Kosten Regenwasserversickerung im Vergleich?

Diskutiere Kosten Regenwasserversickerung im Vergleich? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo Wollte mal nachfragen, ob jemand weiss, wieviel so eine Regenwasserversickerung kostet. Neubau in BW. Fläche des Daches ca. 120 m²,...

  1. dhivehi

    dhivehi Gast

    Hallo

    Wollte mal nachfragen, ob jemand weiss, wieviel so eine Regenwasserversickerung kostet. Neubau in BW. Fläche des Daches ca. 120 m², Grundwasser in ca 1,5 Meter Tiefe anzutreffen.
    Ist dies Kostenneutral in Bezug auf die normale Dachwasserentwässerung an das Abwasserkanal oder Minder, oder Merhkosten, und etwa wieviel ist der Kostenaufwand insgesammt?

    Vielen DANK und Grüße
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    was zahlst du kanalkosten für regenwassereinleitung?
    daran schon mal gedacht?
    im normalfall sickerschacht knapp unter kellersohle oder bis ins grundwasser. kommt aber auch auf die versickerfähigkeit deines bodens an, grundwasser menge + fließrichtung und lage des möglichen sickerschachtes.
     
  4. ISYBAU

    ISYBAU

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    Das kommt ganz darauf an.

    Eine Versickerung kann je nach Ausgestaltung (breitflächig, rigole, Schacht) zwischen 1000 und 5.000 Euro kosten. Natürlich auch mehr. Entscheidend sind für die Wirtschaftlichkeit die zur Verfügung stehende unbebaute Gartenfläche, die Untergrundverhältnisse, die Geländeform, die Risiken der Durchfeuchtung von Kellerwänden und dagegen natürlich die Kosten für den Kanalanschluss und die eventuell erhobene Niederschlagswasserabgabe.

    Sickerschächte sind i.d.R. wasserrechtlich problematisch (Einleitung in das Grundwasser ohne Passage der filterwirksamen Oberbodenschicht) Ist in einigen Bundesländern wasserrechtlich genehmigungspflichtig.
     
  5. dhivehi

    dhivehi Gast

    Also gefordert ist ein folgendes:

    2.1 Anlagen zum Sammeln oder Versickern von Niederschlagswasser (§ 74 Abs. 3 Nr. 2 LBO)
    2.1.1 Im Interesse der Grundwasserneubildung und der Entlastung der Abwasseranla-gen ist jeder Bauherr verpflichtet, auf dem Baugrundstück geeignete Maßnahmen zur Verminderung des Abflusses von Niederschlagswasser vorzusehen. Zu die-sem Zweck ist das auf Dachflächen, Terrassen, Auffahrten, Wegen usw. anfallen-de Niederschlagswasser schadlos im Sinne eines kurzen Kreislaufes auf den Grundstücken breitflächig über eine bewachsene Bodenschicht oder über ein Mul-den-System so zur Versickerung zu bringen, dass hierdurch keine Beeinträchti-gung für Dritte entstehen kann. Hierzu sind auf den Grundstücken Versickerungs-anlagen nach Maßgabe der Verordnung des Ministeriums für Umwelt und Verkehr über die dezentrale Beseitigung von Niederschlagswasser vom 22.03.1999 anzu-legen. Dies gilt für befestigte Grundstücke, sofern keine Fahrzeuge gereinigt/ge-wartet werden und kein Lagern von oder Umgang mit wassergefährdenden Stoffen erfolgt.
    2.1.2 Das Niederschlagswasser darf nur flächenhaft oder in Mulden auf mindestens 30 cm mächtigem, bewachsenem Boden in das Grundwasser versickern.
    2.1.3 Anlagen zur dezentralen Niederschlagswasserbeseitigung sind entsprechend den allgemein anerkannten Regeln der Technik herzustellen, zu unterhalten und zu bemessen. Die Mulden- bzw. Flächenversickerung ist nach dem ATV-Arbeitsblatt A 138 zu bemessen.
    2.1.4 Punktuelle oder linienförmige Versickerungen wie z.B. Sickerschächte und Rigo-len, bei denen die Oberbodenpassage umgangen wird, sind unzulässig.
    2.1.5 Das Regenwasser aus dem Überlauf einer Zisterne ist in der angeschlossenen Versickerungsanlage entsprechend zu versickern.

