Kosten RMH

Diskutiere Kosten RMH im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, ich habe nun 2 Angebote für ein 2,5 st.RMH vorliegen (155qm, Dach komplett ausgebaut,Gästeklo plus Duschbad und kleines Bad im DG)...

  1. tobi2503

    tobi2503

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    Hallo,
    ich habe nun 2 Angebote für ein 2,5 st.RMH vorliegen (155qm, Dach komplett ausgebaut,Gästeklo plus Duschbad und kleines Bad im DG)
    Heizung:Gastherme mit Solar alles FBH, Aufpreis für LWP komt noch..
    Preis bei beiden 257.000€. ohne Außenanlage,Carport,Küche etc.
    Ich denke, das ich zum Archithekten gehen werden, da mir das einfach besser zusagt, ich kann an den Angeboten mitarbeiten etc...
    Nun möchte ich folgende Eigenleitung selber machen:
    Dach mit Weichfaserplatten verschließen, Folie-Konterlattung-Lattung-Decken plus Einbau von 4 Dachfenstern
    Innenwänden Trockenbau
    Türen und Bodenverlegung ( außer Fliesen)
    kompl.Elektroinstallation.
    Außen und Innenputz (kein Vollwärmeschutz,da 36,5er YXXX Steine)

    Nun kommt er auf einen Preis von ca. 217.000€, mit Abzug der Eigenleistung, aber inkl. Materialkosten für die Gewerke,ist das realistisch?

    Denkt ihr, das ist realistisch mit den o.g Eigenleistungen?
    Also Honorar legt er mal 20.000€ an, inklusive Antrag plus Komplettbetreung etc.
    Wäre das soweit okay?

    Danke
     
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  3. R.B.

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    40T€ Eigenleistung? Das wären grob 1.000 Arbeitsstunden. Kommt mir persönlich etwas zu hoch vor, aber ich kenne auch den genauen Leistungsumfang nicht.
    1.000 Stunden, als Laie braucht man für die Arbeiten min. doppelt so lang. Da steht Dir aber Einiges bevor. Wieviele Jahre willst Du denn bauen?

    Gruß
    Ralf
     
  4. tobi2503

    tobi2503

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    genau, ich finde irgendwie auch, das es zu hoch ist,
    wäre es besser mit ca. 20TSD rechnen...
    ich will halt so ungefähr ein Jahr bauen, wobei ich für jedes Gewerke einen selbstständigen, nicht zu bezahlenden, Verwandte habe.
    Danke
     
  5. tobi2503

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    sorry,
    habe mich verrechnet, ich liege bei ca. 25TSD, also ca. 600 Arbeitsstunden,
    ist das eher realisitsch?
    ich weis, das mit der Eigenleistung ist so ne Sache, aber sie ist bei mir echt in Stein gemeiselt, da gibts Gründe...
    Danke
     
  6. #5 alfredino, 7. Januar 2011
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    Ich wünsch euch viel Erfolg und drück euch die Daumen, dass auch wirklich alles reibungslos klappt... ;)

    Zitat: "... den Rest in Eigenregie gemacht. Naja, was soll ich sagen, wir haben dann sage und schreibe 2,5 Jahre gebraucht um fertig zu werden. Wir hatten allerhand Ärger mit den Sachen wo wir gelernte Handwerker für brauchten. Viele Handwerker die uns geholfen haben, waren so genannte "Bekannte", die natürlich immer erst "andere wichtige Sachen" vor uns zu tun hatten... Ich war als es mit dem Haus zum Ende zuging ziemlich mit den Nerven runter und wir hatten uns dadurch viel gestritten!" :(
     
  7. #6 feivelmaus67, 7. Januar 2011
    feivelmaus67

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    Hallo

    also, schon schlüsselfertig bauen kosten Nerven. Aber Eigenleistung einbringen führt wahrscheinlich zum Burnout und Ehescheidung.
    Was bleibt am Ende? Haus wird versteigert und aus dem erhofftem Ersparten bleibt ein Schuldenberg.
    Habe da auch einen Bekannten, der schon an der Baugenehmigung fast einen Nervenzusammebruch bekommen hat, weil Auflagen über AUflagen immer größer wurden.

    Deswegen hatte ich 2008 "gebraucht" ein Endhaus gekauft, das noch relativ jung war. Der Aufwand vor dem Bezug beschränkte sich auf eine Trennwand, etwas Farbe und Silikon. So hab ich Zeit für Partnerin und Kinder.

    Ich würde also niemals bauen und schon gar nicht mit Eigenleistung in dieser Größenordnung.

    Das ist meine persönliche Meinung und jeder darf es natürlich gerne machen wie er will.

    Viele Grüße
    Micha
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Der hoffentlich auch dann verfügbar ist wenn Du ihn brauchst, sonst hält er den ganzen Laden auf. (Habe ich auch schon erlebt, und zwar mehrfach).

