Kostenrechnung nach BKI

Diskutiere Kostenrechnung nach BKI im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hey Leute :winken , Ich plane gerade ein Einfamilienhaus und würde gern Meinungen zu meiner Baukostenrechnung nach Baukostenindex einholen ....

  1. #1 Matzegeil, 20. März 2014
    Matzegeil

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    Hey Leute :winken ,

    Ich plane gerade ein Einfamilienhaus und würde gern Meinungen zu meiner Baukostenrechnung nach Baukostenindex einholen .
    Einige Informationen zu dem Haus:
    Wohnfläche 225 m^2
    Außenmaße 9,50 m x 9,50 m ( der Erker 3,24 m x 2,24 m)
    30 cm elastisch gelagerte Bodenplatte STB
    Mauerwerk : KG 25cm Elementwände STB (WU Weiße Wanne)
    Decke : KG/EG , EG/OG , 22 cm STB
    Mauerwerk : EG/OG KS-Stein PE 24cm
    Treppe : STB-Treppe Ortbeton
    Dach : Walmdach / alle 80 cm Holzbinder 8X16 (Als Fachwerk)


    Bei der Kostenberechnung nach DIN 276 KG 300 komme ich auf 373.345 € inkl. MwSt. (Mittlerer Standard)

    Nun meine Frage, ist dieser Preis realistisch oder zu niedrig / hoch angesetzt ?

    Hier ein paar Fotos aus Google Skechup:
    OG Oben.png
    OG.png
    Ansicht.png
    EG.jpg
    KG.jpg

    Freundliche Grüße
    Matthias :hammer:
     
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  3. H.PF

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  4. Taipan

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    Keller: nicht zulässig und funktionert nicht
    EG: Von der Haustür zur "Wohnbereich gehts rechts oder links ander Treppe vorbei und drunterweg, Fläche der Eingangshalle verbrannt.
    Obergeschoss: funktioniert nicht
    Treppe: Überwindet grade mal 2,60m .... ein Haus für Pygmäen und in Dtl. nirgens zulässig. Es entsteht dazu ein Wald aus Geländern, in allen Geschossen unnutzbare Fläche und beschissene Raumsituationen.


    Ich kenne einfachere Methoden Geld zu verbrennen, zumal hier die Abrisskosten fehlen. Wenn Dann nur die KG300 drin ist, dann haste auch kein ELT und HLS. Es fehlen weiterhin die Kostengruppen 1,2,7.
     
  5. #4 Gast036816, 20. März 2014
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    mit google sketchup kannst du sowieso nicht planen und bauen - sollte man als bauingenieurstudent auch schon wissen. damit sind deine bilder für die katz und die kostenermittlung auch.
     
  6. #5 Matzegeil, 20. März 2014
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    Dieses Haus dient als Studienprojekt ,wobei die Planung in 3 Gruppen eingeteilt wurde. Statik ( Systemfindung ,Positionspläne, Lastannahmen, Bemessung ect.....) , Baukonstruktion (thermische Hülle , Knotendetails , Bauphysikalische Nachweise ect....) und Baumanagement (Arbeitsverzeichnis ,Terminplanung , Leistungsverzeichnis ,Kostenplanung ect....). Diese Haus habe ich mit einem Kommilitonen in google sketchup grob nachgezeichnet zur Visuellen Vorstellung für euch. Die Kostenermitlung kam ausschlieslich durch Preis / Fläche bzw. Preis/ Volumen Werte eines bestimmten Werkstoffs/Bauteil zustande. In Excel haben wir dann ein Programm zur Flächen -, Massenermittlung erstellt und diese Werte dann mit den Preisen Multipliziert . So kamen wir dann auf den oben stehenden Preis .
    Mich würde es nur interessieren , ob man mit dieser Summe ein Bauvorhaben dieser Größe bezahlen kann da ich in meinem Studium nicht wirklich was mit Preisen zutun habe , hab ich da ehrlich gesagt keine Ahnung davon.
     
  7. OLger MD

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    3 einfache Schritte:
    - Hochschulbibliothek
    - OPAC starten
    - Suchwort "Hochbaukosten" tippen

    Gruß
    Holger
     
  8. Taipan

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    Geht auch von Zuhause ... :-) Nur das Buch muss er selbst aus dem Regel ziehen, wenn es nicht in der Fernleihe ist ...
     