    Wir bevorzugen Mulden-System - oder ist dies zu teuer? Wo kann man die Kosten erfragen? Der Hausanbieter hat kann oder möchte nichts sagen...
    Keller haben wir nicht. Terassenfläche ca 12 m² Dachfläche ca 120 m²

    Was die Entwässerung von Abwasser kostet, wissen wir auch noch nicht. Zu erfragen wo?

    Danke Euch!!
     
  6. ISYBAU

    ISYBAU

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    Die Entwässerungsgebühren erfährt man entweder direkt beim städtischen Bauamt oder Entwässerungsbetrieb ... und man kann sie in der Gebührensatzung zur entwässerungssatzung nachlesen (meist bereits als pdf im internet)

    Wie gross ist das Grundstück ? Wie gross die unbebauten, grünen Flächen ?
    Ist das Gelände eben ? oder steil ? wohin fällt das Gelände ?

    Der Untergrund ? Bodenart ? Sand, Kies, Schluff, Ton ... ? wie gross ist der Abstand zum (freien) Grundwasser ?

    Die breitflächige Versickerung ist (wenn die Fläche vorhanden ist) das günstigste Versickerungsverfahren. Im grunde handelt es sich um eine durchdachte, kontrollierte Entwässerung in versickerungsfähige "Oberflächen". Ein ganz natürlicher Vorgang der bei (fast) jedem Gartenweg oder Gartenterrasse mehr oder weniger automatisch funktioniert.
     
  7. dhivehi

    dhivehi Gast

    Grundstückgröße 374 m²
    Unbebaute Flächen ca 281 m²
    Gelände eben
    Grundwasser in ca 1,60 Tiefe
    Mutterboden ca 30 cm
    Auenlehme ca bis auf 80 cm
    Schluffige Sande bis ca 1,60
    Rheinkiese ab ca 1.60 - ebenso wie starker Wassereintritt ab dann.

    Danke !!
     
  8. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Rahmenbedingungen klar

    O.K., Rahmenbedingungen sind jetzt klar,

    eigentlich erwartet man in diesem Forum zu Recht, dass man sich registriert oder zumindest eine "Unterschrift" unter seinen Beitrag setzt. Aber sei es drum.

    Also: geringer Flurabstand des Grundwassers lässt sowieso nur Mulden oder breitflächige Versickerung zu. Andere Verfahren nur im begründeten Einzelfall, da bei diesem geringen Flurabstand eine Mächtigkeit des Sickerraums von 1 m mit anderen Verfahren nicht mehr erreicht werden kann.

    Lehmboden auf den oberen 80 cm ist schlecht wasserdurchlässig, ergo scheidet breitflächige Versickerung ohne Bodenaustausch aus. Was bleibt ist die Mulde. Bemessung der Mulde erfolgt nach DWA (ex ATV) Arbeitsblatt A138 und sollte einem fachkundigen Planer überlassen werden, zumal das ganze wasserrechtlich eine Einleitung in ein Gewässer darstellt und somit erlaubnispflichtig ist (Hinweis: eine Erlaubnis ist eine besondere, weil widerrufliche Art der Genehmigung) Bei Muldenversickerung ist das Antragsverfahren in der Regel stark vereinfacht.
     
  9. dhivehi

    dhivehi

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  10. Christ 32

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    ich würd als erstes versuchen ob man die Auflagen mit ner Ausnahmegenehmigung von der Gemeinde umgehen kann.

    Ausschließlich Oberflächenversickerung bei weniger als 400 qm Grundstück und einer 80 cm starken schlecht wasserundurchlässigen Bodenschicht :irre

    die genauen Kosten sind schwer zu beziffern
    zb.
    Deponiegebühren etc. ?

    fragen Sie einfach die nächsten kleineren Tiefbauunternehmen an
     
  11. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    falsch gerechnet

    Hallo Christ, Thema hatten wir bei den Drainagen doch schonmal.

    Also: Lehmschicht beträgt hier keine 80, sondern 80-30= 50 cm.

    Wenn ne Muldenoberkante später z.B. bei 40 cm unter Gelände liegt und dann die geforderten 30 cm bewachsenen MuBo kommen, fehlen nur noch lächerliche 10 cm, die ich den Lehm gegen z.B. Kiessand austauschen muss. Wo ist das Problem? Da gibt es keine Begründung für eine Ausnahme!