    Eigenleistung ist halt ein schwieriges Thema. Es kann gut gehen, es kann aber genau so gut heftig in die Hose gehen.

    Du solltest Deine Eigenleistung möglichst konservativ ansetzen, denn "mehr" wird es von alleine. Da kommen noch genügend Dinge auf Dich zu, mit denen Du vorher gar nicht rechnen konntest.

    Gruß
    Ralf
     
  9. tobi2503

    tobi2503

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    sehe ich genauso,
    aber mal ehrlich, wenn der Bruder Zimmermann wäre, würdet ihr ne Firma nehmen, oder der Vater Elektriker in Rente, dann nen Elektriker, oder der Coursin Gipser, bei dem noch einige Gegenstunden offen sind, würdet ihr dann ne Firma nehmen?
    Also mach ich nur die Gewerke, wo ich eine Person habe, die das kann, die mir wirkich nahe steht.
    Sonstige Gewerke lass ich draußen, so zb. Fliesen legen, das kann ich nicht und kenn auch niemand.
    Ich habe schon meine 4 Zimmer-Whg so gemacht, und da wars top, trotz hohem Druck gegen die Schüsselfertigen Wohnungen...
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Ich verstehe Dich schon. In meiner Familie wurde ein halbes Dutzend Häuser so gebaut. Deswegen kenne ich ja die Problematik, "wenn Onkel mal keine Zeit hat", oder wenn die Cousins Mittags gegen 14:00 Uhr schlagartig die Baustelle verlassen weil ein Fußballspiel angesagt ist, oder wenn der Onkel erst zum Mittagessen auf der Baustelle erscheint, weil er vorher noch etwas anderes zu erledigen hatte, dann um 16:00 Uhr Feierabend macht, und erst wieder am nächsten Wochenende Zeit hat, usw. usw. usw.

    Plane halt genügend Zeit ein, vor allen Dingen dann, wenn "bestellte" Handwerker erst dann loslegen können, wenn die Verwandtschaft mit ihrer Arbeit fertig ist.

    Es ist schon schwierig mehrere "beauftragt Gewerke" unter einen Hut zu bringen, aber wenn dann noch Eigenleistung mit reinspielt, wird´s zur Herausforderung. Erwischt man dann noch die Hochsaison, wo sowieso keiner Zeit erübrigen kann, braucht man flaschenweise Baldrian, sonst dreht man am Rad.

    Gruß
    Ralf
     
  11. Thomas B

    Thomas B

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    Ich glaube, daß diese Annhame so nicht hinhauen wird.

    Ein Fliesör mag ca. 42 EUR/ Std. bekommen. In dieser Stunde verlegt der aber schon den dritten m2 Fliesen, da liest Du noch die Gebrauchsanleitung für den Fliesneschneider....etwas überspitzt formuliert. Will sagen: ein gelernter Handwerker schafft in dieser Zeit sicher doppelt, vielleicht dreimal so viel wie Du. Insofern würde ich den "Wert" eine Stunde im Vergelcih zum Fachmann mit max. der Hälfte ansetzen. Die 25TEuro entsprächen also eher doch 1.000 Arbeitstunden. Das wiederum entspräche ca. 25 Arbeistwochen (oder einem halben Jahr), bei 8 Stunden am tag und 5-Tage-Woche.

    Selbst wenn Du Deinen kompletten Urlaub und den eines Helfers opferst bist Du wieder eher im Bereich von 2 Jahren. Lohnt sich das?????

    Thomas
     
  12. driver55

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    Da ist schon was dran.:28: Richtig Gute Handwerker sind das Geld wert. Leider gibt es aber auch andere, und davon nicht zu wenig.:cool:
     
  13. driver55

    driver55

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    Selten so einen Nonsens gelesen...

    dito...
     
  14. tobi2503

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    Hallo,
    daher beschäftige ich mich erst garnicht mit dem Fliesenlegen, weil ich es nicht kann....
    nur Eigenleistung dort, wo ein Fachmann es auch kann..
    aber ich denke, diese Situation mu wirklich jeder selbst einschätzen..
    für mich war es nur mal die Frage, ob man den Betrag durch die Lohnkosten, die ich ja bei den Gewerken o.g Gewerken nicht zahlen muß, auch einsparen kann.
    Ob und wie es geht, muß ich dann selber regeln..
    Danke
     
  15. alfredino

    alfredino

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    Ich gehe mal davon aus, dass du zur 'normal' arbeitenden Bevölkerung gehörst und folglich hauptsächlich an den Wochendenden und deinen Urlaubstagen Zeit haben wirst. Man muss kein Hellseher sein, um zu erahnen, dass es unter diesen Voraussetzungen nicht gerade einfach wird und durchaus 'ewig' dauern könnte!