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  10. ManfredH

    ManfredH Gast

    Ohne nun auf Qualität, Zulässigkeit oder Sinnhaftigkeits des gezeigten Hausentwurfs einzugehen, möchte ich auf ein paar Begriffe zum Thema Baukosten hinweise, die entweder etwas schlampig formuliert oder möglicherweise auch falsch verstanden sind:

    "Kostenrechnung nach BKI" - im Zusammenhang mit Kostenplanung denkt man als Architekt bei der Abkürzung "BKI" wohl eher an das "Baukosteninformationszentrum" http://www.baukosten.de/ als an den Baukostenindex, von dem du dann in Folge schreibst.

    Einen Baukostenindex gibt es wohl auch, aber keine "Baukostenrechnung nach Baukostenindex". Der Kostenindex bietet auch keine Grundlage, um Baukosten zu ermitteln, sondern kennzeichnet nur die Kostenentwicklung über einen bestimmten Zeitraum hinweg, also die Kostensteigerungsrate.

    Ein Verhältniswert von Kosten zu irgendeiner geometrischen Grösse des Gebäudes, anhand dessen man (mehr oder weniger genau) die Kosten abschätzen kann, ist dagegen kein Index, sondern ein Kostenkennwert - gängig sind z.B. EUR/m² BGF oder EUR/m² Wohnfläche oder EUR/m³ BRI.

    Die DIN 276 enthält keine Kostenkennwerte o.ä. zur Kostenermittlung; sie gibt lediglich das Gliederungsschema für die Baukosten vor. "Kostenberechnung nach DIN 276" ist insofern etwas missverständlich - zutreffender wäre "Kostenberechnung, gegliedert nach DIN 276"

    Die DIN 276 enthält 7 Kostengruppen; die Kgr 300 ist nur eine davon. Zu einer vollständigen Kostenberechnung gehören aber alle Kostengruppen.

    Wird nur die Kostengruppe 300 ausgewiesen, dann sollte man sich darüber im klaren sein, dass das nur die reinen Baukonstruktionen umfasst - also das Gebäude ohne jede Haustechnik (Kgr. Heizung, Sanitär, Elektro, Lüftung), auch die Aussenanlagen (zu denen nicht nur der Garten, sondern z.B. auch die Ver- und Entsorgungsleitungen zwischen Gebäude und Grundstücksgrenze gehören) sind nicht dabei, und ebensowenig die Baunebenkosten oder etwaige Kosten für das Herrichten des Grundstücks.

    373.000 EUR (= ca. 1660 EUR/m² Wohnfläche) nur allein für die Kgr. 300 erscheint mir für die dargestellte Hausgrösse ziemlich hoch gegriffen. Wobei noch die Frage wäre, ob die Wohnfläche überhaupt richtig ermittelt wurde - auf welcher Grundlage (Wohnflächenverordnung?). Mit oder ohne nicht zulässige Wohnfläche im Keller?
     
  11. Sonja85

    Sonja85

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    Hallo zusammen :-)

    ich hoffe es ist in Ordnung, wenn ich meine Frage einfach an dieses Thema anhänge.
    Folgendes: ich sitze zum ersten mal an einer Kostenschätzung (für Schulen). Dies gestaltet sich soweit, dank BKI, sehr simpel. Aber - und nun zu meiner Frage:
    Wo muss ich den Regionalfaktor und den Baukostenindex ansetzen? "Nur" auf die Bauwerkskosten - also KG300 + KG400? Und dieses Ergebnis ist der Bezugswert für die weitere Berechnung? Oder auf die Gesamtkosten (was jetzt meine Vermutung wäre, da sich der Regionalfaktor ja sicherlich auch auf Außenanlagen etc... auswirkt?!)?
    Ich lese und höre hierzu unterschiedlich Aussagen :-D
    Ich weiss, dass sich das Ergebnis mit der ein oder anderen Variante nur marginal unterscheidet... aber ich wüsste es dennoch gerne genau :)

    Vielen Dank schon mal - und Grüße aus Stuttgart
     
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