    Und was kostet so etwas denn nun wirklich:
    statt 20 m2 rechne ich mal gleich mit 40 m2 aus, lässt sich schöner gestalten, bietet Sicherheit und Versickerungsanlagen kosten ja nicht die Welt:
    MuBo-abschieben 40 m2 á 3,00 = 120 €
    Aushub: ca. 40 m3 á 8,00 = 320 €
    Bodenaustausch Kiessand: ca. 15 m3 á 20 = 300,00 €
    Auftrag MuBo 40 m2 á 8,00 = 320,00 €

    Summe: 1.060, großzügig aufgerundet 1.500 Euro
     
  12. Christ 32

    Christ 32

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    Hallo Manfred

    das meinte ich nicht, ich hätte ein Problem damit auf meinem teuer erkauften Grundstück (bei der Grundstücksgröße gehen ich von sehr teuer aus) irgendwelche Versickerungsmulden anzulegen. Bei der Dachfläche wird da auch öfters mal über einen gewissen Zeitraum Wasser in der Mulde stehen und endsprechend wird die Mulde aussehen.

    Ich hätte nix gegen Versickerung, aber dann nur über Zisterne als Zwischenspeicher und das ganze unterirdisch.
     
  13. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Schlammpfütze?

    O.K., Christ, da hatten wir uns missverstanden, es geht also um das Thema Schlammpfütze.

    Dazu hatte ich in ähnlichem Beitrag unter bau.de geschrieben:

    "Also, wenn man das ordentlich plant und ausführt, wird eine Sickermulde definitiv keine Schlammpfütze werden. Geeignete Boden- und Untergrundverhältnisse natürlich vorausgesetzt. Es gibt da zugegebenermaßen in Bauträgersiedlungen eine Menge abschreckender Beispiele. Und da eine Mulde bei der Neuanlegung eines Gartens eigentlich fast gar nichts kostet, kann man sie deutlich überdimensionieren, dann fällt sie noch weniger auf und das Risiko einer Fehldimensionierung ist quasi Null. Wenn man die Mulde nun wirklich gar nicht sehen will, kann man sie ja z.B. auch in einem bepflanzten Bereich anordnen. Ich finde es aber gerade spannend, das lebensnotwendige Element Wasser auch geschickt als Gestaltungselement einzusetzen."
     
  14. Christ 32

    Christ 32

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    klar kann man wunderschöne Miniteichanlagen auf dem Grundstück anlegen, nur dafür brauch man halt ein Faible und vorallen Dingen dauerhaftes Interesse dran. Mich würde dabei vorallendingen der Zwang daran stören
     
  15. #14 ISYBAU, 7. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 7. Oktober 2006
    ISYBAU

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    hi christ, es geht hier nicht primär um miniteichanlagen sondern um mulden im grünbereich die nach kurzer zeit wieder trockenfallen.

    und wegen dem zwang ? wieso gegen die natur leben ? und die natur nicht integrieren ? wir zwingen dem natur- bzw. der kulturlandschaft ja auch unsere häuser, strassen, mauern, trocknungsdrainagen, golfplatzrasen usw. auf.

    und was mich am meisten ärgert sind die meist hässlichen häuser für die autos (meist teuerer als das was drinsteht)... oder nennt sich das garagen, die standardgolfgrünrasenanlagen (quasi wohnzimmerteppichverlängerung) die am liebsten auch noch mit dem staubsauger gepflegt werden und die begrenzung mit todesbaumhecken, als ausdruck der abgrenzung ...

    die igel die vorher heimisch waren sind plötzlich putzig so man sie nicht überfährt oder sich an deren paarungsgeräuschen stört, der marder belästigt unser autokabel, die wildkräuter sind plötzlich unkraut, die lebens(=totes)baumhecke an nachbarsgrenze gleicht einem künstliche plastik idyll ..., die wandernden kröten krepieren im kellerabgang, verhungern vor einer unnötigen gartenmauer oder werden von den verwöhnten whiskastigern angefressen ... und das grundwasser ist plötzlich der böse feind unseres kellers ... weg damit !!! befreit uns von der natur .... wozu gibt es naturschutzgebiete .. schade schade

    etwas sensibilität im umgang mit der natur ist wünschenswert ... und es lässt sich so vieles so leicht integrieren ... die kinder freuen sich über eine pfütze mehr als über plastikrhododendren aus dem baumarkt ... wasser ist nicht nur der feind der bauwerke es ist auch ein kostbares gut, lebensmittel, bespielbar, lebensgrundlage ! und herrlich bunt ... regenbogen
     
  16. Christ 32

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    wieder mal wunderbar ausgedrückt :respekt

    Regenwasserversickerung ist ne feine Sache, aber warum unbedingt ausschließlich oberirdisch über Mulden etc. warum kann der Grundstücksbesitzer nicht selbst entscheiden wie er das Regenwasser in die Erde bringt ?

