliche Sicherheit. Vollkaskomentalität sagte Onkel Gerhard.

    Für einen GU/GÜ (selbst ein guter) ist es doch auch schwer. Bleiben wir bei diesem Beispiel: keller für 30 k€. das kann morgen schon alles Makulatur sein, wenn die Ergebnisse des Baugrundachtens vorliegen. Mit Pech kostet allein die Gründung schon so viel.

    Wenn man dann "Waffengleichheit" herstellen will, dann muß man auch dem GU/GÜ Zeit und Möglichkeit einräumen.

    Und natürlich muß auch der Kunde endlich einsehen, daß man für 50k€ nicht dasselbe bekommt wie für 150k€. Aber, und das müsst Ihr einsehen, er will einen Preis. Ihr habt nie Aquise gelernt, aber Ihr solltest es mal langsam. Sonst seid Ihr auch ganz schnell beim Rettungsschirm und das, obwohl der Staat schon seit Jahrzenten seine schützende Hand über Euch hält.
     
  22. Thomas B

    Thomas B

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    Das glaube ich auch.

    Naja....die Kosten der GUs sind ja auch "alt". Und: was heißt "alt"?? Natürlich sind die Erfahrungswerte niemals 100-%-ig aktuelle...stimmt schon. das gilt aber für alle (Archi/ GU/ BT). Normalerweise sollte man -sofern man aktuell im geschäft ist und nicht vor 5 jahren sein letztes Haus gebaut hat- schon eine stimmige Kalkulation hinkriegen. Da wird es natürlich Gewerkle geben, die teurer werden und welche die günstiger werden. Im Idealfall gleichtsich das hinterher genau aus.

    Auch die Preiese der GUs unterliegen Schwankungen (siehe Baustahl letztes Jahr...abenteurlich) und diese Schwankungen müssen natürlich kompensiert wereden (Sicherheitszuschlag).

    Aber ich teile schon deine Meinung, daß hier wohl ein GU-Modell gewünscht sein dürfte. Ob es allerdings die richtige Wahl ist....?

    Thomas
     
Thema:

Kosten für Schlüsselfertiges

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