    Ich bin der gleichen Meinung wie Thomas, da mir persönlich meine Urlaubstage und meine zur Verfügung stehende Freizeit - trotz des möglichen Einsparpotentials - viel zu 'kostbar' wären, um sie die nächsten 2 bis 2,5 Jahre auf meiner Baustelle zu verbringen! :wow

    P.S.: Zahlreiche Häuslebauer stellen gerade bei den 'Eigenleistungen' mit großer Ernüchterung fest, dass ihre Familie/besten Freunde dann doch nicht bereit sind, ihre eigene Freizeit ebenfalls massiv einzuschränken, um regelmäßig auf der Baustelle helfen zu 'dürfen', vor allem da ja alles freiwillig und 'für umsonst' sein soll... ;)
     
  16. tobi2503

    tobi2503

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    okay,
    aber nun zu meiner eigentlichen Frage, sind 10% Abzug von den Gesamtkosten bei dieser Eigenleistung realistisch?
    D.h. sind die eingesparten Lohnstunden ca. 20TSD € ,oder eher weniger.
    Danke
     
  17. matula

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    Bzgl. dem erhöhten Zeitaufwand als Privatier:
    Das kann ich nicht bestätigen, am Ende jeder Tätigkeit, die man selbst macht, klappt es auch mit der Geschwindigkeit annehmbar.. ==> beim nächsten Haus gehts dann auch einigermaßen schnell und ohne grobe Schnitzer :D
    Aber so wie ich das verstanden hab, willst Du das nicht selbst machen, sondern hast Freunde, die Profis sind....

    Willst im ernst 25.000 Leistungen von Freunden und Verwandten machen lassen, ohne denen das zu bezahlen bzw. anderweitig zu vergüten??
    Die wollen auch mal Freizeit haben...

    Willst Du auch nachher noch Freunde haben, oder wohnen die dann mit im Haus?
     
  18. Thomas B

    Thomas B

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    DAS ist eine weitere Überlegung. Mal beim Umzug zu helfen oder bei den malerarbeiten ist alles völlig O.K. und sollte eine echte Freundschaft nicht belasten. Aber über einen längerern Zeitraum (1 jahr?) Wochenende für Wochenende Frondienste einzufordern dürfte auch die beste Freundschaft schnell beenden. Das ist Niemandem zuzumuten! Also entweder die Frondienste weiter streuen (auf mehr Schultern verteilen) und insgesamt ausdünnen und dadurch auch den EL-Anteil deutlich reduzieren...oder die Frende verheizen. und nicht wundern, wenn die irgendwann nicht mehr ans telefon gehen, wenn deine Nummer im Display auftaucht.....
     
  19. #18 feivelmaus67, 10. Januar 2011
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    Hallo

    auch wenn ich persönlich bei der Meinung bleibe, dass Eigenleistungen bzw. Neubau Nerven und Ehe lahm legen, so muss ich doch bei einer Sache widersprechen:

    Man kann, wenn man Zeit hat, fast alles selber machen. Ein weiterer Freund von mir, studierter Maschinenbauer ohne praktische Kenntnisse, hat es mir bewiesen. Er hat sich ein gebrauchtes Haus gekauft und vollständig renoviert:
    Kamin selber gebaut, Therme selber eingebaut, Elektro selber neu verlegt, komplettes Bad neu gefliest mit allen Installationen, Außenanlagen (Gartenzaun mit einbetonierten Granitpfosten selber erstellt), Terrassen komplett angelegt und und und.
    Er hatte vorher zur Miete gewohnt und von Nix Ahnung und wenn ich jetzt sehe, was er nach 4 Jahren für nicht einmal 50.000 EUR in Eigenleistung erstellt hat, kann ich nur den Hut ziehen. Kein Murks, sondern perfekte Arbeit.

    Er ist aber auch ledig und arbeitet jede freie Minute an seinem Haus.

    Das einzige was er nicht selber gemacht hat sind die neuen Fenster. Da meint er, dass sich hier für den Aufwand die Ersparnis nicht lohnt.
    Er meint, mittlerweile fast 100.000 EUR eingespart zu haben in den 4 Jahren.

    Für mich wäre das nix, aber ich habe gesehen, wie ein Nichthandwerker ohne praktisch erlernten Beruf fast alles selber gemacht hat und von den Handwerkern, die seine Gewerke abgenommen haben (Elektriker) hoch gelobt wurde.

    Gruß
    Micha
     
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  21. #19 feivelmaus67, 10. Januar 2011
    feivelmaus67

    feivelmaus67

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    @driver

    Ein Arbeitskollege von mir ist mittlerweile geschieden. Nach 1 Jahr auf der Baustelle hatte die Frau nen anderen mit mehr Zeit und hat sich getrennt. Nun wurde das "Rest"-Haus zwangsversteigert und brachte nicht den erhofften Preis, so dass noch Schulden übrig sind. Wenn ich weiter zurückdenke, fallen mir noch weitere, ähnliche Geschichten ein.
     
  22. matula

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    Oder eben doch bezahlen.
    (Dann passt die Rechnung aber nicht mehr...)
     
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