    Der eine mag halt ein bissl Urwald auf dem Grundstück, der andere halt lieber einen gepflegten Golfrasen, der dritte wiederum lieber alles voller Blumenbeete- warum maßt sich die Gemeinde an jedem Grundstücksbesitzer ein Feuchtbiotop vorzuschreiben. Ich könnte mir vorstellen das es auf manchen Gründstücken schwierig ist, sowas halbwegs harmonisch zu integrieren. Ich habe über 1000 qm und würde sicher ne passende Ecke finden, bei weniger als 400 qm und je nach Bebauung und Lage kann es ganz anders aussehen.
     
  17. #16 Manfred Abt, 18. Oktober 2006
    Manfred Abt

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    weil

    Weil es unstrittig ist , dass eine Versickerung über die bewachsene Bodenzone die höchste Schutzfunktion für das lebensnotwendige Gut Grundwasser hat.

    Und zwar weil:
    1. eine Versickerung über die bewachsene Bodenzone eine um ein vielfaches höhere Reinigungswirkung als eine unterirdische Versickerung aufweist.
    2. die unfachgerechte, aber immer wiederkehrende Entsorgung von flüssigen Haushaltsabfällen (Pinselreiniger, Farbresten) in den Auslauf hierdurch erfahrungsgemäß enorm reduziert wird.

    Im übrigen sind es selten die Gemeinden, die die Richtung für diese Einleitungen in das Grundwasser (denn das ist eine Versickerung!) vorgeben, sondern vielmehr die Wasserbehörden, die außer bei kreisfreien Städten bei den Landkreisen bzw. dem Land angesiedelt sind.
     
  18. Christ 32

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    ähem räusper

    es ging um Regenwasser was nicht großartig gefiltert werden muss, da es sauber vom Dach läuft. Wer kippt Pinselreiniger, Verdünnung oder sonstige Chemikalien in die Regenwasserzisterne ?
     
  19. #18 Manfred Abt, 23. Oktober 2006
    Manfred Abt

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    Hallo Christ,
    Mensch, bist du hartnäckig, glaub doch bitte einfach mal den Fachleuten, die sich damit täglich auseinandersetzen. Beispielsweise gibt es auch in Sachen Regenwasser vom Dach vielschichtige Diskussionen zur Qualität, die sich auch in die Regelwerke und gesetzlichen Verordnungen fortsetzen. Z.B. bei Dächern aus Metall wegen der dann im Wasser gelösten Schwermetalle, oder bei Dächern, die in einem Gebiet liegen, wo durch Immisionen aus der Luft eine Änderung der Zusammensetzung des Regenwassers stattfindet. Wir Fachleute arbeiten hier im Forum doch freiwillig mit, um Fragesteller vor falschen Wegen zu schützen und ab und an auch Fachwissen unentgeldlich einzubringen. Und nicht um endlose Diskussionen zu in der Fachwelt abgehandelten Themen zu führen. Uns ist doch klar, dass ihr nicht alle das Arbeitsblatt A138 der DWA (in dem das Thema umfassend abgehandelt ist) zwischen den Fotoalben stehen habt.
    Mehr Leute als du denkst, aber von Zisternen sprachen wir hier eigentlich auch gar nicht, sondern von Versickerungsanlagen. Und wir Wasserwirtschaftler machen es eben so, dass das Risiko einer Trinkwasserkontamination schon aus unseren Konstruktionen heraus möglichst gering ist. Eben nach Möglichkeit "Anlagen für Dummies, die aus sich heraus gut funktionieren".
     
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  21. Christ 32

    Christ 32

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    hast recht, er wollte sowieso ne Mulde .... ich hatte es mit nem anderen Zisternen- Thread zusammengewürfelt

    Falls es die tröstet, so hast Du zumindest was für meine Allgemeinbildung getan, Unglaublich was für Verordnungen, Regelwerke und Vorschriften an sowas banalen wie ner Versickerungsanlage dranhängen.
     
  22. dhivehi

    dhivehi

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    ...des kannste laut sagen...

    Grüßle Heiko (Fragensteller), der auch dazugelernt hat
     
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