Kosten T9 vs. T14

Diskutiere Kosten T9 vs. T14 im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir sind gerade bei der Vorplanung bzgl. der Auswahl unseres Mauerwerkmaterials. Poroton ist mir sehr symphatisch (auch wegen der...

  1. scs1967

    scs1967

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    Hallo,

    wir sind gerade bei der Vorplanung bzgl. der Auswahl unseres Mauerwerkmaterials.

    Poroton ist mir sehr symphatisch (auch wegen der Ausführungen von Josef :-), KfW 60 Standard sollte mit Biomasseheizung relativ leicht erreichbar sein und auf das letzte "Quentchen" kommt es auch nicht an.

    Jetzt hab ich zur ersten groben Info mal bei einem großen Baustoffhändler (Raum Würzburg) nachgefragt und ich bin ehrlich gesagt heftig überrascht:

    T 9 36,5 netto 190,-Euro
    T8 42,5 netto 204,-Euro
    T 14 49 netto 90,- Euro

    jeweils für den m3 / Wienerberger

    Wenn man sich die Wärmedurchlasswerte anschaut, dann ist der T14 wenig schlechter als der T9. Dazu kommt, dass mein Grundstück riesig ist,- also die Mauerstärke eher zweitrangig bzw. mir eine dicke Mauer sogar symphatisch ist. Mir ist auch bekannt, dass bei einer 49er Mauer die m3 natürlich weniger m2 "produziert".

    Aber trotzdem: Kann dieser Preisunterschied sein? Zumal der Verkäufer sagte, dass es keine Lieferzeiten mehr gäbe und der EFH-Bau derzeit brachliegt!
    Danke für die Antwort!

    PS: Den Josef würde ich sofort buchen - wie siehts aus im Raum Würzburg im September? grins....

    Grüße ausTauberfranken
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 13. März 2008
    VolkerKugel (†)

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    Den KfW60-Standard ...

    ... kriegste mit Biomasse bezüglich Jahresprimärenergiebedarf wahrscheinlich hin,
    die 30%ige Verminderung der Transmissionswärmeverluste über die Gebäudehülle mit dem T14 wahrscheinlich eher nicht :konfusius .
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Aber nicht vergessen, in die 50er !!!!! Wand sollen doch sicherlich auch Fenster. Da kannst Du auf der Fensterbank Samba tanzen.

    Die Medaille hat 2 Seiten. Wärmedämmung ist nur 1 Punkt.

    Gruß
    Ralf
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    irgendwie gehn die Preise an mir vorbei ?

    den T8 krieg ich um die 180.- Euro / m³
    den T14 krieg ich um die 120.- Euro/m³

    die 90.- Euro für den T14 kommen mir arg günstig vor ,
    den T9 hab ich gar ned gerechnet.

    U-Wert T8 42,5cm = 0,18
    U-Wert T14 49cm = 0,27

    und dann nochmal ein Rechenspiel zum nachdenken:

    300 qm Aussenwand * T8 0,425* 180 = 22950.-€
    300 qm Aussenwand * T14 0,49* 120 = 17640.-€

    wenn jetzt noch die Verarbeitung zum Material kommt
    dann werden sich die beiden Preise bald in Waage halten.
     
  6. Seev

    Seev

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    ... auch mir ist Poroton und Josef sympatisch ...

    Ich stehe an exakt derselben Stelle wie der Fragesteller. Wunsch wäre KfW60, besser KfW40 zu erreichen. Ist Poroton dabei "bezahlbar"?

    Bisher wird mir vom Architekten und einem möglichen GU jeweils Ytong 36,5 vorgeschlagen / angeboten. Beim GU-Angebot hab ich den Eindruck, daß er KfW60 mit Müh und Not über die Technik erreichen will, mindestens verargumentiert er so die WW-Solaranlage und die dezentrale Lüftung, Heizung mit Gasbrennwerttherme.
    Kann m.E. aber auch nicht ganz sein, wenn der HT-Wert nicht paßt, dann gehts doch nicht?

    Doch zum eigentlichen Thema:

    Wie ist der U-Wert bei einem Ytong 36,5 bzw. der Wand?
    Wie sieht der Kostenvergleich dazu gegen Poroton aus?
    Reicht hier ein Materialkostenvergleich oder gibt es im Verarbeitungsaufwand erhebliche Unterschiede?
    Meiner Abschätzung nach komme ich auf eine Aussenfläche von ca. 340 qm Wand.

    Ob ich mich allerdings für die 42,5 cm-Wand begeistern kann, weiß ich noch nicht. Hat dazu jemand konkrete Erfahrungen wie das rauskommt? (Will ja nicht Samba tanzen auf der Fensterbank ...)

    Danke im voraus.
     
  7. #6 Carden. Mark, 13. März 2008
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    @ Josef
    Ich habe ende letzten Jahres 89 Euro für den T14 und etwas weniger für den T-Plan bezahlt.
     
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  9. scs1967

    scs1967

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    Ich habe gestern das Ganze nochmal mit unserem Archi durchdiskutiert:

    Zu unserem Architekturstil passt 49 super, trotz erhöhter Kosten für Zuschlag Decken, Dach und Bodenbeläge ist der Preis für den m3 T14 im Moment ok (gerade auch im Vergleich mit Ytong und Co.). Das Zinsniveau Hausbank-KfW60 ist bei uns gleich, d.h. durch die Kfw-Vorgaben werde ich deutlich mehr Kosten für Isolierungen (Boden und Dach) bzw. Mauerwerk T8/T9 und Fenster etc. investieren müssen.

    Es ist kein Geheimnis, dass die Tendenz der Zukunft zu deutlichen Heizkostensteigerungen gehen wird, aber bei einer leidenschaftslosen Betrachtung kann ich gut mit einem "KfW 70"-Haus leben und dabei in der kritischen Anfangsphase deutlich Investitionskosten sparen.

    Ein Problem bleibt: Bei T14 soll es unbedingt das Vplus System von Schlagmann sein (sichere Deckelung). Nun gibt es bei uns in der Region ("Wienerberger_Land") keine mir bekannte Baufirma, die Erfahrung mit dem Vplus-System hat. Kann ich eine Einweisung von Schlagmann abrufen oder muss ich selbst anhand der Beiträge von Josef "Nachhilfe" leisten (wobei ich im Zweifel bin, dass mir das als Laie gelingen kann, zumal die Bauleute dann bestimmt mega-genervt sind)?
    Kann man den Josef als "Unternehmensberater" buchen (wenn er schon nicht mit seiner Mannschaft anrücken kann)? grins

    Grüße aus de Taubertal
    Steffen
     
  10. scs1967

    scs1967

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    @ Josef:

    ach ja: um welchen Faktor ist die Verarbeitung von 49 T14 teurer als 365 T9 (ich befürchte, dass die Perlitgeschichte zumindest bei uns noch immer mit einem "Angstzuschlag" gerechnet wird)

    Danke
     
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